Hotel Mercure Stuttgart Testbericht
ab 15,37 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von Travelwriter
Hotel mit Schwimmbad (Stuttgart 1)
Pro:
Schwimmbad
Kontra:
Keine Klimaanlage
Empfehlung:
Nein
Während des Pfingstwochenendes verbrachte ich zwei Nächte in Stuttgart. Da zufällig ein IBIS Hotel (2 Sterne) und ein MERCURE Hotel (normalerweise 3 - 4 Sterne) nahezu die gleichen Preise anboten, buchte ich in jedem Hotel eine Nacht und war schon neugierig wo es mir besser gefallen würde. Die erste Nacht verbrachte ich im Hotel REMA RUFF, das ein Franchisenehmer der Hotelkette Mercure ist.
LAGE/ANFAHRT
Das Hotel liegt in der Friedhofsstraße nicht unweit des Pragfriedhofes. Vom Bahnhof aus ist es mit der Straßenbahnlinie 15 in Richtung Steinheim erreichbar, die Station heißt Pragfriedhof. Die Fahrzeit beträgt weniger als 10 Minuten. Nach dem Aussteigen muß man nur ein paar Schritte in Fahrtrichtung weitergehen, dann entdeckt man schon die Aufschrift des Hotels. Die Ausschrift ist allerdings nicht das typische Mercure Schild sondern lautet REMA HOTEL RUFF. Eine Fahrt mit dem Taxi kostet übrigens ca. 6 Euro.
Die Umgebung besteht aus niedrigen Häusern, Sehenswürdigkeiten gibt es keine. Einzig der Friedhof bietet mit seinen Grünflächen und seine alten Gräbern eine Möglichkeit zum Spazieren.
PARKEN
Es gibt kostenfreie Parkplätze direkt im Hof oder kostenpflichtige Parkplätze (10 Euro die Nacht) in der hoteleigenen Garage.
PREIS
Der Preis betrug für mich 52 Euro, zuzüglich 13 Euro für das Frühstück. Dabei handelte es sich um einen sogenannten Sonderpreis für Gäste die im Internet buchen. Der aktuelle Normalpreis betrug 90 Euro, laut Preisliste im Zimmer kostet die Nacht sogar 170 Euro. Diesen Preis erachte ich aber für das Zimmer zu hoch, selbst wenn Messezeit wäre.
BUCHEN
Gebucht habe ich auf der Website der ACCORHOTELS. Diese Website ist sehr komfortabel, da sie bei der Hotelsuche alle Hotels anbietet, die zur ACCOR Gruppe gehören und auch mal ein Hotel anbietet, das zwar nicht in der gesuchten Stadt aber in der Stadt daneben liegt. Bei manchen Städten z.B. im Ruhrgebiet sind es dann ja nur ein paar Fahrminuten mehr, um in das alternative Hotel zu kommen.
Leider war die Anfahrtsbeschreibung für das Hotel unzureichend. Es wurde zwar der Weg via Auto gut erklärt, aber die Anfahrt via öffentliche Verkehrsmittel war unvollständig. Es wurden zwar in der Ferne liegende U-Bahn Stationen angeführt, tatsächlich führt aber eine Straßenbahnlinie zum und vom Hauptbahnhof direkt am Hotel vorbei.
CHECK-IN
Der Check-In erfolgte rasch. Ich mußte lediglich meine Namen, Adresse und Geburtsdatum in den Meldeschein eintragen und bekam den Schlüssel für das Zimmer. Der Empfang war übrigens ein eher lang gestreckter Raum, in dem sich auch noch eine Sitzgruppe befand. Beeindruckend waren zweifellos eine Vielzahl von Uhren über dem Empfang, auf denen man die Uhrzeiten in Tokio, London, New York usw. ablesen konnte. Ich fühlte mich aber entsprechend der Stuttgarter Ortszeit zu müde um mir das genauer anzusehen.
ZIMMER
Das Zimmer war leider ein echtes Einbett Zimmer. Diese Zimmer wirken meistens etwas unvollkommen und so war es auch diesmal. Die Farben des Zimmers waren hauptsächlich Brauntöne, lediglich aufgelockert durch sehr bunte Vorhänge. Der Boden war als Teppichboden ausgeführt, an den Wänden hingen Nachdrucke von Van Gogh. Die Beleuchtung war in der Vorhangleiste integriert bzw. bestand aus einer Lampe am Schreibtisch.
