Italien Testbericht
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Erfahrungsbericht von JetLee
Schade Italien!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hi Italen Fans,oder die die es werden wollen,
Jaaa, auch wenn einige richtig gehässige User unter Euch sich ganz bestimmt riesig über das Ausscheiden der SQUADRA AZURRA gefreut haben, ich gehörte ganz sicher nicht dazu, buhuu...
Doch versuche ich auch hier jetzt möglichst objektiv zu sein, mal sehen, ob mir das halbwegs geliungen wird...
Italien hatte sehr souverän die Qualifikation zur Fußball-WM 2002 hinter sich gebracht, als eines der ersten Teams überhaupt qualifizierten sie sich schon frühzeitig für die WM-Endrunde in Japan und Südkorea.
EINLEITUNG:
Die Mannschaft des allseits beliebten Giovanni Trapattoni galt (wieder einmal) als eines der Top-Favoriten auf den Weltmeistertiltel, zumindest das Erreichen des Halbfinales wurde nahezu schon vorausgesetzt.
Alles andere wäre für die italienischen Fans eine herbe Enttäuschung, der Druck auf die italienische Nationalmannschaft war somit sehr groß!
Doch dieser Druck, dem sich das italienische Team ausgesetzt sah, soll im Nachhinein bloß nicht als Entschuldigung angeführt werden.
Denn die Superstars um Torhüter Buffon, Abwehrchef Maldini, Frauenschwarm Nesta, Regisseur Totti und die gefährlichen Stürmer Inzaghi, del Pierro und Vieri sollten dies eigentlich längst gewohnt sein und damit umgehen können.
Die GRUPPE:
In der WM-Gruppe G mußte sich Italien mit den Team aus Ecuador, Kroatien und Mexiko auseinandersetzen.
Italien war in dieser Gruppe der haushohe Favorit, die Allgemeinheit war sich dementsprechend auch sicher, daß Italien diese Gruppe als Erster abschließen würde.
Ecuador war eine völlig unbekannte Größe(siehe mein Bericht über diese), hatte allerdings die Süamerika-Qualifikation überraschend als Zweiter hinter Argentinien(allerdings mit 12 Punkten Rückstand) abgeschlossen und unter anderem Brasilien hinter sich gelassen und sogar auch einmal geschlagen.
Doch so richtig traute den Ecuadorianern keiner etwas zu, ein WM-Turnier sei schließlich etwas völlig Anderes. Ich sah Ecuador nicht ganz so schlecht, wie sie gemacht wurden und rechnete ihnen schon Chancen auf den zweiten Platz in der gruppe aus, begründen konnte ich dies aber eigentlich auch nicht.
Die Kroaten würden wohl ihre beste Zeit mit ihren alternden Stars Prosinecki und Suker hinter sich gelassen haben(seht auch meinen Bericht über diese), dachte ich mir und die Mexikaner waren mir bislang immer viel zu offensivschwach gewesen, um eine ernsthafte Bedrohung für Italien darstellen zu können.
Doch es kam ganz anders, die Spiele dieser Gruppe G nahmen einen sehr turbulenten Verlauf...
VORRUNDE:
Im ersten Gruppenspiel hatte es Italien mit Ecuador zu tun, dem vermeintlich leichtesten Gegner.
Italien diktierte von Beginn an das Spiel, ließ die Ecuadorianer überhaupt nicht zur Entfaltung kommen und ging vergleichsweise schnell durch zwei Tore des Stürmers Vieri mit 2:0 in Führung.
Völlig unverständlicherweise stellte Italien in der zweiten Hälfte das Fußballspielen nahezu völlig ein, Trainer Trappatoni nahm seine Stürmer raus, brachte Defensivleute und versuchte, das Ergebnis zu halten.
Es war unlängst bekannt, daß Trappatoni trotz der Klasse seiner Spieler lieber auf Sicherheit spielen läßt, sollte sein Team in Führung gegangen sein.
Dies mag taktisch klug sein, für uns als Betrachter ist dies sicherlich weniger schön.
