Jackie Brown (DVD) Testbericht
D


ab 5,76 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 01/2012
Auf yopi.de gelistet seit 01/2012
Erfahrungsbericht von Audiomanic
Tarantino Klappe die Erste
Pro:
Tarantino
Kontra:
---
Empfehlung:
Ja
Liebe Leserinnen und Leser,
endlich ist es soweit und es gibt „Mr. Trarantino. Klappe die 3“ auf die Augen ;o)))
Wer nun auch noch Teil 4 erwartet, darf sich bald auf den letzten, und wie gesagt 4 Teil meiner Tarantinoreihe, „Four Rooms“ freuen.
Als kleinen Hinweis möchte ich Euch auf die liebreizende dani__ *schleim* ;o) verweisen, die mir freundlicher Weise Teil 5 und 6 abgenommen hat, und so Kill Bill 1 und 2 hervorragend dar bietet. Also unbedingt mal bei dani__ reinschauen.
Vorabinfos:
-------------
Widescreen Edition:
Die Widescreenedition verschlüsselt den schwarzen Balken, um den Film im original Kinoformat sehen zu können. Auf Wunsch kann aber auch der Vollbildmodus unter „Einstellungen“ eingeblendet werden.
So haben wir hier 2 wählbare Filmformate.
-Vollbild (Voreinstellung)
-Letterbox 1,85:1 (auf Knopfdruck in den Einstellungen)
Sprachen, Ton und Untertitel:
Deutsch und Englisch in DD 5.1
Der Deutsche Untertitel kann in der Englischen Sprachfassung mal wieder nicht ausgeblendet werden. Das ist für jene besonders nervig, die sich den Film im OT ansehen wollen.
FSK: 16
Laufzeit: 146 Minuten
Regiocode: 2
Preis: Bei amazon.de bei 23,99 EUR. Erscheint mir unverschämt hoch und ich weis, dass der Film in einigen Geschäften schon als Restposten um die 8-10 EUR angeboten wird. Also immer mal in den Wühlboxen graben...
VORSICHT:
Hinten auf dem Cover steht, „Filmtip: Einfach genial - und besser als Pulp Fiction“
Dieser Kommentar stammt aber von der BILD ;o)
Die wichtigsten Darsteller:
-------------------------------
Samuel L. Jackson: Spielt den großkotzigen Waffenhändler Ordell Robbie
Pam Gier: Spielt Jackie Brown
Robert de Niro: Spielt den grade entlassenen Kleinganoven Louis Gara
Bridget Fonda: Spielt Melanie, die kleine „dumme“ Freundin von Ordell
Michael Keaton: Spielt Agent Ray Nicolet
Robert Forster: Spielt Max Cherry, den Bewährungshelfer
Chris Tucker: Spielt Beaumont Livingston
Die Story:
------------
Jackie Brown ist Stewardess einer etwas herunter gekommenen mexicanischen Airline. Zudem noch aus den besten Jahren heraus und mit 44 Jahren nicht mehr ganz „taufrisch“. Verdient zu wenig um gut Leben zu können, zu viel um den Job an den Nagel zu hängen. Sie kann es sich auch gar nicht leisten, denn Jackie ist es durch ihre Schmugglereien sehr schwer, in einer angesehenen Airline Fuß zu fassen. Und das obwohl sie schon 19 Jahre im Geschäft ist. Sie hat sich also Ihre guten Jobs selbst verdorben, will aber etwas Geld dazu verdienen und landete so bei ihrem „alten Freund“ Ordell Robbie (Sam. L. Jackson).
Ordell ist einer dieser coolen und rüpelhaften Aufschneider, welche meinen, die größten Waffenhändler zu sein und mit Unmengen an erworbenem Fachwissen prahlen.
Ordell bietet Jackie an, illegal Bargeld in die USA ein zu führen, welches sich Ordell in Mexico beiseite gelegt hat.
Wer könnte besser Geld in die USA einschmuggeln als eine scheinbar seriöse Stewardess.
