Hunde Allgemein Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von MissyG
Der beste Freund des Menschen, Modehunde oder ein Familienmitglied geht :-(
Pro:
Ein Stück Familie, bester Freund und treuer Gefährte
Kontra:
Es tut sooooo weh, wenn er nicht mehr da ist
Empfehlung:
Ja
Hallo Ihr Lieben,
über Tiere gibt es viele verschiedene Ansichten und Hundliebhaber ist nicht gleich Hundeliebhaber. Das merkt man ganz deutlich, wenn man einen eigenen Hund besitzt. Grundsätzlich kann man an der Hunderasse bereits ein wenig abschätzen, was für einen Menschen man vor sich hat.
Der Spruch: Wer die Menschen kennt, der liebt die Tiere ist sicher allseits bekannt. Ich persönlich halte den Hund auch für den besten Freund des Menschen, doch darin liegt auch eine große Gefahr. Nämlich die, den Hund zu vermenschlichen. Immerhin sind die lieben Vierbeiner auch noch Tier und zwar (manchmal)ein wildes Tier!
Doch erst einmal zurück zu der Menschenerkennung am Hund. Sogenannte Modehunde schaffen sich häufig (nicht IMMER) Menschen an, die sehr auf die Meinung anderer bedacht sind. Vor ein paar Jahren war der West Highland White Terrier (Der Cäsar-Hund) sehr im Trend. Was niemand so richtig bedacht hat: Das ist ein kleiner Jagdhund. Er stammt, wie der Name schon sagt aus den West Highlands (also grob aus England) und ist eigentlich eine Zuchtanomalie gewesen. Zur Jagd wurden sonst immer die Scottish Terrier mitgenommen... Zur Erklärung: diese sind schwarz oder zumindest sehr dunkel. Als immer öfter die Jäger statt der Beute ihre eigenen Hunde erschossen, weil sie sie schlecht im Wald erkennen konnten, fand man Gefallen an den \"verunglückten\" weißen Hunden. Aber zurück zum Thema: Den Westie hielt nun Gott und die Welt. Das der kleine \"kobold\" kein reiner Familienhund ist, teilweise recht schwierig zu erziehen und dazu noch eine gehörige Portion Auslauf benötigt wird oft außer Acht gelassen.
Wenig später, als Disneys 101 Dalmatiner im Kino umhertobten, brach eine ganze Dalmatinerliebhaberei los. Nun finden sich durch die immense Nachfrage oft Menschen, die auch dieser Hunderasse kein Stück gerecht werden können.
Ich möchte keineswegs sagen, dass alle Rassehundbesitzer unbedacht einen \"Modehund\" gekauft haben. Der Vorteil an den reinrassigen Tieren ist schließlich auch, dass man sich vorher eingehend mit seinen Bedürfnissen und seinen Eigenschaften auseinandersetzen kann. Man hat also den Vorteil, dass man genau abschätzen kann, ob der Hund zur Familie paßt oder aber nicht. Leider tun das nur sehr wenige. Menschen die dies tun, zeigen allerdings auch ein großes Verantwortungsgefühl und legen damit einen gehörige Portion Vernunft an den Tag.
Die Mischlingsbesitzer sind meist weniger wählerisch und oft auch ein bißchen spontaner. Sie suchen einen Freund fürs Leben, einen Gefährten oder aber eben auch nur einen Hof-Hüte-Hund. Bei Mischlingen läßt sich vorher schlecht sagen, was für Eigenschaften sie entwickeln und welche Eigenarten sie mit sich bringen. Kleinbleibende, kurzhaarige Welpen, verwandeln sich dann plötzlich in 60 cm hohe, 40 kg Hunde, die dann 3 cm langes Oberhaar haben, dass in der gesamten Wohnung herumfliegt. In Mischlingen vereinen sich aber auch sehr oft die guten Eigenschaften verschiedener Hunderassen. Wer einen Mischling aufnimmt, hat fast immer ein Unikat an Hund, der viel Freude macht.
Am Verhalten der Hundebesitzer läßt sich auch oft die Einstellung jener abschätzen... Einige halten ihre Hunde fast ausschließlich von anderen Hunden fern. Das kann auch daran liegen, dass sich das Tier einfach mit keinen anderen versteht, nur ab und an trifft man auch auf Hundebesitzer, die dann ganz erschreckt \"Oh Gott, ein Hund\" quietschen und selbst einen solchen an der Leine führen. Grundsätzlich finden sich immer Hundebesitzer zusammen, die einigermaßen die gleiche Einstellung haben.
