Iglo Blattspinat mit Gorgonzola Testbericht

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ab 24,67
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig

Erfahrungsbericht von Nicky1803

Blubberträume werden wahr

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vielleicht haben es ja schon manche von Euch mitbekommen...ich bin ein absoluter Nudelfreak!
Zudem, obwohl ich ziemlich heikel bin, was Gemüse angeht, esse ich für mein Leben gern Spinat!

Das war eigentlich nicht immer so:
Als kleines Mädel versuchten mir Mama, Oma und Großtante mit allen möglichen Mitteln den Spinat schmackhaft zu machen, aber das immer wieder gern zitierte Popeye-Argument zog bei mir nun mal nicht. Was will ich als Mädel, bitte schön mit Muskeln? Schon als vierjährige wußte ich wohl, daß die Männer dazu da sind Muskeln zu haben, und sich die Frauen (siehe Popeyes große Liebe Olivia) von ihren Verehrern retten lassen.

Nun...ich wurde älter, und anscheinend hielt irgendwann die Emanzipation bei mir ihren Einzug. Ich weiß nicht mehr wann genau dieser Umschwung kam, aber irgendwann begann ich Spinat zu essen. Denn ich wollte nicht mehr von starken Popeyes angewiesen sein!
Allerdings, wie sollte es anders sein, durch die Werbung manipuliert bis aufs letzte, nur der mit Blubb bitte, kein anderer sollte es sein.
Meine Oma war, wie ich mittlerweile feststellen mußte schlauer wie die kleine motzende 12 jährige kleine Nicole, die ihr in die Töpfe schielte...es gab bei uns immer frischen Spinat (für mich extra püriert), mit einem Schuß Sahne. Und schon war ich getäuscht, und aß meinen „echten Blubb-Spinat“ mit Wonne...(Schon mies mit welchen Tricks Großmütter arbeiten ;o)

Na wie dem auch sei, ich esse jetzt für mein Leben gerne Spinat, doch da meine Oma mich nicht mehr bekocht, muß ich halt selber ran ans kochen. Und jetzt gibt's bei uns nur noch den Spinat mit dem Blubb.

Als ich meinen Freund neulich dann mal mit dem Einkaufkorb bepackt zum Einkaufen schickte um Spinat zu kaufen (es standen Tagliatelle Spinaci) auf meinem Speiseplan, kam mein Herr mit einer wahrlich tollen Errungenschaft daher. Voller Stolz, und aufgeblähter Brust „Schau mal was ich heute leckeres gekauft habe...“ zeigte er mir den Inhalt der Tasche.

Zwei Päckchen Spinat (natürlich Blubb-Spinat) waren im Einkaufskorb, doch was sahen meine strahlenden Augen...nicht normaler Blattspinat...NEIN...Blattspinat mit Gorgonzola!
Ja genial! Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich auch noch vor Euch zum Gorgonzola-Fan outen!
Schon allein der Gedanke, Spinat zusammen mit Gorgonzola, lies mich fast Purzelbäume schlagen (Ich konnte mich aber gerade so noch zusammreißen).

Also ran an die Töpfe!
(Wieso nur geht mir beim Kochen von Spinatgerichten immer Veronas „Mini Mini“ nicht aus dem Kopf? Ich bin wohl ein absolut potentielles Werbeopfer...)
Beim Öffnen der Verpackung stellte ich erst mal erfreut fest, daß es sich auch hier nicht (wie jetzt wohl bei allen Iglo-Spinat-Packungen) um einen festgefrorenen Block handelt, sondern um viele kleine tiefgefrorene Spinat-Bällchen. Mittendrin dann noch weiße Tiefkühl-Streifen...aha...das ist dann wohl der Gorgonzola. Super...so kann man das ganze wenigstens mal genauer dosieren, und auch kleiner Portionen machen!

Also ab damit in eine Schüssel, und ab in die Mikrowelle. Bei 1000 Watt das ganze 4 Minuten erhitzen, umrühren und nochmals 3 Minuten heiß machen.
(Für alle die keine Mikrowelle haben, logo kann man das ganze auch auch im Kochtopf oder in der Pfanne erhitzen.)

Nun...das Ergebnis war schon mal mehr als positiv. Es roch lecker, und eine weiße Creme mit viel Spinat war das Resultat meiner „Kochkünste“, bzw. der Iglo-Meisterköche.
Aber es roch nicht nur lecker...es schmeckte auch lecker.
Nicht zu übertrieben nach Gorgonzola, aber dennoch schmeckte man den Käse deutlich heraus. Einfach ein Gedicht...ehrlich, ich übertreibe nicht!
Was mich zwar etwas wunderte ist die Tatsache, daß ich keinerlei Schimmelstückchen in der Soße fand, denn Gorgonzola ist nun mal ein Schimmelkäse, aber egal, das Resultat ist das was zählt.

