Hunde Allgemein Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von rsdcberlin
Tipps zur Neuanschaffung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Liebe Yopi-Mitglieder,
dieser Bericht soll ein Leitfaden für alle sein, die sich einen Hund anschaffen wollen. Ich selbst bin Hundebesitzer mit entsprechender Erfahrung. Ich hoffe, dass mein Bericht dazu beiträgt, dass sich niemand mehr unbedacht einen Hund zulegt und dann eventuell anderen Menschen oder den Tieren Schaden zufügt.
Vorwort
Der Hund ist ein Raubtier mit ausgeprägtem Jagd- und Beutetrieb. Das ist auch in seinen Instinkten so festgelegt. Er ist zwar ein sehr gelehriges Tier, das gezähmt wurde, doch der Urinstinkt ist erhalten geblieben. Der Hund ist ein Rudeltier. Dabei gibt es Rangfolgen. Jedes Tier ist bestrebt, irgendwann mal der Rudelführer zu werden. Er unterwirft sich Schwächeren und zeigt anderen Schwachen seine Stärke. Deshalb muss der Besitzer immer wieder seine Autorität beweisen.
Kinder und Hunde
Ab einem gewissen Alter entwickeln Kinder eine besondere Tierliebe. Der Wunsch, ein eigenes zu besitzen, wird dann sehr groß. Tiere werden von ihnen erst mal als Spielzeug angesehen und auch so behandelt. Dass ein eigenes Tier auch Verantwortung bedeutet, das müssen sie erst lernen. Immerhin bedeutet die Pflege eines Haustieres auch einen Einschnitt in die persönliche Freizeit unserer Jüngsten. So müssen Tiere gefüttert werden, gesäubert, und bei Hunden natürlich das Gassi gehen und der Auslauf. Und das bei jedem Wetter. Schnell verlieren da Kinder die Lust. Ein Hund ist ebend kein Spielzeug, das man nach Belieben ablegen kann, um sich anderen Dingen zu widmen. Er bedarf ständiger Pflege und Aufmerksamkeit. Kinder sind damit aber schnell überfordert. Besser eignen sich da kleine Nagetiere oder z. B. Wellensittiche. Hier fällt auch die Abwesenheit während des Schulbesuches nicht so ins Gewicht. Ein Hund bedarf der ständigen Erziehung. Unsere Kinder werden aber auch erst erzogen. Ob sie ihr Erlerntes dann auch gleich optimal weitergeben, ist sehr fragwürdig. Dann kostet ein Hund ja auch noch Geld in der Unterhaltung. Vom Taschengeld können das Kinder auf die Dauer wohl nicht allein bezahlen.
Hunde und Kinder
Vom Instinkt her werden Kleinkinder wie Welpen angesehen. Welpen dürfen auch mal etwas grob sein, ohne dass entsprechende Reaktionen erfolgen. (Welpenschutz). Wird jedoch dem Hund großer Schmerz durch Kinder zugefügt, dann gehen sie umgehend in Kampfhaltung über. Der Hund merkt sich die Tat und reagiert anschließend auch bei anderen Kindern dementsprechend. Normalerweise sind Frauchen oder Herrchen der Ranghöchste. In ihrem Beisein hören sie aufs Wort. Die Kinder der Ranghöchsten sind meist nur so etwas wie Spielkameraden ohne Autorität. Schickt man sein Kind mit dem Hund auf die Straße, kann es dann zu schwerwiegenden Übergriffen auf fremde Kinder, Leute und Hunde kommen. Hunde reagieren stark auf Fluchtbewegungen. Ängstlich weglaufende Kinder, ein schnelles zurückziehen eines Händchens, oder das Hinfallen eines Kindes, können den Jagdinstinkt sofort erwachen lassen. Ist dann nicht der Hundehalter zugegen, kann das sehr böse Folgen haben.