Wir sind vor etwa einem dreiviertel Jahr in eine neue Stadt gezogen und durch unseren kleinen Liebling haben wir sehr viele nette Menschen kennengelernt. Da wir weit weg von der Familie wohnen, sage ich immer: Wir haben eine Hundefamilie, Hundefreunde und Hundebekannte. Unsere Hundefamilie zeichnet sich dadurch aus, dass wir unser Leben rund um unseren Hund schlichten. Alle Familienmitglieder nehmen Rücksicht und beteidigen sich dan der Pflege des Hundes. Die Bedürfnisse des Tieres stehen gleich nach denen der Kinder im Vordergrund.
Viele Menschen haben ein solches Verhätnis zu ihren Tieren. Sie sind Nummer 1 im Leben, der beste Freund, zeitweise der Partner und treuer Gefährte. Aber ich warne Euch Ihr Lieben: Es steht fast felsenfest, dass der Hund vor Euch sterben wird und dann ist nicht ein lieber Hund gestorben, sondern ihr habt einen Trauerfall in der Familie. Wir haben jetzt seit 13 Tagen keinen Hund mehr und ich bin am Boden zerstört. Auf tierärztliches Anraten mussten wir unseren kleinen Engel einschläfern lassen (kleiner Engel: kleinbleibender Mischlingsrüde mit 35 kg und 60 cm Schulterhöhe, liebte JEDEN und wir liebten ihn abgöttisch!) und nun stehe ich da, wie ein begossener Pudel, heule herum und versuche die Leere in der Wohnung nicht zu fühlen, das Fehlen der vielen Spaziergänge zu übertünchen,....
Aber ich habe einen immensen Trost: Er hatte ein wunderbares Leben bei uns und nun geht es ihm gut. Außerdem, wenn ihr meine anderen Beiträge vielleicht ein wenig verfolgt habt, wißt ihr, dass wir im September ein Baby erwarten und das tröstet.
Nun, viele sind jetzt nicht viel schlauer als vorher. Habe einfach meine Hundebesitzerbeobachtungen berichtet. Viele kennen das vielleicht oder auch nicht... Aber letztlich bin ich ein Hundemensch und würde, wenn sich die Umstände noch mal günstig stimmen lassen, auch immer wieder einen Hund zu mir nehmen. Tipps zum Hundekauf werde ich noch mal überlegen. Nach 3 Familienhunden hat man sich so einige Kriterien angeeignet...
Liebe Grüße
MissyG
über Tiere gibt es viele verschiedene Ansichten und Hundliebhaber ist nicht gleich Hundeliebhaber. Das merkt man ganz deutlich, wenn man einen eigenen Hund besitzt. Grundsätzlich kann man an der Hunderasse bereits ein wenig abschätzen, was für einen Menschen man vor sich hat.
Der Spruch: Wer die Menschen kennt, der liebt die Tiere ist sicher allseits bekannt. Ich persönlich halte den Hund auch für den besten Freund des Menschen, doch darin liegt auch eine große Gefahr. Nämlich die, den Hund zu vermenschlichen. Immerhin sind die lieben Vierbeiner auch noch Tier und zwar (manchmal)ein wildes Tier!
Doch erst einmal zurück zu der Menschenerkennung am Hund. Sogenannte Modehunde schaffen sich häufig (nicht IMMER) Menschen an, die sehr auf die Meinung anderer bedacht sind. Vor ein paar Jahren war der West Highland White Terrier (Der Cäsar-Hund) sehr im Trend. Was niemand so richtig bedacht hat: Das ist ein kleiner Jagdhund. Er stammt, wie der Name schon sagt aus den West Highlands (also grob aus England) und ist eigentlich eine Zuchtanomalie gewesen. Zur Jagd wurden sonst immer die Scottish Terrier mitgenommen... Zur Erklärung: diese sind schwarz oder zumindest sehr dunkel. Als immer öfter die Jäger statt der Beute ihre eigenen Hunde erschossen, weil sie sie schlecht im Wald erkennen konnten, fand man Gefallen an den \"verunglückten\" weißen Hunden. Aber zurück zum Thema: Den Westie hielt nun Gott und die Welt. Das der kleine \"kobold\" kein reiner Familienhund ist, teilweise recht schwierig zu erziehen und dazu noch eine gehörige Portion Auslauf benötigt wird oft außer Acht gelassen.
Wenig später, als Disneys 101 Dalmatiner im Kino umhertobten, brach eine ganze Dalmatinerliebhaberei los. Nun finden sich durch die immense Nachfrage oft Menschen, die auch dieser Hunderasse kein Stück gerecht werden können.
