ICQ Pro 2003a Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Benutzerfreundlichkeit:
- Updatemöglichkeit:
Erfahrungsbericht von the_webber
ICQ - U ME 2?
Pro:
Wichtige neue Funktionen, braucht zumindest bei mir nicht viele Ressourcen, das Prinzip ist natürlich genial
Kontra:
Die üblichen Schwächen, leider...
Empfehlung:
Ja
Liebe Leser/innen,
ICQ dürfte in der Netzgemeinde eines der bekanntesten Programme überhaupt sein. Beinahe jeder hat diesen Begriff wohl schon einmal gehört – ICQ ist ein kostenloser Instant Messenger, der von über 100 Mio. Menschen weltweit genutzt wird (wobei die Zahl der wirklich aktiven Accounts deutlich niedriger ist). Ich hatte seit über anderthalb Jahren die Version 2000b, mit der ich recht zufrieden war – bei mir lief sie ohne Probleme. Dann stand ich kürzlich nach einem Festplattenformat (und einer durch fehlerhaftes Backup unbrauchbaren Sicherung meiner Contact List) vor der Wahl, welche Version nun installiert werden sollte. Ich versuchtes es zunächst mit dem recht beliebten ICQ Lite, welches ja als ressourcenfreundlich angepriesen wird, aber sich im Gebrauch als völlig untauglich herausstellte. Also war die aktuelle Pro-Version 2003a dran...
EISIKUH?
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Wie erwähnt ist ICQ (= I seek you – kleines Wortspiel seitens des Herstellers) ein Instant Messenger. Das Prinzip dieser Programme (vergleichbar: AIM, MSNM, Yahoo Messenger) besteht darin, anderen Nutzern Nachrichten zu schicken bzw. mit ihnen unter zwei Tastaturen (kleines Wortspiel meinerseits) zu chatten. Auf einer Liste werden alle Nutzer angezeigt, mit denen man Kontakt hat und es ist auch ersichtlich, wer dieser Nutzer gerade online ist. ICQ hat darüber hinaus Funktionen wie das Verschicken von Dateien und ein integriertes E-Mail-Programm.
WILL ICH AUCH!
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Dann sollte man am besten die Website des Herstellers Mirabilis (der aus Israel stammt und mittlerweile wie ungefähr jede Firma, die ein halbwegs taugliches Internetprogramm erstellt hat, von AOL Time Warner aufgekauft wurde) aufsuchen, die originellerweise unter www.icq.com zu finden ist. Ich empfehle die englische Version, da sich die deutsche Übersetzung (mittels des Programms „LingoWare“) als völlig unbrauchbar erwiesen hat (wie ich kürzlich erst wieder bei ICQ Lite spüren durfte), zudem wird man den Translator dann nicht mal mehr los. Der Direktlink zum Download von ICQ Pro 2003a für Windows: http://download.com.com/3000-2150-10004040.html?part=icq&subj=dlpage&tag=button
Die Installation verläuft zunächst ganz unkompliziert, bis zu dem Punkt, an dem man das Programm startet. Nun muss man auswählen, ob man entweder einen bestehenden Account nutzen will (Nutzerdaten sind einzugeben) oder einen neuen kreieren will. Gehen wir mal von der zweiten Möglichkeit aus (war bei mir nicht der Fall), dann erhält man zunächst eine UIN (User Identification Number) zugewiesen. Früher waren dies (am Ende neunstellige) laufende Nummern, an denen man immer schön die Gesamtzahl der Nutzer einsehen konnte, mittlerweile werden sie zufällig vergeben. Ein Passwort muss gewählt werden und anschließend lässt sich _optional_ ein Nickname wählen (ist empfehlenswert, jeder Nickname kann beliebig oft vergeben werden, so dass man sich keine nervigen Varianten eines gewohnten Namens ausdenken muss, falls der schon vergeben ist). Nun ist ICQ installiert und zur kräftigen Nutzung bereit...
ICQ IS ONLAIN HÄPPINESS...
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Alle, die sich bereits mit ICQ auskennen und sich für die Eigenheiten dieser Version interessieren, können diesen Absatz überspringen. Hier werde ich die wichtigsten Grundfunktionen etwas ausführlicher erläutern.