Aber das Jackie keine dieser seriösen Personen ist, weis auch Special Agent Ray Nicolet (Michael Keaton) und heftet sich bald an Ihre Fersen. Er kennt Jackies Vergangenheit und weis, wieso sie bei dieser doch etwas schäbigen Airline arbeitet.
Die Verbindung zwischen Jackie und Ordell hat Ray schnell hergestellt, und setzt Jackie unter Druck, nachdem er sie auf dem Flughafen mit 50.000 Doller in der Tasche erwischt.
Sie kommt in Bedrängnis und soll Ordell an´s Messer liefern um strafmildernd davon zu kommen. Jackie jedoch schweigt und wandert sie erst einmal in U Haft. Doch wirkliches Interesse hat Ray an Ordell, weis aber, dass er nur über Jackie an ihn heran kommt.
Ordell kauft Jackie über den Kopfgeldjäger und Bewährungshelfer Max Cherry (Robert Forster) frei. Klar, ihm geht die Muffe und möchte Jackie aus dieser bedrängenden Lage herausholen.
Zudem will Ordell ja sein Geld haben, kann sich selbst aber in Mexico nicht blicken lassen.
...und da ist noch Louis Gara (Robert de Niro), der frisch aus dem Knast entlassene Kumpel Ordell´s, der reges Interesse an Ordells Freundin Melanie (Bridget Fonda) zu haben scheint. Der zurückhaltend und eher sympathisch wirkende Kleinganove, soll in Ordell´s Geschäfte eingeweiht werden. Aber auch Louis spielt nach seinen eigenen Regeln.
Es geht hier immerhin um Ordell´s halbe Million Dollar, die sich jeder irgendwie unter den Nagel reisen will.
Ganz vorn Ordell, Louis, Melanie, Ray und auch Max.....aber sie haben ALLE die Rechnung ohne Jackie gemacht.....
41 Minuten Bonusmaterial. Startmenü, Bild und Ton:
----------------------------------------------------------------
Extras:
Bei Pulp Fiction hatten wir „Drück den Burger“.
Hier kann man vor Filmbeginn die „Schnapp die 100 Dollar“- Fuktion aktivieren und man sieht im Filmes, ab und zu einen grünen Punkt, der dann mit der Entertaste der FB„gedrückt“ werden kann. Dann erfährt man Einzelheiten zur gerade laufenden Szene. Lustig wie ich finde, und begeistert auch mich als Bonusmuffel immer wieder. Leider ist diese Funktion bei anderen Tarantinofilmen, außer eben Pulp Fiction, nicht vorhanden.
Beim Rest der Extras halte ich mich wie gewohnt kurz.
- Infos über die Crew und Darsteller
- Statements der Stars zum Film
- Interview mit Robert de Niro und Quentin Tarantino
- Goofs = Regiefehler (ich bin immer noch der Meinung, dass diese von Q. Tarantino bewusst eingebaut sind.)
- Referenzen und Inside Jokes. 17 deutschsprachige Schrifttafeln, die auf Bezüge zu anderen Filmen und Insider-Spielereien hinweisen, 5 Szenenbeispiele können abgerufen werden.
- Trailer zu Jackie Brown und Pulp Fiction
Die Extras sind außer dem Feature „Schapp die 100 Dollar und dem Interview mit Tarantino und de Niro nichts weltbewegendes. Für mich aber auch nicht so interessant.
Das Startmenü:
Schon von hier aus hat man Zugriff zu den Referenzen & Inside Jokes, den Goofs und Cast & Crew Infos.
Natürlich ist hier auch eine Kapitel Direktanwahl und der Filmstart möglich.
Bild und Tonqualität:
Hier kann man nicht meckern. Gutes, kontrastreiches und scharfes Bild.
Der Ton, über Sony STR-DB 790QS DD 6.1und Heco Vogue 5.1 Boxen-Set mit zusätzlichem Front und Rear Center von Canton, kann auch überzeugen.
