Internet & Bankgeschäfte Testbericht

No-product-image
Leider kein Preis
verfügbar
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

Erfahrungsbericht von Meide

Bequemlichkeit kontra Sicherheit

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Der Hack der Hypovereinsbank, der weltweit für Aufregung sorgte, hat bewiesen, dass Onlinebanking nicht sicher ist! Die von den Banken vielumworbene 100 prozentige Sicherheit ist eigentlich nur der Lockruf, aber weit gefehlt. Wenn die Bank solche gravierenden Fehler wie im Fall der Hypovereinsbank macht, kann der Ottonormal Onlinebanker natürlich nichts mehr machen um sich zu schützen, jedoch geht die größte Gefahr vom eigenen Rechner zu Hause aus. Auf die Gefahren beim Homebanking will ich an dieser Stelle auch noch näher eingehen, da wie gesagt der “Hypohhack“ an anderer Stelle beschrieben wird.
Der größte Übeltäter in Verbindung mit Onlinebanking ist wie so oft der Trojaner. Da nicht nur der Absender eines Trojaners ihn nutzen kann, sondern jeder beliebige, der ihn über Scans findet, stellt er eine besondere Gefahr dar.
Wie ihr wisst, kann man mittels eines Trojaners alle Tastatureingaben des betroffenen Rechners mitverfolgen. Genau wie ein “ B “ in einer Word-Datei, so kann man auch alle Eingaben während des Onlinebankings mitschreiben. Über Keylogger erscheint jede Tastatureingabe auf dem Rechner des Hackers. Wenn man dann seine Kontonummer und Pin eingegeben hat, seine Überweisung ausgefüllt hat kommt man zur TAN. Diese TAN ist nur einmal gültig. Sie soll die ganze Sache sicher machen. Doch nun wird auch diese TAN im Keylogger des Hackers angezeigt und wenn er flink ist, kann er per Shut down blitzschnell euren Rechner abstürzen lassen oder die Verbindung trennen. Nun hat der Hacker die gültige TAN und kann mit den Kontodaten eine neue Überweisung nach seinem Wunsch ausfüllen. Wenn man dann wieder online ist, kann der Hacker schon mit unserem Geld über alle Berge sein.
Das Beste ist, erst gar keinen Trojaner auf seinem Rechner zu haben um solche Gefahren0 zu umgehen. Schutzmaßnahmen dazu wurden auch im Kapitel Trojaner beschrieben.
Die Todsünde eines Onlinebankers ist natürlich die Speicherung seine Kontodaten, vor allem der TAN`s auf dem Rechner. Dort kann man Sie natürlich sehr leicht ausspionieren. Man sollte auch vermeiden, TAN`s übers Internet zu sperren, da hier auch die Gefahr liegt, dass so ein Vorgang manipuliert werden kann. Beim Onlinebanking sollte man recht zügig vorgehen und auf jede Ungereimtheit aufpassen. Ein Systemabsturz während des Bankings oder plötzliche Trennung der Internetverbindung kann ein Hinweis auf einen Hackerangriff sein. Wenn man hier nicht schnell genug wieder ins Netz kommt, sollte man vielleicht so schnell wie möglich die Bank anrufen und sein Konto sperren, wenn es nicht schon zu spät ist. Am Wochenende oder Abends, wenn bei der Bank niemand mehr zu erreichen ist, haben die Banken eine kleine Schutzmöglichkeit. Wenn man 3 mal die falsche TAN eingibt, wird bei den meisten Banken das Konto für Onlinebanking automatisch gelöscht. Vielleicht eine Schutzmöglichkeit für die ganz Nervösen unter euch. Natürlich muss man seine Umsätze bzw. Kontoauszüge zeitnah kontrollieren und genau auf Betrag und Empfänger überprüfen. Selbst ein Screen mit: “ Vielen Dank für die Übereisung. Bitte beehren Sie uns wieder“ kann ein Fake sein.
In diesem Zusammenhang kann es sicherlich auch sehr vorteilhaft sein, bei der Bank die Haftungsfrage zu klären, wenn bei Onlinebanking was passiert. Die Bank kann sich nun nicht mehr auf ihrer Sicherheit ausruhen.

22 Bewertungen, 2 Kommentare

  • GiniX

    18.04.2002, 09:39 Uhr von GiniX
    Bewertung: sehr hilfreich

    Huhu.. was meinste denn jetzt mit Respekt *g*!!! Liebe Grüße von Gina :)

  • Mathias.Belka

    17.04.2002, 22:07 Uhr von Mathias.Belka
    Bewertung: sehr hilfreich

    besucht mal bei mir Cesar 3, *bittebittebittebitte*!!