ICQ Pro 2003a Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Benutzerfreundlichkeit:
- Updatemöglichkeit:
Erfahrungsbericht von Elchkopf
ICQ - I seek you
Pro:
Spaß, Kommunikation, Umfang, kostenlos
Kontra:
Spam-Nachrichten, manchmal instabil
Empfehlung:
Ja
ICQ – diesen Namen dürfte wahrscheinlich jeder Internetnutzer kennen. Und nahezu genauso viele benutzen diese Messenger-Software, welche kostenlos und leicht zu installieren ist. Doch der Reihe nach – ich möchte Euch dieses Programm heute einmal genauer vorstellen.
# Allgemeine Infos
Hergestellt und verbreitet wird ICQ von der Firma ICQ Inc., es ist kostenlos und trägt seit neuestem den Zusatz „Pro“. Insgesamt nutzen 135 Millionen Menschen weltweit das kleine Programm – wirklich Wahnsinn. Es ist etwa 3.6 MB groß und wurde das letzte Mal am 27.November 2002 released.
Die neueste Version ist ICQ 2003a, Build #3777. Es erscheinen in der Regel alle paar Monate mehr oder wenige bedeutende Updates – man sollte sich diese meiner Meinung nach immer installieren. Es gibt allerdings auch genügend Leute die immer noch mit der Ur-Version hantieren getreu der Regel „Never change a running system“. Ich hatte jedoch noch nie Probleme und empfehle deswegen regelmässige Updates.
Es gibt zahlreiche Zusatztools oder abgespeckte Versionen. Zu erwähnen wäre für Ressourcen-schwache Rechner ICQ Lite, welches klein in der Größe und dem Speicherbedarf ist. Wer ICQ seinen eigenen Look geben möchte der sollte sich im Internet nach ICQ +Plus umschauen – damit ist der Skin-Wechsel problemlos möglich. Etwas umständlicher und nicht jedermanns Sache ist die Übersetzung von ICQ ins Deutsche oder jede erdenkliche andere Sprache. Hierzu muß ein Extra-Programm „Lingoware“ installiert werden und dann funktioniert ICQ auch multinational. Allerdings sollte dies nur tun, wer ausreichend – und damit meine ich irklich ausreichend – Arbeitsspeicher zur Verfügung hat.
Die Internetseite von ICQ ist sehr gut gestaltet, den Link zum Download setzt es am Ende des Berichts. Sehr bunt, aber nicht störend, umfangreiche Informationen zu allen wichtigen Fragen, darüber hinaus Suchfunktionen und, und, und.
# Installation & Start
Die Installation gestaltet sich erstaunlich einfach, aber bei welchem Programm ist das in der heutigen Zeit nicht so? Anschließend wird man sich einen ICQ-Account einrichten müssen, welches mit ein paar Minuten Arbeit aber wenig Streß verbunden ist. Vorausgesetzt man beherrscht die englische Sprache – sonst kann es schon die ein oder andere Überraschung geben. Gerade was Spam etc. anbetrifft. Denn schon hier wird man gefragt ob andere Nutzer einen anschreiben und auf ihre Freundschaftsliste setzen dürfen oder nicht – wer hier einen Fehler macht der wird das möglicherweise bitter bereuen (siehe Kritik).
Ist man mit allem fertig kann man das Programm starten und schaut sich erstmal ein wenig irritiert um. Zu vielfältig sind die Möglichkeiten und Funktionen, welche ich nachfolgend einmal genauer ansatzweise erklären möchte.
# Features
Grundsätzlich ist man im ICQ-Netzwerk für alle sichtbar und zudem immer erreichbar. Mit Hilfe des Setzens vom „Online Status“ lassen sich hier jedoch jede Menge Ausnahmen finden:
Invisible = unsichtbar; nur sichtbar für Freunde/Bekannte
Away = man ist kurz weg
Not Available = nicht erreichbar
Do not Disturb = bitte nicht stören
Free for Chat = man möchte mit Leuten aus aller Welt chatten
…
Gekennzeichnet durch grafische Symbole kann man hier also flexibel reagieren. Ich bevorzuge den privaten, Invisible-Status – hier kann man sich ruhig im Netzwerk aufhalten und wird in aller Regel nicht belästigt.
