Ärzte,Die Im Schatten Der Ärzte Testbericht
ab 7,88 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von helden_gesucht
Nur Hagen wird getragen
Pro:
viele Klassiker, Urärzte-Sound, viel Witz, viele Songs
Kontra:
2 schwächere Nummern, Hagen kann nicht Singen
Empfehlung:
Ja
Vorwort
======
„Früher wart ihr viel härter und punkiger.“, so der Vorwurf den manche Ärzte-Fans den 3 Spaßpunks aus Berlin machen. Aber ist das wirklich so? Von welchem „ominösem“ Früher soll da die Rede sein? Die Zeiten von „1,2,3,4“ bzw. „5,6,7,8 Bullenstaat“? Gut, aber 30 Sekundentracks kann man nicht gleich als Song verkaufen, auch wenn die Single „Yoko Ono“ das Gegenteil bewies.
Heut geht es einmal um so ein früheres Werk, noch mit dem Bassisten Hagen und 3 Ärzten mit ultrageiler Mähne.
Die Band
=======
Es soll auch noch Leute geben, denen die Namen Rodrigo Gonzales, Bela B. und Farin Urlaub nichts sagen. So zum Beispiel meinem Opa. Der meinte nur: Aber was machen die zwei anderen, wenn der eine im Urlaub ist? Er wusste nicht, dass Farin Urlaub der Künstlername von Jan war. Also um solche Missverständnisse auszuräumen hier einpaar kurze Facts.
Die Story der besten Band der Welt beginnt schon 1980 in Berlin. Bela B. alias Dirk Felsenheimer und Farin Urlaub alias Jan Vetter treffen zum ersten Mal aufeinander. „Soilent Grün“ heißt die erste gemeinsame Band bis 1982. Dann ist erst mal Schluss. Mit dem Bassisten Hans \"Sahnie\" Runge werden „Die Ärzte“ gegründet. Die erste EP „Zu schön um wahr zu sein“ ist nie erschienen, allerdings kann man viele der Songs trotzdem irgendwo finden. Der Gewinn des Berliner Senatsrockwettbewerbs ´84 ist der eigentliche Anfang der Erfolgsstory. „Sahnie“ fliegt 2 Jahre später aus der Band und Hagen Liebling kommt in die Band (vor Kurzem im MTV „Die Ärzte – 15 Jahre Netto“ zu sehen). 1993 ist Schluss. Das Abschlusskonzert auf Sylt sollte das Letzte sein, allerdings wagen Bela und Farin mit Rodrigo Gonzalez einen Neuanfang und jetzt beginnen die fetten Jahre!!!
Soviel kurz zur Band.
Das Album
=========
Grandios finde ich ja das Cover. Es ist so grotesk und urkomisch. Die 3 stehen vor einem Mond und darüber steht in verlaufener Schrift „Im Schatten der Ärzte“. Alles soll wohl sehr bös und hart aussehen, doch ich find’s nur lustig, zumal Bela noch die totale Mähne auf dem Kopf hat, Hagen nach unten schaut und Farin irgendwas von Mr. Spock hat. Ich finde es einfach nur urkomisch, aber das haben ja diese Cover gerade aus den 80ern so an sich. War bei Ozzy auch nicht besser.
Unspektakulär zieht sich das Vollmondthema bis auf die Rückseite, wo man auch die recht pralle Tracklist findet.
Tracklist
=======
#1 Du willst mich küssen
#2 Dein Vampyr
#3 ...und es regnet
#4 Alles
#5 Rennen nicht laufen!
#6 Wie ein Kind
#7 Wie ein Kind (Reprise)
#8 Wegen dir
#9 Die Antwort bist du
#10 Buddy Holly’s Brille
#11 Käfer
#12 Ich weiß nicht (ob es Liebe ist)
#13 „Was hat der Junge doch für Nerven“
...und die Tracks im Einzelnen
======================
> Du willst mich küssen < - Der Opener der Platte ist einer der Klassiker aus mindestens 15 Jahren Ärzte-Geschichte. Fingergeschnippe und Bassbegleitung begleiten Farin bei der ersten Strophe. Dann kommt Bela mit dem Schlagzeug dazu, was allerdings etwas von Elektrobeats hat – natürlich ist was anderes. „Du willst mich küssen“ dreht den ewigen Spruch „Männer wollen nur das Eine“ um. Hier ist die Frau die Wilde.
Auf der Platte wirkt der Song noch etwas hölzern, aber er hat ja eben das Potenzial, das ihn zum Hit machte.
