Ishara-Bad Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von marenmoon
Viel Geld für ein bisschen Orient
Pro:
mittlerweile gute Homepage, viele verschiedene Becken
Kontra:
leider hohe Preise...
Empfehlung:
Ja
„Ishara – Baden wie in 1001 Nacht“. Wenn das nicht vielversprechend klingt…dachte ich zumindest, bevor ich das Bielefelder Erlebnisband Ishara getestet habe.
~ Ort & Weg ~
Das 2000 eröffnete Band liegt im neuen Bielefelder Bahnhofsviertel. Diese Viertel befindet sich oberhalb des Hauptbahnhofes und ist mittlerweile sogar fast fertig. Nach elend langen Bauzeiten befinden sich dort neben einem Cinemaxx-Kino, der „Nachtarena“, einer Disco, auch diverse Restaurants und eben…das Ishara. Das Viertel ist mit dem Auto relativ leicht zu erreichen, man fährt aus allen Richtungen zunächst mal Richtung Bahnhof und richtet sich dann nach den Schildern, auf denen das Bad auch ausgewiesen ist. Zum Parken empfiehlt sich das Cinemaxx-Parkhaus, das man gar nicht verfehlen kann. Kostenlose Parkplätze gibt es in der Umgebung des Bades leider keine. Bis vor einigen Monaten gab es noch die Möglichkeit, mit dem „Ishara-Shuttle“ zum Bad zu fahren, der wurde aber mangels Nachfrage eingestellt. Allerdings ist ja, wie gesagt, der Hauptbahnhof in unmittelbarer Nähe zum Ishara, so dass man auch dort mit dem Bus ankommen und zum Bad laufen kann. In einigen Monaten soll auch endlich ein Tunnel fertig werden, der den Bahnhof unterirdisch mit dem Bahnhofsviertel verbindet. Bislang muss man einen kleinen Bogen schlagen, um zum Eingang des Bades zu kommen.
~ Preis ~
Wenn man das Bad betritt, erwartet einen logischerweise zunächst einmal das unangenehmste der Unternehmung: die Kasse. Als ich mich im Internet über den Eintritt informiert habe, klang dieser recht verlockend: 3,40 €, ermäßigt sogar nur 1,70 €. Gut, eigentlich hätte mir da schon klar sein müssen, dass das für ein Erlebnisbad nicht wirklich realistisch ist. Aber so was hatte ich dann doch nicht erwartet: 17 € für einen Tag Erlebnisbad und Sauna. Das konnte es nicht sein. Sauna? Wollte ich sowieso nicht. Einen ganzen Tag da bleiben? Auch nicht. Also: 7,50 € für vier Stunden Erlebnisbad. Billig? Irgendwie nicht. Leider kann ich auch nicht sagen, ob die Preise mittlerweile noch genauso liegen, da die Internetseite www.ishara.de wie gesagt leider nur die Preise für das Sportbad enthält, was ich irgendwie auch eine Frechheit finde. Aber die anderen Preise haben sie natürlich nicht etwas absichtlich nicht abgedruckt, sondern „vergessen“. Fazit zum Preis: Für die Sportbadnutzung durchaus angemessen und im Vergleich zu anderen Bädern vielleicht sogar relativ niedrig. Für das Erlebnisbad eindeutig zu hoch, zumal einem für dieses Geld nicht so viel geboten wird, als dass es den Preis rechtfertigen würde.
~ Kabinen & Schränke ~
…sind natürlich in ausreichender Zahl vorhanden. Hier gibt es wirklich nichts zu meckern: saubere Böden und Gänge, wie es in einem Schwimmbad aber auch selbstverständlich sein sollte. Die Schränke sind vom Platz her ausreichend und somit…gibt’s für diese „Begleitumstände“ des Badens ein Plus für gute Funktionalität und Sauberkeit.