Im TV gab es eine breite Palette von Kanälen und PAY TV. Die Kosten für PAY TV betragen 11,50 für 16 Stunden. Es werden 2 deutsche Spielfilme, 2 englische Spielfilme und 4 erotische Filme angeboten. Laut Hinweis auf der Programmkarte kann das Personal nicht erkennen, welche Filme eingeschaltet wurden. Aha...
SCHLUMMERTRUNK
Im Zimmer war eine Minibar, die neben vielen anderen Dingen, eine Cola (0,2l) für 1,80 Euro, ein Bier (0,33l) für 2,30 Euro und einen Rotwein (0,25l) für 5 Euro spendierte. Mercure wirbt übrigens damit, daß es für seine Gäste ganze \"Wein\"berge versetzt. Tatsächlich wird man an allen Ecken und Enden auf den Weinvorrat des Hotels aufmerksam gemacht, der angeblich von Experten in Form einer Blindverkostung ausgewählt wurde.
ARBEITSFLÄCHEN
Entlang des Fensters befand sich eine lange Tischfläche. Obwohl sie für mein Notebook ausreichend war, hatte sich doch sehr den Charakter einer breiteren Fensterbank. Nachdem ich die Schreibtischbeleuchtung absteckte hatte ich auch wieder meine gewohnten zwei Steckdosen für Notebook und Mobiltelefon. Eine Dose für das Modem gab es leider nicht. Zwar gab es bei der Telefondose am Bett eine analoge Steckmöglichkeit, für diese hatte ich aber nicht den passenden Stecker.
BAD
Das Bad war eher klein geraten. Das Waschbecken war zwischen Wand und Duschkabine derartig eingeklemmt, das ich mich nicht wohl fühlte. Auf der Ablage hatten meine Sachen gerade noch Platz was aber bei einem Einbett Zimmer okay ist. Als Zusatzleistungen wurden ein Haarföhn, Hygienebeutel und Kleenex, weiters Seifenspender beim Waschbecken und ein Hair und Body Shampoo Spender in der Dusche angeboten. Der Duschkopf war allerdings schon etwas defekt und spritzte in allen möglichen Richtungen.
Was mir weniger gefallen hat waren die braunen Fliesen und der eigenartige Verputz an der Decke. Dadurch wirkte das Bad noch kleiner als es schon war. Positiv fiel mir die eigene Heizung auf, für die ich aber im Sommer keinen Bedarf hatte. Das man den Ventilator mit dem Licht schaltet, halte ich für veraltet.
KLIMAANLAGE
Das Zimmer hatte leider keine Klimaanlage! Es gab lediglich eine Heizung, die man über eine Drehthermostat schalten konnte. Leider war das Zimmer nicht optimal gelüftet worden, bei meiner Ankunft hatte sich schon eine gewisse Wärme angesammelt, die ich kaum mehr raus bekam. Von daher würde ich das Hotel im Sommer keinesfalls mehr nehmen.
BETT/NACHTRUHE
Das Bett war ein wirkliches Einzelbett mit einer Decke und einem Polster. Leider war es eines dieser älteren Modelle, wo die Matratze in einem Bettkasten liegt, dessen Kanten man spürt wenn man mal seine Beine raus ragen läßt. Neben dem Bett befand sich eine sehr kleine Abstellfläche, in der ein Radio integriert war und auf der sich ein Telefon befand. Die Beleuchtung erfolgt über eine Leuchtstoffröhre über dem Bett, die durch ihre Lage direkt über dem Kopfteil das Lesen im Bett eher erschwerte.
Das Zimmer ging zwar zum Hof hinaus aber die Lärmbelästigung war faszinierend laut. Der normale Straßenlärm war nicht hörbar, dafür hörte man in kurzen Abständen die Signale von Einsatzfahrzeugen. Allerdings mußte ich wegen der drückenden Hitze das Fenster geöffnet halten. Wegen Müdigkeit schlief ich dann nach einer gewissen Zeit trotzdem tief und fest.