(5/5) -> (3:13)
> Dein Vampyr < - Erste Gitarrenklänge, die bald untermalt werden von ersten Beats und einer sanften Bassbegleitung, eröffnen den zweiten Track der Platte, welcher auch ein Klassiker ist. Schon bei diesem frühen Ärzte-Werk wird klar, dass Bela die Stimme für die dunklen Stücke hat und das ihm das Vampiroutfit einfach steht. Allerdings kommt es wohl durch die Nähe zur NDW, dass der Song zwar keinesfalls schlecht ist, aber eben kaum Tiefgang in Punkto Atmosphäre hat. Sie waren eben jung und brauchten das Geld. Nichts desto trotz – geiler Song!
(5/5) -> (3:20)
> ...und es regnet < - Anfangs hört man diese typischen Regengeräusche, wenn Tropfen gegen die Fensterscheibe prasseln. Dann setzt jazzmäßige Musik ein. Hier wird wiedermal klar, warum die Ärzte auch heut noch erfolgreich sind. Sie machen einfach ihren eigenen Sound und wenn da auch mal Jazz dabei ist, auch wenn der sich im Refrain in Pop auflöst, dann ist das auch gut so! Es geht mal wieder um eines ihrer Lieblingsthemen – die Liebe...
(5/5) -> (3:32)
> Alles < - Erste ruhige Einleitungen per dominantem Bass oder per dominanter Gitarre, darunter ein stupider Beat. Persönlich gefällt mit dieser Song von Bela nicht. Er lässt die Genialität der beiden Frontmann vermissen und auch insgesamt klingt es sehr klischeehaft und poppig. Sehr kommerziell gemacht, aber wohl eine der schwächsten Nummern nicht nur dieser Scheibe.
(2/5) -> (2:58)
> Rennen nicht laufen! < - Anfang hört man den typischen Kavallerie-Rufton der Trompete wie er in jedem guten Western mindestens einmal zu hören ist. Dann ein Elektrobeat-Intro per Schlagzeug. Langsam entwächst daraus die Gitarre. Wieder Bela am Mikro. Zwar ist dieser Song lang nicht das Gelbe vom Ei, aber einen gewissen Witz kann man ihm nicht absprechen.
(4/5) -> (2:55)
> Wie ein Kind < - Klavierklänge? Sind wir noch auf diesem Album? Ja, sind wir und das ist ein super Stück. Zur Abwechslung mal ein ruhiger Track auf der Platte. „Ich wär so gern noch mal ein Kind.“ So die Kernaussage des Songs. Schon immer durfte der Bassist auch mal ans Mikro und hier hat Hagen seine Chance genutzt. Ein Song zwischen Kitsch und Gesellschaftskritik, auch wenn der Chorus etwas überzogen ist, aber dennoch ein super Song.
(5/5) -> (3:40)
> Wie ein Kind (Reprise) < - Hier schwillt nochmals die Melodie vom vorhergehenden Song an. Naja eben eine Reprise. Ob es sein musste, wer weiß... Die Bewertung bezieht sich nochmals auf den vorhergehenden Tracks.
(5/5) -> (0:33)
> Wegen dir < - Wellenrauschen am Anfang, doch dann setzt eine unpassend lustige Musik ein. Eigentlich würde man bei dem Beginn einen super traurigen und sinnlichen Song vermuten, doch dem ist nicht so. Inhaltlich geht es um das Verlassen werden, jedoch ist alles sehr lustig und ironisch gehalten.
(3/5) -> (3:18)
> Die Antwort bist du < - Wieder etwas Rock zur Abwechslung. Bela stehen die verliebten Worte auch gut zu Gesicht. Die Strophe ist recht gut gemacht, auch wenn wieder dieser Einheitsbeat unter allem liegt. Der Refrain ist sehr eingängig, aber es wirkt eben auch viel wieder sehr poppig. Allerdings einer der besseren Tracks.
(4/5) -> (3:21)
> Buddy Holly’s Brille < - Zur Abwechslung mal wieder ein Klassiker. „Er hatte braune Augen und auch braune Haare“ so beginnt die Omage an Buddy Holly’s Brille. Besonders schön ist der Instrumentalteil. Das ist mit das erste Solo auf der Platte. Die Brille hätte ich auch gern gehabt...
(5/5) -> (3:39)
> Käfer < - Auch diesen Song sollten eigentlich alle Ärzte-Fans kennen. Der Song beginnt eher sehr ruhig, doch dann wird der Verstärker aufgewurzelt und ab geht die Lutzi. Auf diesem Album bin ich dankbar dafür, dass wenigstens einmal ein härterer und schnellerer Track mit drauf ist. Auch wenn der Text teilweise geistiger Dünnschiss ist, so entschädigt doch die Musik.