Doch der Erfolg gab ihm Recht, es tat sich in der zweiten Halbzeit nicht mehr so viel. Ecuador hatte dann natürlich viel mehr Spielanteile, konnte sich aber gegen das nunmehr vorhandene italienische Bollwerk nicht durchsetzen.
Es blieb daher beim 2:0, Trappatonis Fußballverhinderungstaktik hatte Erfolg gehabt.
Obwohl ich sehr stark mit Italien sympathisierte, wollte mir diese Vorstellung dann insgesamt trotz des 2:0-Sieges nicht besonders gefallen, aber okay...
Im zweiten Spiel traf Italien auf Kroatien, welches sich im ersten Spiel mit einer ganz schachen Leistung und daraus resultierenden 0:1-Niederlage gegen Mexiko blamiert hatte.
Bei einer Niederlage hätte Kroatien frühzeitig die Heimreise buchen können, doch von einem etwaigen Aufbäumen des Teams aus dem Balkan war nicht zu sehen.
Italien hatte kaum Probleme und ging verdient mit 1:0 in Führung.
Nachdem mehrere Chancen zum 2:0 ungenutzt blieben, wurde ein regulärer Treffer Italiens vom schlecht leitenden Schiedsrichter nicht anerkannt, oje!
Was mich aber wieder ärgerte, war, daß Trappatoni schon wieder nach dem 1:0 die Defensive verstärkte und die Kroaten somit ein bißchen ins Spiel kommen ließ, selbst ein knappes 1:0 wollte er damit über die Zeit schaukeln!
Völlig überraschend gelang den Kroaten nach einer knappen Stunde sozusagen aus dem Nichts das 1:1.
Was machte Trappatoni? Er verstärkte noch weiter die defensive, denn Italien hätte auch noch gut mit einem Unentschieden leben können und aus eigener Kraft im letzten Spiel Gruppenerster werden können.
Ich war verärgert und dieser Ärger meinerseits steigerte sich noch mehr, als nur drei Minuten später Kroatien mit 2:1 in Führung ging.
Auf einmal war Italien wieder gezwungen nach vorne zu spielen und hatte noch einmal großes Pech, als der üble Schiedsrichter ihnen kurz vor Schluß einen regulären Treffer wieder nicht anerkannte!
Es blieb beim überraschenden 2:1 der eigentlich müden Kroaten.
Italien sollte sich hier aber nicht nur (wenn auch sicher berechtigt!) bei dem schlechten Schiedsrichter beschweren, sondern auch \"an die eigene Nase fassen\", denn Kroatien war bis zu dem unerklärlichen Rückzug in die eigene Hälfte ein harmloser Gegner!
Nun stand den Italienern auf einmal das Wasser bis zu Hals!
Im letzten Gruppenspiel mußten sie gegen Mexiko gewinnen, sollte den Kroaten ein Sieg gegen das noch punktlose Ecuador gelingen.
Doch Mexiko ging 1:0 in Führung und wieder wurde ein berechtigter Treffer den nun auch stark benachteiligten Italienern nicht anerkannt, das war natürlich bitter!
Italien war geschockt, immer wieder wurden knifflige Entscheidungen zu Ungunsten Italiens seitens des auch hier schlechten Schiedsrichters gewertet, Italien hatte wirklich(auch) viel Pech!
Doch in all diesem Pech hatten sie dann aber auch Glück.
Denn Ecuador gab Italien überlebenswichtige Schützenhilfe und besiegte die ganz schwachen Kroaten im zeitgleich stattfindenden Match mit 1:0.
Italien kam schließlich noch zum 1:1, doch bei einem Sieg der Kroaten hätte ihnen dies nichts genützt.
Zusammenfassend kann ich sagen, daß Italien in der Vorrunde eine tolle Mannschaft mit hochkarätigen Spielern vorzuweisen hatte.
Hätte die Squadra Azurra problemlos die Vorrundengruppe gemeistert, hätten sich nicht viele Gegner des \"Anti-Fußball-Systems\" Trappatonis zu melden gewagt, aber so...
