JA! Butterkekse Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Suchtfaktor:
- Anhalten der Frische nach Öffnen:
Erfahrungsbericht von Comte_de_Flandre
Für Schwiegermutter ist mir nichts zu billig!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es ist Sonntag, der 01. Dezember 2002 - der erste Advent - um 15.30h. In Niedersachsens Metropole Lehrte findet wie in wohl Millionen anderen Wohnungen gleichzeitig ein widerliches Schauspiel statt: Die Schwiegereltern kommen zum Adventskaffee.
Von der Frau, die mich bereits am Samstag zuvor schonend auf die anstehenden Qualen vorbereitet hatte, wurde ich zum Keksekaufen geschickt.
Da die liebe Schwiegermutter es sich allerdings nie nehmen läßt, einen von ihren als Kuchen getarnten Kaloriengranaten mitzubringen, beschränkte sich mein Einkauf auf zwei Packungen Butterkekse der Marke ja!.
Schließlich klingelte es an der Tür und der erwartete Horror nahm seinen Lauf. Da stand sie nun mit ihrem Kuchentablett, den armen Schwiegervater im Schlepptau. Das der Fahrstuhl das immer wieder schafft...... - fetter Respekt an dieser Stelle an den Fahrstuhlhersteller.
Zu allem Überfluß kamen als Überraschung auch noch Schwager und Schwägerin, ihres Zeichens Weight-Watchers-Verweigerer aus Gewissensgründen. Nach einer guten Dreiviertelstunde verdrückte ich mich unter dem Vorwand noch arbeiten zu müssen. Mich fragend, wie ich das wieder ohne offensichtlich bleibende Schäden überstanden habe und stolz, immerhin 5 Kekse ergattert zu haben, kam mir die Idee, die ja! Butterkekse näher zu betrachten.
Hier mein Bericht:
Hersteller
==========
Der genaue Hersteller wird verschwiegen. Die Kekse werden für die Rewe-Handelsgruppe produziert und in den konzernangehörigen Supermarktketten wie minimal oder HL unter der hauseigenen Billigmarke ja! verkauft.
Verpackung
==========
Die Verpackung entspricht allen ja!-Produkten. Auf weißem Hintergrund prangt ein großes dunkelblaues ja! und darunter der Produktname in roter Schrift. Ferner zeigt die Verpackung ein paar Kekse, die Mengenangabe und auf der Rückseite die Zutaten und das Verfallsdatum. Trotz ihrer eigentlichen Unscheinbarkeit fallen die ja!-Produkte einem immer wieder sofort ins Auge, gerade wohl weil sie sich dadurch von den bunten Markenprodukten in der Gestaltung abheben. Mir persönlich gefällt die Verpackung optisch weniger da sie blaß und nichtssagend wirkt. Allerdings assoziiert man beim Anblick auch gleich, dass es sich offensichtlich um ein Noname-Produkt handeln muß.
Es ist zu empfehlen, die Verpackung bereits in der Küche zu lassen und die Kekse auf einem Teller anzurichten, das Auge ißt ja mit. Letztlich soll aber das Aussehen der Verpackung nicht als Maßstab für den Wert eines Produktes zugrunde liegen, denn wie sagte schon unser dicker Exkanzler so schön: \'entscheidend ist, was hinten rauskommt\'; bzw. in diesem Fall was aus der Packung rauskommt.
Entledigt man sich der bedruckten Plastikhülle, findet man die Kekse eingehüllt in eine gewellte Schutzpappe.
Preis / Inhalt
==============
Für die Packung ja! Butterkekse habe ich bei HL € 0,49 bezahlt. Es sind 250g enthalten, die sich auf insgesamt 40 Kekse verteilen. Der Vergleichspreis für 100g beträgt somit € 0,20.
Hätte ich nicht zum Noname-Produkt gegriffen, sondern zum Beispiel zum Bahlsen Leibnizkeks, wäre ich für gerademal 200g € 1,53 losgeworden. Das sind auf 100g gerechnet immerhin € 0,77.
Somit konnte ich mit dem Kauf der ja! Butterkekse ordentlich sparen, da sie fast viermal so preiswert sind wie die berühmten Markenkekse. Für Schwiegermutter ist mir halt nichts zu billig.
Aussehen
========
Die Kekse sehen appetitlich - lecker goldbraun - aus. Auf ihnen ist das Wort \'Butterkeks\' zu lesen. Sie ähneln optisch sehr ihren teuren Brüdern von Bahlsen, haben aber nur 38 statt 52 Zähne.
