Ingersoll Automatikuhr im Chrono-Style Testbericht
Abbildung beispielhaft
ab 102,26 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2004
Auf yopi.de gelistet seit 09/2004
Erfahrungsbericht von Flatcoder
Präziser Zeitmesser trägt einen nicht so verbreiteten Namen
Pro:
-Präzise Zeitanzeige -Elegantes und robustes Aussehen -Günstiger Preis
Kontra:
-Tagesanzeige muss nach einem Monatsende vorgestellt werden -Monat stellt sich nicht automatisch um (nicht unbedingt Kontra....)
Empfehlung:
Ja
Geschichte
Die Firma Ingersoll gibt es seit 1892.
Sie ist für ihre damalige DOLLARWATCH bekannt, die auch YANKEE genannt wurde. Sie hies DOLLAR WATCH, da sie 1 DOLLAR kostete. Dies entsprach zu damaliger Zeit einem Tageslohn.
Qualität zu einem erschwinglichen Preis.
Durch HENRY FORD wurde die automatische Uhrenproduktion vorangetrieben.
Erwerbung und technisches
Die hier abgebildete Uhr gibt es auch noch in einer limitierten Auflage mit schwarzem Zifferblatt. Diese kaufte ich mir in einem Juweliergeschäft, die zufällig diese Marke führt.
Sie gefällt mir optisch sehr gut aber was mir noch mehr gefällt:
Sie zieht sich durch Armbewegung automatisch auf!
Ich trage diese Uhr schon mehrere Wochen und ich habe sie nicht einmal auf- oder nachziehen müssen! 35 Laufsteine gewähren eine präzise Uhrzeit, wobei laut Berichten aus der Uhrentechnik auch 15 Steine reichen um eine mechanische Automatikuhr präzise zu halten.
Andere Uhrenverkäufer meinen, dass mindestens 21 Steine nötig wären um eine Automatikuhr auch ohne Bewegung über einen Zeitraum von 12 Stunden oder mehr ohne Bewegung und präzise am Laufen zu halten. Deshalb auch der Ausdruck Laufsteine.
Die Ingersoll hat 35 davon, die ihren Dienst sehr gut tun. Zumindest habe ich nichts gegenteiliges bisher bemerkt!
Aussehen und Ausstattung
Die Uhr verfügt über ein poliertes Edelstahlgehäuse mit gewölbtem Uhrenglas und einem Unterboden aus Glas, durch den man das Schwungrad mit dem Markennamen eingraviert und der Anzahl der Laufsteine sehen kann. Den Rand des Unterbodens zieren diverse Angaben über die Wasserdichtigkeit der Uhr (100 METERS) gemäß DIN 8310 , sowie die Modellnummer (IN 1200), der Aufschrift STAINLESS STEEL, bei mir die Gravur LIMITED EDITION, sowie das Wort AUTOMATIC.
Man kann durch den Glasbhoden auch das hin und her schwingen der UNRUH erkennen, welche 6 Schläge pro Sekunde und 21600 Schläge pro Stunde leistet. Die Anzahl der Schläge allerdings sagt nicht unbedingt etwas über die Präzision einer Uhr aus, sondern ist eher eine Entwicklung der Zeit.
An der rechten Seite des Gehäuses sind zu sehen
An der linken unteren Seite des Gehäuses befindet sich ein versenkter Drücker zur Einstellung des Wochentages. Er braucht in der Regel nicht eingestellt zu werden und wenn dann einmalig.
Schaut man sich das Zifferblatt an, teilt es sich in mehrere Anzeigen:
Die normale Zeitanzeige besteht aus Minuten und Stundenanzeige, sowie laufender Sekunde. Der Markenname Ingersoll, die Zeitangabe SINCE 1892 und dem Wort Automatik zieren die obere Mitte des Zifferblatts, unter der Tagesanzeige.
Den Rand des Zifferblattes ziert eine Tachymeterskala, sowie die große Darstellung der Stundenzahlen 1, 2, 4, 5, 7, 8, 10 und 11.
Das Armband aus echtem Leder hat, außer die Gravur des Markennamens an der Schnalle, einen doppelte Falz aus Edelstahl, mit dem sich die Uhr stabil tragen lässt. Die schwarze Farbe passt optisch hervorragend und macht einen hochwertigen Eindruck.
Funktion und Betrieb
Beim Betrieb der Uhr sind bisher keine Schwierigkeiten aufgetaucht. Zwischen 23 Uhr abends und 1 Uhr Morgens stellt sich die Tagesanzeige sowie die Wochentagsanzeige automatisch um.
Die laufende Sekunde läuft präzise ihren Weg im Uhrzeigersinn und auch die Stellung der Uhrzeit im allgemeinen ist nicht schwierig und ist präzise machbar.
Nach dem herausziehen der Zwiebelkrone bleibt der Sekundenzeiger stehen, was nicht bei allen Automatikuhren der Fall ist!
Die 24 Stundenanzeige läuft synchron zur Uhrzeit und zeigt das Bild der Sonne am Tag und ein Bild eines Halbmondes mit Sternen bei Nacht.