Die unattraktive und dann auch erfolglose Taktik des Trainers und die krasse Benachteiligung durch die Schiedsrichter in zwei Spielen sorgten dafür, daß sich Italien nur mit viel Glück für das Achtelfinale als Gruppenzweiter qualifizieren konnte. Mexiko gewann die Gruppe souverän, da es vor dem 1: gegen Italien die Südamerikaner aus Ecuador mit 2:1 und die kroaten mit 1:0 geschlagen hatte.
1.) Mexiko 7 Punkte, 4:2 Tore
2.) Italien 4 Punkte, 4:3 Tore
3.) Kroatien 3 Punkte, 2:3 Tore
4.) Ecuador 3 Punkte, 2:4 Tore
Wie Ihr seht, war es sehr knapp für Italien!
ACHTELIFINALE:
Als Gruppenzweiter der Gruppe G mußte mußte Italien gegen den Sieger der Gruppe D antreten. Hier hatte man Portugal oder Polen erwartet, aber auch in dieserGruppe kam es völlig anders(siehe dazu ebenfalls einen Bericht von mir)...
Einer der beiden Gastgeberländer, nämlich Südkorea wartete auf Italien!
Irgendwie dachte ich, daß Italien sich durch dieses Spiel irgendwie ganz knapp \"durchwuseln\" würde, die armen Südkoreaner wurden meiner Ansicht nach dafür bestraft, daß sie Erster in ihrer Gruppe geworden waren.
Italien spielte sehr gut und ging völlig verdient durch das vierte WM-Tor Vieris mit 1:0 in Führung.
Doch Ihr ahnt es schon sicher, nicht wahr?
Genau, Trappatoni setzte umgehend alles auf die totale Defensive, ojemine!
Diesmal schien diese nicht schön anzusehende taktik aufzugehen, Südkorea fiel faßt nichts ein, kopflos rannten sie immer wieder und immer wieder nach vorne, blieben aber doch sehr harmlos.
Doch zwei Minuten vor Schluß gelang völlig überraschend den Asiaten der vielumjubelte Ausgleichstreffer zum 1:1!
Was nun Italia?
Nur noch Vieri war als Stürmer auf dem Feld und dieser vergab tatsächlich in der allerletzten Minute die Riesenchance zum 2:1.
Es ging in die Verlängerung...
Und wieder traf eine Schiedsrichterentscheidung Italien sehr hart.
Regisseur Totti sah die gelbe karte für eine angebliche Schwalbe. da er aber schon eine solche Karte vorher gesehen hatte(was der Schiedsrichter aber erst dann bemerkte!), mußte er diesem die gelb-rote Karte zeigen, Italien war nun ein Mann weniger!
Fast die gesamte Verlängerung tat sich aber nicht mehr so viel, erst gegen Ende der Verlängerung geriet die dezimierte italienische Mannschaft unter Druck.
Und dann passierte es!
In der 118.Minute, also zwei Minuten vor dem Ende der Verlängerung, demnach kurz vor dem dann unausweichlichen Elfmeterschießen traf Südkorea zum 2:1!
Aus und vorbei, Italien war ausgeschieden!
FAZIT:
ich war total enttäuscht, tieftraurig aber auch bitter böse!
Teils aus Verärgerung über die ganz üblen Schiedsrichterleistungen, die in fast allen Spielen Italien sehr stark benachteiligt hatten( drei nicht gegebene reguläre Tore, ein unberechtigter Platzverweis!), teils aber auch aus großer Verärgerung über die Taktik des Trainers Trappatonis (mag er auch ansonsten noch so sympathisch sein!).
Der Offensivfußball hat die Oberhand behalten und das ist auch gut so!
Mit so tollen Einzelspielern, die sicherlich zum Besten, was es im Weltfußball gibt, gehören, muß einfach mehr möglich sein!
Sehr, sehr, sehr traurig bin ich aber natürlich trotz meiner Wut auf den praktizierten Ultra-Defensivfußball Italiens, nach meinem Wunsch sollte Italien doch Weltmeister am 30. Juni werden...Wir werden es schaffen!!!!!!!!!!!!!!!