Der neue Nutzer dürfte von den zahlreichen Optionen und Menüs und überhaupt vom ganzen Funktionsumfang erst einmal erschlagen sein. Also von vorne... Will man jemanden im ICQ-Netzwerk suchen, klickt man auf den „Add“-Button (ich gehe jetzt stets von der englischen Version aus). Nun kann man entweder die UIN des Gesuchten eingeben, falls man sie weiß, oder aber nach dem Nickname (Vorsicht, hier kann es Hunderte Ergebnisse selbst für ausgefallenere Namen geben), dem realen Vor- und Nachnamen oder nach der Mailadresse suchen. Auf einem dieser Wege sollte man fündig werden. Man klickt den Nutzer also doppelt an, dann kann man die Gruppe auswählen, in die der Nutzer eingeordnet werden soll (voreingestellt sind etwa „Friends“, „Family“ usw., lassen sich beliebig verändern; die Contact List kann man wahlweise in Gruppen oder nach dem Status (online/offline) geordnet anzeigen lassen). Eventuell kommt nun die Meldung, dass „Authorization required“ ist – dies kann jeder Benutzer in den Security Permissions (Main > Security & Privacy Permissions > General) einstellen. Es gibt ja gute Gründe dafür, sich nicht von jedem zur Contact List hinzufügen lassen zu wollen, man kann also wählen, ob dazu die Erlaubnis benötigt wird. Erhält man beim Hinzufügen eines anderen Users diese Meldung, kann man ihm eine kurze Nachricht schicken und um eben jene Autorisierung bitten.
Ist nun ein Nutzer online und man möchte mit ihm sprechen, reicht bei normalen Menüeinstellungen ein Doppelklick auf dessen Namen. Dann öffnet sich ein Fenster mit zwei „Blöcken“ (erscheint nur einer, sollte man oben auf „Msg Mode“ klicken, um in den „Split Mode“ zu wechseln, hat sich immer als praktischer erwiesen). Im unteren kann man eine Nachricht eintippen und die per Klick auf „send“ bzw. per Drücken der Tabulatoren- und anschließend der Entertaste (angenehm, so benötigt man nicht ständig die Maus) absenden. Im oberen Fenster erscheint diese Nachricht dann und eben in diesem Moment passiert selbiges beim Angesprochenen. Dieser kann auf selbe Weise zurückschreiben, und das gesamte Gespräch wird im obigen Fenster protokolliert. In einer Menüleiste kann man unter anderem per Klick auf die „T“-Buttons Schriftart, -größe und –farbe auswählen, da sollte jeder etwas herumprobieren, bis er die angenehmste Einstellung gefunden hat. Standardmäßig gibt es bei der Unterhaltung einige Sounds (etwa ein Schreibmaschinengeräusch beim Tippen und das fast schon legendäre „oo-oooo“ beim Eintreffen einer Nachricht), die sich aber auch abschalten lassen.
Die Message Historys, also sämtliche Protokolle, lassen sich speichern und sind dann direkt über das Programm einsehbar – dies muss man aber neuerdings extra aktivieren in den „Preferences“, s.u..
Über das „User Menu“, welches direkt über die Contact List oder über ein Message-Session-Fenster zu erreichen ist, kann man auch beispielsweise Dateien („Send/Get File“, einfach Datei heraussuchen und abschicken) verschicken oder einige Contacts an jemanden senden – so entstehen neue Verbindungen...
Es gibt ja viele Nutzer mit Flatrate, die ihren Computer samt Internetverbindung etwa für Downloads auch laufen lassen, wenn sie nicht vor dem Gerät sitzen. Damit man nun nicht gegen eine Wand redet, wenn man Leute anspricht, die gar nicht wirklich da sind, gibt es verschiedene „Away-Modes“, die sich einstellen lassen, um anzuzeigen, dass man nicht da ist oder nicht gestört werden will. Alle verfügbaren Modes:
- Online (grüne ICQ-Blume vorm Namen): Nutzer ist da...
- Free for chat (ICQ-Blume mit Smiley): Nutzer ist für Gespräche gerne zu haben.
- Away (Schild über der ICQ-Blume): Nutzer ist nicht da; hier kann man eine kurze Message eingeben um mitzuteilen, wo man sich befindet oder wann man wieder da sein wird.
- Not available / Extended away (“n/a”-Button über der Blume): Nutzer ist länger weg, ansonsten wie Away.
- DND / Do not disturb (Kreuz über der Blume): Nutzer ist da, aber beschäftigt und möchte nicht angesprochen werden.
- Occupied (Finger über der Blume): Ähnlich wie DND, Nutzer ist da, hat aber keine Zeit um sich zu unterhalten.
- Privacy / Invisible (wenn man es sieht: Auge über der Blume): Einer der interessantesten Modes. Der Nutzer ist zwar da, wird aber als offline (invisible = unsichtbar) dargestellt und kann selbst entscheiden, wen er anspricht und für wen er sichtbar sein will.
- Offline (rote Blume): Nutzer ist nicht online.
Die Menüs von ICQ scheinen oft schier unendlich, haben Unterverzweigungen, zig Registerkarten, Buttons etc. – es fällt schwer, sich hier zurechtzufinden. Kurz zu den wichtigsten Menüs – die Konfiguration des Programms lässt sich unter „Main“ bearbeiten. Am wichtigsten sind hier die Punkte „Preferences“ und das angesprochene „Security...“. Unter „Preferences“ kann man einstellen, nach wie langer Abwesenheit automatisch auf „Away“ oder „n/a“ geschaltet wird, wie das Layout aussehen soll, welche Sounds wofür benötigt und welche Einstellungen für eine Firewall gebraucht werden und noch vieles mehr, teilweise geht’s hier vom Hundertstel ins Tausendstel. Auf jeden Fall sollte man mal alle Menüs durchgehen und das Programm an die eigenen Bedürfnisse anpassen, das hat schon seine Vorteile.