SCHWIMMBAD
Aber jetzt möchte ich auch mal vom großen Plus des Hotels schreiben. Das Hotel hat ein Schwimmbad! Es befindet sich gemeinsam mit einer Sauna im ersten Untergeschoß des Hotels und ist direkt vom Lift aus betretbar. Die Größe des Beckens ist angenehm groß, es können auch mehrere Personen einige Tempi schwimmen ohne sich gegenseitig im Weg zu sein. Am Beckenrand befinden sich auch Ruheflächen wo man den sportlicheren Leute beim Schwimmen zusehen kann. Im selben Geschoß befinden sich auch versperrbare Schränke und Umkleidekabinen, was dem ganzen dann aber eher eine Schwimmbadatmosphäre gibt.
Das Schwimmbad ist von 6 bis 10 und von 16 bis 22 geöffnet, allerdings läßt das Personal mit sich reden, wenn man z.B. später als 22 ankommt und noch schnell ein paar Runden schwimmen möchte.
FRÜHSTÜCK
Das Frühstück wurde von 06:30 bis 11:00 im Restaurant des Hotels angeboten. Die Räumlichkeiten habe ich als sehr schön empfunden. Die Farben sind sehr geschmackvoll, die Tische waren mit gutem Tuch bespannt. Wer lieber im Freien frühstücken möchte, kann das auf einer Terrasse tun, die allerdings keine besondere Aussicht bietet.
Das Büfett war zwar etwas größer als ich es z.B. von IBIS Hotels gewohnt bin, tatsächlich war das Angebot dann doch nicht überzeugend. Zwar gab es Rührei und Speck, allerdings in einem so kleinen Behältnis, das hier immer wieder Mangel herrschte. Auch die Wurst- und Käseplatte zeigte wenig unterschiedliches Angebot. Gerade beim Käse hätte ich mir mehr Phantasie erwartet. Schon etwas interessanter waren die süßen Frühstücksspeisen, hier gab es auch kleine Muffins in verschiedenen Variationen. Weiters gab es noch ein reichhaltiges Marmeladen und Müsli Angebot. Beim Obstsalat fand ich nur sehr wenig vor, dafür gab es Thunfischsalat und sogar Bohnensalat.
Der Kaffee wurde von einer netten Dame in Kannen serviert. Diese war auch sehr bemüht die Fehlbestände am Büfett aufzufüllen, aber ich glaube hier mangelte es einfach an der cleveren Berechnung der angemessen Größe des Angebots.
Eine Spezialität bot das Büfett aber schon: Alle Speisen waren in Deutsch und Englisch mit Kärtchen beschriftet! So wußte ich immer genau, was gerade nicht da war.
Der wie bereits erwähnt sehr schöne Frühstücksraum wird übrigens an Werktagen im Zeitraum von 18 bis 22 Uhr auch als Restaurant genutzt.
LAUFENDE AKTIONEN
Gäste ab 55 Jahren können je nach Verfügbarkeit der Zimmer zu zweit in einem Zimmer übernachten, zahlen aber nur den Preis für eine Person. Das Frühstück für die zweite Person ist ebenfalls kostenlos.
Von 27. Juni bis 1. September werden weltweit in den Mercure Hotels die Zimmer um bis 50% billiger angeboten. Dieses Angebot gilt allerdings leider nur je nach Verfügbarkeit des dafür reservierten Kontingents.
RESÜMEE
Ich kann das Hotel nur an begeisterte Benutzer von Schwimmbäder weiter empfehlen und das auch nur während den kühlen Monaten. Allen anderen Freunde der ACCOR Hotelgruppe möchte ich lieber das Hotel IBIS MARIENPLATZ empfehlen, das ich am nächsten Tag kennen lernen durfte. Dort gibt es zwar kein Schwimmbad, Minibar und Pay TV, dafür eine ordentliche Klimaanlage und eine technisch klügere Zimmerausstattung. (Bericht über dieses Hotel noch).
Abschließend muß ich aber einräumen, das sich mein Bericht auf ein Einbettzimmer bezog und diese leider fast immer schlechter sind als die Zweibettzimmer. Auch habe ich des öfteren den Verdacht, das Bucher von sehr günstigen Preisen, gerne in den weniger guten Zimmern untergebracht werden, was natürlich dazu führen kann, das man eine schlechtere Meinung vom Hotel bekommt als notwendig wäre.