Zutaten
=======
Die Kekse bestehen aus Weizenmehl, Zucker, Butter mit einem Anteil von 11%, Glukosesirup , Magermilchpulver, Salz und Aroma.
Als Backtriebmittel wird Ammoniumhydrogencarbonat (E 503), ein künstlich hergestelltes Hirschhornsalz, dessen Verzehr in kleinen Mengen unbedenklich ist, verwandt. Als Emulgator dienen Lecithine.
Auf der Packung wird insbesondere die \'feine Butter\' hervorgehoben.
Geschmack
=========
Die Kekse haben mir sehr gut geschmeckt, ich konnte ehrlich gesagt keinen Unterschied zu den Bahlsen Leibnizkeksen feststellen. Die Kekse von ja! schmeckten frisch und waren schön knusprig.
Auch der Verwandtschaft haben sie gemundet und waren trotz der Existenz Schwiegermutters Kuchen ruckzuck aufgesessen. Ich habe dabei in zufriedene, glückliche Gesichter blicken können, obwohl es sich hierbei eigentlich um Menschen handelt, denen die pure Existenz von Nahrung bedeutender als deren Geschmack ist und Schwiegermutters verliebte Blicke in Richtung ihrer eigenen Torte eigentlich nicht zu überbieten sind.
Fazit
=====
Die Butterkekse von ja! kann ich klar empfehlen. Sie können geschmacklich und optisch absolut mit Markenprodukten mithalten und sind z. B. den Bahlsen Leibnizkeksen preislich deutlich überlegen. Das ich, als Sohn der Bahlsenstadt und ehemaliger Schüler der gleichnamigen Lehranstalt, diese Empfehlung ausspreche, bitte ich entsprechend zu würdigen.
Trocken und kühl gelagert, sind sie auch lange haltbar. Die von mir erworbenen Packungen trugen beide den 19.07.2003 als Verfalldatum, welches sich ganz nebenbei bemerkt mit meinem eigenen deckt, da ich an diesem Tag dreißig werde.
Neben dem nackten Verzehr eignen sich die Kekse auch sehr gut für die Verwendung in Selbstgebackenem. Die \'Kalte Schnauze\' ist hier als Klassiker zu nennen.
Guten Appetit!!
© Comte de Flandre im Dezember 2002
PS: Faker und Schnellklicker bekommen zu Nikolaus statt leckeren Butterkeksen nur eine Rute; Rächtschraibfähla dienen heute als leckerer Aufstrich für die Kekse
Von der Frau, die mich bereits am Samstag zuvor schonend auf die anstehenden Qualen vorbereitet hatte, wurde ich zum Keksekaufen geschickt.
Da die liebe Schwiegermutter es sich allerdings nie nehmen läßt, einen von ihren als Kuchen getarnten Kaloriengranaten mitzubringen, beschränkte sich mein Einkauf auf zwei Packungen Butterkekse der Marke ja!.
Schließlich klingelte es an der Tür und der erwartete Horror nahm seinen Lauf. Da stand sie nun mit ihrem Kuchentablett, den armen Schwiegervater im Schlepptau. Das der Fahrstuhl das immer wieder schafft...... - fetter Respekt an dieser Stelle an den Fahrstuhlhersteller.
Zu allem Überfluß kamen als Überraschung auch noch Schwager und Schwägerin, ihres Zeichens Weight-Watchers-Verweigerer aus Gewissensgründen. Nach einer guten Dreiviertelstunde verdrückte ich mich unter dem Vorwand noch arbeiten zu müssen. Mich fragend, wie ich das wieder ohne offensichtlich bleibende Schäden überstanden habe und stolz, immerhin 5 Kekse ergattert zu haben, kam mir die Idee, die ja! Butterkekse näher zu betrachten.
Hier mein Bericht:
Hersteller
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Der genaue Hersteller wird verschwiegen. Die Kekse werden für die Rewe-Handelsgruppe produziert und in den konzernangehörigen Supermarktketten wie minimal oder HL unter der hauseigenen Billigmarke ja! verkauft.
Verpackung
==========
Die Verpackung entspricht allen ja!-Produkten. Auf weißem Hintergrund prangt ein großes dunkelblaues ja! und darunter der Produktname in roter Schrift. Ferner zeigt die Verpackung ein paar Kekse, die Mengenangabe und auf der Rückseite die Zutaten und das Verfallsdatum. Trotz ihrer eigentlichen Unscheinbarkeit fallen die ja!-Produkte einem immer wieder sofort ins Auge, gerade wohl weil sie sich dadurch von den bunten Markenprodukten in der Gestaltung abheben. Mir persönlich gefällt die Verpackung optisch weniger da sie blaß und nichtssagend wirkt. Allerdings assoziiert man beim Anblick auch gleich, dass es sich offensichtlich um ein Noname-Produkt handeln muß.
