It´s Dark And Hell Is Hot - DMX Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  gut

Erfahrungsbericht von Anonym120

Best of the best

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

DMX, geboren in Baltimore, aufgewachsen in Yonkers, NY, veröffentlichte 1998 mit seinem Debütalbum "It´s Dark And Hell Is Hot", einen Meilenstein der Musikgeschichte.

In den USA stürmte Earl Simmons (so sein bürgerlicher Name) sofort auf Platz eins der Charts und gewann mehrfach Platin.

Mit seinen ersten Alben steht DMX sogar im Guiness Buch der Rekorde.

Seine geringe Bekanntheit in Deutschland liegt wohl an seinen düsteren Songs und vorallem daran, dass die meisten Deutschen die Texte nicht verstehen und daher lieber deutschen oder US-Party-Hip Hop hören.

"It´s Dark And Hell Is Hot" ist das einzige Album, dass ich kenne, dessen Lieder vom Intro bis zum letzten Song absolut interessant sind.
Dieses Intro wurde übrigens bereits von Mike Tyson als Einlaufmusik benutzt.

Lied 2 ist der vermutlich bekannteste Track dieses Albums: Ruff Ryders´ Anthem (nebenbei bemerkt auch von einigen Boxern als Einlaufsong benutzt). Ein oft in Remixen benutzter, eingängiger Beat und die harten Raps zusammen mit dem einprägsamen Refrain machen dieses Ruff Ryders´ Anthem zu einem der Kultlieder des Hip Hop der letzten Jahre.

Bis zu diesem Album hat es nie vergleichbaren Hip Hop gegeben. DMX´ unverwechselbare, raue Stimme kommt in brutalen, extrem harten Songs wie z.B. Stop Being Greedy (meiner Meinung nach der beste Song des Albums) besonders zur Geltung.

Etwas aussergewöhnliches sind die Songs Damien und The Convo.
Ein Dialog mit Gott ist in The Convo zu hören (dessen Stimme durch DMX´ computerveränderte dargestellt wird, sie klingt beeindruckend und tief).
In Damien schliesst er einen Pakt mit dem Teufel ab, für dessen Stimme die von DMX per Computer in ein nerviges, freches, aggressives Gejammere verändert wurde.

Geradezu Westcoast-Beats und Raps bietet How´s It Goin´ Down an, während Get At Me Dog (eine Veränderung eines alten Tupac-Diss von X) in New York damals zum absoluten Club-Hit wurde.

Phil Collins wird in I Can Feel It gecovert, jedoch erwartungsgemäß mit - vom Refrain abgesehen - komplett neuem Text.

Neben Ma$e featured er auf dem letzten Song des Albums auch seine Kumpels The Lox, von denen Sheek auch auf Get At Me Dog zu hören ist.
Insider dürften von The Lox vorallem Jadakiss kennen, der vor einiger Zeit ein Soloalbum veröffentlicht hat.

Mit ATF hat DMX einen sehr aussergewöhnlichen Track aufgenommen, er beschreibt darin eine Flucht vor dem Bureau of Alcohol, Tobacco and Firearms (BATF).

Interessant ist das Gebet (Lied Nr. 17: The Prayer), dass den Auftakt zu Gebeten auf seinen Folge-CDs bildete.

Insgesamt: die beste CD, die ich kenne, ein absolutes Muß für Hip Hop-Fans!

12 Bewertungen, 1 Kommentar

  • sanji

    18.04.2005, 22:45 Uhr von sanji
    Bewertung: sehr hilfreich

    Prillanter Testbericht! Ich liebe dieses Album auch so wie du. Ich vetraue dir durch deine ganzen DMX TEstberichte.