Lob und Tadel
Einen Hund sollte man nur bestrafen, wenn er kurz vorher etwas schlechtes getan hat. Erfolgt der Tadel erst später, kann er ihn mit seinem Fehlverhalten nicht mehr in Verbindung bringen. Die Bestrafung verfehlt somit seine Wirkung. Agressivität durch Schläge erzeugt später beim Hund ebenfalls Agressivität bei Schwächeren. Besser ist eine barsche Stimme und allenfalls eine drohend erhobene Hand. Geht der Hund darauf ein, kommt in geduckter Haltung unterwürfig auf einen zugekrochen, dann sollte man ihn anschließend gleich loben. Dadurch bleibt das Vertrauensverhältnis erhalten.
Das leidige Gassi gehen
Hunde haben selbstverständlich auch ihre Bedürfnisse. Sind sie schon stubenrein, machen sie auf sich Aufmerksam, wenn es mal drückt. Nun liegt es ganz allein an Frauchen oder Herrchen, dass das so geschieht, dass kein Aussenstehender belästigt wird. Man führt seinen Hund nur zu solchen Plätzen, wo die abgegebene Notdurft niemand stört. Bestimmt nicht auf Kinderspielplätze oder Gehwege.
Das Halten eines Hundes - wann und wie
Nun komme ich zum Hauptthema. Wie ihr bisher gelesen habt, sind sehr viele Dinge zu Beachten, wenn man so ein Tier erst mal hat. Doch bevor man sich einen Hund anschafft, sollten auch wichtige Faktoren bereitgestellt sein. Die wären z.B. uneingeschränkte Aufmerksamkeit zum Tier, genügend Auslauf für seinen Bewegungsdrang und vor allen Dingen verantwortungsbewusste Halter.
Am Optimalsten wäre natürlich, wenn der zukünftige Besitzer ein eigenes Häuschen mit Garten hat, wo der Hund sich austoben kann. Nun haben aber nicht alle ein Haus. Ich bis jetzt auch nicht. Meinem Hund kann ich aber eine großzügige, sicher eingezäunte Gartenlandschaft bieten, wo er herumtollen kann. Gleich nebenan ist ein Park wo er auch mehrmals täglich, natürlich angeleint, fremde Fährten und Artgenossen beschnuppern kann und seine Notdurft verrichten. In der Wohnung selber hat er sein festes Plätzchen, wo er auch mal ungestört seinen Mittagschlaf halten kann.
Irgendwann fallen Urlaubsplanungen an. Da muss unbedingt schon vorher ein Ersatzfrauchen/herrchen festgelegt sein. Läuft da was schief, sollte man sich über Pflegeplätze erkundigen. Das Gleiche gilt für den eventuellen Krankheitsfall. Wohnt man in einem Mietshaus, muss die Erlaubnis zur Tierhaltung vorliegen. Hat man sich einen Dauerkläffer zugelegt, ist irgendwann das beste Nachbarschaftverhältnis im Eimer. Von großem Vorteil kann es sein, eine Hundeschule zu besuchen. Nicht nur der Hund lern hier etwas, sondern auch der Halter. Steuern sind zu entrichten, und es wäre ratsam, auch eine Versicherung abzuschließen. Man weiß ja nie, was kommt. Man sollte sich ebenfalls vorher erkundigen, wo ein Nottierarzt in der Nähe ist. Wie ihr seht, gibt es da eine ganze Menge, auf die man achten muss.
Wo hole ich mir einen Hund her?
Meinen Hund habe ich von einer älteren Dame abgenommen, weil sie ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr optimal pflegen konnte. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, ihn mir beim Züchter zu holen. Ich bin der Meinung, wir haben in Deutschland genug Hunde. Vielen von den vorhandenen Tieren geht es nicht gut. Sie vegetieren in Tierheimen dahin. Vegetieren deshalb, weil das Eingesperrt sein nicht ihre ursprünglichen Bestimmung war. Wer wirklich ein Herz für einen Vierbeiner hat, der sollte hier einem herrenlosen Tier eine zweite Chance geben und ihm seine wenigen Lebensjahre verschönern. Bloß Mitleid allein sollte nicht der Anschaffungsgrund sein. Alle Grundvoraussetzungen müssen erst stimmen.