Bei „Security and Privacy Permissions“ dreht sich alles um die Sicherheit, wie der Name schon sagt. Neben der Autorisierungsoption kann man hier das Passwort festlegen (und einstellen, wofür es gebraucht wird) und verschiedene Lists bearbeiten – die Visible- und die Invisible-List (für welche User man immer und für welche man nie sichtbar ist = Freunde bevorzugen und Nervensägen loswerden) und auch die Ignore-List (= große Nervensägen ganz beseitigen...). Dazu kann man aus Tabellen auswählen, von welchen Nutzern man welche Art Nachrichten empfangen möchte (neben Textmessages gibt es auch URL-Nachrichten etc., teilweise ziemlich nervige Angelegenheiten), so kann man auch Spam begrenzen, der leider ziemlich viel über ICQ betrieben wird.
Diese ganzen Einstellungen sind für viele Nutzer gar nicht wichtig – das Gute daran ist: Wer einfach nur ein wenig chatten möchte, kann dies auch so tun, keiner muss das Programm aufwendig konfigurieren. Ich habe mir die Zeit genommen jeden Menüpunkt sorgfältig durchzugehen und habe für mich die optimale Konfiguration gefunden – auch gut.
Um die ganze Kommunikation zu erleichtern kann man in den „User Details“ einiges über sich preisgeben – Namen, E-Mail-Adresse, Geburtstag, wenn man will sogar die Adresse und Telefonnummer (nicht so empfehlenswert...). Diese Details kann man bei jedem User unter „User Details“ ebenfalls einsehen. Ich finde es gut, dass jeder sich entscheiden kann, wie viel er verraten will.
ICQ 2003a IN DER PRAXIS – OO-OOO....
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Gut – alle erfahrenen Nutzer und an dieser Version interessierten Leser begrüße ich wieder, die anderen können hier gleich weitermachen.
Ich persönlich habe ICQ immer laufen, wenn ich online bin, als ständigen Begleiter sozusagen. Andere schalten es nur ab und zu ein, die haben dann vielleicht auch geringere Ansprüche. Als permanent laufendes Programm muss ICQ aber vor allem eines sein – ressourcenfreundlich. Die Rechenleistung meines PCs darf durch das Programm nicht entscheidend eingeschränkt werden, sonst nützt es wenig. Ich habe da recht gute Erfahrungen gemacht. Mein Rechner (Windows ME, Athlon 1200 MHz, 384 MB SD-RAM) ist da eigentlich sehr anfällig und macht bei zu vielen Programmen schnell schlapp – die zwangsweise AOL-Software, ICQ, Outlook Express, einige Fenster des Internet Explorers und eventuell noch Kazaa (wobei das sowieso meistens Probleme macht, das darf man dann ICQ nicht anlasten) oder auch Word laufen nebeneinander recht friedlich und problemlos. Ich wollte es mal genau wissen und habe die Arbeitsspeicherbeanspruchung durch ICQ Pro 2003a mit dem Programm „Dr. Hardware 2003“ geprüft. Mit allen Dateien, die es beansprucht, verbraucht ICQ bei mir knapp 17 MB RAM – auf allen neueren System ab 128 MB Arbeitsspeicher sollte es somit kein wirkliches Problem sein. Für alle, die wirklich Ressourcen sparen müssen und wollen, gibt es als Alternative sonst ja noch Kazaa Lite...
Die Bedienung von ICQ Pro 2003a scheint zunächst ja kompliziert, allerdings beschränken sich die wirklich ständig benötigten Bereiche des Programms doch auf wenige Abläufe, die man dann schnell beherrscht. Layouttechnisch sind keine großen Änderungen da, was mich in den Chatfenstern etwas stört sind die großgedruckten Usernamen über jeder Message, die ich bisher nicht wegbekommen habe.
Die Geschwindigkeit ist bei einem Messenger natürlich enorm wichtig. Ich habe hier die Erfahrung gemacht, dass ICQ generell relativ schnell ist, bei knapper Bandbreite (z.B. durch schnelle Downloads) aber teilweise sehr langsam wird, ebenfalls wenn einer der beteiligten Nutzer im Away-Mode ist müssen Umwege über ICQ-Server gegangen werden, was das Ganze erschwert. Da dauern Messages dann erheblich länger als etwa im AIM, der sich in so einem Fall für den Bruchteil einer Sekunde die komplette Bandbreite zu klauen scheint.
