House of the flying Daggers (DVD) Testbericht
D
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von myra-belle
Langeweile in epischer Breite
Pro:
Sehr schöne Landschaftsaufnahmen.
Kontra:
Alles andere erscheint extrem künstlich. Spannung kommt in keiner Sekunde auf.
Empfehlung:
Nein
Natürlich handelt es sich nur meine bescheidenen Meinung.
STORY
China im 9. Jahrhundert. Die beiden Polizisten Hu = Löwe (Auf der Hülle steht \"Leo\")(Hongkongsuperstar Andy Lau) und Tien (So hatte ich es zumindest verstanden, obwohl der Name auf der Hülle \"Jin\" lautet.) (sexy Takeshi Kaneshiro) sollen die Rebellen \"Fliegende Messer\" dingfest machen. Tien, der nicht nur jünger ist, sondern auch spielerisch aufgelegt ist, erhält den Auftrag, die neue Tänzerin im Pavillon zu testen. Besagte Xiau Mei = Kleine Schwester (extra blaßgeschminkte Ziyi Zhang) soll, obwohl sie blind ist, eine ausgezeichnete Tänzerin sein. Die Tochter des verstorbenen Führers der Fliegenden Messer soll ebenfalls blind sein. Die Prüfung durch Hu, bei der dieser Bohnen an im perfekten Kreis aufgestellte Trommeln schmeißt und Xiau Mei die getroffenen Trommeln mit ihren langen Ärmeln bearbeitet, ist ellenlang, da er schlußendlich die gesamte Schüssel durch die Gegend wirft. Die akrobatischen Sprünge Xiau Meis empfand ich doch als äußerst verdächtig. Oder sollte ich etwa davon ausgehen, dass jede gute Tänzerin so etwas beherrscht?
Es wird im Laufe des Filmes noch etliche Male in aller Ausführlichkeit gekämpft. So wird Xiau Mei von Hu festgenommen, nachdem sie mit dem Schwert auf ihn losgegangen ist. Tien befreit sie aus dem Gefängnis und gibt ihr gegenüber den Namen \"Wind\" an. Frei wie der ausschweifende Wind wolle er durchs Leben gehen. Sie soll ihn zu den Fliegenden Messern führen, denen er sich angeblich anschliessen will. Hu folgt im Geheimen. Außerdem werden die zwei, die aneinander zu verführen versuchen, von Soldaten verfolgt, die der überstehende General ihnen auf den Hals hetzt.
Während des gesamten Filmes stellt sich immer wieder die Frage, wer den nun ein Spion ist und auf welcher Seite steht. Um nicht alle Spannung zu vernichten höre ich hier mit der Story auf.
SCHAUSPIELER
Andy Lau hat hier eine undankbare Rolle. Der Charakter der Figur ist ziemlich mies. Außerdem würde die Synchrostimme meiner Meinung nach eher zu einem Eunuchen passen.
Takeshi Kaneshiro ist wirklich eine Augenweide und spielt hervorragend. Dass mir der Film nicht gefiel, hat also gar nichts mit ihm zu tun.
Ziyi Zhang wird wieder mal als eine Schönheit gerühmt. Sorry, aber in meinen Augen erreicht sie noch nicht einmal Durchschnitt. Außerdem finde ich sie zu dürr. Andauernd werden ihre Schultern entblößt. Hat mich natürlich kein bißchen gejuckt.
KRITIK
Die Kämpfe sind fast endlos lang und eher ästhetisch denn realistisch. Am allerdümmsten empfand ich den Kampf im Bambuswald. Xiau Mei wird von einer Truppe Elitesoldaten gehetzt, die mir nichts, dir nichts die Bambusstangen wie 1A-Zirkusartisten erklimmen, im rasanten Tempo rauf- und runterrutschen und Bambusstangen als Speere benutzen. Seltsamerweise ist der Boden mit saftig grünen Bambuszweiglein bedeckt. Normalerweise sollten durch natürliche Einflüsse ja nur braune, krumpelige Dinger zu Boden gegangen sein.
Am Ende der Szene rennen Xiau Mei und Wind dem Hagel an Bambusspeeren davon. Eine Wurfrate wie bei einem Maschinengewehr. Sie werden gestellt und von mehreren Dutzend Speeren rundherum festgenagelt. Da gehen den Soldaten die Speere aus und ein jeder packt die nächstgelegene Staude, um fröhlich draufloszuhacken, um einen neuen Speer zu fabrizieren. Dauert auf einmal mehr wie 1 Sekunde. Wohl eher 2 min.
Die unvermeidliche Liebesgeschichte zwischen Xiau Mei und Wind ist ein einziges Hin und Her. Selbst nachdem sie quasi Sex miteinander hatten. Der Zuschauer bekommt aber nur die Rücken zu sehen. Natürlich nimmt die Geschichte kein gutes Ende.
Der Film an sich soll tragisch sein, bremst sich aber selbst aus, wenn Xiau Mei mit einem Messer in der Brust noch mehrmals aufspringt. Kein Wunder, dass die Zuschauer in Hongkong in diesen Momenten in schallendes Gelächter ausgebrochen sind.
Die Naturaufnahmen sind spitze. Nur das Blumenfeld, über das Xiau Mei so begeistert ist, finde ich ziemlich fade. Kleine weiße Blüten sind mein Ding nicht.
Die Innenaufnahmen der Gebäude erscheinen mir sehr unrealistisch. Der Pavillon erscheint mir wie ein Palast. Selbst der Unterschlupf bei Nacht ist aufgeräumt und recht weitläufig.