(5/5) -> (2:55)
> Ich weiß nicht (ob es Liebe ist) < - Eines der besten langsamen Stücke von Farin und seiner Clique. „Ich weiß nicht ob es Liebe ist“ schon der Titel sagt alles und wenn man dann noch den Text dazu hört, kann einem der arme Kerl nur leid tun. Untermalt wird alles von einer supertraurigen Gitarrenbegleitung und ab und zu Geigeneinwürfen. Super Arrangement.
(5/5) -> (3:48)
> Was hat der Junge doch für Nerven < - Der letzte Track beginnt mit anschwellendem Drumgekloppe. Dann ein flotter Gitarrenrhythmus drunter und Belas Stimmchen darüber. Farin singt die zweite Strophe. „Er ist stärker als ich“ „Er ist klüger als ich“ Immer wieder kommen einlagen aus bekannten Filmen oder anderen Songs. Schon das steigert den Witzigkeitsgrad des Songs. Vielleicht einer der besten der Platte und ein gelungener Abschluss.
(5/5) -> (4:15)
Fazit
====
Das ´85er-Album der Berliner Spaßfraktion ist zwar lang keins mehr aus diesem „ominösem“ Früher, dennoch ist es einfach Spitze. Ein – zwei schlechtere Tracks können den Gesamteindruck auch nicht trüben. Es macht einfach Spaß zu hören, wie die Tracks vor fast 20 Jahren noch geklungen haben. Viele Klassiker wie „Du willst mich küssen“, „Dein Vampyr“ oder „Ich weiß nicht, ob es Liebe ist“ machen das Album einfach hörenswert. Etwas komisch klingt nur der fast immer gleichbleibende Schlagzeugbeat. Da merkt man noch das Alter der Tracks, auch wenn das keine Entschuldigung sein soll. Vielleicht ist es auch Absicht von den 3... wer weiß... Schön finde ich auch, dass man mal einen Song von Hagen drauf hat, auch wenn er das Singen lang nicht so drauf hat, wie Bela und Farin.
Aber ich kann es jedem nur empfehlen. Einfach mal reinhören.
======
„Früher wart ihr viel härter und punkiger.“, so der Vorwurf den manche Ärzte-Fans den 3 Spaßpunks aus Berlin machen. Aber ist das wirklich so? Von welchem „ominösem“ Früher soll da die Rede sein? Die Zeiten von „1,2,3,4“ bzw. „5,6,7,8 Bullenstaat“? Gut, aber 30 Sekundentracks kann man nicht gleich als Song verkaufen, auch wenn die Single „Yoko Ono“ das Gegenteil bewies.
Heut geht es einmal um so ein früheres Werk, noch mit dem Bassisten Hagen und 3 Ärzten mit ultrageiler Mähne.
Die Band
=======
Es soll auch noch Leute geben, denen die Namen Rodrigo Gonzales, Bela B. und Farin Urlaub nichts sagen. So zum Beispiel meinem Opa. Der meinte nur: Aber was machen die zwei anderen, wenn der eine im Urlaub ist? Er wusste nicht, dass Farin Urlaub der Künstlername von Jan war. Also um solche Missverständnisse auszuräumen hier einpaar kurze Facts.
Die Story der besten Band der Welt beginnt schon 1980 in Berlin. Bela B. alias Dirk Felsenheimer und Farin Urlaub alias Jan Vetter treffen zum ersten Mal aufeinander. „Soilent Grün“ heißt die erste gemeinsame Band bis 1982. Dann ist erst mal Schluss. Mit dem Bassisten Hans \"Sahnie\" Runge werden „Die Ärzte“ gegründet. Die erste EP „Zu schön um wahr zu sein“ ist nie erschienen, allerdings kann man viele der Songs trotzdem irgendwo finden. Der Gewinn des Berliner Senatsrockwettbewerbs ´84 ist der eigentliche Anfang der Erfolgsstory. „Sahnie“ fliegt 2 Jahre später aus der Band und Hagen Liebling kommt in die Band (vor Kurzem im MTV „Die Ärzte – 15 Jahre Netto“ zu sehen). 1993 ist Schluss. Das Abschlusskonzert auf Sylt sollte das Letzte sein, allerdings wagen Bela und Farin mit Rodrigo Gonzalez einen Neuanfang und jetzt beginnen die fetten Jahre!!!
