DHU Zincum Valerianicum D6 Ampullen Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Wirkung:  sehr gut
  • Verträglichkeit:  sehr gut
  • Nebenwirkungen:  keine

Erfahrungsbericht von mami_online

Eure Frage Nr. 1 - was hilft bei grippalem Infekt????

4
  • Wirkung:  sehr gut
  • Verträglichkeit:  sehr gut
  • Nebenwirkungen:  keine

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Antwort:

Wir haben bei grippalen Infekten nicht immer die gleichen Symptome. Bei unterschiedlichen Symptomen sind auch unterschiedliche Mittel zu nehmen.

Zunächst einmal muss die heftige Erkrankung innerhalb von 2-3 Tagen wesentlich! besser werden!!!!!

Bei anfänglichen Beschwerden empfehle ich die Potenzierung in D12 (alle 1/2 Stunde 3 Globuli, nach Besserung stündlich), bei aktuen, heftigen Beschwerden das gleiche in der Potenzierung C30. Die meisten Homöopathen oder Heilpraktiker geben andere Dosierungen an, ich bin persönlich mit dieser Dosierung aber immer gut "gefahren".

Wir haben, wie oben schon gesagt, meistens unterschiedliche Symptome zum "gleichen" Infekt. Hier helfen auch immer wieder andere homöopathische Mittel. Dies möchte ich nachfolgend aufzeigen.

Zum Beispiel:

Aconitum: plötzlich auftretendes, hohes Fieber, Frostschauer. Frieren = Fieber steigt. Begleitsymtome: trockene, heiße Haut; Gesicht im Liegen rot, im Sitzen (nach ca. 2 Min.) blaß; Puls schnell, voll und hart; evtl. kurzer trockener Husten; Beginn ca. um Mitternacht, ängstliche Unruhe bis Todesangst; Kopfschmerz wie ein "Eisenhut". Ursachen: Ärger, Schreck, scharfer kalter Wind
besser: Ruhe, im Freien
schlechter: Lärm, Licht, nachts

Belladonna: plötzlicher Beginn eines Allgemeininfektes mit Fieber
Begleitsymptome: rote, schweißige Haut; Trias: heiß, rot, klopfende Empfindungen; Gesicht hochrot und glänzend; weite Pupillen; will zugedeckt bleiben trotz Schweiß; starker Durst auf kaltes Wasser; hämmernde Kopfschmerzen; kalte Hände und/oder Füße - folgt gut nach Aconitum
Ursachen: Infektion
besser: kaltes Wasser
schlechter: Erschütterungen

Ferrum phosphoricum: allmählicher Beginn eines fieberhaften Infektes
Begleitsymptome: rasch erschöpft, schlapp; geringe Abwehrkräfte; Neigung zu Nasenbluten und Mittelohrentzündung; im Gesicht wechselnd rot und blaß; oft einseitige Röte (Ohrmuschel, Wange); trockener, kitzelnder Husten; kaum Auswurf; Puls schnell, weich, leicht unterdrückbar; nur etwa 37,8 - 38,5 °C Fieber
Ursachen: Infektion aufgrund Immunschwäche
besser: nach Stuhlgang, Einsamkeit
schlechter: nachts, Lärm, Anstrengung, Erschütterung

Gelsemium: langsam beginnender fieberhafter Infekt mit Frösteln und Schwäche
Begleitsymptome: zittrige Schwäche; Benommenheit; starkes Zittern und Zähneklappern; am Anfang des Infekts laufen Kälteschauer den Rücken auf und ab; Puls mäßig beschleunigt und weich; Gesicht oft dunkelrot; meist Durst
Ursachen: 1-2 Tage nach Abkühlung, Schock, Schreck, Prüfung
besser: Schwitzen, Schütteln, Alkohol, vornüberbeugen beim Husten oder bei Kopfschmerz, im Freien
schlechter: Furcht, Schreck, Hitze, Tabak

Eupatorium perfoliatium: langsam beginnender fieberhafter Infekt
Begleitsymptome: der ganze Körper tut weh; im Rücken wie zerschlagen; tiefsitzende Schmerzen in den Knochen und Gelenken, wie verrenkt; klopfende berstende Kopfschmerzen; schmerzhafter Husten; zeitliche Umkehr des Fieberverlaufs: Höchststand morgens 7-9 Uhr!!; Frost in der Nacht, heiß am Tage; kaum Schweiß; Gesicht heiß und rot; vor Frost Durst auf kaltes Wasser; nach Frost oft Erbrechen
Ursachen: Infektion
besser: nach Schweißausbruch, Unterhaltung, Erbrechen
schlechter: kalte Luft, nachts, Geruch u. Anblick von Speisen