Vortreffliche 5.1 Kanaltrennung, stellenweise sehr effektgeladenen Sound mit guter Dynamik und vielen feinen Umgebungsgeräuschen, die aber leider auf einfachen/billigen 5.1 Anlagen nicht richtig rüber kommen. Ich hab den Film bei mir zu Hause geschaut und später noch einmal bei einem Freund. Dort hat mich der Sound etwas enttäuscht! Weniger klar und eindeutig schlechtere Kanaltrennung des 5.1 DD Sounds. Der etwas matschig, dumpfe Ton kann durchaus von seinem billigen Boxenset herrühren und die unklare Kanaltrennung vom Verstärker der zu den Boxen dazu gehörte. Alles zusammen für unter 200,- EUR.
Noch fragen?
Dies ist eigentlich ein Indiz dafür, dass eine Angabe über den Ton immer recht pauschal ist. Man weis ja nie, auf welcher Anlage gehört wurde. Heute gibt’s ja leider den größten Mist zu kaufen. So etwas nennt sich dann Dolby Digital Homecinema für den Einsteiger....
Meinung & Fazit:
---------------------
Meine Meinung und Fazit fällt hier kaum anders aus als in den Berichten zu „Pulp Fiction“ und „Reservior Dogs“. Haben wir doch wieder die Machart Tarantinos zu sehen bekommen. Klar, das was einen Tarantinofilm ausmacht gefällt, oder eben nicht.
So ist es für mich kaum möglich, diesen Film nicht zu mögen.
Tarantino lag zum Film, der Roman \"Jackie Brown / Rum Punch \" von Elmore Leonard vor. Vielleicht ein Grund, dass dieser Film etwas weniger brutal und blutig ist, als wir es von „Pulp Fiction“, oder „Reservoir Dogs“ kennen.
Das nimmt dem Film aber keinerlei Tarantino Charme, denn als Regisseur hatte Tarantino
immer noch die Fäden in der Hand und baut seine kleinen Raffinessen ein.
Leider kenne ich den Roman von Elmore Leonard nicht. Gewöhnlich sind Filme ja oft ein wenig schlechter als das Buch.
Bei Tarantino kann ich mir das nicht vorstellen, weil er seine Filme ja immer etwas anders würzt als seine Kollegen, dabei aber diesmal, wie gesagt, ohne großes Blutvergießen und Gewalt auskommt. Naja, fast ohne Gewalt ;o)
Für Tarantino war dies das erste mal, der er ein Buch adaptiert. Und es ist ihm wahrlich exzellent gelungen. Das sage ich jetzt einfach mal so ohne das Buch zu kennen, denn der Film wurde oft angepriesen, und meine Recherchen haben ergeben, dass namhafte Autoren und Magazine wie Dirk Jasper (CyberKino), TV Movie, TV Hören und Sehen, Film-dienst, TV Spielfilm und Cinema diese Adaption in den höchsten Tönen loben.
Und mal ganz ehrlich, wer kennt schon Jackie Brown als Roman? Bekannter ist da schon der Film von Tarantino ;o) Warum wohl...?
Wir haben hier keinen Film, der in Episoden verfilmt ist. Ähnlich wie bei „Reservoir Dogs“ erzählt er eine Geschichte, die nicht ganz ohne Rückblenden, aber ohne „positiv verwirrendes“ auskommt. So geht es recht „strait“ und kurzweilig vorwärts und der Zuschauer wird kaum durcheinander gebracht.
Auf Spannung baut dieser Film auch nicht sonderlich auf, eher auf „cooles“ Schauspiel und Sprüche a la Sam. L. Jackson und eben gewohnt spritzige Dialoge, die hier wirklich wieder erstklassig sind.
Man kann den Film nicht einfach weg schalten, nur weil man kein Tarantinofan ist.
Gibt es ein anderes Wort für Spannung? Neugier vielleicht?
Man möchte das Ende erfahren, wird aber durch den Verlauf der Geschichte gefesselt, ohne dabei aber großartig Spannung aufzubauen.
Schwer zu erklären, ein Film mit eben dem typischen Tarantino Brandzeichen!