FAZIT
Regisseur Zhang Yimou sollte aufhören, so künstlerisch gestaltete Filme zu drehen und wieder dazu übergehen, an einer annehmbaren Story mit lebensnahen Figuren zu arbeiten.
STORY
China im 9. Jahrhundert. Die beiden Polizisten Hu = Löwe (Auf der Hülle steht \"Leo\")(Hongkongsuperstar Andy Lau) und Tien (So hatte ich es zumindest verstanden, obwohl der Name auf der Hülle \"Jin\" lautet.) (sexy Takeshi Kaneshiro) sollen die Rebellen \"Fliegende Messer\" dingfest machen. Tien, der nicht nur jünger ist, sondern auch spielerisch aufgelegt ist, erhält den Auftrag, die neue Tänzerin im Pavillon zu testen. Besagte Xiau Mei = Kleine Schwester (extra blaßgeschminkte Ziyi Zhang) soll, obwohl sie blind ist, eine ausgezeichnete Tänzerin sein. Die Tochter des verstorbenen Führers der Fliegenden Messer soll ebenfalls blind sein. Die Prüfung durch Hu, bei der dieser Bohnen an im perfekten Kreis aufgestellte Trommeln schmeißt und Xiau Mei die getroffenen Trommeln mit ihren langen Ärmeln bearbeitet, ist ellenlang, da er schlußendlich die gesamte Schüssel durch die Gegend wirft. Die akrobatischen Sprünge Xiau Meis empfand ich doch als äußerst verdächtig. Oder sollte ich etwa davon ausgehen, dass jede gute Tänzerin so etwas beherrscht?
Es wird im Laufe des Filmes noch etliche Male in aller Ausführlichkeit gekämpft. So wird Xiau Mei von Hu festgenommen, nachdem sie mit dem Schwert auf ihn losgegangen ist. Tien befreit sie aus dem Gefängnis und gibt ihr gegenüber den Namen \"Wind\" an. Frei wie der ausschweifende Wind wolle er durchs Leben gehen. Sie soll ihn zu den Fliegenden Messern führen, denen er sich angeblich anschliessen will. Hu folgt im Geheimen. Außerdem werden die zwei, die aneinander zu verführen versuchen, von Soldaten verfolgt, die der überstehende General ihnen auf den Hals hetzt.
Während des gesamten Filmes stellt sich immer wieder die Frage, wer den nun ein Spion ist und auf welcher Seite steht. Um nicht alle Spannung zu vernichten höre ich hier mit der Story auf.
SCHAUSPIELER
Andy Lau hat hier eine undankbare Rolle. Der Charakter der Figur ist ziemlich mies. Außerdem würde die Synchrostimme meiner Meinung nach eher zu einem Eunuchen passen.
Takeshi Kaneshiro ist wirklich eine Augenweide und spielt hervorragend. Dass mir der Film nicht gefiel, hat also gar nichts mit ihm zu tun.
Ziyi Zhang wird wieder mal als eine Schönheit gerühmt. Sorry, aber in meinen Augen erreicht sie noch nicht einmal Durchschnitt. Außerdem finde ich sie zu dürr. Andauernd werden ihre Schultern entblößt. Hat mich natürlich kein bißchen gejuckt.
KRITIK
Die Kämpfe sind fast endlos lang und eher ästhetisch denn realistisch. Am allerdümmsten empfand ich den Kampf im Bambuswald. Xiau Mei wird von einer Truppe Elitesoldaten gehetzt, die mir nichts, dir nichts die Bambusstangen wie 1A-Zirkusartisten erklimmen, im rasanten Tempo rauf- und runterrutschen und Bambusstangen als Speere benutzen. Seltsamerweise ist der Boden mit saftig grünen Bambuszweiglein bedeckt. Normalerweise sollten durch natürliche Einflüsse ja nur braune, krumpelige Dinger zu Boden gegangen sein.
Am Ende der Szene rennen Xiau Mei und Wind dem Hagel an Bambusspeeren davon. Eine Wurfrate wie bei einem Maschinengewehr. Sie werden gestellt und von mehreren Dutzend Speeren rundherum festgenagelt. Da gehen den Soldaten die Speere aus und ein jeder packt die nächstgelegene Staude, um fröhlich draufloszuhacken, um einen neuen Speer zu fabrizieren. Dauert auf einmal mehr wie 1 Sekunde. Wohl eher 2 min.
Die unvermeidliche Liebesgeschichte zwischen Xiau Mei und Wind ist ein einziges Hin und Her. Selbst nachdem sie quasi Sex miteinander hatten. Der Zuschauer bekommt aber nur die Rücken zu sehen. Natürlich nimmt die Geschichte kein gutes Ende.
Der Film an sich soll tragisch sein, bremst sich aber selbst aus, wenn Xiau Mei mit einem Messer in der Brust noch mehrmals aufspringt. Kein Wunder, dass die Zuschauer in Hongkong in diesen Momenten in schallendes Gelächter ausgebrochen sind.
Die Naturaufnahmen sind spitze. Nur das Blumenfeld, über das Xiau Mei so begeistert ist, finde ich ziemlich fade. Kleine weiße Blüten sind mein Ding nicht.
Die Innenaufnahmen der Gebäude erscheinen mir sehr unrealistisch. Der Pavillon erscheint mir wie ein Palast. Selbst der Unterschlupf bei Nacht ist aufgeräumt und recht weitläufig.
FAZIT
Regisseur Zhang Yimou sollte aufhören, so künstlerisch gestaltete Filme zu drehen und wieder dazu übergehen, an einer annehmbaren Story mit lebensnahen Figuren zu arbeiten.
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