~ Orient? Das Ambiente des Erlebnisbereichs ~
Aus dem Umkleidebereich herausgetreten und frisch geduscht, steht man nun also in einem Schwimmbad, welches sich als Orient-Erlebnisbad charakterisiert. Aha. Viel zu sehen ist davon nicht. Was mir zuerst aufgefallen ist, war, wie klein das Bad eigentlich wirklich ist. Auch wenn es schon von draußen nicht sonderlich groß aussieht, merkt man erst drinnen, auf welch engem Raum es wirklich gebaut wurde. Auf diesem Raum sind verschiedene Becken untergebracht, die alle so ihren eigenen Reiz haben. Insgesamt habe ich allerdings vom Orientambiente bis auf ein paar exotische Pflanzen (die wahrscheinlich noch nicht mal echt waren) und die gelben Wände nicht viel gemerkt. Das tut dem Badespaß zwar keinen Abbruch, ist allerdings ja eigentlich als Markenzeichen des Bades gedacht…
~ Ab ins Wasser…der Erlebnisbereich ~
…besteht eigentlich aus einem großen Becken. Dieses ist in mehrere Bereiche aufgeteilt und befindet sich sowohl drinnen als auch draußen. Hauptattraktion des Beckens sind wohl die beiden Rutschen, auf denen sich vor allem Kinder tummeln. Da gibt es zum einen die Black-hole-Rutsche. Wie der Name schon sagt, ist sie völlig schwarz und verspricht, so die Werbung, „90 Meter Action pur“. Diese Rutsche soll eigentlich nur mit Reifen benutzt werden, woran sich aber so recht niemand hält. Wenn man sie rutscht, begegnen einem unterwegs verschiedene bunte Farbeffekte, die ganz nett aussehen. Richtig gefährlich ist die Rutsche für ältere Kinder nicht, jüngere sollte man aber nicht alleine rutschen lassen. Das Becken, in dem man ankommt, ist von dem großen Becken abgetrennt, so dass man vor aus-Rutschen-fliegenden-Kindern sicher ist :-)
Eine weitere Rutsche gibt es allerdings direkt im Becken. Sie nennt sich Rocket Plunge und ist angeblich die einzige Rutsche dieser Art in Deutschland. Sie ist nur wenige Meter lang und ziemlich steil. Wenn man sie herunterrutscht, wird man von einem starken Wasserstrahl ziemlich beschleunigt und landet später im, hoffentlich eingeschalteten, Strömungskanal. Diese Rutsche ist ganz nett und besonders bei wagemutigen 13jährigen Jungs beliebt, die der Schulfreundin zeigen wollen, wie mutig sie doch sind ;-) Allerdings ist sie nicht durchgängig geöffnet, da immer Personal auf die Rutschenden aufpasst.
Ansonsten gibt es in diesem Becken, wie gesagt, noch einen Strömungskanal, dem man auch recht gut „entkommen“ kann, wenn man möchte. An den Seiten befinden sich noch einige Grotten, die zumindest im Wasserbereich etwas an den Anspruch des Bades erinnern. Im Außenbereich kann man einen Kreis schwimmen…er bildet einfach nur die Fortsetzung des Strömungskanals von innen. Insgesamt bietet das Becken also viele verschiedene Betätigungsfelder, sowohl für Kinder, als auch für die begleitenden Eltern. Richtig schwimmen kann man hier natürlich nicht.
~ Modern? Der Sportbereich ~
…denn zum Schwimmen ist der Sportbereich da. In diesem gibt es das typische Wettkampfschwimmbecken zum Bahnenschwimmen, außerdem ein Kinderbecken und die obligatorischen Sprungtürme. Hierzu gibt es eigentlich nicht sonderlich viel zu sagen. Die Temperatur des Beckens ist natürlich geringer als die im Erlebnisbereich, was natürlich mit der Nutzung als Sportschwimmbecken zu tun hat. Mittlerweile nutzen auch Bielefelder Schulen diesen Bereich als Schulschwimmbecken. Hier kostet der Eintritt dann, wie oben erwähnt, ja auch nur 3,70 €…
~ Warm…der Entspannungsbereich ~
Das Ishara bietet allen, die sich so richtig einlullen lassen wollen von hoher Wassertemperatur und hoher Luftfeuchtigkeit, ein breites Angebot :-) Es gibt hier z.B. einen Whirlpoolbereich, dessen Wassertemperatur so gerade an der Grenze des für mich angenehmen liegt. Sie dürfte ungefähr die Temperatur einer Badewanne haben und so bietet das Becken auch nicht gerade die Gelegenheit zu großartigen körperlichen Betätigungen. Man liegt träge vor sich hin…sofern man nicht gerade angerempelt wird, weil da Becken doch recht klein ist, besonders bei großem Andrang im Bad also eher nicht zu empfehlen.