Ein etwas anderer Tarantino also, der mich aber dennoch sofort und voll begeistert hat. Eigentlich ist jeder Tarantino anders als der andere. Enthalten aber alle den schon erwähnten Tarantino-Charme und auch hier wieder eine tolle Besetzung der Schauspieler, die eine große schauspielerische Leistung darbieten.
Ganz vorn an ist mein „kleiner Liebling“ Sam. L. Jackson, der wieder mit absolut authentischem Schauspiel überzeugt. Skrupellose Gangster sind ihm wie auf den Leib geschnitten.
Aber auch Robert de Niro spielt seine „kleine“ Rolle ganz groß. Schüchtern, immer etwas zurückhaltend, aber keineswegs zu unterschätzen, spielt er Louis Gara. Clever und sehr überzeugend.
Im Film geht Bridget Fonda leider etwas unter. Spielt sie doch „nur“ die Freundin von Ordell. Verkörpert aber sehr gut die kleine dümmliche Blondine und bedient somit wieder ein allseits bekanntes Klischee.
Chris Tucker, spielt den Möchtegern Ganoven Beaumont Livingston, der zwar nur eine kleine Rolle bekam, ich auch ganz bewusst aus der Story raus gelassen habe, aber nicht ganz unentscheidend ist. Bekannt ist er aus den Filmen mit Jacky Chan, für mich aber als Schauspieler vollkommen unbedeutend. Die Rolle des Beaumont hätte eigentlich von fast jedem schwarzen mit etwas Schauspieltalent gespielt werden können.
C. Tucker spielt also nur kurz mit, warum verrate ich nicht.
Er tut dem Film absolut keinen Abbruch, sodass ich ihn uneingeschränkt empfehlen kann.
Filmfreunde, die mit Pulp Fiction, Reservoir Dogs oder Four Rooms so gar nichts anfangen können, sollte auch hier die Finger von dieser DVD lassen.
Wie immer, in diesem Sinne viel Spass und Vergnügen!
Jens
endlich ist es soweit und es gibt „Mr. Trarantino. Klappe die 3“ auf die Augen ;o)))
Wer nun auch noch Teil 4 erwartet, darf sich bald auf den letzten, und wie gesagt 4 Teil meiner Tarantinoreihe, „Four Rooms“ freuen.
Als kleinen Hinweis möchte ich Euch auf die liebreizende dani__ *schleim* ;o) verweisen, die mir freundlicher Weise Teil 5 und 6 abgenommen hat, und so Kill Bill 1 und 2 hervorragend dar bietet. Also unbedingt mal bei dani__ reinschauen.
Vorabinfos:
-------------
Widescreen Edition:
Die Widescreenedition verschlüsselt den schwarzen Balken, um den Film im original Kinoformat sehen zu können. Auf Wunsch kann aber auch der Vollbildmodus unter „Einstellungen“ eingeblendet werden.
So haben wir hier 2 wählbare Filmformate.
-Vollbild (Voreinstellung)
-Letterbox 1,85:1 (auf Knopfdruck in den Einstellungen)
Sprachen, Ton und Untertitel:
Deutsch und Englisch in DD 5.1
Der Deutsche Untertitel kann in der Englischen Sprachfassung mal wieder nicht ausgeblendet werden. Das ist für jene besonders nervig, die sich den Film im OT ansehen wollen.
FSK: 16
Laufzeit: 146 Minuten
Regiocode: 2
Preis: Bei amazon.de bei 23,99 EUR. Erscheint mir unverschämt hoch und ich weis, dass der Film in einigen Geschäften schon als Restposten um die 8-10 EUR angeboten wird. Also immer mal in den Wühlboxen graben...