Fazit
Als Halter eines Hundes habe ich jede Menge Verantwortung zu tragen. Die Anschaffung eines Hundes sollte keine einfältige Idee sein, die man eben mal hat. Man muss dem Tier später ein würdiges, artgerechtes Dasein bieten können. Euer rsdcberlin
dieser Bericht soll ein Leitfaden für alle sein, die sich einen Hund anschaffen wollen. Ich selbst bin Hundebesitzer mit entsprechender Erfahrung. Ich hoffe, dass mein Bericht dazu beiträgt, dass sich niemand mehr unbedacht einen Hund zulegt und dann eventuell anderen Menschen oder den Tieren Schaden zufügt.
Vorwort
Der Hund ist ein Raubtier mit ausgeprägtem Jagd- und Beutetrieb. Das ist auch in seinen Instinkten so festgelegt. Er ist zwar ein sehr gelehriges Tier, das gezähmt wurde, doch der Urinstinkt ist erhalten geblieben. Der Hund ist ein Rudeltier. Dabei gibt es Rangfolgen. Jedes Tier ist bestrebt, irgendwann mal der Rudelführer zu werden. Er unterwirft sich Schwächeren und zeigt anderen Schwachen seine Stärke. Deshalb muss der Besitzer immer wieder seine Autorität beweisen.
Kinder und Hunde
Ab einem gewissen Alter entwickeln Kinder eine besondere Tierliebe. Der Wunsch, ein eigenes zu besitzen, wird dann sehr groß. Tiere werden von ihnen erst mal als Spielzeug angesehen und auch so behandelt. Dass ein eigenes Tier auch Verantwortung bedeutet, das müssen sie erst lernen. Immerhin bedeutet die Pflege eines Haustieres auch einen Einschnitt in die persönliche Freizeit unserer Jüngsten. So müssen Tiere gefüttert werden, gesäubert, und bei Hunden natürlich das Gassi gehen und der Auslauf. Und das bei jedem Wetter. Schnell verlieren da Kinder die Lust. Ein Hund ist ebend kein Spielzeug, das man nach Belieben ablegen kann, um sich anderen Dingen zu widmen. Er bedarf ständiger Pflege und Aufmerksamkeit. Kinder sind damit aber schnell überfordert. Besser eignen sich da kleine Nagetiere oder z. B. Wellensittiche. Hier fällt auch die Abwesenheit während des Schulbesuches nicht so ins Gewicht. Ein Hund bedarf der ständigen Erziehung. Unsere Kinder werden aber auch erst erzogen. Ob sie ihr Erlerntes dann auch gleich optimal weitergeben, ist sehr fragwürdig. Dann kostet ein Hund ja auch noch Geld in der Unterhaltung. Vom Taschengeld können das Kinder auf die Dauer wohl nicht allein bezahlen.
Hunde und Kinder
Vom Instinkt her werden Kleinkinder wie Welpen angesehen. Welpen dürfen auch mal etwas grob sein, ohne dass entsprechende Reaktionen erfolgen. (Welpenschutz). Wird jedoch dem Hund großer Schmerz durch Kinder zugefügt, dann gehen sie umgehend in Kampfhaltung über. Der Hund merkt sich die Tat und reagiert anschließend auch bei anderen Kindern dementsprechend. Normalerweise sind Frauchen oder Herrchen der Ranghöchste. In ihrem Beisein hören sie aufs Wort. Die Kinder der Ranghöchsten sind meist nur so etwas wie Spielkameraden ohne Autorität. Schickt man sein Kind mit dem Hund auf die Straße, kann es dann zu schwerwiegenden Übergriffen auf fremde Kinder, Leute und Hunde kommen. Hunde reagieren stark auf Fluchtbewegungen. Ängstlich weglaufende Kinder, ein schnelles zurückziehen eines Händchens, oder das Hinfallen eines Kindes, können den Jagdinstinkt sofort erwachen lassen. Ist dann nicht der Hundehalter zugegen, kann das sehr böse Folgen haben.
Lob und Tadel
Einen Hund sollte man nur bestrafen, wenn er kurz vorher etwas schlechtes getan hat. Erfolgt der Tadel erst später, kann er ihn mit seinem Fehlverhalten nicht mehr in Verbindung bringen. Die Bestrafung verfehlt somit seine Wirkung. Agressivität durch Schläge erzeugt später beim Hund ebenfalls Agressivität bei Schwächeren. Besser ist eine barsche Stimme und allenfalls eine drohend erhobene Hand. Geht der Hund darauf ein, kommt in geduckter Haltung unterwürfig auf einen zugekrochen, dann sollte man ihn anschließend gleich loben. Dadurch bleibt das Vertrauensverhältnis erhalten.