KONTAKTDATEN lt . Website
Friedhofstrasse 21
70191 STUTTGART
Tel : (+49)(0)711/25870
Fax : (+49)(0)711/2587404
mail: [email protected]
LAGE/ANFAHRT
Das Hotel liegt in der Friedhofsstraße nicht unweit des Pragfriedhofes. Vom Bahnhof aus ist es mit der Straßenbahnlinie 15 in Richtung Steinheim erreichbar, die Station heißt Pragfriedhof. Die Fahrzeit beträgt weniger als 10 Minuten. Nach dem Aussteigen muß man nur ein paar Schritte in Fahrtrichtung weitergehen, dann entdeckt man schon die Aufschrift des Hotels. Die Ausschrift ist allerdings nicht das typische Mercure Schild sondern lautet REMA HOTEL RUFF. Eine Fahrt mit dem Taxi kostet übrigens ca. 6 Euro.
Die Umgebung besteht aus niedrigen Häusern, Sehenswürdigkeiten gibt es keine. Einzig der Friedhof bietet mit seinen Grünflächen und seine alten Gräbern eine Möglichkeit zum Spazieren.
PARKEN
Es gibt kostenfreie Parkplätze direkt im Hof oder kostenpflichtige Parkplätze (10 Euro die Nacht) in der hoteleigenen Garage.
PREIS
Der Preis betrug für mich 52 Euro, zuzüglich 13 Euro für das Frühstück. Dabei handelte es sich um einen sogenannten Sonderpreis für Gäste die im Internet buchen. Der aktuelle Normalpreis betrug 90 Euro, laut Preisliste im Zimmer kostet die Nacht sogar 170 Euro. Diesen Preis erachte ich aber für das Zimmer zu hoch, selbst wenn Messezeit wäre.
BUCHEN
Gebucht habe ich auf der Website der ACCORHOTELS. Diese Website ist sehr komfortabel, da sie bei der Hotelsuche alle Hotels anbietet, die zur ACCOR Gruppe gehören und auch mal ein Hotel anbietet, das zwar nicht in der gesuchten Stadt aber in der Stadt daneben liegt. Bei manchen Städten z.B. im Ruhrgebiet sind es dann ja nur ein paar Fahrminuten mehr, um in das alternative Hotel zu kommen.
Leider war die Anfahrtsbeschreibung für das Hotel unzureichend. Es wurde zwar der Weg via Auto gut erklärt, aber die Anfahrt via öffentliche Verkehrsmittel war unvollständig. Es wurden zwar in der Ferne liegende U-Bahn Stationen angeführt, tatsächlich führt aber eine Straßenbahnlinie zum und vom Hauptbahnhof direkt am Hotel vorbei.
CHECK-IN
Der Check-In erfolgte rasch. Ich mußte lediglich meine Namen, Adresse und Geburtsdatum in den Meldeschein eintragen und bekam den Schlüssel für das Zimmer. Der Empfang war übrigens ein eher lang gestreckter Raum, in dem sich auch noch eine Sitzgruppe befand. Beeindruckend waren zweifellos eine Vielzahl von Uhren über dem Empfang, auf denen man die Uhrzeiten in Tokio, London, New York usw. ablesen konnte. Ich fühlte mich aber entsprechend der Stuttgarter Ortszeit zu müde um mir das genauer anzusehen.
ZIMMER
Das Zimmer war leider ein echtes Einbett Zimmer. Diese Zimmer wirken meistens etwas unvollkommen und so war es auch diesmal. Die Farben des Zimmers waren hauptsächlich Brauntöne, lediglich aufgelockert durch sehr bunte Vorhänge. Der Boden war als Teppichboden ausgeführt, an den Wänden hingen Nachdrucke von Van Gogh. Die Beleuchtung war in der Vorhangleiste integriert bzw. bestand aus einer Lampe am Schreibtisch.