VORSICHT:
Hinten auf dem Cover steht, „Filmtip: Einfach genial - und besser als Pulp Fiction“
Dieser Kommentar stammt aber von der BILD ;o)
Die wichtigsten Darsteller:
-------------------------------
Samuel L. Jackson: Spielt den großkotzigen Waffenhändler Ordell Robbie
Pam Gier: Spielt Jackie Brown
Robert de Niro: Spielt den grade entlassenen Kleinganoven Louis Gara
Bridget Fonda: Spielt Melanie, die kleine „dumme“ Freundin von Ordell
Michael Keaton: Spielt Agent Ray Nicolet
Robert Forster: Spielt Max Cherry, den Bewährungshelfer
Chris Tucker: Spielt Beaumont Livingston
Die Story:
------------
Jackie Brown ist Stewardess einer etwas herunter gekommenen mexicanischen Airline. Zudem noch aus den besten Jahren heraus und mit 44 Jahren nicht mehr ganz „taufrisch“. Verdient zu wenig um gut Leben zu können, zu viel um den Job an den Nagel zu hängen. Sie kann es sich auch gar nicht leisten, denn Jackie ist es durch ihre Schmugglereien sehr schwer, in einer angesehenen Airline Fuß zu fassen. Und das obwohl sie schon 19 Jahre im Geschäft ist. Sie hat sich also Ihre guten Jobs selbst verdorben, will aber etwas Geld dazu verdienen und landete so bei ihrem „alten Freund“ Ordell Robbie (Sam. L. Jackson).
Ordell ist einer dieser coolen und rüpelhaften Aufschneider, welche meinen, die größten Waffenhändler zu sein und mit Unmengen an erworbenem Fachwissen prahlen.
Ordell bietet Jackie an, illegal Bargeld in die USA ein zu führen, welches sich Ordell in Mexico beiseite gelegt hat.
Wer könnte besser Geld in die USA einschmuggeln als eine scheinbar seriöse Stewardess.
Aber das Jackie keine dieser seriösen Personen ist, weis auch Special Agent Ray Nicolet (Michael Keaton) und heftet sich bald an Ihre Fersen. Er kennt Jackies Vergangenheit und weis, wieso sie bei dieser doch etwas schäbigen Airline arbeitet.
Die Verbindung zwischen Jackie und Ordell hat Ray schnell hergestellt, und setzt Jackie unter Druck, nachdem er sie auf dem Flughafen mit 50.000 Doller in der Tasche erwischt.
Sie kommt in Bedrängnis und soll Ordell an´s Messer liefern um strafmildernd davon zu kommen. Jackie jedoch schweigt und wandert sie erst einmal in U Haft. Doch wirkliches Interesse hat Ray an Ordell, weis aber, dass er nur über Jackie an ihn heran kommt.
Ordell kauft Jackie über den Kopfgeldjäger und Bewährungshelfer Max Cherry (Robert Forster) frei. Klar, ihm geht die Muffe und möchte Jackie aus dieser bedrängenden Lage herausholen.
Zudem will Ordell ja sein Geld haben, kann sich selbst aber in Mexico nicht blicken lassen.
...und da ist noch Louis Gara (Robert de Niro), der frisch aus dem Knast entlassene Kumpel Ordell´s, der reges Interesse an Ordells Freundin Melanie (Bridget Fonda) zu haben scheint. Der zurückhaltend und eher sympathisch wirkende Kleinganove, soll in Ordell´s Geschäfte eingeweiht werden. Aber auch Louis spielt nach seinen eigenen Regeln.
Es geht hier immerhin um Ordell´s halbe Million Dollar, die sich jeder irgendwie unter den Nagel reisen will.
Ganz vorn Ordell, Louis, Melanie, Ray und auch Max.....aber sie haben ALLE die Rechnung ohne Jackie gemacht.....
41 Minuten Bonusmaterial. Startmenü, Bild und Ton:
----------------------------------------------------------------
Extras:
Bei Pulp Fiction hatten wir „Drück den Burger“.
Hier kann man vor Filmbeginn die „Schnapp die 100 Dollar“- Fuktion aktivieren und man sieht im Filmes, ab und zu einen grünen Punkt, der dann mit der Entertaste der FB„gedrückt“ werden kann. Dann erfährt man Einzelheiten zur gerade laufenden Szene. Lustig wie ich finde, und begeistert auch mich als Bonusmuffel immer wieder. Leider ist diese Funktion bei anderen Tarantinofilmen, außer eben Pulp Fiction, nicht vorhanden.