Die Kinderkrankheiten hat ICQ bis heute leider nicht abstellen können. Der Filetransfer, den man doch recht häufig benötigt, kooperiert nicht wirklich – bei manchen Nutzern kommt keine Verbindung zustande, einige können sogar prinzipiell keine Dateien per ICQ versenden oder empfangen (teilweise Firewall-bedingt). Falls es mal nicht klappt sollte man darauf achten, dass sich beide Beteiligten im Online-Mode befinden, im Away-Mode kann es gar nicht funktionieren. Geht es dann immer noch nicht, hat man leider Pech gehabt. Fehlfunktionen treten teilweise auch woanders auf, schade. Etwas instabil ist das Programm in der Hinsicht, dass plötzlich ganz unerwartete Fehler auftreten und ICQ sich erst mal verabschiedet, das allerdings nicht mehr so oft wie früher.
Einen Vergleich zum direkten Vorgänger habe ich natürlich nicht, da ich ja von der Version 2000b komme, aber trotzdem möchte ich mich zu wesentlichen Neuerungen gegenüber damals äußern. Die Contact List – sie lässt sich mittlerweile auch ganz einfach speichern und ICQ erstellt automatische Backups – wird auf den ICQ-Servern gespeichert, was früher nicht der Fall war. Ich habe durch unglückliche Umstände wie erwähnt schon zwei Mal meine Contact List verloren (ich hatte teilweise über 150 Leute darauf, die ich dann wieder zusammensuchen durfte – da kommt Freude auf...), da bin ich jetzt über diese Funktion doch sehr glücklich. Interessant finde ich auch den – wie ich bemerkt haben will überarbeitete – „Answering Service“, in dem man alle Away-Messages für sämtliche Modes genau definieren kann. Vorsicht noch mal, wer den oberen Teil übersprungen hat – die History wird nicht mehr automatisch gespeichert, das muss zuerst in den „Preferences“ ausgewählt werden.
Wie es mit der Sicherheit aussieht, kann ich nicht genau beurteilen, da ich noch nie Probleme hatte. Es kursieren ja immer wieder Gerüchte um die enormen Sicherheitslücken im System, die ICQ angeblich reißen soll. Ich denke, dass durch so ein Programm immer Lücken entstehen (durch fiese Zusatzprogramme lassen sich etwa auch IPs aller Nutzer ganz einfach ermitteln), mit geschickten Firewalleinstellungen sollte man das aber im Großen und Ganzen recht gut abfangen können.
Spam war früher an der Tagesordnung, ständig kamen irgendwelche Bot-Messages mit Pornospam o.ä. – durch genauere Einstellungsmöglichkeiten im „Security“-Menü kann man die jetzt einfach abfangen („...do not accept multiple recipient messages from...“), was ich doch sehr angenehm finde.
Mehr oder weniger vergeblich versucht ICQ, sich als richtige Community zu etablieren, indem das Programm mit den Website-Angeboten kombiniert werden soll, Gruppen nach Interessen können sich zusammenfinden und diverse Aktivitäten unternommen werden. Alles allerdings englischsprachig und für die meisten wohl eher irrelevant. Interessant sind aber die Möglichkeiten, per ICQ Kontakte ins Ausland zu knüpfen, was durch viele Kontaktmöglichkeiten wie etwa das „Messaging Center“ jedes Users (eine kleine Website) erleichtert wird. Mich haben so schon einige Nutzer aus der ganzen Welt angesprochen, etwa aus Brasilien, der Türkei und China. So macht man doch interessante Bekanntschaften und es stimmt – ICQ verbindet.
Über Funktionen wie ICQ Mail (Pop3-Mailabruf) oder ICQ phone (Telefonverbindungen via Internet) kann ich nichts sagen, da ich sie nicht nutze. Die werden allerdings auch prinzipiell wenig genutzt, daher kann man das wohl verschmerzen...
FAZIT
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ICQ ist prinzipiell eine tolle Sache. Das Prinzip des Instant Messaging ist genial, ich habe so zig Kontakte quer durch Deutschland und teilweise ja sogar quer über den Globus geknüpft und so im Internet einen zweiten Freundeskreis aufgebaut. Als ständiger Online-Begleiter ist ICQ einfach geeignet, man ist immer erreichbar – das Handyprinzip also.
Die Version 2003a überzeugt durch die sinnvollen Ergänzungen des automatischen CL-Backups und prinzipiell durch bei mir recht geringen Ressourcenverbrauch. Spam kann besser vermieden werden und die Kommunikation ist relativ unkompliziert. Stören tun die üblichen ICQ-Schwierigkeiten: Dinge funktionieren nicht, Abstürze, alles ist ein wenig unübersichtlich und manches sicher unnötig. Summa summarum die Note 2 und die Empfehlung für die aktuelle Version. Und nun schnell Schluss, bevor ich meinen persönlichen Wörterrekord breche (oder habe ich das schon?) – entschuldigt die Länge, aber Newbies haben es nun mal schwer und die längere Anleitung soll den Einstieg erleichtern...
Vielen Dank fürs Lesen,
euer webber am 29.04.03 / am 15.06.03 für Yopi
Achtung!