Ich möchte keineswegs sagen, dass alle Rassehundbesitzer unbedacht einen \"Modehund\" gekauft haben. Der Vorteil an den reinrassigen Tieren ist schließlich auch, dass man sich vorher eingehend mit seinen Bedürfnissen und seinen Eigenschaften auseinandersetzen kann. Man hat also den Vorteil, dass man genau abschätzen kann, ob der Hund zur Familie paßt oder aber nicht. Leider tun das nur sehr wenige. Menschen die dies tun, zeigen allerdings auch ein großes Verantwortungsgefühl und legen damit einen gehörige Portion Vernunft an den Tag.
Die Mischlingsbesitzer sind meist weniger wählerisch und oft auch ein bißchen spontaner. Sie suchen einen Freund fürs Leben, einen Gefährten oder aber eben auch nur einen Hof-Hüte-Hund. Bei Mischlingen läßt sich vorher schlecht sagen, was für Eigenschaften sie entwickeln und welche Eigenarten sie mit sich bringen. Kleinbleibende, kurzhaarige Welpen, verwandeln sich dann plötzlich in 60 cm hohe, 40 kg Hunde, die dann 3 cm langes Oberhaar haben, dass in der gesamten Wohnung herumfliegt. In Mischlingen vereinen sich aber auch sehr oft die guten Eigenschaften verschiedener Hunderassen. Wer einen Mischling aufnimmt, hat fast immer ein Unikat an Hund, der viel Freude macht.
Am Verhalten der Hundebesitzer läßt sich auch oft die Einstellung jener abschätzen... Einige halten ihre Hunde fast ausschließlich von anderen Hunden fern. Das kann auch daran liegen, dass sich das Tier einfach mit keinen anderen versteht, nur ab und an trifft man auch auf Hundebesitzer, die dann ganz erschreckt \"Oh Gott, ein Hund\" quietschen und selbst einen solchen an der Leine führen. Grundsätzlich finden sich immer Hundebesitzer zusammen, die einigermaßen die gleiche Einstellung haben.
Wir sind vor etwa einem dreiviertel Jahr in eine neue Stadt gezogen und durch unseren kleinen Liebling haben wir sehr viele nette Menschen kennengelernt. Da wir weit weg von der Familie wohnen, sage ich immer: Wir haben eine Hundefamilie, Hundefreunde und Hundebekannte. Unsere Hundefamilie zeichnet sich dadurch aus, dass wir unser Leben rund um unseren Hund schlichten. Alle Familienmitglieder nehmen Rücksicht und beteidigen sich dan der Pflege des Hundes. Die Bedürfnisse des Tieres stehen gleich nach denen der Kinder im Vordergrund.
Viele Menschen haben ein solches Verhätnis zu ihren Tieren. Sie sind Nummer 1 im Leben, der beste Freund, zeitweise der Partner und treuer Gefährte. Aber ich warne Euch Ihr Lieben: Es steht fast felsenfest, dass der Hund vor Euch sterben wird und dann ist nicht ein lieber Hund gestorben, sondern ihr habt einen Trauerfall in der Familie. Wir haben jetzt seit 13 Tagen keinen Hund mehr und ich bin am Boden zerstört. Auf tierärztliches Anraten mussten wir unseren kleinen Engel einschläfern lassen (kleiner Engel: kleinbleibender Mischlingsrüde mit 35 kg und 60 cm Schulterhöhe, liebte JEDEN und wir liebten ihn abgöttisch!) und nun stehe ich da, wie ein begossener Pudel, heule herum und versuche die Leere in der Wohnung nicht zu fühlen, das Fehlen der vielen Spaziergänge zu übertünchen,....
Aber ich habe einen immensen Trost: Er hatte ein wunderbares Leben bei uns und nun geht es ihm gut. Außerdem, wenn ihr meine anderen Beiträge vielleicht ein wenig verfolgt habt, wißt ihr, dass wir im September ein Baby erwarten und das tröstet.
Nun, viele sind jetzt nicht viel schlauer als vorher. Habe einfach meine Hundebesitzerbeobachtungen berichtet. Viele kennen das vielleicht oder auch nicht... Aber letztlich bin ich ein Hundemensch und würde, wenn sich die Umstände noch mal günstig stimmen lassen, auch immer wieder einen Hund zu mir nehmen. Tipps zum Hundekauf werde ich noch mal überlegen. Nach 3 Familienhunden hat man sich so einige Kriterien angeeignet...
Liebe Grüße
MissyG
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