Euer JetLee
Jaaa, auch wenn einige richtig gehässige User unter Euch sich ganz bestimmt riesig über das Ausscheiden der SQUADRA AZURRA gefreut haben, ich gehörte ganz sicher nicht dazu, buhuu...
Doch versuche ich auch hier jetzt möglichst objektiv zu sein, mal sehen, ob mir das halbwegs geliungen wird...
Italien hatte sehr souverän die Qualifikation zur Fußball-WM 2002 hinter sich gebracht, als eines der ersten Teams überhaupt qualifizierten sie sich schon frühzeitig für die WM-Endrunde in Japan und Südkorea.
EINLEITUNG:
Die Mannschaft des allseits beliebten Giovanni Trapattoni galt (wieder einmal) als eines der Top-Favoriten auf den Weltmeistertiltel, zumindest das Erreichen des Halbfinales wurde nahezu schon vorausgesetzt.
Alles andere wäre für die italienischen Fans eine herbe Enttäuschung, der Druck auf die italienische Nationalmannschaft war somit sehr groß!
Doch dieser Druck, dem sich das italienische Team ausgesetzt sah, soll im Nachhinein bloß nicht als Entschuldigung angeführt werden.
Denn die Superstars um Torhüter Buffon, Abwehrchef Maldini, Frauenschwarm Nesta, Regisseur Totti und die gefährlichen Stürmer Inzaghi, del Pierro und Vieri sollten dies eigentlich längst gewohnt sein und damit umgehen können.
Die GRUPPE:
In der WM-Gruppe G mußte sich Italien mit den Team aus Ecuador, Kroatien und Mexiko auseinandersetzen.
Italien war in dieser Gruppe der haushohe Favorit, die Allgemeinheit war sich dementsprechend auch sicher, daß Italien diese Gruppe als Erster abschließen würde.
Ecuador war eine völlig unbekannte Größe(siehe mein Bericht über diese), hatte allerdings die Süamerika-Qualifikation überraschend als Zweiter hinter Argentinien(allerdings mit 12 Punkten Rückstand) abgeschlossen und unter anderem Brasilien hinter sich gelassen und sogar auch einmal geschlagen.
Doch so richtig traute den Ecuadorianern keiner etwas zu, ein WM-Turnier sei schließlich etwas völlig Anderes. Ich sah Ecuador nicht ganz so schlecht, wie sie gemacht wurden und rechnete ihnen schon Chancen auf den zweiten Platz in der gruppe aus, begründen konnte ich dies aber eigentlich auch nicht.
Die Kroaten würden wohl ihre beste Zeit mit ihren alternden Stars Prosinecki und Suker hinter sich gelassen haben(seht auch meinen Bericht über diese), dachte ich mir und die Mexikaner waren mir bislang immer viel zu offensivschwach gewesen, um eine ernsthafte Bedrohung für Italien darstellen zu können.
Doch es kam ganz anders, die Spiele dieser Gruppe G nahmen einen sehr turbulenten Verlauf...
VORRUNDE:
Im ersten Gruppenspiel hatte es Italien mit Ecuador zu tun, dem vermeintlich leichtesten Gegner.
Italien diktierte von Beginn an das Spiel, ließ die Ecuadorianer überhaupt nicht zur Entfaltung kommen und ging vergleichsweise schnell durch zwei Tore des Stürmers Vieri mit 2:0 in Führung.
Völlig unverständlicherweise stellte Italien in der zweiten Hälfte das Fußballspielen nahezu völlig ein, Trainer Trappatoni nahm seine Stürmer raus, brachte Defensivleute und versuchte, das Ergebnis zu halten.
Es war unlängst bekannt, daß Trappatoni trotz der Klasse seiner Spieler lieber auf Sicherheit spielen läßt, sollte sein Team in Führung gegangen sein.
Dies mag taktisch klug sein, für uns als Betrachter ist dies sicherlich weniger schön.