Alle Nachrichten werden in der sogenannten ICQ-History aufgezeichnet; so kann man auch später seine interessanten oder lustigen „Gespräche“ nachlesen. Zuvor muss man natürlich erst mal seine Bekannten und Freunde eintragen, welches jedoch recht einfach über das umfangreiche Optionen-Menü geregelt wird. Das Meiste in ICQ ist selbsterklärend, also keinerlei Probleme.
SMS-Nachrichten können verschickt, Grußkarten versendet, ja sogar Dateien über ein kleines Peer-to-Peer-System ausgetauscht werden – die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. E-Mails, Chat, Austausch über Webcam – es bleiben kaum noch Wünsche offen. Sogar ein Adressbuch, ein Telefonbuch kann angelegt werden – insofern ist ICQ sogar ein indirektes kleines Office-Programm.
Manch einer kennt vielleicht die Google-Toolbar. Eine solche ist mit ICQ ab sofort überflüssig, denn sie ist dort bereits integriert. Eine ganz tolle Angelegenheit, man muss es einfach ausprobiert haben und wird feststellen, dass dieses Tool einfach persönlich unverzichtbar ist.
Auch für Familien wurde eine Lösung gefunden – man kann auf einem PC nämlich mehrere Nutzer einrichten, zwischen denen ganz einfach hin- und hergeschaltet werden kann. So gibt es keine Überschneidungen und die Freunde der Tochter oder die Liebschaften des Sohnes finden sich nicht zwischen Papas Skat-Kumpeln oder Mamas Kaffeeklatsch-Freundinnen wieder.
# Kritische Anmerkungen
Die aktuelle Version ist mit einigen ‚Fehlern’ behaftet – nichts weltbewegendes, aber doch in mancher Hinsicht störend. Zum einen wäre da der Autostart des Programms. Konnte man früher seine Internetverbindung starten und wählte sich ICQ dann bequem ins Netzwerk ein, so geschieht heute gar nichts. Geht man dann auf das Symbol in der Startleiste und führt die Maus rüber wird ICQ geschlossen – sehr interessant. Was bleibt ist nur ein Neustart des Programms per Hand.
Des weiteren kann es vorkommen, dass wenn sich Freunde/Bekannte einwählen ihr Symbol anzeigt, sie wären Offline…fährt man mit dem Mauszeiger über deren Namen so sind sie auf einmal Online – es ist schon sehr merkwürdig. Aber wie gesagt, es tut dem Spass keinen Abbruch und man darf fast sicher sein, dass mit dem nächsten Build die Fehler der Vergangenheit angehören werden.
Problematisch ist es in ICQ, wenn man sich im Zustand „Online“ befindet. Dann kann es schon öfter mal passieren dass man eine Sex-Nachricht von irgendwelchen dubiosen Anbietern geschickt bekommt. Das ist sehr ärgerlich und kann einem den Spaß schon verderben. Man sollte sich daher also immer „Invisible“ (Unsichtbar) machen – man kann trotzdem seine Freunde und Bekannten auf die „Visible“ (Sichtbare) Liste setzen, dann können einen zumindest diese sehen. Und mehr will man in aller Regel ja gar nicht, oder? Diese Sexwerbung ist ein Nachteil dessen, dass ICQ kostenlos ist – ich würde für dieses Programm durchaus einen gewissen Obolus entrichten, denn es wäre sein Geld wirklich wert.
# Fazit
ICQ ist ein Programm welches auf meinem PC nicht mehr wegzudenken ist. Ich bin kein großer Fan von Chat & Co., aber ein paar nette Worte und Informationen mit Freunden und Bekannten tauschen – das ist gerade im Internet sehr nützlich und vor allen Dingen sehr praktisch. Ich kann den Download wirklich jedem empfehlen, es lohnt sich mit Sicherheit. Auf geht’s!
