Hunde Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von Wolfsfrau41

Blacky ist ein Schatz

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Heute möchte ich über meinen Labrador Blacky schreiben. Ich habe ihn im Alter von 5 Wochen bekommen, eigentlich ja etwas zu früh, aber die Besitzer wollten die kleinen loswerden. In den ersten Wochen mußte ich ihn noch mit einem speziellen Muttermilchersatz füttern. Aber er hat sich prächtig entwickelt und ist heute mein ganzer Stolz. Auch wenn seine allzu große Gier nach "Rippchen" ihn etwas aus den Formen geraten lassen hat. Ich hab auch noch einen Pekinesen und die beiden verstehen sich prächtig.

Im folgenden eine Beschreibung dieser wunderbaren Rasse:
Der Labrador stammt aus Kanada und kam Anfang des 19. Jahrhunderts nach England. Über seine Herkunft kann man nur spekulieren. Vielleicht stammt er ursprünglich aus dem hohen Norden und kam mit dem Wikinger Erich dem Roten Ende des 10. Jahrhunderts nach Nordamerika. Sicher ist nur, daß er vom 12. Jahrhundert an über einen längeren Zeitraum in Neufundland ansässig war, wo er sich mit dem Neufundländer paarte. Dort entwickelte er auch seine Widerstandsfähigkeit und entdeckte seine Liebe zum Wasser. Kein Wunder also, daß er der bevorzugte Hund der Kabeljaufischer war, denn er fing Fische ein, die ihnen aus dem Netz sprangen.

Der Labrador ist ein mittelgroßer, robuster und kräftiger Hund mit einem langen Kopf und Hängeohren. Er besitzt einen ausgeprägten Kiefer und eine breite, tiefe Brust. Er hat ein kurzes, dichtes und wasserundurchlässiges Fell. Seine Schulterhöhe beträgt ca. 57 cm bei den Rüden und ca. 55 cm bei den Hündinnen, er wird ca. 25 bis 35 kg schwer und hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von etwa 12 Jahren.

Der Labrador ist ein hervorragender Familienhund, er versteht sich mit Klein und Groß und fühlt sich in der Stadt ebenso wohl wie auf dem Land. Er ist ein wahrer Schatz, der sich über nichts beschwert. Ohne aufzumucken läßt er sich von den Allerkleinsten am Schwanz oder an den Ohren ziehen. Mit größeren Kindern kann er stundenlang spielen, ohne müde zu werden. Er nimmt liebend gern an allen sportlichen Aktivitäten teil, auch Fußball. Kein Wunder also, daß er in den USA zum Kinderhund Nr. 1 gewählt wurde.
Er ist intelligent, folgsam, zutraulich und seinem Herrchen treu ergeben. Er ist ein ruhiger Hund, der nur bellt, wenn es nötig ist und von daher auch ein ausgezeichneter Wachhund.

Ich habe nicht lang gebraucht, um meinem Labrador die grundlegenden Hundemanieren beizubringen. Er ist sehr verträglich im Umgang mit anderen Hunden und tut fast alles, um seiner Umgebung zu gefallen.

Wenn man sich einen Labrador-Welpen zulegt, sollte man die ersten Lebensmonate sehr wichtig nehmen. Denn da unser junger Freund voller Energie und Überschwang ist, stellt er auch eine Menge an. Er springt an jedem Besucher hoch, egal, ob seine Pfoten dreckig sind oder nicht und reißt in seiner Begeisterung schon einmal ein Tischtuch herunter..... Junge Rüden sind recht eigensinnig und starrköpfig. Da hilft nur eine gute Erziehung.

Zur Ernährung kann ich sagen, daß ein Labrador eigentlich ständig hungrig ist und von daher auch zum Übergewicht neigt. Leider war ich nicht so konsequent und habe dem Betteln meines Hundes wohl zu oft nachgegeben, jetzt hat er einige Pfündchen zuviel, aber ich liebe ihn trotzdem. Er sollte zweimal täglich zu festen Zeiten fressen. Süßigkeiten und Essensreste sind eigentlich streng untersagt. Mein Hund bekommt Pedigree Pal Trockenfutter und zweimal in der Woche seine geliebten Rippchen, auf die er einfach nicht verzichten kann. Diätversuche waren zum Scheitern verurteilt, er reagierte doch recht ungehalten auf weniger Nahrung. Ich laß ihn regelmäßig beim Tierarzt durchchecken und er ist trotz seines Übergewichtes recht fit und gesund.

Im täglichen Leben ist der Labrador ein idealer Hund. Spaziergänge sind äußerst wichtig für ihn, er muß täglich mindestens dreimal ausgiebig ausgeführt werden, wobei er das Element Wasser sehr bevorzugt.

Seine Pflege ist nicht aufwendig. Regelmäßig einige Bürstenstriche genügen, um sein etwas rauhes Fell instand zu halten.

Kauft man den Labrador beim Züchter muß man mit einem hohen Anschaffungspreis rechnen.

Für Menschen, die die Natur lieben, gerne auch mit Kindern, ist er der ideale Partner.

Ich kann den Labrador nur empfehlen, mein Blacky ist ein echter Schatz und macht mir täglich auf neue sehr viel Freude.

24 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Archmage

    29.05.2002, 14:46 Uhr von Archmage
    Bewertung: sehr hilfreich

    was nen Tier... so friedlich? wow... wenn das bei allen Hunden so wäre... Gruß Archmage

  • naturheim

    01.03.2002, 22:37 Uhr von naturheim
    Bewertung: sehr hilfreich

    Beim nächsten Mal, wird es ein Labrador oder zwei. Ist eine wundervolle Rasse. Und wenn, dann aus einem Tierheim, notfalls auch als Mischling ! Gruß Hardy ;-)

  • engel123

    24.02.2002, 14:34 Uhr von engel123
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hunde sind eben die besten und treuesten Freunde der Menschen. Auch ich habe einen Bericht über Hunde bzw. Malteser (mein Hund) geschrieben. Wenn du Lust hast, kannst du ihn ja mal lesen

  • awassa

    24.02.2002, 14:33 Uhr von awassa
    Bewertung: sehr hilfreich

    unsere Nejma ist auch total eine Süße :-)