Wie schon erwähnt...ich wollte ja Tagliatelle Spinaci machen, und ich kann Euch sagen...so gut haben meine Tagliatelle noch nie geschmeckt! Kein bißchen fad, sondern einfach lecker!

Hier für alle mal das Rezept zum Nachkochen:

Zutaten:
1 Packung Iglo Gorgonzola-Spinat
250 g Tagliatelle
1 Zwiebel
½ Becher Sahne
1 Schuß Weißwein
Brühe, Pfeffer, Salz, Knoblauchpulver

Die Zubereitung ist eigentlich mehr als einfach. Die Tagliatelle nach Anleitung kochen.
In der Zwischenzeit taut ihr den Spinat auf. Ihr hackt die Zwiebel klein, und bratet diese in einer großen Pfanne an, dann nur noch den fertigen Spinat hinein, die Sahne und den Weißwein, und das ganze dann noch mit Brühe und den Gewürzen abschmecken.
Die Tagliatelle auch in die Pfanne geben, und das ganze so richtig schön durchmischen.
Das ganze dann mit frischem Parmesankäse servieren.
Ich kann Euch sagen...das ganze ist mehr als lecker, und ist mittlerweile das Lieblingsgericht meines Freundes geworden.

Aber auch so schmeckt dieser Spinat einfach lecker. Zu Kartoffeln zum Beispiel, auch wenn ich das Zeugs sogar blank essen könnte.

Nun mal zu den Zutaten dieses neuen Iglo-Meisterstücks:
Blattspinat,
Gorgonzolasauce: 43% (Vollmilch, Gorgonzola-Schmelzkäsezubereitung 10,8 %, Mehlschwitze (enthält Weizenmehl), pflanzliches Speisefett, Reisstärke, Salz, Hefegemüsebrühe, Pfeffer, Muskatnuss).

Die Nährwerte:
Pro 100 Gramm (eine Packung faßt übrigens 300 g)
408 KJ (95 kcal), 4,4 Eiweiß, 6,5 Kohlenhydrate, 5,7 Fett, 240 mg = 30% Vitamin A (was der empfohlenen Tagesmenge enstpricht)

Wo wir schon mal bei den Nährwerten sind...
in den grünen Blättern sind wirklich lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
So ist Spinat ein sehr guter Lieferant von ProVitamin A und Vitamin C (welches für die Leistungsfähigkeit und Abwehrkräfte benötigt wird).
Dieses Gemüse enthält außerdem Magnesium (welches gut für Nerven ist) und Eisen (wichter Bestandteil der roten Blutkörperchen, die die Körperzellen mit Sauerstoff versorgen).
Zudem liefert Spinat zahlreiche B-Vitamine (die bei vielen Stoffwechselfunktionen mitmischen), und bringt den Körper mit wertvoller Folsäure auf Trab (Folsäure unterstützt Zellwachstum und Zellerneuerung, und soll gerade bei einer Schwangerschaft eingenommen werden).

Außerdem steht der Name Iglo auch für Qualität. In meinen Augen nicht nur für Spinat, auch anderweitig, aber die Qualität liegt wohl vorallem auch in der Schnelligkeit der Verarbeitung. So vergehen nicht mehr als 3 Stunden zwischen Spinaternte und der Verarbeitung. Was den hohen Vitamingehalt nach der Ernte bewahrt und das Gemüse vor zeitbedingten Nährstoffverlusten schützt. (Das behauptet zumindest Iglo, und ich will ihnen mal Glauben schnenken).
Und ihr könnt sagen was ihr wollt...das schmeckt man auch. Außer der Spinat meiner Oma (der noch frischer ist), gibt es meiner Meinung nach keinen vergleichbar leckeren!

Und was beweist uns diese Meinung?
Großmütter, Großtanten und Mütter haben eben doch recht, wenn Sie behaupten, Spinat ist gesund und lecker!

(Ach ja noch etwas: Den Spinat gibt es auch in der Variante mit Mozarella. Schmeckt aber meiner Meinung nach nicht ganz so überzeugend wie die beschriebene Sorte)

11 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Imbolc

    07.04.2002, 13:40 Uhr von Imbolc
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klingt ja lecker und ich liebe diese Kombi ...Schöne Grüße-Britta

  • KleineHexe82

    07.03.2002, 13:59 Uhr von KleineHexe82
    Bewertung: sehr hilfreich

    Den wollte ich auch mal probieren! Ich liebe Gorgonzala...Allerdins nur geschmolzen! Schöne Grüße! Claudia

  • InterCeptor

    13.02.2002, 20:44 Uhr von InterCeptor
    Bewertung: sehr hilfreich

    Nur noch kochen müsste ich nun können ;)

  • Marc-Gonzo

    13.02.2002, 20:42 Uhr von Marc-Gonzo
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr guter bericht! weiter so und gruss marc-gonzo