Italienische Küche Testbericht

Italienische-kueche
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  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von paulino

Spanferkel Römischer Art

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo zusammen,

im Herbst 2001 war ich für 8 Tage bei einer italienischen Familie in Monfalcone im Friaul südlich von Udine eingeladen. Ich hatte mich schon sehr auf den Besuch gefreut, da ich sehr gerne mediterane Kost, insbesondere Pasta aller Art, esse. Nach 7 Stunden Fahrt ab München kam ich gegen Mittag bei meinen Bekannten an. Gerade richtig zur Mittagszeit, wie ich dachte. Aber es gab statt der erhofften Pasta nur belegte Brote, war aber auch nicht schlecht. Macht nichts, dachte ich mir, abends wird`s schon ein typisches italienisches Essen geben.Aber auch abends gab es keine Pasta, und meine Gastgeben klärten mich auf, das Pasta in ihrer Gegend genau so oft oder selten gegessen werde wie daheim in München. Pasta sei nur etwas für die Touristen in den nahegelegenden Badeorten der Adriaküste oder für Neapolitaner. Naja, da kommt die alt K. u. K. Mentalität wieder durch, dachte bei mir.
Am Abend war ich dann überrascht. Es wurde Spanferkel auf römischer Art serviert, und ich war begeistert!
Das war ja besser als alle Pasta der Welt. Es schmeckte mir so hervorragend gut, dass ich darum bat, mir das gleiche Essen am letzten Tag vor meiner Abreise nochmals zu kochen.Meine Abschiedstag nahte und die Frau des Hauses (Sylvana) nahm mich mit auf den Markt um die nötigen Sachen für das Spanferkel auf römische Art einzukaufen. Dieser Einkauf auf dem lokalen Markt war ein Erlebnis für sich, das ich vielleicht einmal an einer anderen Stelle beschreiben werde.

Also folgende Zutaten wurden von Sylvana unter grossen Gezeter, das ich nicht verstehen konnte, eingekauf:

1 Spanferkel, Olivenöl, Knoblauchzehen, Salbei, Fenchelsamen, 1 Flasche Muskateller, Salz, Pfefferkörner, Zitronen und Tomaten.

Zu Hause angekommen fing Sylvana gleich an das Eingekaufte für `Spanferkel nach römischer Art´für 6 Personen zu portioniern.

Zutaten:
Sylvana schnitt das Fleich
½ bratfertiges Spanferkel,
6 EL Olivenöl,
4 Knoblauchzehen,
10 Blätter frischer Salbei,
15 Fenchelsamen,
¼ l Muskateller,
Salz und Pfeffer,
3/8 l Wasser,
2 EL Zitronensaft.

Anschliessend ging die Zubereitung los:

Sylvana Schnitt das Fleisch des Spanferkels in Portionsstücke und brat es im erhitzten Öl ringsum gut an. Dann gab sie den gehackten Knoblauch, ebenso den Salbei und den Fenchelsamen dazu. Dann goss sie die Hälfte des Weine darüber und salzte und pfefferte das ganz. Als die Flüssigkeit fast verdunstet war, wurde Wasser angegossen und das Fleisch bei schwacher Hitze zugedeckt etwa 130 Min. gedünstet. Ab und zu goss sie etwas Wasser nach. Das fertig gegarte Fleisch legt Sylvana dann in eine vorgewärmte Schüssel. Den Bratfond kochte sie dann mit den restlichen Wein auf und schüttete den Fond und den Zitronensaft über die Fleischstüche. Dann pfefferte und salzte das ganze noch etwas. Zur Dekoration viertelte sie die Tomaten. Fertig und ein super Essen war entstanden.

Als Beilage gab es einfach ein frisches helles Bauernmischbrot und natürlich ein Gläschen Muskateller, aber nur ein kleines, denn ich musste ja noch zurück nach München.
Fazit ein rundum lecker gelungenes Esse.

Probierts mal aus.

Mit freundlichen Grüßen paulino






Ps.
wie ich gehört habe ist der Fenchelsamen manchmal nicht oder schwer zubekommen.
Man kann aber auch den ganz normalen Fenchel als Gemüse nehmen und klein hacken. Funktioniert auch. Hauptsache der Geschmack stimmt.

MFG paulino


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