Hunde Allgemein Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Samsally
Der Wunsch nach einem Hund
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Eine alternative Überschrift wäre „Dogsitting“ gewesen.
Schon immer wollte ich einen Hund haben, doch diesen Wunsch konnte meine Mutter mir nie erfüllen. Das soll kein Vorwurf sein, denn mittlerweile sehe ich ein, dass man als allein erziehende Mutter mit drei Kindern in einer Großstadtwohnung nicht noch für einen Hund sorgen kann.
Als ich 8 Jahre alt war, lernten wir glücklicherweise eine Familie in der Umgebung kennen, die einen kleinen Yorkshire Terrier hatten. Nach ein paar gemeinsamen Ausflügen mit Rocky und seiner Familie, verbrachte ich schon bald jede freie Minute mit ihm. Fast jeden Tag habe ich ihn nach der Schule abgeholt und war stundenlang im Park spazieren. Das war wirklich eine besondere Freundschaft. Er hörte mich schon (in der 1. Etage), bevor ich überhaupt geklingelt habe und hat bei jeder Begrüßung vor Freude in den Hausflur gepinkelt. Leider kam es nach 4 Jahren dazu, dass die Familie Rocky abgeben musste und von heute auf morgen habe ich ihn nie wieder gesehen. Das war für mich ein sehr schmerzlicher Verlust.
Da ich trotzdem weiterhin nicht auf Hunde verzichten wollte, fing meine Karriere als „Dogsitterin“ an. Ich suchte per Anzeige nach Hunden in der Umgebung, mit denen ich spazieren gehen durfte. Geld verdienen wollte ich damit nicht, aber ich bekam meistens ein paar Mark dafür. Nach Rocky, kam die alte Chow-Chow-Mischlingsdame Mona, der Westi Babsi, der Mischling Gina und der Labrador Mäx. Mit Mona ging ich beispielsweise jeden Wochentag mittags eine Runde und mit Gina verbrachte ich zwei Nachmittage die Woche. Da alle Hunde verschiedene Charaktere, Bedürfnisse und Bewegungsdrang hatten, war es schwierig mit allen gleichzeitig spazieren zu gehen.
Mit der Zeit musste ich leider die regelmäßigen Spaziergänge reduzieren und schließlich aufgeben, da auch ich älter wurde und nicht mehr so viel Zeit hatte.
Auch heute ist mein größter Wunsch immer noch mein eigener Hund. Zwar bin ich jetzt erwachsen und wohne alleine, aber es fehlt die nötige Zeit, Platz und Geld um einen Hund zu halten. Ich hoffe, dass ich mir den Wunsch irgendwann erfüllen kann. Bis dahin bin ich immer noch die Urlaubsadresse für einige Hunde und ich freue mich riesig, wenn einer für ein paar Tage bei mir einzieht.
Nun zur Bewertung:
Ich kann „Dogsitting“ alle fünf Sterne geben, denn es ist für alle Betroffenen nur ein Vorteil. Der Hundesitter hat eine Alternative zum eigenen Hund, der Hund hat einen neuen Freund und die Hundebesitzer sind auch froh, den ein oder anderen Spaziergang jemand anderen zu überlassen und eine gute Urlaubsadresse für den Liebling zu haben. Bedingung dafür ist allerdings das Vertrauen des Besitzers zum Dogsitter, der natürlich das nötige Verantwortungsbewusstsein haben muss.
Wenn man seine Freizeit dafür opfert, ist es sicherlich nicht schlecht, wenn man sich ein zusätzliches Taschengeld verdient, was aber nicht der Grund sein sollte. Eine weitere sinnvolle Möglichkeit einen Hund zum Gassigehen zu finden, ist ein Tierheim. Die Hunde freuen sich oft noch mehr über die Spaziergänge.
Danke fürs Lesen.
Ich freu mich auf Kommentare!
Gruß Andrea
Schon immer wollte ich einen Hund haben, doch diesen Wunsch konnte meine Mutter mir nie erfüllen. Das soll kein Vorwurf sein, denn mittlerweile sehe ich ein, dass man als allein erziehende Mutter mit drei Kindern in einer Großstadtwohnung nicht noch für einen Hund sorgen kann.
Als ich 8 Jahre alt war, lernten wir glücklicherweise eine Familie in der Umgebung kennen, die einen kleinen Yorkshire Terrier hatten. Nach ein paar gemeinsamen Ausflügen mit Rocky und seiner Familie, verbrachte ich schon bald jede freie Minute mit ihm. Fast jeden Tag habe ich ihn nach der Schule abgeholt und war stundenlang im Park spazieren. Das war wirklich eine besondere Freundschaft. Er hörte mich schon (in der 1. Etage), bevor ich überhaupt geklingelt habe und hat bei jeder Begrüßung vor Freude in den Hausflur gepinkelt. Leider kam es nach 4 Jahren dazu, dass die Familie Rocky abgeben musste und von heute auf morgen habe ich ihn nie wieder gesehen. Das war für mich ein sehr schmerzlicher Verlust.
Da ich trotzdem weiterhin nicht auf Hunde verzichten wollte, fing meine Karriere als „Dogsitterin“ an. Ich suchte per Anzeige nach Hunden in der Umgebung, mit denen ich spazieren gehen durfte. Geld verdienen wollte ich damit nicht, aber ich bekam meistens ein paar Mark dafür. Nach Rocky, kam die alte Chow-Chow-Mischlingsdame Mona, der Westi Babsi, der Mischling Gina und der Labrador Mäx. Mit Mona ging ich beispielsweise jeden Wochentag mittags eine Runde und mit Gina verbrachte ich zwei Nachmittage die Woche. Da alle Hunde verschiedene Charaktere, Bedürfnisse und Bewegungsdrang hatten, war es schwierig mit allen gleichzeitig spazieren zu gehen.
Mit der Zeit musste ich leider die regelmäßigen Spaziergänge reduzieren und schließlich aufgeben, da auch ich älter wurde und nicht mehr so viel Zeit hatte.
Auch heute ist mein größter Wunsch immer noch mein eigener Hund. Zwar bin ich jetzt erwachsen und wohne alleine, aber es fehlt die nötige Zeit, Platz und Geld um einen Hund zu halten. Ich hoffe, dass ich mir den Wunsch irgendwann erfüllen kann. Bis dahin bin ich immer noch die Urlaubsadresse für einige Hunde und ich freue mich riesig, wenn einer für ein paar Tage bei mir einzieht.
Nun zur Bewertung:
Ich kann „Dogsitting“ alle fünf Sterne geben, denn es ist für alle Betroffenen nur ein Vorteil. Der Hundesitter hat eine Alternative zum eigenen Hund, der Hund hat einen neuen Freund und die Hundebesitzer sind auch froh, den ein oder anderen Spaziergang jemand anderen zu überlassen und eine gute Urlaubsadresse für den Liebling zu haben. Bedingung dafür ist allerdings das Vertrauen des Besitzers zum Dogsitter, der natürlich das nötige Verantwortungsbewusstsein haben muss.
Wenn man seine Freizeit dafür opfert, ist es sicherlich nicht schlecht, wenn man sich ein zusätzliches Taschengeld verdient, was aber nicht der Grund sein sollte. Eine weitere sinnvolle Möglichkeit einen Hund zum Gassigehen zu finden, ist ein Tierheim. Die Hunde freuen sich oft noch mehr über die Spaziergänge.
Danke fürs Lesen.
Ich freu mich auf Kommentare!
Gruß Andrea
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