Ein weiteres Entspannungsbecken liegt direkt daneben. Hier gibt es verschiedene Arten, sich durch Wasserstrahle massieren zu lassen. „Sprudelgrotten“ heißen diese Ecken, in denen passend für (fast) jedes Körperteil Sprudeldüsen angebracht sind. Im Außenbereich dieses Beckens, der ziemlich schön angelegt ist, gibt es noch weitere Sprudelliegen, auf denen man von kleinen Wasserstrahlen eine Ganzkörpermassage erhalten kann. Fazit für diese Becken: Genau das richtige, wenn man mal richtig entspannen möchte. Allerdings ist es natürlich auch hier sehr besuchszahlabhängig, wie entspannend der Aufenthalt wirklich wird.
~ Heiß…der Saunabereich ~
Leider kann ich euch zu diesem Bereich keine Erfahrungen berichten, da ich selbst aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Sauna gehen kann. Deshalb mal nur das „Drumherum“: Natürlich gibt es ein „Alexandrinisches Schwitzbad“, außerdem einen separaten Bereich mit Wellness-Angeboten wie z.B. Massagen und Dampfbädern. Weiterhin gibt es natürlich ein Kneipp-Becken. Ein besonderes Angebot des Ishara sind wohl die orientalischen „Serail-Bäder“. Hier bekommt man Anwendungen (natürlich gegen Aufpreis) nach orientalischem Muster. Alles in allem kann ich mich natürlich hier nur auf das beziehen, was ich gehört habe und gelesen. Auch hier war einhellige Meinung: Die Angebote sind ok, aber leider viel zu teuer.
~ Und sonst? – mein Fazit ~
Sonst gibt es natürlich noch ein Bistro, in dem man kleine Snacks zu sich nehmen kann. Außerdem stehen genügend Liegen bereit, um sich vom Schwimmen zu erholen. Insgesamt gibt es also nur ein Fazit: Die Angebote des Bades sind gut, wenn auch klein. Allerdings ist eins viel zu groß: Der Preis.
©marenmoon 9.o6.2oo3
UPDATE:
Mittlerweile wurde die Homepage überarbeitet und sie hat sich wirklich zum Positiven verändert. Die Preise sind übersichtlich aufgeführt, man kann endlich genau sehen, was wie viel kostet. Außerdem gibt’s mittlerweile viele Infos darüber, was man im Ishara so machen kann…hier also einen deutlichen Bonus!
~ Ort & Weg ~
Das 2000 eröffnete Band liegt im neuen Bielefelder Bahnhofsviertel. Diese Viertel befindet sich oberhalb des Hauptbahnhofes und ist mittlerweile sogar fast fertig. Nach elend langen Bauzeiten befinden sich dort neben einem Cinemaxx-Kino, der „Nachtarena“, einer Disco, auch diverse Restaurants und eben…das Ishara. Das Viertel ist mit dem Auto relativ leicht zu erreichen, man fährt aus allen Richtungen zunächst mal Richtung Bahnhof und richtet sich dann nach den Schildern, auf denen das Bad auch ausgewiesen ist. Zum Parken empfiehlt sich das Cinemaxx-Parkhaus, das man gar nicht verfehlen kann. Kostenlose Parkplätze gibt es in der Umgebung des Bades leider keine. Bis vor einigen Monaten gab es noch die Möglichkeit, mit dem „Ishara-Shuttle“ zum Bad zu fahren, der wurde aber mangels Nachfrage eingestellt. Allerdings ist ja, wie gesagt, der Hauptbahnhof in unmittelbarer Nähe zum Ishara, so dass man auch dort mit dem Bus ankommen und zum Bad laufen kann. In einigen Monaten soll auch endlich ein Tunnel fertig werden, der den Bahnhof unterirdisch mit dem Bahnhofsviertel verbindet. Bislang muss man einen kleinen Bogen schlagen, um zum Eingang des Bades zu kommen.