Dieser Bericht wurde von mir vorab am 29.04.03 bei Ciao.com unter dem Usernamen \"therealwebber\" veröffentlicht und ist kein Fake.
ICQ dürfte in der Netzgemeinde eines der bekanntesten Programme überhaupt sein. Beinahe jeder hat diesen Begriff wohl schon einmal gehört – ICQ ist ein kostenloser Instant Messenger, der von über 100 Mio. Menschen weltweit genutzt wird (wobei die Zahl der wirklich aktiven Accounts deutlich niedriger ist). Ich hatte seit über anderthalb Jahren die Version 2000b, mit der ich recht zufrieden war – bei mir lief sie ohne Probleme. Dann stand ich kürzlich nach einem Festplattenformat (und einer durch fehlerhaftes Backup unbrauchbaren Sicherung meiner Contact List) vor der Wahl, welche Version nun installiert werden sollte. Ich versuchtes es zunächst mit dem recht beliebten ICQ Lite, welches ja als ressourcenfreundlich angepriesen wird, aber sich im Gebrauch als völlig untauglich herausstellte. Also war die aktuelle Pro-Version 2003a dran...
EISIKUH?
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Wie erwähnt ist ICQ (= I seek you – kleines Wortspiel seitens des Herstellers) ein Instant Messenger. Das Prinzip dieser Programme (vergleichbar: AIM, MSNM, Yahoo Messenger) besteht darin, anderen Nutzern Nachrichten zu schicken bzw. mit ihnen unter zwei Tastaturen (kleines Wortspiel meinerseits) zu chatten. Auf einer Liste werden alle Nutzer angezeigt, mit denen man Kontakt hat und es ist auch ersichtlich, wer dieser Nutzer gerade online ist. ICQ hat darüber hinaus Funktionen wie das Verschicken von Dateien und ein integriertes E-Mail-Programm.
WILL ICH AUCH!
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Dann sollte man am besten die Website des Herstellers Mirabilis (der aus Israel stammt und mittlerweile wie ungefähr jede Firma, die ein halbwegs taugliches Internetprogramm erstellt hat, von AOL Time Warner aufgekauft wurde) aufsuchen, die originellerweise unter www.icq.com zu finden ist. Ich empfehle die englische Version, da sich die deutsche Übersetzung (mittels des Programms „LingoWare“) als völlig unbrauchbar erwiesen hat (wie ich kürzlich erst wieder bei ICQ Lite spüren durfte), zudem wird man den Translator dann nicht mal mehr los. Der Direktlink zum Download von ICQ Pro 2003a für Windows: http://download.com.com/3000-2150-10004040.html?part=icq&subj=dlpage&tag=button
Die Installation verläuft zunächst ganz unkompliziert, bis zu dem Punkt, an dem man das Programm startet. Nun muss man auswählen, ob man entweder einen bestehenden Account nutzen will (Nutzerdaten sind einzugeben) oder einen neuen kreieren will. Gehen wir mal von der zweiten Möglichkeit aus (war bei mir nicht der Fall), dann erhält man zunächst eine UIN (User Identification Number) zugewiesen. Früher waren dies (am Ende neunstellige) laufende Nummern, an denen man immer schön die Gesamtzahl der Nutzer einsehen konnte, mittlerweile werden sie zufällig vergeben. Ein Passwort muss gewählt werden und anschließend lässt sich _optional_ ein Nickname wählen (ist empfehlenswert, jeder Nickname kann beliebig oft vergeben werden, so dass man sich keine nervigen Varianten eines gewohnten Namens ausdenken muss, falls der schon vergeben ist). Nun ist ICQ installiert und zur kräftigen Nutzung bereit...
ICQ IS ONLAIN HÄPPINESS...
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Alle, die sich bereits mit ICQ auskennen und sich für die Eigenheiten dieser Version interessieren, können diesen Absatz überspringen. Hier werde ich die wichtigsten Grundfunktionen etwas ausführlicher erläutern.
Der neue Nutzer dürfte von den zahlreichen Optionen und Menüs und überhaupt vom ganzen Funktionsumfang erst einmal erschlagen sein. Also von vorne... Will man jemanden im ICQ-Netzwerk suchen, klickt man auf den „Add“-Button (ich gehe jetzt stets von der englischen Version aus). Nun kann man entweder die UIN des Gesuchten eingeben, falls man sie weiß, oder aber nach dem Nickname (Vorsicht, hier kann es Hunderte Ergebnisse selbst für ausgefallenere Namen geben), dem realen Vor- und Nachnamen oder nach der Mailadresse suchen. Auf einem dieser Wege sollte man fündig werden. Man klickt den Nutzer also doppelt an, dann kann man die Gruppe auswählen, in die der Nutzer eingeordnet werden soll (voreingestellt sind etwa „Friends“, „Family“ usw., lassen sich beliebig verändern; die Contact List kann man wahlweise in Gruppen oder nach dem Status (online/offline) geordnet anzeigen lassen). Eventuell kommt nun die Meldung, dass „Authorization required“ ist – dies kann jeder Benutzer in den Security Permissions (Main > Security & Privacy Permissions > General) einstellen. Es gibt ja gute Gründe dafür, sich nicht von jedem zur Contact List hinzufügen lassen zu wollen, man kann also wählen, ob dazu die Erlaubnis benötigt wird. Erhält man beim Hinzufügen eines anderen Users diese Meldung, kann man ihm eine kurze Nachricht schicken und um eben jene Autorisierung bitten.
