Hyazinthe Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Pflege:
- Aussehen:
- Anspruch an Standort:
Erfahrungsbericht von woman
Frühlingsboten schon im Winter
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wenn im bevorstehenden Herbst die Tage kürzer werden, die Pflanzen in der Natur das Laub abwerfen und ihre Ruhezeit beginnt, haben auch die meisten Zimmerpflanzen ihre Blütezeit beendet.
Ausnahmen bilden im grossen und ganz nur die exotischen Pflanzen, die auf der südlichen Erdhalbkugel beheimatet waren und ihren ursprünglichen Lebensrhythmus beibehalten haben. Wer aber keine dieser oft sehr teuren winterblühenden Pflanzen hat, muss in der lichtarmen Jahreszeit keinesfalls auf Blüten auf der Fensterbank verzichten.
Mit etwas Überlistungsgeschick kann man einige Pflanzen dazu bringen, zu einer Zeit zu blühen, in der sie sonst ihre Ruheperiode haben. Man treibt die Pflanzen einfach vor. Die Pflanzen- oder Blütentreiberei, wie sie in Fachkreisen genannt wird, ist ein Vorverlegen bzw. Verzögern der Blütezeit, wobei man 2 Wachstumsfaktoren, die Wärme und das Licht, willkürlich verändert.
Ich bediene mich auch dieser durchaus legalen Methode der Blütentreiberei, der Hyazinthentreiberei.
Im September kaufe ich bei meinem Gärtner Hyazinthenzwiebel, die bereits durch Wärme in Spezialgärtnereien künstlich nachgereift wurden, damit diese Zwiebeln im Keller oder auf dem Balkon frühzeitig zur Blüte gebracht werden können. Wie alle Pflanzen mit Speicherungsorganen, damit sind Knollen- und Zwiebelgewächse gemeint, holen auch die Hyazinthen die Kraft zu Bildung von Blüten und Blättern aus diesem Reservoir.
Anfang September grabe ich die Hyazinthenzwiebel in kleine Töpfe mit nahrhafter, lockerer Gartenerde ein und decke diese mit einer Sandschicht anschließend ab. Dann stelle ich die Hyazinthentöpfchen an einen dunklen Ort im Keller. In der Weihnachtszeit, im späten Dezember also, stelle ich die Töpfchen dann weiterhin dunkel, doch in ein Zimmer mit einer Temperatur um 20 Grad. Sobald die Austriebe dann ca. 15 cm hoch sind kommen meine Hyazinthen dann ans Tageslicht auf die Fensterbank. Bereits nach kurzer Zeit blühen, dank meiner Blütentreiberei, meine Hyazinthen in voller Pracht.
Die Hyazinthen sind aber nicht die einzigen Pflanzen die ich so vortreibe. Unter Verwendung von Licht und Wärme lassen sich auch viele andere Zwiebelgewächse vorzeitig zur Blüte bringen. Ich habe dieses Verfahren auch schon mit kleinen Tupfenzwiebeln versucht, was mir dann auch gelungen ist.
Wer aber lieber die Hyazinthen im Garten bewundern möchte, sollte sie mit den anderen Zwiebel- und Knollengewächsen im Herbst in die Erde pflanzen. Hyazinthenzwiebeln werden
8 – 15 cm tief in die Erde gelegt und mit lockerer und humusreicher Erde abgedeckt. Schwere Gartenerde sollte man Sand vermischt werden, damit es nicht zu Staunässe kommt.
Da die Pflanztiefe nicht sehr weit unter der Erdoberfläche liegt und im Herbst noch nicht alle Gartenarbeiten abgeschlossen sind, sollte man sich die Stellen markieren wo die Blumenzwiebeln liegen, damit bei späteren Gartenarbeiten die Blütenschätze nicht versehentlich mit ausgegraben werden.
Die meisten Blumenzwiebeln sind winterhart und können in der Erde bleiben. Ich nehme meine Knollen und Zwiebeln aber nach jeder Blüte wieder aus der Erde, damit sie nicht als Leckerbissen für unterirdische Mitesser dienen.
Sobald die Blüte vorbei ist, schneide ich diese ab und lasse das Laub eintrocknen. Mit einer großen Gartengabel steche ich dann vorsichtig schräg unter die Pflanzen und hebe sich heraus. Die restliche Erde entferne ich vorsichtig, ohne die Oberhaut zu beschädigen und lege sie dann auf ausgelegtes Zeitungspapier an einen halbschattigen und trockenen Ort, damit sie trockenen.
Nachdem die Hyazinthenzwiebeln getrocknet und gesäubert sind, kommen sie in einer flachen Kiste an einen trockenen Ort im Keller.
Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Zwiebeln möglichst groß und vor allem unbeschädigt sind. Mit etwas Glück hat man dann viel Freude mit diesen duftenden Frühlingsboten.
Ausnahmen bilden im grossen und ganz nur die exotischen Pflanzen, die auf der südlichen Erdhalbkugel beheimatet waren und ihren ursprünglichen Lebensrhythmus beibehalten haben. Wer aber keine dieser oft sehr teuren winterblühenden Pflanzen hat, muss in der lichtarmen Jahreszeit keinesfalls auf Blüten auf der Fensterbank verzichten.
Mit etwas Überlistungsgeschick kann man einige Pflanzen dazu bringen, zu einer Zeit zu blühen, in der sie sonst ihre Ruheperiode haben. Man treibt die Pflanzen einfach vor. Die Pflanzen- oder Blütentreiberei, wie sie in Fachkreisen genannt wird, ist ein Vorverlegen bzw. Verzögern der Blütezeit, wobei man 2 Wachstumsfaktoren, die Wärme und das Licht, willkürlich verändert.
Ich bediene mich auch dieser durchaus legalen Methode der Blütentreiberei, der Hyazinthentreiberei.
Im September kaufe ich bei meinem Gärtner Hyazinthenzwiebel, die bereits durch Wärme in Spezialgärtnereien künstlich nachgereift wurden, damit diese Zwiebeln im Keller oder auf dem Balkon frühzeitig zur Blüte gebracht werden können. Wie alle Pflanzen mit Speicherungsorganen, damit sind Knollen- und Zwiebelgewächse gemeint, holen auch die Hyazinthen die Kraft zu Bildung von Blüten und Blättern aus diesem Reservoir.
Anfang September grabe ich die Hyazinthenzwiebel in kleine Töpfe mit nahrhafter, lockerer Gartenerde ein und decke diese mit einer Sandschicht anschließend ab. Dann stelle ich die Hyazinthentöpfchen an einen dunklen Ort im Keller. In der Weihnachtszeit, im späten Dezember also, stelle ich die Töpfchen dann weiterhin dunkel, doch in ein Zimmer mit einer Temperatur um 20 Grad. Sobald die Austriebe dann ca. 15 cm hoch sind kommen meine Hyazinthen dann ans Tageslicht auf die Fensterbank. Bereits nach kurzer Zeit blühen, dank meiner Blütentreiberei, meine Hyazinthen in voller Pracht.
Die Hyazinthen sind aber nicht die einzigen Pflanzen die ich so vortreibe. Unter Verwendung von Licht und Wärme lassen sich auch viele andere Zwiebelgewächse vorzeitig zur Blüte bringen. Ich habe dieses Verfahren auch schon mit kleinen Tupfenzwiebeln versucht, was mir dann auch gelungen ist.
Wer aber lieber die Hyazinthen im Garten bewundern möchte, sollte sie mit den anderen Zwiebel- und Knollengewächsen im Herbst in die Erde pflanzen. Hyazinthenzwiebeln werden
8 – 15 cm tief in die Erde gelegt und mit lockerer und humusreicher Erde abgedeckt. Schwere Gartenerde sollte man Sand vermischt werden, damit es nicht zu Staunässe kommt.
Da die Pflanztiefe nicht sehr weit unter der Erdoberfläche liegt und im Herbst noch nicht alle Gartenarbeiten abgeschlossen sind, sollte man sich die Stellen markieren wo die Blumenzwiebeln liegen, damit bei späteren Gartenarbeiten die Blütenschätze nicht versehentlich mit ausgegraben werden.
Die meisten Blumenzwiebeln sind winterhart und können in der Erde bleiben. Ich nehme meine Knollen und Zwiebeln aber nach jeder Blüte wieder aus der Erde, damit sie nicht als Leckerbissen für unterirdische Mitesser dienen.
Sobald die Blüte vorbei ist, schneide ich diese ab und lasse das Laub eintrocknen. Mit einer großen Gartengabel steche ich dann vorsichtig schräg unter die Pflanzen und hebe sich heraus. Die restliche Erde entferne ich vorsichtig, ohne die Oberhaut zu beschädigen und lege sie dann auf ausgelegtes Zeitungspapier an einen halbschattigen und trockenen Ort, damit sie trockenen.
Nachdem die Hyazinthenzwiebeln getrocknet und gesäubert sind, kommen sie in einer flachen Kiste an einen trockenen Ort im Keller.
Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Zwiebeln möglichst groß und vor allem unbeschädigt sind. Mit etwas Glück hat man dann viel Freude mit diesen duftenden Frühlingsboten.
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