~ Preis ~
Wenn man das Bad betritt, erwartet einen logischerweise zunächst einmal das unangenehmste der Unternehmung: die Kasse. Als ich mich im Internet über den Eintritt informiert habe, klang dieser recht verlockend: 3,40 €, ermäßigt sogar nur 1,70 €. Gut, eigentlich hätte mir da schon klar sein müssen, dass das für ein Erlebnisbad nicht wirklich realistisch ist. Aber so was hatte ich dann doch nicht erwartet: 17 € für einen Tag Erlebnisbad und Sauna. Das konnte es nicht sein. Sauna? Wollte ich sowieso nicht. Einen ganzen Tag da bleiben? Auch nicht. Also: 7,50 € für vier Stunden Erlebnisbad. Billig? Irgendwie nicht. Leider kann ich auch nicht sagen, ob die Preise mittlerweile noch genauso liegen, da die Internetseite www.ishara.de wie gesagt leider nur die Preise für das Sportbad enthält, was ich irgendwie auch eine Frechheit finde. Aber die anderen Preise haben sie natürlich nicht etwas absichtlich nicht abgedruckt, sondern „vergessen“. Fazit zum Preis: Für die Sportbadnutzung durchaus angemessen und im Vergleich zu anderen Bädern vielleicht sogar relativ niedrig. Für das Erlebnisbad eindeutig zu hoch, zumal einem für dieses Geld nicht so viel geboten wird, als dass es den Preis rechtfertigen würde.
~ Kabinen & Schränke ~
…sind natürlich in ausreichender Zahl vorhanden. Hier gibt es wirklich nichts zu meckern: saubere Böden und Gänge, wie es in einem Schwimmbad aber auch selbstverständlich sein sollte. Die Schränke sind vom Platz her ausreichend und somit…gibt’s für diese „Begleitumstände“ des Badens ein Plus für gute Funktionalität und Sauberkeit.
~ Orient? Das Ambiente des Erlebnisbereichs ~
Aus dem Umkleidebereich herausgetreten und frisch geduscht, steht man nun also in einem Schwimmbad, welches sich als Orient-Erlebnisbad charakterisiert. Aha. Viel zu sehen ist davon nicht. Was mir zuerst aufgefallen ist, war, wie klein das Bad eigentlich wirklich ist. Auch wenn es schon von draußen nicht sonderlich groß aussieht, merkt man erst drinnen, auf welch engem Raum es wirklich gebaut wurde. Auf diesem Raum sind verschiedene Becken untergebracht, die alle so ihren eigenen Reiz haben. Insgesamt habe ich allerdings vom Orientambiente bis auf ein paar exotische Pflanzen (die wahrscheinlich noch nicht mal echt waren) und die gelben Wände nicht viel gemerkt. Das tut dem Badespaß zwar keinen Abbruch, ist allerdings ja eigentlich als Markenzeichen des Bades gedacht…
~ Ab ins Wasser…der Erlebnisbereich ~
…besteht eigentlich aus einem großen Becken. Dieses ist in mehrere Bereiche aufgeteilt und befindet sich sowohl drinnen als auch draußen. Hauptattraktion des Beckens sind wohl die beiden Rutschen, auf denen sich vor allem Kinder tummeln. Da gibt es zum einen die Black-hole-Rutsche. Wie der Name schon sagt, ist sie völlig schwarz und verspricht, so die Werbung, „90 Meter Action pur“. Diese Rutsche soll eigentlich nur mit Reifen benutzt werden, woran sich aber so recht niemand hält. Wenn man sie rutscht, begegnen einem unterwegs verschiedene bunte Farbeffekte, die ganz nett aussehen. Richtig gefährlich ist die Rutsche für ältere Kinder nicht, jüngere sollte man aber nicht alleine rutschen lassen. Das Becken, in dem man ankommt, ist von dem großen Becken abgetrennt, so dass man vor aus-Rutschen-fliegenden-Kindern sicher ist :-)
Eine weitere Rutsche gibt es allerdings direkt im Becken. Sie nennt sich Rocket Plunge und ist angeblich die einzige Rutsche dieser Art in Deutschland. Sie ist nur wenige Meter lang und ziemlich steil. Wenn man sie herunterrutscht, wird man von einem starken Wasserstrahl ziemlich beschleunigt und landet später im, hoffentlich eingeschalteten, Strömungskanal. Diese Rutsche ist ganz nett und besonders bei wagemutigen 13jährigen Jungs beliebt, die der Schulfreundin zeigen wollen, wie mutig sie doch sind ;-) Allerdings ist sie nicht durchgängig geöffnet, da immer Personal auf die Rutschenden aufpasst.