Ist nun ein Nutzer online und man möchte mit ihm sprechen, reicht bei normalen Menüeinstellungen ein Doppelklick auf dessen Namen. Dann öffnet sich ein Fenster mit zwei „Blöcken“ (erscheint nur einer, sollte man oben auf „Msg Mode“ klicken, um in den „Split Mode“ zu wechseln, hat sich immer als praktischer erwiesen). Im unteren kann man eine Nachricht eintippen und die per Klick auf „send“ bzw. per Drücken der Tabulatoren- und anschließend der Entertaste (angenehm, so benötigt man nicht ständig die Maus) absenden. Im oberen Fenster erscheint diese Nachricht dann und eben in diesem Moment passiert selbiges beim Angesprochenen. Dieser kann auf selbe Weise zurückschreiben, und das gesamte Gespräch wird im obigen Fenster protokolliert. In einer Menüleiste kann man unter anderem per Klick auf die „T“-Buttons Schriftart, -größe und –farbe auswählen, da sollte jeder etwas herumprobieren, bis er die angenehmste Einstellung gefunden hat. Standardmäßig gibt es bei der Unterhaltung einige Sounds (etwa ein Schreibmaschinengeräusch beim Tippen und das fast schon legendäre „oo-oooo“ beim Eintreffen einer Nachricht), die sich aber auch abschalten lassen.
Die Message Historys, also sämtliche Protokolle, lassen sich speichern und sind dann direkt über das Programm einsehbar – dies muss man aber neuerdings extra aktivieren in den „Preferences“, s.u..
Über das „User Menu“, welches direkt über die Contact List oder über ein Message-Session-Fenster zu erreichen ist, kann man auch beispielsweise Dateien („Send/Get File“, einfach Datei heraussuchen und abschicken) verschicken oder einige Contacts an jemanden senden – so entstehen neue Verbindungen...
Es gibt ja viele Nutzer mit Flatrate, die ihren Computer samt Internetverbindung etwa für Downloads auch laufen lassen, wenn sie nicht vor dem Gerät sitzen. Damit man nun nicht gegen eine Wand redet, wenn man Leute anspricht, die gar nicht wirklich da sind, gibt es verschiedene „Away-Modes“, die sich einstellen lassen, um anzuzeigen, dass man nicht da ist oder nicht gestört werden will. Alle verfügbaren Modes:
- Online (grüne ICQ-Blume vorm Namen): Nutzer ist da...
- Free for chat (ICQ-Blume mit Smiley): Nutzer ist für Gespräche gerne zu haben.
- Away (Schild über der ICQ-Blume): Nutzer ist nicht da; hier kann man eine kurze Message eingeben um mitzuteilen, wo man sich befindet oder wann man wieder da sein wird.
- Not available / Extended away (“n/a”-Button über der Blume): Nutzer ist länger weg, ansonsten wie Away.
- DND / Do not disturb (Kreuz über der Blume): Nutzer ist da, aber beschäftigt und möchte nicht angesprochen werden.
- Occupied (Finger über der Blume): Ähnlich wie DND, Nutzer ist da, hat aber keine Zeit um sich zu unterhalten.
- Privacy / Invisible (wenn man es sieht: Auge über der Blume): Einer der interessantesten Modes. Der Nutzer ist zwar da, wird aber als offline (invisible = unsichtbar) dargestellt und kann selbst entscheiden, wen er anspricht und für wen er sichtbar sein will.
- Offline (rote Blume): Nutzer ist nicht online.
Die Menüs von ICQ scheinen oft schier unendlich, haben Unterverzweigungen, zig Registerkarten, Buttons etc. – es fällt schwer, sich hier zurechtzufinden. Kurz zu den wichtigsten Menüs – die Konfiguration des Programms lässt sich unter „Main“ bearbeiten. Am wichtigsten sind hier die Punkte „Preferences“ und das angesprochene „Security...“. Unter „Preferences“ kann man einstellen, nach wie langer Abwesenheit automatisch auf „Away“ oder „n/a“ geschaltet wird, wie das Layout aussehen soll, welche Sounds wofür benötigt und welche Einstellungen für eine Firewall gebraucht werden und noch vieles mehr, teilweise geht’s hier vom Hundertstel ins Tausendstel. Auf jeden Fall sollte man mal alle Menüs durchgehen und das Programm an die eigenen Bedürfnisse anpassen, das hat schon seine Vorteile.