Tschüss, Elchkopf
(ICQ 152498068)
Download-Link
--------------------
http://www.icq.com/download
Erschienen auch bei CIAO! am 02.01.2003.
# Allgemeine Infos
Hergestellt und verbreitet wird ICQ von der Firma ICQ Inc., es ist kostenlos und trägt seit neuestem den Zusatz „Pro“. Insgesamt nutzen 135 Millionen Menschen weltweit das kleine Programm – wirklich Wahnsinn. Es ist etwa 3.6 MB groß und wurde das letzte Mal am 27.November 2002 released.
Die neueste Version ist ICQ 2003a, Build #3777. Es erscheinen in der Regel alle paar Monate mehr oder wenige bedeutende Updates – man sollte sich diese meiner Meinung nach immer installieren. Es gibt allerdings auch genügend Leute die immer noch mit der Ur-Version hantieren getreu der Regel „Never change a running system“. Ich hatte jedoch noch nie Probleme und empfehle deswegen regelmässige Updates.
Es gibt zahlreiche Zusatztools oder abgespeckte Versionen. Zu erwähnen wäre für Ressourcen-schwache Rechner ICQ Lite, welches klein in der Größe und dem Speicherbedarf ist. Wer ICQ seinen eigenen Look geben möchte der sollte sich im Internet nach ICQ +Plus umschauen – damit ist der Skin-Wechsel problemlos möglich. Etwas umständlicher und nicht jedermanns Sache ist die Übersetzung von ICQ ins Deutsche oder jede erdenkliche andere Sprache. Hierzu muß ein Extra-Programm „Lingoware“ installiert werden und dann funktioniert ICQ auch multinational. Allerdings sollte dies nur tun, wer ausreichend – und damit meine ich irklich ausreichend – Arbeitsspeicher zur Verfügung hat.
Die Internetseite von ICQ ist sehr gut gestaltet, den Link zum Download setzt es am Ende des Berichts. Sehr bunt, aber nicht störend, umfangreiche Informationen zu allen wichtigen Fragen, darüber hinaus Suchfunktionen und, und, und.
# Installation & Start
Die Installation gestaltet sich erstaunlich einfach, aber bei welchem Programm ist das in der heutigen Zeit nicht so? Anschließend wird man sich einen ICQ-Account einrichten müssen, welches mit ein paar Minuten Arbeit aber wenig Streß verbunden ist. Vorausgesetzt man beherrscht die englische Sprache – sonst kann es schon die ein oder andere Überraschung geben. Gerade was Spam etc. anbetrifft. Denn schon hier wird man gefragt ob andere Nutzer einen anschreiben und auf ihre Freundschaftsliste setzen dürfen oder nicht – wer hier einen Fehler macht der wird das möglicherweise bitter bereuen (siehe Kritik).
Ist man mit allem fertig kann man das Programm starten und schaut sich erstmal ein wenig irritiert um. Zu vielfältig sind die Möglichkeiten und Funktionen, welche ich nachfolgend einmal genauer ansatzweise erklären möchte.
# Features
Grundsätzlich ist man im ICQ-Netzwerk für alle sichtbar und zudem immer erreichbar. Mit Hilfe des Setzens vom „Online Status“ lassen sich hier jedoch jede Menge Ausnahmen finden:
Invisible = unsichtbar; nur sichtbar für Freunde/Bekannte
Away = man ist kurz weg
Not Available = nicht erreichbar
Do not Disturb = bitte nicht stören
Free for Chat = man möchte mit Leuten aus aller Welt chatten
…
Gekennzeichnet durch grafische Symbole kann man hier also flexibel reagieren. Ich bevorzuge den privaten, Invisible-Status – hier kann man sich ruhig im Netzwerk aufhalten und wird in aller Regel nicht belästigt.