Das leidige Gassi gehen
Hunde haben selbstverständlich auch ihre Bedürfnisse. Sind sie schon stubenrein, machen sie auf sich Aufmerksam, wenn es mal drückt. Nun liegt es ganz allein an Frauchen oder Herrchen, dass das so geschieht, dass kein Aussenstehender belästigt wird. Man führt seinen Hund nur zu solchen Plätzen, wo die abgegebene Notdurft niemand stört. Bestimmt nicht auf Kinderspielplätze oder Gehwege.
Das Halten eines Hundes - wann und wie
Nun komme ich zum Hauptthema. Wie ihr bisher gelesen habt, sind sehr viele Dinge zu Beachten, wenn man so ein Tier erst mal hat. Doch bevor man sich einen Hund anschafft, sollten auch wichtige Faktoren bereitgestellt sein. Die wären z.B. uneingeschränkte Aufmerksamkeit zum Tier, genügend Auslauf für seinen Bewegungsdrang und vor allen Dingen verantwortungsbewusste Halter.
Am Optimalsten wäre natürlich, wenn der zukünftige Besitzer ein eigenes Häuschen mit Garten hat, wo der Hund sich austoben kann. Nun haben aber nicht alle ein Haus. Ich bis jetzt auch nicht. Meinem Hund kann ich aber eine großzügige, sicher eingezäunte Gartenlandschaft bieten, wo er herumtollen kann. Gleich nebenan ist ein Park wo er auch mehrmals täglich, natürlich angeleint, fremde Fährten und Artgenossen beschnuppern kann und seine Notdurft verrichten. In der Wohnung selber hat er sein festes Plätzchen, wo er auch mal ungestört seinen Mittagschlaf halten kann.
Irgendwann fallen Urlaubsplanungen an. Da muss unbedingt schon vorher ein Ersatzfrauchen/herrchen festgelegt sein. Läuft da was schief, sollte man sich über Pflegeplätze erkundigen. Das Gleiche gilt für den eventuellen Krankheitsfall. Wohnt man in einem Mietshaus, muss die Erlaubnis zur Tierhaltung vorliegen. Hat man sich einen Dauerkläffer zugelegt, ist irgendwann das beste Nachbarschaftverhältnis im Eimer. Von großem Vorteil kann es sein, eine Hundeschule zu besuchen. Nicht nur der Hund lern hier etwas, sondern auch der Halter. Steuern sind zu entrichten, und es wäre ratsam, auch eine Versicherung abzuschließen. Man weiß ja nie, was kommt. Man sollte sich ebenfalls vorher erkundigen, wo ein Nottierarzt in der Nähe ist. Wie ihr seht, gibt es da eine ganze Menge, auf die man achten muss.
Wo hole ich mir einen Hund her?
Meinen Hund habe ich von einer älteren Dame abgenommen, weil sie ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr optimal pflegen konnte. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, ihn mir beim Züchter zu holen. Ich bin der Meinung, wir haben in Deutschland genug Hunde. Vielen von den vorhandenen Tieren geht es nicht gut. Sie vegetieren in Tierheimen dahin. Vegetieren deshalb, weil das Eingesperrt sein nicht ihre ursprünglichen Bestimmung war. Wer wirklich ein Herz für einen Vierbeiner hat, der sollte hier einem herrenlosen Tier eine zweite Chance geben und ihm seine wenigen Lebensjahre verschönern. Bloß Mitleid allein sollte nicht der Anschaffungsgrund sein. Alle Grundvoraussetzungen müssen erst stimmen.
Fazit
Als Halter eines Hundes habe ich jede Menge Verantwortung zu tragen. Die Anschaffung eines Hundes sollte keine einfältige Idee sein, die man eben mal hat. Man muss dem Tier später ein würdiges, artgerechtes Dasein bieten können. Euer rsdcberlin
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