Bei „Security and Privacy Permissions“ dreht sich alles um die Sicherheit, wie der Name schon sagt. Neben der Autorisierungsoption kann man hier das Passwort festlegen (und einstellen, wofür es gebraucht wird) und verschiedene Lists bearbeiten – die Visible- und die Invisible-List (für welche User man immer und für welche man nie sichtbar ist = Freunde bevorzugen und Nervensägen loswerden) und auch die Ignore-List (= große Nervensägen ganz beseitigen...). Dazu kann man aus Tabellen auswählen, von welchen Nutzern man welche Art Nachrichten empfangen möchte (neben Textmessages gibt es auch URL-Nachrichten etc., teilweise ziemlich nervige Angelegenheiten), so kann man auch Spam begrenzen, der leider ziemlich viel über ICQ betrieben wird.
Diese ganzen Einstellungen sind für viele Nutzer gar nicht wichtig – das Gute daran ist: Wer einfach nur ein wenig chatten möchte, kann dies auch so tun, keiner muss das Programm aufwendig konfigurieren. Ich habe mir die Zeit genommen jeden Menüpunkt sorgfältig durchzugehen und habe für mich die optimale Konfiguration gefunden – auch gut.
Um die ganze Kommunikation zu erleichtern kann man in den „User Details“ einiges über sich preisgeben – Namen, E-Mail-Adresse, Geburtstag, wenn man will sogar die Adresse und Telefonnummer (nicht so empfehlenswert...). Diese Details kann man bei jedem User unter „User Details“ ebenfalls einsehen. Ich finde es gut, dass jeder sich entscheiden kann, wie viel er verraten will.
ICQ 2003a IN DER PRAXIS – OO-OOO....
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Gut – alle erfahrenen Nutzer und an dieser Version interessierten Leser begrüße ich wieder, die anderen können hier gleich weitermachen.
Ich persönlich habe ICQ immer laufen, wenn ich online bin, als ständigen Begleiter sozusagen. Andere schalten es nur ab und zu ein, die haben dann vielleicht auch geringere Ansprüche. Als permanent laufendes Programm muss ICQ aber vor allem eines sein – ressourcenfreundlich. Die Rechenleistung meines PCs darf durch das Programm nicht entscheidend eingeschränkt werden, sonst nützt es wenig. Ich habe da recht gute Erfahrungen gemacht. Mein Rechner (Windows ME, Athlon 1200 MHz, 384 MB SD-RAM) ist da eigentlich sehr anfällig und macht bei zu vielen Programmen schnell schlapp – die zwangsweise AOL-Software, ICQ, Outlook Express, einige Fenster des Internet Explorers und eventuell noch Kazaa (wobei das sowieso meistens Probleme macht, das darf man dann ICQ nicht anlasten) oder auch Word laufen nebeneinander recht friedlich und problemlos. Ich wollte es mal genau wissen und habe die Arbeitsspeicherbeanspruchung durch ICQ Pro 2003a mit dem Programm „Dr. Hardware 2003“ geprüft. Mit allen Dateien, die es beansprucht, verbraucht ICQ bei mir knapp 17 MB RAM – auf allen neueren System ab 128 MB Arbeitsspeicher sollte es somit kein wirkliches Problem sein. Für alle, die wirklich Ressourcen sparen müssen und wollen, gibt es als Alternative sonst ja noch Kazaa Lite...
Die Bedienung von ICQ Pro 2003a scheint zunächst ja kompliziert, allerdings beschränken sich die wirklich ständig benötigten Bereiche des Programms doch auf wenige Abläufe, die man dann schnell beherrscht. Layouttechnisch sind keine großen Änderungen da, was mich in den Chatfenstern etwas stört sind die großgedruckten Usernamen über jeder Message, die ich bisher nicht wegbekommen habe.
Die Geschwindigkeit ist bei einem Messenger natürlich enorm wichtig. Ich habe hier die Erfahrung gemacht, dass ICQ generell relativ schnell ist, bei knapper Bandbreite (z.B. durch schnelle Downloads) aber teilweise sehr langsam wird, ebenfalls wenn einer der beteiligten Nutzer im Away-Mode ist müssen Umwege über ICQ-Server gegangen werden, was das Ganze erschwert. Da dauern Messages dann erheblich länger als etwa im AIM, der sich in so einem Fall für den Bruchteil einer Sekunde die komplette Bandbreite zu klauen scheint.