Beim Rest der Extras halte ich mich wie gewohnt kurz.
- Infos über die Crew und Darsteller
- Statements der Stars zum Film
- Interview mit Robert de Niro und Quentin Tarantino
- Goofs = Regiefehler (ich bin immer noch der Meinung, dass diese von Q. Tarantino bewusst eingebaut sind.)
- Referenzen und Inside Jokes. 17 deutschsprachige Schrifttafeln, die auf Bezüge zu anderen Filmen und Insider-Spielereien hinweisen, 5 Szenenbeispiele können abgerufen werden.
- Trailer zu Jackie Brown und Pulp Fiction
Die Extras sind außer dem Feature „Schapp die 100 Dollar und dem Interview mit Tarantino und de Niro nichts weltbewegendes. Für mich aber auch nicht so interessant.
Das Startmenü:
Schon von hier aus hat man Zugriff zu den Referenzen & Inside Jokes, den Goofs und Cast & Crew Infos.
Natürlich ist hier auch eine Kapitel Direktanwahl und der Filmstart möglich.
Bild und Tonqualität:
Hier kann man nicht meckern. Gutes, kontrastreiches und scharfes Bild.
Der Ton, über Sony STR-DB 790QS DD 6.1und Heco Vogue 5.1 Boxen-Set mit zusätzlichem Front und Rear Center von Canton, kann auch überzeugen.
Vortreffliche 5.1 Kanaltrennung, stellenweise sehr effektgeladenen Sound mit guter Dynamik und vielen feinen Umgebungsgeräuschen, die aber leider auf einfachen/billigen 5.1 Anlagen nicht richtig rüber kommen. Ich hab den Film bei mir zu Hause geschaut und später noch einmal bei einem Freund. Dort hat mich der Sound etwas enttäuscht! Weniger klar und eindeutig schlechtere Kanaltrennung des 5.1 DD Sounds. Der etwas matschig, dumpfe Ton kann durchaus von seinem billigen Boxenset herrühren und die unklare Kanaltrennung vom Verstärker der zu den Boxen dazu gehörte. Alles zusammen für unter 200,- EUR.
Noch fragen?
Dies ist eigentlich ein Indiz dafür, dass eine Angabe über den Ton immer recht pauschal ist. Man weis ja nie, auf welcher Anlage gehört wurde. Heute gibt’s ja leider den größten Mist zu kaufen. So etwas nennt sich dann Dolby Digital Homecinema für den Einsteiger....
Meinung & Fazit:
---------------------
Meine Meinung und Fazit fällt hier kaum anders aus als in den Berichten zu „Pulp Fiction“ und „Reservior Dogs“. Haben wir doch wieder die Machart Tarantinos zu sehen bekommen. Klar, das was einen Tarantinofilm ausmacht gefällt, oder eben nicht.
So ist es für mich kaum möglich, diesen Film nicht zu mögen.
Tarantino lag zum Film, der Roman \"Jackie Brown / Rum Punch \" von Elmore Leonard vor. Vielleicht ein Grund, dass dieser Film etwas weniger brutal und blutig ist, als wir es von „Pulp Fiction“, oder „Reservoir Dogs“ kennen.
Das nimmt dem Film aber keinerlei Tarantino Charme, denn als Regisseur hatte Tarantino
immer noch die Fäden in der Hand und baut seine kleinen Raffinessen ein.
Leider kenne ich den Roman von Elmore Leonard nicht. Gewöhnlich sind Filme ja oft ein wenig schlechter als das Buch.
