Italienische Küche Testbericht

Italienische-kueche
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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von Rioja

Nur für Genießer!!!!!!!!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Eines möchte ich gern einmal vorweg schicken: Ich koche wahnsinnig gerne! Für mich ist Kochen eine Art kreative Beschäftigung.
Beim Kochen kann ich Ruhe gewinnen, mich entspannen und all meine Sinne einsetzen!

Ich koche nie nach Rezept, ich kreire viele Dinge \"frei nach Schnauze\" oder nutze die Resossorcen, die sich im Schrank bzw. Kühlschrank befinden.

Also neulich liege ich krankheitsbedingt auf meinem Riesensofa und habe den Fernseher laufen ... lausche ... und bin mitten in einer Sendung drin, die sich mit dem Zubereiten von Gerichten beschäftigt.

Aufmerksam verfolge ich die Zutatenliste, erkenne schnell, dass sich dahinter etwas ganz leckeres verbirgt und bestelle schnell bei meinem Mann frische Paprikaschoten und Chabattabrot. Er ist immer für spontane Dinge gut und weiß, dass ich einen Grund habe, ihn vom Computerdatteln wegzulocken.

Was ich mit den beiden Zutaten gemacht habe, ist auch für meinen wirklich verwöhnten Gaumen ein echtes Highlight gewesen:

Zutaten: (ihr müsst die Mengen selber heraus finden, da ich immer nach Gefühl koche)
*******

4 Paprikaschoten
Zwiebeln
Knoblauch
Balsamikoessig
Rotwein
Chabatta
Olivenöl
Chillischoten (getrocknet)
Salz
Pfeffer

Die Paprikaschoten vierteln, Kerngehäuse entfernen und auf ein Backblech mit der Haut nach oben legen, bei 250 Grad im Backofen so lange backen, bis die Haut beinah schwarz ist. Nach ca. 15 Minuten ist das passiert, heraus nehmen, etwas abkühlen lassen und dann die Haut abziehen. Die Paprika grob zerteilen.

Das Chabattabrot in Scheiben schneiden. Olivenöl mit Knoblauch (fein gehackt) in der Pfanne erhitzen (nicht zu heiß, denn der Knoblauch darf nicht braun werden - wird sonst bitter!) und das Brot von beiden Seiten in der Pfanne anrösten. Auf einem Blech im (noch heißen) Backofen warmhalten!

Die Zwiebeln (ich hatte ungefähr 2 mittelgroße) in kleine Würfel schneiden. Die Chillischoten und den Knoblauch (etwa 3 Zehen - es waren ziemlich große Zehen) ebenfalls würfeln und in der Pfanne mit Olivenöl leicht glasig anbraten (wieder nicht so heiß!).

Sind Zwiebeln und Knoblauch leicht angebraten, dann einen ordentlichen Schuss Balsamikoessig und ebenso viel Rotwein hinzugeben. Die Sauce mit Pfeffer und Salz abschmecken und ganz zum Schluß die Paprika unterrühren!

Das Gericht ist im Geschmack so vielfältig, dass man es nicht richtig identifizieren kann.
Es ist süß, es ist sauer und es ist scharf!!! Von allem etwas.

Man richtet es auf einem Teller zusammen mit dem noch warmen Brot an.

Mein Tipp:
dazu einen ordinären italienischen Landrotwein.

Zur Optik möchte ich noch etwas sagen:
Wie man sich wohl vorstellen kann, ist das Ganze in ein tiefes Rotbraun eingefärbt und gewinnt allein durch die verschieden farbigen Paprikastücke. Es sieht nicht megalecker aus, aber schon beim Zubereiten ist der Geruch unschlagbar und beim Probieren erfahren auch die feinsten Zungen ein Feuerwerk an Sinnlichkeit.

Ich übertreibe nicht, und wenn ihr es ausprobiert habt, lasst mich wissen, wie es bei euch angekommen ist.

Danke.

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