Hunde Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von Sternschnuppe2002

West Highland White Terrier

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hi!
Heute will ich euch mal über eine ganz liebe Hunderasse informieren.
Den „West Highland White Terrier“
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Ich selbst habe auch einen kleinen Westie namens Julchen.
Er ist mittlerweile 6 Jahre alt und total verspielt.
Jeder der einmal einen Hund hatte oder einen hat, weiß, wie toll es ist einen Hund an seiner Seite zu haben.
Ich selbst kann mir gar nicht mehr vorstellen ohne meinen treuen Wegbegleiter zu leben.
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Wer noch keinen Hund hat, und sich einen anschaffen will, sollte allerdings einige Punkte beachten:

1.) Verfüge ich über genügend Raum, um das Tier seinen Bedürfnissen entsprechend unterzubringen und ihm Geborgenheit und ausreichend Bewegungsfreiheit zu bieten?

2.) Verfüge ich über genügend Zeit für die tägliche Beschäftigung mit dem Tier; vor allem für die täglichen Spaziergänge, die Erziehung und die Fell- und Körperpflege, die unbedingt notwendig sind und die meiste Zeit erfordern?

3.) Verfüge ich über genügen Energie und Konsequenz für die Erziehung eines Hundes?

4.) Verfüge ich über genügend Nervenstärke und Ausdauer, um für das Tier in jeder Situation und sein ganzes Hundeleben lang die Verantwortung zu übernehmen?

5.) Verfüge ich über genügend finanzielle Mittel, um alle durch einen Hund entstehende Kosten (so für Ernährung, Pflege, Tierarzt, Hundesteuer, Versicherung) für die Dauer seines Lebens aufzubringen?

Wenn man all diese Fragen ohne Einschränkung mit „ja“ beantworten kann, dass sind alle Voraussetzungen für die Haltung eines Hundes gegeben.
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Jetzt aber noch einmal speziell zum West Highland White Terrier.
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Hier habe ich mal einen Steckbrief zusammengestellt:

- Schulterhöhe: 25 bis 28 cm

- Gewicht: 7 bis 10 kg

- Farbe: Reinweiß

- Gut geeignet: Für fröhliche Menschen und Familien mit Kindern, die sich einen kleinen, lustigen verspielten Hund wünschen.

- Weniger geeignet: Für Leute, die den Aufwand an Mühe und Zeit für die täglich notwendige intensive Fellpflege scheuen.

- Was er braucht: Tägliches Striegeln, Kämmen und Bürsten, geregelte Spaziergänge (jedoch keine Gewaltmärsche) und viel Kontakt, Spiel und Beschäftigung mit der Familie. Ihm ist auch eine kleine Wohnung recht, besonders dann, wenn ein Garten vorhanden ist. Da er manchmal sehr eigenwillig sein kann, ist seine Erziehung – mit Konsequenz und Zuwendung – nicht ganz einfach.

- Seine Vorzüge: Ein robuster, drolliger Kleinhund mit einem dekorativen Haarkleid, der bis auf die Fellpflege und gelegentliche Schwierigkeiten bei der Erziehung einfach zu halten ist. Er spielt gern mit Kindern, ist lernfreudig und erweist sich, sobald er erwachsen ist, als liebenswürdiger, zufriedener Hausgenosse.

- Ein Nachteil: Häufig alleingelassen, kann er bald zum Kläffer und somit ein Ärgernis für die Nachbarschaft werden. Wird diese Neigung aber von Anfang an unterbunden, genügt ein strenges Wort, um ihn zum Schweigen zu bringen.