Doch der Erfolg gab ihm Recht, es tat sich in der zweiten Halbzeit nicht mehr so viel. Ecuador hatte dann natürlich viel mehr Spielanteile, konnte sich aber gegen das nunmehr vorhandene italienische Bollwerk nicht durchsetzen.
Es blieb daher beim 2:0, Trappatonis Fußballverhinderungstaktik hatte Erfolg gehabt.
Obwohl ich sehr stark mit Italien sympathisierte, wollte mir diese Vorstellung dann insgesamt trotz des 2:0-Sieges nicht besonders gefallen, aber okay...
Im zweiten Spiel traf Italien auf Kroatien, welches sich im ersten Spiel mit einer ganz schachen Leistung und daraus resultierenden 0:1-Niederlage gegen Mexiko blamiert hatte.
Bei einer Niederlage hätte Kroatien frühzeitig die Heimreise buchen können, doch von einem etwaigen Aufbäumen des Teams aus dem Balkan war nicht zu sehen.
Italien hatte kaum Probleme und ging verdient mit 1:0 in Führung.
Nachdem mehrere Chancen zum 2:0 ungenutzt blieben, wurde ein regulärer Treffer Italiens vom schlecht leitenden Schiedsrichter nicht anerkannt, oje!
Was mich aber wieder ärgerte, war, daß Trappatoni schon wieder nach dem 1:0 die Defensive verstärkte und die Kroaten somit ein bißchen ins Spiel kommen ließ, selbst ein knappes 1:0 wollte er damit über die Zeit schaukeln!
Völlig überraschend gelang den Kroaten nach einer knappen Stunde sozusagen aus dem Nichts das 1:1.
Was machte Trappatoni? Er verstärkte noch weiter die defensive, denn Italien hätte auch noch gut mit einem Unentschieden leben können und aus eigener Kraft im letzten Spiel Gruppenerster werden können.
Ich war verärgert und dieser Ärger meinerseits steigerte sich noch mehr, als nur drei Minuten später Kroatien mit 2:1 in Führung ging.
Auf einmal war Italien wieder gezwungen nach vorne zu spielen und hatte noch einmal großes Pech, als der üble Schiedsrichter ihnen kurz vor Schluß einen regulären Treffer wieder nicht anerkannte!
Es blieb beim überraschenden 2:1 der eigentlich müden Kroaten.
Italien sollte sich hier aber nicht nur (wenn auch sicher berechtigt!) bei dem schlechten Schiedsrichter beschweren, sondern auch \"an die eigene Nase fassen\", denn Kroatien war bis zu dem unerklärlichen Rückzug in die eigene Hälfte ein harmloser Gegner!
Nun stand den Italienern auf einmal das Wasser bis zu Hals!
Im letzten Gruppenspiel mußten sie gegen Mexiko gewinnen, sollte den Kroaten ein Sieg gegen das noch punktlose Ecuador gelingen.
Doch Mexiko ging 1:0 in Führung und wieder wurde ein berechtigter Treffer den nun auch stark benachteiligten Italienern nicht anerkannt, das war natürlich bitter!
Italien war geschockt, immer wieder wurden knifflige Entscheidungen zu Ungunsten Italiens seitens des auch hier schlechten Schiedsrichters gewertet, Italien hatte wirklich(auch) viel Pech!
Doch in all diesem Pech hatten sie dann aber auch Glück.
Denn Ecuador gab Italien überlebenswichtige Schützenhilfe und besiegte die ganz schwachen Kroaten im zeitgleich stattfindenden Match mit 1:0.
Italien kam schließlich noch zum 1:1, doch bei einem Sieg der Kroaten hätte ihnen dies nichts genützt.
Zusammenfassend kann ich sagen, daß Italien in der Vorrunde eine tolle Mannschaft mit hochkarätigen Spielern vorzuweisen hatte.
Hätte die Squadra Azurra problemlos die Vorrundengruppe gemeistert, hätten sich nicht viele Gegner des \"Anti-Fußball-Systems\" Trappatonis zu melden gewagt, aber so...
