Ich packe meinen Koffer Testbericht

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Erfahrungsbericht von kerlimaus99

Wenn einer eine Reise tut,

Pro:

simpel, bockt und macht Spaß, keine Utensilien nötig

Kontra:

mit steigenden Alkoholpegel immer schwieriger

Empfehlung:

Ja

muß er zunächst einmal seine Koffer packen.

Nach einer kleinen berufsbedingten Schreibpause von einer halben Woche, denn Arbeit ist ja sooo schön, nur versaut man sich den ganzen Tag damit, und vielleicht einige schon unter Entzugserscheinungen leiden werden, geht es jetzt weiter bei kerlimaus99 und ich werde jetzt wirklich mal versuchen mindestens einen Beitrag am Tag zu schreiben, damit Euch der Stoff nicht ausgeht, lol.

In meinem ersten Beitrag heute soll es mal wieder um ein Gruppenspiel gehen, daß sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen eignet und auf Partys oder an verregneten Urlaubstagen gleichermaßen Spaß macht. Das Spiel heißt : Ich packe meinen Koffer.

Dem einen oder anderen mag dieses Spiel vielleicht noch aus der RTL-Show \"Alles Nichts, oder?!\" bekannt sein, in der Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen es gelegentlich mit dem prominenten Gast spielten, was dann durchaus zur Erheiterung des Publikums beitrug.

Das Spielprinzip ist recht einfach. Einer fängt an und beginnt mit \"Ich packe meinen Koffer und lege eine Hose hinein\", wobei die Hose natürlich nur ein Beispiel ist und durch jeden anderen beliebigen Gegenstand ersetzt werden kann. Danach ist der nächste dran und beginnt wieder mit \"Ich packe meinen Koffer und lege\", wiederholt dann zunächst den zuvor genannten Gegenstand und fügt einen weiteren bei und so geht es dann immer weiter, also zuerst die genannten Gegenstände wiederholen und immer wieder einen hinzufügen, wodurch die Kette der Gegenstände natürlich immer länger wird, so daß es logischerweise immer schwieriger wird, sich alle zu merken und vor allem auch in der richtigen Reihenfolge.

Bei der Auswahl der Gegenstände spielt es dabei keine Rolle, ob man sie nun auf einer Reise wirklich braucht oder ob sie tatsächlich überhaupt in einen Koffer passen würden, erlaubt es was gefällt und der Phantasie keine Grenzen gesetzt. So nahm Hugo Egon Balder damals immer wieder gerne seinen geliebten Kondomautomaten mit, und Hella von Sinne packte des Öfteren den Spargeltarzan Balder selbst ein, wozu auch immer.

Wer nun denkt, ungewöhnliche Gegenstände wie zum Beispiel eine Bratpfanne oder ein Videorekorder, die nun ja eigentlich niemand wirklich in seinen Koffer packt, würden die Erinnerung besonders erschweren, dem sei gesagt gesagt, daß dies nicht immer der Fall ist, denn unter Umständen erinnert man Ungewöhnliches einfacher, so daß ich eine Mischung empfehlen würde, also zum Beispiel erst ein Hemd einpacken und dann einen Kühlschrank oder so.

In der Fernsehshow wurde das Spiel immer noch dadurch ergänzt, daß zu dem jeweiligen Gegenstand eine Hand- und/oder Körperbewegung und ein Geräusch gemacht wurden. Da führt zwar in der Regel dazu, daß man dadurch leichter erinnert, aber es bringt auf jeden Fall jede Menge Spaß mehr, so daß ich diese Variante auf jeden Fall empfehlen würde, sieht schon manchmal urkomisch aus, vor allem, wenn sich der Spieler zwar Gedanken über den Gegenstand, aber nicht über Geste und Geräusch gemacht hat.

Das Spielende kann nun auf zweierlei Arten stattfinden, naja eigentlich drei, aber dazu später. Entweder man hört auf, wenn der erste sich verhaspelt hat und dieser muß dann irgendetwas machen, was sich die restliche Gruppe dann ausdenkt oder man woher festgelegt hat, oder der Fehlende scheidet jeweils aus, bis am Schluß ein Sieger übrigt bleibt, wobei wir immer die erste Variante bevorzugen, denn sonst dauert das Spiel doch recht lang und zum Schluß verhaspeln sich die Leute reihenweise, so daß man am besten beim ersten aufhört, der was falsch macht.

Ich hatte ja gerade erwähnt, daß es drei Arten des Spielendes gibt, das ist auch richtig, denn manchmal, gerade auf Partys, wenn die Zeit schon etwas fortgeschritten ist, und der Alkoholpegel vielleicht schon etwas mehr gestiegen ist, als dem Gedächtnis gut tut, kann es durchaus passieren, daß die gesamte Gruppe es nicht mehr hintereinanderbekommt, was nun die richtige Reihenfolge der Gegenstände, Gesten und Geräusche war, dann muß man natürlich aufhören oder neu beginnen, aber trotzdem hat es in der Regel jede Menge Spaß gemacht und gebockt.

Wir jedenfalls spielen es ab und zu ganz gerne und zu allen möglichen oder unmöglichen Gelegenheiten, zum Beispiel auch mal, wenn wir in einem Freizeitpark länger anstehen müssen, denn man kann es halt immer und überall spielen, denn man braucht ja keine Utensilien.

Ein Tipp vielleicht nochmals am Schluß, Ihr solltet am besten immer andere Gegenstände nehmen, das ist zwar für Euch selbst auch schwieriger zu merken, aber nehmt Ihr immer wieder das Gleiche, merken sich das die anderen natürlich auch, also immer schön variieren.

Also probiert es am besten mal aus, und ich bin mir sicher, es macht Euch genauso viel Spaß wie uns, denn dieses Spiel ist einfach klasse, simpel und bockt jede Menge, zumal es auch noch für jede Gelegenheit geeignet ist. Bei der Spieleranzahl sollte man natürlich darauf achten, das es nicht zuviele sind, also drei würde ich als absolute Untergrenze ansehen, aber mehr als sechs oder sieben sollten es auch nicht sein, damit man wenigstens eine Runde schafft.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Spielen.

Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so schreibt es doch bitte als Anregung oder Hinweis in einem Kommentar, damit ich es bei einem eventuellen Update berücksichtigen kann, aber natürlich ist wie immer auch jeder andere Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare herzlich willkommen.

Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.

Liebe Grüße und einen wunderfschönen Tag

Euer Gerd, der jetzt wieder mehr Zeit für Euch hat.

Shake Hands und NICHT IN MEINEM NAMEN !!!

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