Bryonia: Fieberhafter Infekt aufgrund von Verkühlung
Begleitsymptome: morgens Steifheitsgefühl, allgemeines Unwohlsein; am Tag besser; gelegentliches Niesen; Bedürfnis nach Ruhe; keine Lust zum Arbeiten; Glieder- Kopfschmerzen kommen nachher hinzu; kaum Appetit; Schleimhäute trocken; viel Durst; oft Verstopfung; trockener Husten mit stechenden Schmerzen in der Brust; gereizt
Ursachen: Unterkühlung, Verkühlung durch unterdrückten Schweiß oder nach Aufenhalt in der Sonne mit starkem Schwitzen
besser: hinlegen, fester Druck gegen schmerzende Stellen, kaltes Wasser, warme Suppe
schlechter: geringste Bewegung (selbst Augen oder beim Reden), Wärme, schwer verdauliches, Alkohol

Fazit

Ich kann immer nur wiederholen, dass homöopathische Mittel meistens besser wirken, als die pharmazeutisch chemischen Mittel, bzw. gründlicher und ohne Nebenwirkungen. Gründlicher, weil sie nicht die augenscheinliche Krankheit an sich "bekämpfen", sondern auf den Körper und die Symptome eingehen.

Meine Tochter hatte gerade (was jetzt nicht zum Thema grippaler Infekt gehört) eine akute Mandelentzündung mit schon "laufendem" Eiter. Unsere Kinderärztin hat natürlich Antibiotika verschrieben. Sie sagte, wenn das nicht kurzfristig aufhört, müssen die Mandeln raus, weil Sarah das jetzt schon zum x-ten Mal hat. Mir kam da gleich der Gedanke an ein bestimmtes homöopathisches Mittel (Mercurius solubilis). Ich bin dann noch einen Tag später (weil sie in Urlaub war) zu unserer Homöopathin hin, um mich zu vergewissern, dass das homöopathische Mittel, was ich meiner Tochter dagegen gegeben habe, auch das richtige war. Dies war der Fall, ich lag richtig. Ich gab es ihr in der Potenzierung C30 und innerhalb von 3 Tagen war die Eiterung der Mandeln im Griff und im Rückgang. Ich ging, wie ich es sollte, eine Woche später mit meiner Tochter noch einmal zu unserer Kinderärztin und die sagte, dass das Antibiotikum ja gut gewirkt hätte. Ich habe ihr dann gesagt, dass ich das gar nicht gegeben hätte, sondern auf homöopathische Mittel zurückgegriffen habe. Sie sah mich erst einmal zornig, dann verdutzt an und konnte gar nicht begreifen, dass das auch helfen könnte. Eigentlich Schade.......... sie ist eigentlich eine wirklich gute Ärztin, aber von Homöopathie hat sie nicht wirklich Ahnung. Zumindest hat sie hier sehen können, dass es tatsächlich hilft.

71 Bewertungen, 11 Kommentare

  • luxusklasse1

    14.10.2008, 00:31 Uhr von luxusklasse1
    Bewertung: besonders wertvoll

    Sehr interessanter Bericht!

  • moniseiki

    13.12.2007, 02:49 Uhr von moniseiki
    Bewertung: sehr hilfreich

    ***-SH-***-LESEN UND GELESEN WERDEN---Liebe grüße moniseiki

  • hjid55

    02.04.2007, 14:04 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah

  • misscindy

    30.12.2006, 14:48 Uhr von misscindy
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh + lg

  • Zuckermaus29

    11.10.2006, 02:40 Uhr von Zuckermaus29
    Bewertung: sehr hilfreich

    :o) liebe Grüße Jeanny

  • anonym

    16.08.2006, 11:00 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :o)

  • panico

    13.08.2006, 16:04 Uhr von panico
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg panico :-)

  • Estha

    30.06.2006, 17:43 Uhr von Estha
    Bewertung: sehr hilfreich

    ☼☼☼ ... lg susi ... ☼☼☼

  • Lotosblüte

    29.08.2005, 10:14 Uhr von Lotosblüte
    Bewertung: sehr hilfreich

    es ein Kreuz, die wollen einfach nicht dazulernen... lg

  • alexphilip

    07.07.2005, 09:13 Uhr von alexphilip
    Bewertung: sehr hilfreich

    für deine lange persönliche Nachricht, hast dir viel zu viel Arbeit gemacht. LG Monika

  • Sonne-in-der-Nacht

    07.07.2005, 04:35 Uhr von Sonne-in-der-Nacht
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich stehe total auf Metavirulent Tropfen...3xtgl 35°, direkt wenn man merkt, dass man sich was eingefangen hat, bewirken sie wahre Wunder. Bei Halsschmerzen müssen es dann tgl.5x30° Tonsilgon sein....liebe Grüße:-))