Der Monat muss von Hand umgestellt werden. Er synchronisiert sich nicht mit der Datumsanzeige. Der Kalender im oberen Teil, die Tagesanzeige hat 2 voneinander getrennte Scheiben und sie laufen mechanisch bedingt weiter: Beim Tag 31 steht am nächsten Tag die Zahl 32 da. Man muss hier mit dem obersten Drücker den Tag auf den ersten vorstellen. Dies ist mechanisch bedingt so, aber nicht unbedingt ein Nachteil denn dadurch wird die Mechanik ab und zu mal betägigt und bleibt in Schuss. Der Wochentag synchronisiert bei Tagesende auf den nächsten Tag. Der Drücker hierfür ist versenkt, da in der Regel hier nichts eingestellt werden muss.
Umgang mit diesem präzisen Zeitmesser
Zur Wartung und Pflege muss man nicht viel sagen.
Es ist nur wichtig, dass der Tag außerhalb der Zeit eingestellt wird, in der das Uhrwerk bei Tagesende die Zeiger automatisch umstellt! Hier greifen Zähne in Räder ein, die durch Betätigung der Drücker verbiegen und das Uhrwerk beschädigen! Für diese Schäden haftet kein Juwelier oder Uhrmacher!
Ansonsten kann man nichts falsch machen, wenn man mit ein bisschen Pflege des Gehäuses mit einem Tuch ans Werke geht.
Nach einer gewissen Zeit verlieren Federn in einer mechanischen Uhr ihre Elastizität. Dies sollte aber erst nach etlichen Jahrzehnten der Fall sein. Geht die Uhr permanent, trotz aufgezogenem Werk, nicht mehr präzise, sollte sie zu einem Uhrmacher gebracht und kontrolliert werden.
Für alle verspielten unter uns:
Es ist nicht notwendig die Uhr zu öffnen!
Jegliche Teile innerhalb der Uhr sind nicht zu warten und sollten nur von geschulten Uhrmachern gewartet oder repariert werden!
Fazit
Diese Ingersoll Uhr ist ein präziser Zeitmesser, der sich in meinem Alltag sehr gut bewährt hat!
Das Werk ist gut verarbeitet!
Der nicht allzu verbreitete Markenname sollte kein Hindernis sein, diese Uhr zu erwerben!
Sie bekommen für ihr Geld ein kleines Wunderwerk der Uhrentechnik und einen eleganten Begleiter durch die Zeit.
Die Firma Ingersoll gibt es seit 1892.
Sie ist für ihre damalige DOLLARWATCH bekannt, die auch YANKEE genannt wurde. Sie hies DOLLAR WATCH, da sie 1 DOLLAR kostete. Dies entsprach zu damaliger Zeit einem Tageslohn.
Qualität zu einem erschwinglichen Preis.
Durch HENRY FORD wurde die automatische Uhrenproduktion vorangetrieben.
Erwerbung und technisches
Die hier abgebildete Uhr gibt es auch noch in einer limitierten Auflage mit schwarzem Zifferblatt. Diese kaufte ich mir in einem Juweliergeschäft, die zufällig diese Marke führt.
Sie gefällt mir optisch sehr gut aber was mir noch mehr gefällt:
Sie zieht sich durch Armbewegung automatisch auf!
Ich trage diese Uhr schon mehrere Wochen und ich habe sie nicht einmal auf- oder nachziehen müssen! 35 Laufsteine gewähren eine präzise Uhrzeit, wobei laut Berichten aus der Uhrentechnik auch 15 Steine reichen um eine mechanische Automatikuhr präzise zu halten.
Andere Uhrenverkäufer meinen, dass mindestens 21 Steine nötig wären um eine Automatikuhr auch ohne Bewegung über einen Zeitraum von 12 Stunden oder mehr ohne Bewegung und präzise am Laufen zu halten. Deshalb auch der Ausdruck Laufsteine.
Die Ingersoll hat 35 davon, die ihren Dienst sehr gut tun. Zumindest habe ich nichts gegenteiliges bisher bemerkt!
Aussehen und Ausstattung
Die Uhr verfügt über ein poliertes Edelstahlgehäuse mit gewölbtem Uhrenglas und einem Unterboden aus Glas, durch den man das Schwungrad mit dem Markennamen eingraviert und der Anzahl der Laufsteine sehen kann. Den Rand des Unterbodens zieren diverse Angaben über die Wasserdichtigkeit der Uhr (100 METERS) gemäß DIN 8310 , sowie die Modellnummer (IN 1200), der Aufschrift STAINLESS STEEL, bei mir die Gravur LIMITED EDITION, sowie das Wort AUTOMATIC.
Man kann durch den Glasbhoden auch das hin und her schwingen der UNRUH erkennen, welche 6 Schläge pro Sekunde und 21600 Schläge pro Stunde leistet. Die Anzahl der Schläge allerdings sagt nicht unbedingt etwas über die Präzision einer Uhr aus, sondern ist eher eine Entwicklung der Zeit.