Soviel kurz zur Band.
Das Album
=========
Grandios finde ich ja das Cover. Es ist so grotesk und urkomisch. Die 3 stehen vor einem Mond und darüber steht in verlaufener Schrift „Im Schatten der Ärzte“. Alles soll wohl sehr bös und hart aussehen, doch ich find’s nur lustig, zumal Bela noch die totale Mähne auf dem Kopf hat, Hagen nach unten schaut und Farin irgendwas von Mr. Spock hat. Ich finde es einfach nur urkomisch, aber das haben ja diese Cover gerade aus den 80ern so an sich. War bei Ozzy auch nicht besser.
Unspektakulär zieht sich das Vollmondthema bis auf die Rückseite, wo man auch die recht pralle Tracklist findet.
Tracklist
=======
#1 Du willst mich küssen
#2 Dein Vampyr
#3 ...und es regnet
#4 Alles
#5 Rennen nicht laufen!
#6 Wie ein Kind
#7 Wie ein Kind (Reprise)
#8 Wegen dir
#9 Die Antwort bist du
#10 Buddy Holly’s Brille
#11 Käfer
#12 Ich weiß nicht (ob es Liebe ist)
#13 „Was hat der Junge doch für Nerven“
...und die Tracks im Einzelnen
======================
> Du willst mich küssen < - Der Opener der Platte ist einer der Klassiker aus mindestens 15 Jahren Ärzte-Geschichte. Fingergeschnippe und Bassbegleitung begleiten Farin bei der ersten Strophe. Dann kommt Bela mit dem Schlagzeug dazu, was allerdings etwas von Elektrobeats hat – natürlich ist was anderes. „Du willst mich küssen“ dreht den ewigen Spruch „Männer wollen nur das Eine“ um. Hier ist die Frau die Wilde.
Auf der Platte wirkt der Song noch etwas hölzern, aber er hat ja eben das Potenzial, das ihn zum Hit machte.
(5/5) -> (3:13)
> Dein Vampyr < - Erste Gitarrenklänge, die bald untermalt werden von ersten Beats und einer sanften Bassbegleitung, eröffnen den zweiten Track der Platte, welcher auch ein Klassiker ist. Schon bei diesem frühen Ärzte-Werk wird klar, dass Bela die Stimme für die dunklen Stücke hat und das ihm das Vampiroutfit einfach steht. Allerdings kommt es wohl durch die Nähe zur NDW, dass der Song zwar keinesfalls schlecht ist, aber eben kaum Tiefgang in Punkto Atmosphäre hat. Sie waren eben jung und brauchten das Geld. Nichts desto trotz – geiler Song!
(5/5) -> (3:20)
> ...und es regnet < - Anfangs hört man diese typischen Regengeräusche, wenn Tropfen gegen die Fensterscheibe prasseln. Dann setzt jazzmäßige Musik ein. Hier wird wiedermal klar, warum die Ärzte auch heut noch erfolgreich sind. Sie machen einfach ihren eigenen Sound und wenn da auch mal Jazz dabei ist, auch wenn der sich im Refrain in Pop auflöst, dann ist das auch gut so! Es geht mal wieder um eines ihrer Lieblingsthemen – die Liebe...
(5/5) -> (3:32)
> Alles < - Erste ruhige Einleitungen per dominantem Bass oder per dominanter Gitarre, darunter ein stupider Beat. Persönlich gefällt mit dieser Song von Bela nicht. Er lässt die Genialität der beiden Frontmann vermissen und auch insgesamt klingt es sehr klischeehaft und poppig. Sehr kommerziell gemacht, aber wohl eine der schwächsten Nummern nicht nur dieser Scheibe.
(2/5) -> (2:58)
> Rennen nicht laufen! < - Anfang hört man den typischen Kavallerie-Rufton der Trompete wie er in jedem guten Western mindestens einmal zu hören ist. Dann ein Elektrobeat-Intro per Schlagzeug. Langsam entwächst daraus die Gitarre. Wieder Bela am Mikro. Zwar ist dieser Song lang nicht das Gelbe vom Ei, aber einen gewissen Witz kann man ihm nicht absprechen.
(4/5) -> (2:55)
> Wie ein Kind < - Klavierklänge? Sind wir noch auf diesem Album? Ja, sind wir und das ist ein super Stück. Zur Abwechslung mal ein ruhiger Track auf der Platte. „Ich wär so gern noch mal ein Kind.“ So die Kernaussage des Songs. Schon immer durfte der Bassist auch mal ans Mikro und hier hat Hagen seine Chance genutzt. Ein Song zwischen Kitsch und Gesellschaftskritik, auch wenn der Chorus etwas überzogen ist, aber dennoch ein super Song.