Es ist zu empfehlen, die Verpackung bereits in der Küche zu lassen und die Kekse auf einem Teller anzurichten, das Auge ißt ja mit. Letztlich soll aber das Aussehen der Verpackung nicht als Maßstab für den Wert eines Produktes zugrunde liegen, denn wie sagte schon unser dicker Exkanzler so schön: \'entscheidend ist, was hinten rauskommt\'; bzw. in diesem Fall was aus der Packung rauskommt.
Entledigt man sich der bedruckten Plastikhülle, findet man die Kekse eingehüllt in eine gewellte Schutzpappe.
Preis / Inhalt
==============
Für die Packung ja! Butterkekse habe ich bei HL € 0,49 bezahlt. Es sind 250g enthalten, die sich auf insgesamt 40 Kekse verteilen. Der Vergleichspreis für 100g beträgt somit € 0,20.
Hätte ich nicht zum Noname-Produkt gegriffen, sondern zum Beispiel zum Bahlsen Leibnizkeks, wäre ich für gerademal 200g € 1,53 losgeworden. Das sind auf 100g gerechnet immerhin € 0,77.
Somit konnte ich mit dem Kauf der ja! Butterkekse ordentlich sparen, da sie fast viermal so preiswert sind wie die berühmten Markenkekse. Für Schwiegermutter ist mir halt nichts zu billig.
Aussehen
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Die Kekse sehen appetitlich - lecker goldbraun - aus. Auf ihnen ist das Wort \'Butterkeks\' zu lesen. Sie ähneln optisch sehr ihren teuren Brüdern von Bahlsen, haben aber nur 38 statt 52 Zähne.
Zutaten
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Die Kekse bestehen aus Weizenmehl, Zucker, Butter mit einem Anteil von 11%, Glukosesirup , Magermilchpulver, Salz und Aroma.
Als Backtriebmittel wird Ammoniumhydrogencarbonat (E 503), ein künstlich hergestelltes Hirschhornsalz, dessen Verzehr in kleinen Mengen unbedenklich ist, verwandt. Als Emulgator dienen Lecithine.
Auf der Packung wird insbesondere die \'feine Butter\' hervorgehoben.
Geschmack
=========
Die Kekse haben mir sehr gut geschmeckt, ich konnte ehrlich gesagt keinen Unterschied zu den Bahlsen Leibnizkeksen feststellen. Die Kekse von ja! schmeckten frisch und waren schön knusprig.
Auch der Verwandtschaft haben sie gemundet und waren trotz der Existenz Schwiegermutters Kuchen ruckzuck aufgesessen. Ich habe dabei in zufriedene, glückliche Gesichter blicken können, obwohl es sich hierbei eigentlich um Menschen handelt, denen die pure Existenz von Nahrung bedeutender als deren Geschmack ist und Schwiegermutters verliebte Blicke in Richtung ihrer eigenen Torte eigentlich nicht zu überbieten sind.
Fazit
=====
Die Butterkekse von ja! kann ich klar empfehlen. Sie können geschmacklich und optisch absolut mit Markenprodukten mithalten und sind z. B. den Bahlsen Leibnizkeksen preislich deutlich überlegen. Das ich, als Sohn der Bahlsenstadt und ehemaliger Schüler der gleichnamigen Lehranstalt, diese Empfehlung ausspreche, bitte ich entsprechend zu würdigen.
Trocken und kühl gelagert, sind sie auch lange haltbar. Die von mir erworbenen Packungen trugen beide den 19.07.2003 als Verfalldatum, welches sich ganz nebenbei bemerkt mit meinem eigenen deckt, da ich an diesem Tag dreißig werde.
Neben dem nackten Verzehr eignen sich die Kekse auch sehr gut für die Verwendung in Selbstgebackenem. Die \'Kalte Schnauze\' ist hier als Klassiker zu nennen.
Guten Appetit!!
© Comte de Flandre im Dezember 2002
PS: Faker und Schnellklicker bekommen zu Nikolaus statt leckeren Butterkeksen nur eine Rute; Rächtschraibfähla dienen heute als leckerer Aufstrich für die Kekse
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