Im TV gab es eine breite Palette von Kanälen und PAY TV. Die Kosten für PAY TV betragen 11,50 für 16 Stunden. Es werden 2 deutsche Spielfilme, 2 englische Spielfilme und 4 erotische Filme angeboten. Laut Hinweis auf der Programmkarte kann das Personal nicht erkennen, welche Filme eingeschaltet wurden. Aha...
SCHLUMMERTRUNK
Im Zimmer war eine Minibar, die neben vielen anderen Dingen, eine Cola (0,2l) für 1,80 Euro, ein Bier (0,33l) für 2,30 Euro und einen Rotwein (0,25l) für 5 Euro spendierte. Mercure wirbt übrigens damit, daß es für seine Gäste ganze \"Wein\"berge versetzt. Tatsächlich wird man an allen Ecken und Enden auf den Weinvorrat des Hotels aufmerksam gemacht, der angeblich von Experten in Form einer Blindverkostung ausgewählt wurde.
ARBEITSFLÄCHEN
Entlang des Fensters befand sich eine lange Tischfläche. Obwohl sie für mein Notebook ausreichend war, hatte sich doch sehr den Charakter einer breiteren Fensterbank. Nachdem ich die Schreibtischbeleuchtung absteckte hatte ich auch wieder meine gewohnten zwei Steckdosen für Notebook und Mobiltelefon. Eine Dose für das Modem gab es leider nicht. Zwar gab es bei der Telefondose am Bett eine analoge Steckmöglichkeit, für diese hatte ich aber nicht den passenden Stecker.
BAD
Das Bad war eher klein geraten. Das Waschbecken war zwischen Wand und Duschkabine derartig eingeklemmt, das ich mich nicht wohl fühlte. Auf der Ablage hatten meine Sachen gerade noch Platz was aber bei einem Einbett Zimmer okay ist. Als Zusatzleistungen wurden ein Haarföhn, Hygienebeutel und Kleenex, weiters Seifenspender beim Waschbecken und ein Hair und Body Shampoo Spender in der Dusche angeboten. Der Duschkopf war allerdings schon etwas defekt und spritzte in allen möglichen Richtungen.
Was mir weniger gefallen hat waren die braunen Fliesen und der eigenartige Verputz an der Decke. Dadurch wirkte das Bad noch kleiner als es schon war. Positiv fiel mir die eigene Heizung auf, für die ich aber im Sommer keinen Bedarf hatte. Das man den Ventilator mit dem Licht schaltet, halte ich für veraltet.
KLIMAANLAGE
Das Zimmer hatte leider keine Klimaanlage! Es gab lediglich eine Heizung, die man über eine Drehthermostat schalten konnte. Leider war das Zimmer nicht optimal gelüftet worden, bei meiner Ankunft hatte sich schon eine gewisse Wärme angesammelt, die ich kaum mehr raus bekam. Von daher würde ich das Hotel im Sommer keinesfalls mehr nehmen.
BETT/NACHTRUHE
Das Bett war ein wirkliches Einzelbett mit einer Decke und einem Polster. Leider war es eines dieser älteren Modelle, wo die Matratze in einem Bettkasten liegt, dessen Kanten man spürt wenn man mal seine Beine raus ragen läßt. Neben dem Bett befand sich eine sehr kleine Abstellfläche, in der ein Radio integriert war und auf der sich ein Telefon befand. Die Beleuchtung erfolgt über eine Leuchtstoffröhre über dem Bett, die durch ihre Lage direkt über dem Kopfteil das Lesen im Bett eher erschwerte.
Das Zimmer ging zwar zum Hof hinaus aber die Lärmbelästigung war faszinierend laut. Der normale Straßenlärm war nicht hörbar, dafür hörte man in kurzen Abständen die Signale von Einsatzfahrzeugen. Allerdings mußte ich wegen der drückenden Hitze das Fenster geöffnet halten. Wegen Müdigkeit schlief ich dann nach einer gewissen Zeit trotzdem tief und fest.
SCHWIMMBAD
Aber jetzt möchte ich auch mal vom großen Plus des Hotels schreiben. Das Hotel hat ein Schwimmbad! Es befindet sich gemeinsam mit einer Sauna im ersten Untergeschoß des Hotels und ist direkt vom Lift aus betretbar. Die Größe des Beckens ist angenehm groß, es können auch mehrere Personen einige Tempi schwimmen ohne sich gegenseitig im Weg zu sein. Am Beckenrand befinden sich auch Ruheflächen wo man den sportlicheren Leute beim Schwimmen zusehen kann. Im selben Geschoß befinden sich auch versperrbare Schränke und Umkleidekabinen, was dem ganzen dann aber eher eine Schwimmbadatmosphäre gibt.