Die unattraktive und dann auch erfolglose Taktik des Trainers und die krasse Benachteiligung durch die Schiedsrichter in zwei Spielen sorgten dafür, daß sich Italien nur mit viel Glück für das Achtelfinale als Gruppenzweiter qualifizieren konnte. Mexiko gewann die Gruppe souverän, da es vor dem 1: gegen Italien die Südamerikaner aus Ecuador mit 2:1 und die kroaten mit 1:0 geschlagen hatte.
1.) Mexiko 7 Punkte, 4:2 Tore
2.) Italien 4 Punkte, 4:3 Tore
3.) Kroatien 3 Punkte, 2:3 Tore
4.) Ecuador 3 Punkte, 2:4 Tore
Wie Ihr seht, war es sehr knapp für Italien!
ACHTELIFINALE:
Als Gruppenzweiter der Gruppe G mußte mußte Italien gegen den Sieger der Gruppe D antreten. Hier hatte man Portugal oder Polen erwartet, aber auch in dieserGruppe kam es völlig anders(siehe dazu ebenfalls einen Bericht von mir)...
Einer der beiden Gastgeberländer, nämlich Südkorea wartete auf Italien!
Irgendwie dachte ich, daß Italien sich durch dieses Spiel irgendwie ganz knapp \"durchwuseln\" würde, die armen Südkoreaner wurden meiner Ansicht nach dafür bestraft, daß sie Erster in ihrer Gruppe geworden waren.
Italien spielte sehr gut und ging völlig verdient durch das vierte WM-Tor Vieris mit 1:0 in Führung.
Doch Ihr ahnt es schon sicher, nicht wahr?
Genau, Trappatoni setzte umgehend alles auf die totale Defensive, ojemine!
Diesmal schien diese nicht schön anzusehende taktik aufzugehen, Südkorea fiel faßt nichts ein, kopflos rannten sie immer wieder und immer wieder nach vorne, blieben aber doch sehr harmlos.
Doch zwei Minuten vor Schluß gelang völlig überraschend den Asiaten der vielumjubelte Ausgleichstreffer zum 1:1!
Was nun Italia?
Nur noch Vieri war als Stürmer auf dem Feld und dieser vergab tatsächlich in der allerletzten Minute die Riesenchance zum 2:1.
Es ging in die Verlängerung...
Und wieder traf eine Schiedsrichterentscheidung Italien sehr hart.
Regisseur Totti sah die gelbe karte für eine angebliche Schwalbe. da er aber schon eine solche Karte vorher gesehen hatte(was der Schiedsrichter aber erst dann bemerkte!), mußte er diesem die gelb-rote Karte zeigen, Italien war nun ein Mann weniger!
Fast die gesamte Verlängerung tat sich aber nicht mehr so viel, erst gegen Ende der Verlängerung geriet die dezimierte italienische Mannschaft unter Druck.
Und dann passierte es!
In der 118.Minute, also zwei Minuten vor dem Ende der Verlängerung, demnach kurz vor dem dann unausweichlichen Elfmeterschießen traf Südkorea zum 2:1!
Aus und vorbei, Italien war ausgeschieden!
FAZIT:
ich war total enttäuscht, tieftraurig aber auch bitter böse!
Teils aus Verärgerung über die ganz üblen Schiedsrichterleistungen, die in fast allen Spielen Italien sehr stark benachteiligt hatten( drei nicht gegebene reguläre Tore, ein unberechtigter Platzverweis!), teils aber auch aus großer Verärgerung über die Taktik des Trainers Trappatonis (mag er auch ansonsten noch so sympathisch sein!).
Der Offensivfußball hat die Oberhand behalten und das ist auch gut so!
Mit so tollen Einzelspielern, die sicherlich zum Besten, was es im Weltfußball gibt, gehören, muß einfach mehr möglich sein!
Sehr, sehr, sehr traurig bin ich aber natürlich trotz meiner Wut auf den praktizierten Ultra-Defensivfußball Italiens, nach meinem Wunsch sollte Italien doch Weltmeister am 30. Juni werden...Wir werden es schaffen!!!!!!!!!!!!!!!
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