An der rechten Seite des Gehäuses sind zu sehen
- Oben der Drücker für die Tagesanzeige
- In der Mitte die gutaussehende Zwiebelkrone
- Unten ein Drücker zur Einstellung des Monats
An der linken unteren Seite des Gehäuses befindet sich ein versenkter Drücker zur Einstellung des Wochentages. Er braucht in der Regel nicht eingestellt zu werden und wenn dann einmalig.
Schaut man sich das Zifferblatt an, teilt es sich in mehrere Anzeigen:
- Tagesanzeige
- Wochentagsanzeige
- Monatsanzeige
- 24 Stundenanzeige mit Tag/Nacht Bild
Die normale Zeitanzeige besteht aus Minuten und Stundenanzeige, sowie laufender Sekunde. Der Markenname Ingersoll, die Zeitangabe SINCE 1892 und dem Wort Automatik zieren die obere Mitte des Zifferblatts, unter der Tagesanzeige.
Den Rand des Zifferblattes ziert eine Tachymeterskala, sowie die große Darstellung der Stundenzahlen 1, 2, 4, 5, 7, 8, 10 und 11.
Das Armband aus echtem Leder hat, außer die Gravur des Markennamens an der Schnalle, einen doppelte Falz aus Edelstahl, mit dem sich die Uhr stabil tragen lässt. Die schwarze Farbe passt optisch hervorragend und macht einen hochwertigen Eindruck.
Funktion und Betrieb
Beim Betrieb der Uhr sind bisher keine Schwierigkeiten aufgetaucht. Zwischen 23 Uhr abends und 1 Uhr Morgens stellt sich die Tagesanzeige sowie die Wochentagsanzeige automatisch um.
Die laufende Sekunde läuft präzise ihren Weg im Uhrzeigersinn und auch die Stellung der Uhrzeit im allgemeinen ist nicht schwierig und ist präzise machbar.
Nach dem herausziehen der Zwiebelkrone bleibt der Sekundenzeiger stehen, was nicht bei allen Automatikuhren der Fall ist!
Die 24 Stundenanzeige läuft synchron zur Uhrzeit und zeigt das Bild der Sonne am Tag und ein Bild eines Halbmondes mit Sternen bei Nacht.
Der Monat muss von Hand umgestellt werden. Er synchronisiert sich nicht mit der Datumsanzeige. Der Kalender im oberen Teil, die Tagesanzeige hat 2 voneinander getrennte Scheiben und sie laufen mechanisch bedingt weiter: Beim Tag 31 steht am nächsten Tag die Zahl 32 da. Man muss hier mit dem obersten Drücker den Tag auf den ersten vorstellen. Dies ist mechanisch bedingt so, aber nicht unbedingt ein Nachteil denn dadurch wird die Mechanik ab und zu mal betägigt und bleibt in Schuss. Der Wochentag synchronisiert bei Tagesende auf den nächsten Tag. Der Drücker hierfür ist versenkt, da in der Regel hier nichts eingestellt werden muss.
Umgang mit diesem präzisen Zeitmesser
Zur Wartung und Pflege muss man nicht viel sagen.
Es ist nur wichtig, dass der Tag außerhalb der Zeit eingestellt wird, in der das Uhrwerk bei Tagesende die Zeiger automatisch umstellt! Hier greifen Zähne in Räder ein, die durch Betätigung der Drücker verbiegen und das Uhrwerk beschädigen! Für diese Schäden haftet kein Juwelier oder Uhrmacher!
Ansonsten kann man nichts falsch machen, wenn man mit ein bisschen Pflege des Gehäuses mit einem Tuch ans Werke geht.
Nach einer gewissen Zeit verlieren Federn in einer mechanischen Uhr ihre Elastizität. Dies sollte aber erst nach etlichen Jahrzehnten der Fall sein. Geht die Uhr permanent, trotz aufgezogenem Werk, nicht mehr präzise, sollte sie zu einem Uhrmacher gebracht und kontrolliert werden.
Für alle verspielten unter uns:
Es ist nicht notwendig die Uhr zu öffnen!
Jegliche Teile innerhalb der Uhr sind nicht zu warten und sollten nur von geschulten Uhrmachern gewartet oder repariert werden!
Fazit
Diese Ingersoll Uhr ist ein präziser Zeitmesser, der sich in meinem Alltag sehr gut bewährt hat!
Das Werk ist gut verarbeitet!
Der nicht allzu verbreitete Markenname sollte kein Hindernis sein, diese Uhr zu erwerben!
Sie bekommen für ihr Geld ein kleines Wunderwerk der Uhrentechnik und einen eleganten Begleiter durch die Zeit.
16 Bewertungen, 2 Kommentare
-
07.07.2009, 01:14 Uhr von sandieheinrich
Bewertung: sehr hilfreichEin schöner Erstbericht. Grüßle aus der Hauptstadt
-
01.01.2005, 21:52 Uhr von imperator88
Bewertung: sehr hilfreichSchöner, erster Bericht! Darf ich fragen wie man die unterstrichenen und fettgedruckten Worte hinkriegt? Gruß Esra
Bewerten / Kommentar schreiben