Ansonsten gibt es in diesem Becken, wie gesagt, noch einen Strömungskanal, dem man auch recht gut „entkommen“ kann, wenn man möchte. An den Seiten befinden sich noch einige Grotten, die zumindest im Wasserbereich etwas an den Anspruch des Bades erinnern. Im Außenbereich kann man einen Kreis schwimmen…er bildet einfach nur die Fortsetzung des Strömungskanals von innen. Insgesamt bietet das Becken also viele verschiedene Betätigungsfelder, sowohl für Kinder, als auch für die begleitenden Eltern. Richtig schwimmen kann man hier natürlich nicht.
~ Modern? Der Sportbereich ~
…denn zum Schwimmen ist der Sportbereich da. In diesem gibt es das typische Wettkampfschwimmbecken zum Bahnenschwimmen, außerdem ein Kinderbecken und die obligatorischen Sprungtürme. Hierzu gibt es eigentlich nicht sonderlich viel zu sagen. Die Temperatur des Beckens ist natürlich geringer als die im Erlebnisbereich, was natürlich mit der Nutzung als Sportschwimmbecken zu tun hat. Mittlerweile nutzen auch Bielefelder Schulen diesen Bereich als Schulschwimmbecken. Hier kostet der Eintritt dann, wie oben erwähnt, ja auch nur 3,70 €…
~ Warm…der Entspannungsbereich ~
Das Ishara bietet allen, die sich so richtig einlullen lassen wollen von hoher Wassertemperatur und hoher Luftfeuchtigkeit, ein breites Angebot :-) Es gibt hier z.B. einen Whirlpoolbereich, dessen Wassertemperatur so gerade an der Grenze des für mich angenehmen liegt. Sie dürfte ungefähr die Temperatur einer Badewanne haben und so bietet das Becken auch nicht gerade die Gelegenheit zu großartigen körperlichen Betätigungen. Man liegt träge vor sich hin…sofern man nicht gerade angerempelt wird, weil da Becken doch recht klein ist, besonders bei großem Andrang im Bad also eher nicht zu empfehlen.
Ein weiteres Entspannungsbecken liegt direkt daneben. Hier gibt es verschiedene Arten, sich durch Wasserstrahle massieren zu lassen. „Sprudelgrotten“ heißen diese Ecken, in denen passend für (fast) jedes Körperteil Sprudeldüsen angebracht sind. Im Außenbereich dieses Beckens, der ziemlich schön angelegt ist, gibt es noch weitere Sprudelliegen, auf denen man von kleinen Wasserstrahlen eine Ganzkörpermassage erhalten kann. Fazit für diese Becken: Genau das richtige, wenn man mal richtig entspannen möchte. Allerdings ist es natürlich auch hier sehr besuchszahlabhängig, wie entspannend der Aufenthalt wirklich wird.
~ Heiß…der Saunabereich ~
Leider kann ich euch zu diesem Bereich keine Erfahrungen berichten, da ich selbst aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Sauna gehen kann. Deshalb mal nur das „Drumherum“: Natürlich gibt es ein „Alexandrinisches Schwitzbad“, außerdem einen separaten Bereich mit Wellness-Angeboten wie z.B. Massagen und Dampfbädern. Weiterhin gibt es natürlich ein Kneipp-Becken. Ein besonderes Angebot des Ishara sind wohl die orientalischen „Serail-Bäder“. Hier bekommt man Anwendungen (natürlich gegen Aufpreis) nach orientalischem Muster. Alles in allem kann ich mich natürlich hier nur auf das beziehen, was ich gehört habe und gelesen. Auch hier war einhellige Meinung: Die Angebote sind ok, aber leider viel zu teuer.
~ Und sonst? – mein Fazit ~
Sonst gibt es natürlich noch ein Bistro, in dem man kleine Snacks zu sich nehmen kann. Außerdem stehen genügend Liegen bereit, um sich vom Schwimmen zu erholen. Insgesamt gibt es also nur ein Fazit: Die Angebote des Bades sind gut, wenn auch klein. Allerdings ist eins viel zu groß: Der Preis.
©marenmoon 9.o6.2oo3
UPDATE:
Mittlerweile wurde die Homepage überarbeitet und sie hat sich wirklich zum Positiven verändert. Die Preise sind übersichtlich aufgeführt, man kann endlich genau sehen, was wie viel kostet. Außerdem gibt’s mittlerweile viele Infos darüber, was man im Ishara so machen kann…hier also einen deutlichen Bonus!
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