Die Kinderkrankheiten hat ICQ bis heute leider nicht abstellen können. Der Filetransfer, den man doch recht häufig benötigt, kooperiert nicht wirklich – bei manchen Nutzern kommt keine Verbindung zustande, einige können sogar prinzipiell keine Dateien per ICQ versenden oder empfangen (teilweise Firewall-bedingt). Falls es mal nicht klappt sollte man darauf achten, dass sich beide Beteiligten im Online-Mode befinden, im Away-Mode kann es gar nicht funktionieren. Geht es dann immer noch nicht, hat man leider Pech gehabt. Fehlfunktionen treten teilweise auch woanders auf, schade. Etwas instabil ist das Programm in der Hinsicht, dass plötzlich ganz unerwartete Fehler auftreten und ICQ sich erst mal verabschiedet, das allerdings nicht mehr so oft wie früher.
Einen Vergleich zum direkten Vorgänger habe ich natürlich nicht, da ich ja von der Version 2000b komme, aber trotzdem möchte ich mich zu wesentlichen Neuerungen gegenüber damals äußern. Die Contact List – sie lässt sich mittlerweile auch ganz einfach speichern und ICQ erstellt automatische Backups – wird auf den ICQ-Servern gespeichert, was früher nicht der Fall war. Ich habe durch unglückliche Umstände wie erwähnt schon zwei Mal meine Contact List verloren (ich hatte teilweise über 150 Leute darauf, die ich dann wieder zusammensuchen durfte – da kommt Freude auf...), da bin ich jetzt über diese Funktion doch sehr glücklich. Interessant finde ich auch den – wie ich bemerkt haben will überarbeitete – „Answering Service“, in dem man alle Away-Messages für sämtliche Modes genau definieren kann. Vorsicht noch mal, wer den oberen Teil übersprungen hat – die History wird nicht mehr automatisch gespeichert, das muss zuerst in den „Preferences“ ausgewählt werden.
Wie es mit der Sicherheit aussieht, kann ich nicht genau beurteilen, da ich noch nie Probleme hatte. Es kursieren ja immer wieder Gerüchte um die enormen Sicherheitslücken im System, die ICQ angeblich reißen soll. Ich denke, dass durch so ein Programm immer Lücken entstehen (durch fiese Zusatzprogramme lassen sich etwa auch IPs aller Nutzer ganz einfach ermitteln), mit geschickten Firewalleinstellungen sollte man das aber im Großen und Ganzen recht gut abfangen können.
Spam war früher an der Tagesordnung, ständig kamen irgendwelche Bot-Messages mit Pornospam o.ä. – durch genauere Einstellungsmöglichkeiten im „Security“-Menü kann man die jetzt einfach abfangen („...do not accept multiple recipient messages from...“), was ich doch sehr angenehm finde.
Mehr oder weniger vergeblich versucht ICQ, sich als richtige Community zu etablieren, indem das Programm mit den Website-Angeboten kombiniert werden soll, Gruppen nach Interessen können sich zusammenfinden und diverse Aktivitäten unternommen werden. Alles allerdings englischsprachig und für die meisten wohl eher irrelevant. Interessant sind aber die Möglichkeiten, per ICQ Kontakte ins Ausland zu knüpfen, was durch viele Kontaktmöglichkeiten wie etwa das „Messaging Center“ jedes Users (eine kleine Website) erleichtert wird. Mich haben so schon einige Nutzer aus der ganzen Welt angesprochen, etwa aus Brasilien, der Türkei und China. So macht man doch interessante Bekanntschaften und es stimmt – ICQ verbindet.
Über Funktionen wie ICQ Mail (Pop3-Mailabruf) oder ICQ phone (Telefonverbindungen via Internet) kann ich nichts sagen, da ich sie nicht nutze. Die werden allerdings auch prinzipiell wenig genutzt, daher kann man das wohl verschmerzen...
FAZIT
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ICQ ist prinzipiell eine tolle Sache. Das Prinzip des Instant Messaging ist genial, ich habe so zig Kontakte quer durch Deutschland und teilweise ja sogar quer über den Globus geknüpft und so im Internet einen zweiten Freundeskreis aufgebaut. Als ständiger Online-Begleiter ist ICQ einfach geeignet, man ist immer erreichbar – das Handyprinzip also.
Die Version 2003a überzeugt durch die sinnvollen Ergänzungen des automatischen CL-Backups und prinzipiell durch bei mir recht geringen Ressourcenverbrauch. Spam kann besser vermieden werden und die Kommunikation ist relativ unkompliziert. Stören tun die üblichen ICQ-Schwierigkeiten: Dinge funktionieren nicht, Abstürze, alles ist ein wenig unübersichtlich und manches sicher unnötig. Summa summarum die Note 2 und die Empfehlung für die aktuelle Version. Und nun schnell Schluss, bevor ich meinen persönlichen Wörterrekord breche (oder habe ich das schon?) – entschuldigt die Länge, aber Newbies haben es nun mal schwer und die längere Anleitung soll den Einstieg erleichtern...
Vielen Dank fürs Lesen,
euer webber am 29.04.03 / am 15.06.03 für Yopi
Achtung!
Dieser Bericht wurde von mir vorab am 29.04.03 bei Ciao.com unter dem Usernamen \"therealwebber\" veröffentlicht und ist kein Fake.
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