Das Schwimmbad ist von 6 bis 10 und von 16 bis 22 geöffnet, allerdings läßt das Personal mit sich reden, wenn man z.B. später als 22 ankommt und noch schnell ein paar Runden schwimmen möchte.
FRÜHSTÜCK
Das Frühstück wurde von 06:30 bis 11:00 im Restaurant des Hotels angeboten. Die Räumlichkeiten habe ich als sehr schön empfunden. Die Farben sind sehr geschmackvoll, die Tische waren mit gutem Tuch bespannt. Wer lieber im Freien frühstücken möchte, kann das auf einer Terrasse tun, die allerdings keine besondere Aussicht bietet.
Das Büfett war zwar etwas größer als ich es z.B. von IBIS Hotels gewohnt bin, tatsächlich war das Angebot dann doch nicht überzeugend. Zwar gab es Rührei und Speck, allerdings in einem so kleinen Behältnis, das hier immer wieder Mangel herrschte. Auch die Wurst- und Käseplatte zeigte wenig unterschiedliches Angebot. Gerade beim Käse hätte ich mir mehr Phantasie erwartet. Schon etwas interessanter waren die süßen Frühstücksspeisen, hier gab es auch kleine Muffins in verschiedenen Variationen. Weiters gab es noch ein reichhaltiges Marmeladen und Müsli Angebot. Beim Obstsalat fand ich nur sehr wenig vor, dafür gab es Thunfischsalat und sogar Bohnensalat.
Der Kaffee wurde von einer netten Dame in Kannen serviert. Diese war auch sehr bemüht die Fehlbestände am Büfett aufzufüllen, aber ich glaube hier mangelte es einfach an der cleveren Berechnung der angemessen Größe des Angebots.
Eine Spezialität bot das Büfett aber schon: Alle Speisen waren in Deutsch und Englisch mit Kärtchen beschriftet! So wußte ich immer genau, was gerade nicht da war.
Der wie bereits erwähnt sehr schöne Frühstücksraum wird übrigens an Werktagen im Zeitraum von 18 bis 22 Uhr auch als Restaurant genutzt.
LAUFENDE AKTIONEN
Gäste ab 55 Jahren können je nach Verfügbarkeit der Zimmer zu zweit in einem Zimmer übernachten, zahlen aber nur den Preis für eine Person. Das Frühstück für die zweite Person ist ebenfalls kostenlos.
Von 27. Juni bis 1. September werden weltweit in den Mercure Hotels die Zimmer um bis 50% billiger angeboten. Dieses Angebot gilt allerdings leider nur je nach Verfügbarkeit des dafür reservierten Kontingents.
RESÜMEE
Ich kann das Hotel nur an begeisterte Benutzer von Schwimmbäder weiter empfehlen und das auch nur während den kühlen Monaten. Allen anderen Freunde der ACCOR Hotelgruppe möchte ich lieber das Hotel IBIS MARIENPLATZ empfehlen, das ich am nächsten Tag kennen lernen durfte. Dort gibt es zwar kein Schwimmbad, Minibar und Pay TV, dafür eine ordentliche Klimaanlage und eine technisch klügere Zimmerausstattung. (Bericht über dieses Hotel noch).
Abschließend muß ich aber einräumen, das sich mein Bericht auf ein Einbettzimmer bezog und diese leider fast immer schlechter sind als die Zweibettzimmer. Auch habe ich des öfteren den Verdacht, das Bucher von sehr günstigen Preisen, gerne in den weniger guten Zimmern untergebracht werden, was natürlich dazu führen kann, das man eine schlechtere Meinung vom Hotel bekommt als notwendig wäre.
KONTAKTDATEN lt . Website
Friedhofstrasse 21
70191 STUTTGART
Tel : (+49)(0)711/25870
Fax : (+49)(0)711/2587404
mail: [email protected]
Bewerten / Kommentar schreiben