Alle Nachrichten werden in der sogenannten ICQ-History aufgezeichnet; so kann man auch später seine interessanten oder lustigen „Gespräche“ nachlesen. Zuvor muss man natürlich erst mal seine Bekannten und Freunde eintragen, welches jedoch recht einfach über das umfangreiche Optionen-Menü geregelt wird. Das Meiste in ICQ ist selbsterklärend, also keinerlei Probleme.
SMS-Nachrichten können verschickt, Grußkarten versendet, ja sogar Dateien über ein kleines Peer-to-Peer-System ausgetauscht werden – die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. E-Mails, Chat, Austausch über Webcam – es bleiben kaum noch Wünsche offen. Sogar ein Adressbuch, ein Telefonbuch kann angelegt werden – insofern ist ICQ sogar ein indirektes kleines Office-Programm.
Manch einer kennt vielleicht die Google-Toolbar. Eine solche ist mit ICQ ab sofort überflüssig, denn sie ist dort bereits integriert. Eine ganz tolle Angelegenheit, man muss es einfach ausprobiert haben und wird feststellen, dass dieses Tool einfach persönlich unverzichtbar ist.
Auch für Familien wurde eine Lösung gefunden – man kann auf einem PC nämlich mehrere Nutzer einrichten, zwischen denen ganz einfach hin- und hergeschaltet werden kann. So gibt es keine Überschneidungen und die Freunde der Tochter oder die Liebschaften des Sohnes finden sich nicht zwischen Papas Skat-Kumpeln oder Mamas Kaffeeklatsch-Freundinnen wieder.
# Kritische Anmerkungen
Die aktuelle Version ist mit einigen ‚Fehlern’ behaftet – nichts weltbewegendes, aber doch in mancher Hinsicht störend. Zum einen wäre da der Autostart des Programms. Konnte man früher seine Internetverbindung starten und wählte sich ICQ dann bequem ins Netzwerk ein, so geschieht heute gar nichts. Geht man dann auf das Symbol in der Startleiste und führt die Maus rüber wird ICQ geschlossen – sehr interessant. Was bleibt ist nur ein Neustart des Programms per Hand.
Des weiteren kann es vorkommen, dass wenn sich Freunde/Bekannte einwählen ihr Symbol anzeigt, sie wären Offline…fährt man mit dem Mauszeiger über deren Namen so sind sie auf einmal Online – es ist schon sehr merkwürdig. Aber wie gesagt, es tut dem Spass keinen Abbruch und man darf fast sicher sein, dass mit dem nächsten Build die Fehler der Vergangenheit angehören werden.
Problematisch ist es in ICQ, wenn man sich im Zustand „Online“ befindet. Dann kann es schon öfter mal passieren dass man eine Sex-Nachricht von irgendwelchen dubiosen Anbietern geschickt bekommt. Das ist sehr ärgerlich und kann einem den Spaß schon verderben. Man sollte sich daher also immer „Invisible“ (Unsichtbar) machen – man kann trotzdem seine Freunde und Bekannten auf die „Visible“ (Sichtbare) Liste setzen, dann können einen zumindest diese sehen. Und mehr will man in aller Regel ja gar nicht, oder? Diese Sexwerbung ist ein Nachteil dessen, dass ICQ kostenlos ist – ich würde für dieses Programm durchaus einen gewissen Obolus entrichten, denn es wäre sein Geld wirklich wert.
# Fazit
ICQ ist ein Programm welches auf meinem PC nicht mehr wegzudenken ist. Ich bin kein großer Fan von Chat & Co., aber ein paar nette Worte und Informationen mit Freunden und Bekannten tauschen – das ist gerade im Internet sehr nützlich und vor allen Dingen sehr praktisch. Ich kann den Download wirklich jedem empfehlen, es lohnt sich mit Sicherheit. Auf geht’s!
Tschüss, Elchkopf
(ICQ 152498068)
Download-Link
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http://www.icq.com/download
Erschienen auch bei CIAO! am 02.01.2003.
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