Hunde Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von Hummel2000

Es muß nicht immer teuer sein

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich habe sechs Jahre lang ein Tierheim geleitet und war somit auch für die Ernährung all unserer Schützlinge zuständig.
Jeder Hundehalter z.Bsp. weiß, wie das ist.
Man will das Beste für seinen Liebling, man hat Zweifel, ob das Hundefutter wirklich das richtige, beste, gesündeste, etc. ist und man verläßt sich zwangsläufig auf das Zoogeschäft seines Vertrauens, bzw. den dazugehörigen Verkäufer.
Jetzt gibt es nur zwischen einem ganz normalen Hundebesitzer und einem Tierheim einen ganz gravierenden Unterschied : GELD
In der Regel hat nämlich ein Tierschutzverein nicht all zu viel Geld und in meinem Fall mußten täglich ca. 50 Hunde verköstigt werden.
Dabei gibt es die unterschiedlichsten Ansprüche an die Nahrung. Man muß das Alter, die Größe, eventuelle Allergien usw. beachten.
Gerade für die sogenannten Nahrungsergänzungsmittel fehlte meist das Geld. Sie sind gerade für Hunde im Tierheim sehr wichtig, aber leider kaum zu bezahlen.
Aber - Gott sei Dank - es geht auch anders.
Unsere Hunde wurden überwiegend mit Trockenfutter ernährt.
Einmal in der Woche gab es allerdings für alle frischen Pansen.
Wir bezogen ihn frisch und ungewaschen vom Schlachthof, aber es gibt ihn auch gewaschen und gefroren im Zoofachhandel.
Pansen ist zwar unangenehm für die menschlichen Nasen - vor allem, nachdem er gefressen wurde - aber er ist für die Hunde sehr gesund.
Ebenfalls einmal in der Woche gab es ein Ei ( gut für\'s Fell ) und einen , am besten probiotischen Naturjoghurt. Der stabilisiert die Darmflora und hilft auch, Darmparasiten vorzubeugen.
Ach ja, Knoblauch hilft auch gegen Wurmbefall und soll Zecken fernhalten. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, daß die meisten Hunde bei diesen benötigten Mengen Knoblauch einfach streiken.
Wenn Hunde, vor allem große Hunde in die Jahre kommen, benötigen sie zusätzlich zum Futter spezielle Kalkprodukte, die leider meist auch recht kostspielig sind.
Im Zoogeschäft oder beim Landhandel gibt es einen großen Pott Vita-Kalk, eigentlich eine Futterergänzung für Tauben.
Mit einem Eßlöffel am Tag für große Hunde tut man seinem Liebling wirklich was Gutes und dieses Mittel ist wirklich sehr, sehr billig.
Hunde, die mit der Hüfte Probleme haben, benötigen Gelatine.
Im Fachhandel gibt es spezielle und sehr teure Mittelchen.
In jeder Drogerie gibt es ebenfalls Gelatine, und zwar die, die wir Menschen ebenfalls für Bindegewebe und ähnliches nehmen.
Die Wirkung ist die gleiche, der Preis aber viel, viel günstiger und mit einem Eßlöffel am Tag ist man dabei.
Alle unsere Hunde bekamen täglich 3 Eßlöffel Vollkornhafenflocken. Damit war der komplette Mineralbedarf eines Tages abgedeckt und zwar natürlicher und preiswerter als mit einem Vitaminprodukt.
Wenn man übrigens mehrere große Hunde besitzt und Haferflocken füttern möchte, sollte man zum Landhandel gehen. Dort gibt es die Vollkornhaferflocken in großen Säcken - da kann man noch mal Geld sparen.
Wenn der Hund Probleme mit der Haut, dem Fell oder dem Darm hat, würde ich auf Olewo zurückgreifen. Das sind getrocknete Möhren, die täglich unter\'s Futter kommen - sie werden vorher mit Wasser und am besten Distelöl eingeweicht.
Es dauert ein bis zwei Wochen, aber dann ist der Erfolg sichtbar.
Dieses Olewo ist nicht ganz so preiswert wie die anderen Hausmittel, aber dafür ist es sehr ergiebig.
Also, Ihr seht, man kann seinem Hund sehr viel Gutes tun, ohne gleich diverse Markenartikelhersteller noch reicher zu machen.
Vielleicht ist ja der eine oder andere Tipp dabei.

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