(5/5) -> (3:40)
> Wie ein Kind (Reprise) < - Hier schwillt nochmals die Melodie vom vorhergehenden Song an. Naja eben eine Reprise. Ob es sein musste, wer weiß... Die Bewertung bezieht sich nochmals auf den vorhergehenden Tracks.
(5/5) -> (0:33)
> Wegen dir < - Wellenrauschen am Anfang, doch dann setzt eine unpassend lustige Musik ein. Eigentlich würde man bei dem Beginn einen super traurigen und sinnlichen Song vermuten, doch dem ist nicht so. Inhaltlich geht es um das Verlassen werden, jedoch ist alles sehr lustig und ironisch gehalten.
(3/5) -> (3:18)
> Die Antwort bist du < - Wieder etwas Rock zur Abwechslung. Bela stehen die verliebten Worte auch gut zu Gesicht. Die Strophe ist recht gut gemacht, auch wenn wieder dieser Einheitsbeat unter allem liegt. Der Refrain ist sehr eingängig, aber es wirkt eben auch viel wieder sehr poppig. Allerdings einer der besseren Tracks.
(4/5) -> (3:21)
> Buddy Holly’s Brille < - Zur Abwechslung mal wieder ein Klassiker. „Er hatte braune Augen und auch braune Haare“ so beginnt die Omage an Buddy Holly’s Brille. Besonders schön ist der Instrumentalteil. Das ist mit das erste Solo auf der Platte. Die Brille hätte ich auch gern gehabt...
(5/5) -> (3:39)
> Käfer < - Auch diesen Song sollten eigentlich alle Ärzte-Fans kennen. Der Song beginnt eher sehr ruhig, doch dann wird der Verstärker aufgewurzelt und ab geht die Lutzi. Auf diesem Album bin ich dankbar dafür, dass wenigstens einmal ein härterer und schnellerer Track mit drauf ist. Auch wenn der Text teilweise geistiger Dünnschiss ist, so entschädigt doch die Musik.
(5/5) -> (2:55)
> Ich weiß nicht (ob es Liebe ist) < - Eines der besten langsamen Stücke von Farin und seiner Clique. „Ich weiß nicht ob es Liebe ist“ schon der Titel sagt alles und wenn man dann noch den Text dazu hört, kann einem der arme Kerl nur leid tun. Untermalt wird alles von einer supertraurigen Gitarrenbegleitung und ab und zu Geigeneinwürfen. Super Arrangement.
(5/5) -> (3:48)
> Was hat der Junge doch für Nerven < - Der letzte Track beginnt mit anschwellendem Drumgekloppe. Dann ein flotter Gitarrenrhythmus drunter und Belas Stimmchen darüber. Farin singt die zweite Strophe. „Er ist stärker als ich“ „Er ist klüger als ich“ Immer wieder kommen einlagen aus bekannten Filmen oder anderen Songs. Schon das steigert den Witzigkeitsgrad des Songs. Vielleicht einer der besten der Platte und ein gelungener Abschluss.
(5/5) -> (4:15)
Fazit
====
Das ´85er-Album der Berliner Spaßfraktion ist zwar lang keins mehr aus diesem „ominösem“ Früher, dennoch ist es einfach Spitze. Ein – zwei schlechtere Tracks können den Gesamteindruck auch nicht trüben. Es macht einfach Spaß zu hören, wie die Tracks vor fast 20 Jahren noch geklungen haben. Viele Klassiker wie „Du willst mich küssen“, „Dein Vampyr“ oder „Ich weiß nicht, ob es Liebe ist“ machen das Album einfach hörenswert. Etwas komisch klingt nur der fast immer gleichbleibende Schlagzeugbeat. Da merkt man noch das Alter der Tracks, auch wenn das keine Entschuldigung sein soll. Vielleicht ist es auch Absicht von den 3... wer weiß... Schön finde ich auch, dass man mal einen Song von Hagen drauf hat, auch wenn er das Singen lang nicht so drauf hat, wie Bela und Farin.
Aber ich kann es jedem nur empfehlen. Einfach mal reinhören.
17 Bewertungen, 2 Kommentare
-
04.04.2009, 19:45 Uhr von misscindy
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr schöner Bericht, lg Sylvia
-
18.12.2008, 15:20 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichich finde sie grandios lg Werner
Bewerten / Kommentar schreiben