- Seine Lebenserwartung: 12 bis 14 Jahre
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Ursprung und Entwicklung der Rasse:

Der West Highland White Terrier zählt zu den Nachfahren der alten schottischen Jagdterrier. Die wichtigsten Entwicklungslinien der Rasse
- die Poltalloch Terrier des Colonel Edward Donald Malcolm, Laird of Poltalloch
- Die White Skye Terrier des Duke of Argyll, die unter dem Namen Roseneath Terrier bekannt geworden sind
- Die White Scottish Terrier des Dr. Flaxman aus Fifeshire (“Pittenweems”)
Lassen sich zum Teil bis tief in das 19. Jahrhundert, das mit Recht auch als das Jahrhundert der Kynologie bezeichnet wird, hineinverfolgen.
Dabei muss man es nicht unbedingt nur für einen Zufall halten, dass die Rasse ihre Entstehung einigen Individualisten verdankt, die das nötige Selbstbewusstsein besaßen, sich über ein gängiges Vorurteil ihrer Zeitgenossen hinwegzusetzen, das weißen Terriern die Tauglichkeit zur Jagd absprach.
Statt die weißen bzw. hell sandfarbenen Welpen, die in den Würfen der schottischen Arbeitsterrier jener Zeit immer wieder auftauchten, zu eliminieren, bauten zunächst der Duke of Argyll und Colonel Malcolm, später auch Dr. Flaxman ihre Zucht auf eben diesen Hunden auf.
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Charakter und Eigenschaften der Rasse:

Ein West Highland White Terrier von typischem Wesen ist ein Hund mit zwei Gesichtern: Dieser außerordentlich charmante und fröhliche Terrier, der mit seinen Chrysathemenkopf dem Kindchenschema der Gestalpsychololgie so sehr entspricht, ist gleichzeitig ein unerschrockener, aktiver, vor Robustheit strotzender Hund, den man zum Selbstbewusstsein nicht erst ermuntern muss; er ist im häuslichen Kreis ein ausdauernder, gelehriger und liebenswürdiger Begleiter, der indessen nicht unversucht lässt, mit Charme, Raffinesse und Beharrlichkeit seinen Kopf durchzusetzen; er ist ein friedlicher, selbstbewusster Meutehund und ein idealer Spielgefährte für Kinder, der sich unkompliziert den jeweiligen Gegebenheiten anpasst, und dennoch ein Hund, dem man seine Schärfe auf Raubzeug ansieht, der seinen ungebrochenen Jagdinstinkt immer wieder unter Beweis stellt und dessen möchtige Zähne größerer Vierbeiner wie ungebetene Zweibeiner zu fürchten haben; ein Hund überdies, dessen durchdringender Blick Wachsamkeit und Intelligenz nicht nur vortäuscht.
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Der Rassestandard des West Highland White Terriers:

- Allgemeine Erscheinung: Kräfig gebaut; tiefe Brust und weit nach hinten reichende Rippen; ebener Rücken, kraftvolle Hinterhand auf muskulösen Laufen; bring in hohem Maße eine großartige Verbind von Kraft und Aktivität zu Ausdruck.

- Charakteristische Merkmale: Klein, aktiv, unerschrocken, robust, mit betrachlichem Selbstvertrauen ausgestattet und seinem Auftreten, das Raubzeugschärfe erkennen lässt.

- Wesen: Wachsam, fröhlich, mutig, selbstbewusst, aber freundlich

- Haar: Doppelhaar. Deckhaar besteht aus etwa 5 cm langem, harschem Haar ohne irgendwelche Locken. Unterwolle pelzartig, kurz, weich und dicht. Offenes Haar äußerst unerwünscht.
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Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass der Westie ein freundlicher, liebenswürdiger Hund ist mit dem auch Anfänger gut zurecht kommen würden.
Ich hoffe, dass die meiste von euch jetzt wissen, was der Westie für ein toller Hund ist.
Alles Liebe,
Bis zum nächsten mal.
Andrea :-)

11 Bewertungen, 1 Kommentar

  • wilma

    13.03.2002, 12:11 Uhr von wilma
    Bewertung: sehr hilfreich

    Meine Hündin wird auch Julchen gerufen (obwohl sie eigentlich Julka heißt und auch über die Tischplatte schauen kann *g*). Netter Bericht