Bei Tarantino kann ich mir das nicht vorstellen, weil er seine Filme ja immer etwas anders würzt als seine Kollegen, dabei aber diesmal, wie gesagt, ohne großes Blutvergießen und Gewalt auskommt. Naja, fast ohne Gewalt ;o)
Für Tarantino war dies das erste mal, der er ein Buch adaptiert. Und es ist ihm wahrlich exzellent gelungen. Das sage ich jetzt einfach mal so ohne das Buch zu kennen, denn der Film wurde oft angepriesen, und meine Recherchen haben ergeben, dass namhafte Autoren und Magazine wie Dirk Jasper (CyberKino), TV Movie, TV Hören und Sehen, Film-dienst, TV Spielfilm und Cinema diese Adaption in den höchsten Tönen loben.
Und mal ganz ehrlich, wer kennt schon Jackie Brown als Roman? Bekannter ist da schon der Film von Tarantino ;o) Warum wohl...?
Wir haben hier keinen Film, der in Episoden verfilmt ist. Ähnlich wie bei „Reservoir Dogs“ erzählt er eine Geschichte, die nicht ganz ohne Rückblenden, aber ohne „positiv verwirrendes“ auskommt. So geht es recht „strait“ und kurzweilig vorwärts und der Zuschauer wird kaum durcheinander gebracht.
Auf Spannung baut dieser Film auch nicht sonderlich auf, eher auf „cooles“ Schauspiel und Sprüche a la Sam. L. Jackson und eben gewohnt spritzige Dialoge, die hier wirklich wieder erstklassig sind.
Man kann den Film nicht einfach weg schalten, nur weil man kein Tarantinofan ist.
Gibt es ein anderes Wort für Spannung? Neugier vielleicht?
Man möchte das Ende erfahren, wird aber durch den Verlauf der Geschichte gefesselt, ohne dabei aber großartig Spannung aufzubauen.
Schwer zu erklären, ein Film mit eben dem typischen Tarantino Brandzeichen!
Ein etwas anderer Tarantino also, der mich aber dennoch sofort und voll begeistert hat. Eigentlich ist jeder Tarantino anders als der andere. Enthalten aber alle den schon erwähnten Tarantino-Charme und auch hier wieder eine tolle Besetzung der Schauspieler, die eine große schauspielerische Leistung darbieten.
Ganz vorn an ist mein „kleiner Liebling“ Sam. L. Jackson, der wieder mit absolut authentischem Schauspiel überzeugt. Skrupellose Gangster sind ihm wie auf den Leib geschnitten.
Aber auch Robert de Niro spielt seine „kleine“ Rolle ganz groß. Schüchtern, immer etwas zurückhaltend, aber keineswegs zu unterschätzen, spielt er Louis Gara. Clever und sehr überzeugend.
Im Film geht Bridget Fonda leider etwas unter. Spielt sie doch „nur“ die Freundin von Ordell. Verkörpert aber sehr gut die kleine dümmliche Blondine und bedient somit wieder ein allseits bekanntes Klischee.
Chris Tucker, spielt den Möchtegern Ganoven Beaumont Livingston, der zwar nur eine kleine Rolle bekam, ich auch ganz bewusst aus der Story raus gelassen habe, aber nicht ganz unentscheidend ist. Bekannt ist er aus den Filmen mit Jacky Chan, für mich aber als Schauspieler vollkommen unbedeutend. Die Rolle des Beaumont hätte eigentlich von fast jedem schwarzen mit etwas Schauspieltalent gespielt werden können.
C. Tucker spielt also nur kurz mit, warum verrate ich nicht.
Er tut dem Film absolut keinen Abbruch, sodass ich ihn uneingeschränkt empfehlen kann.
Filmfreunde, die mit Pulp Fiction, Reservoir Dogs oder Four Rooms so gar nichts anfangen können, sollte auch hier die Finger von dieser DVD lassen.
Wie immer, in diesem Sinne viel Spass und Vergnügen!
Jens
29 Bewertungen, 1 Kommentar
-
07.02.2005, 17:18 Uhr von Overknees
Bewertung: sehr hilfreich... nenn ich mal wieder einen runden DVD-Bericht, nach dem ganzen dünnen Zeugs, was hier sonst meist nur geboten wird. *greetz* Marc A.
Bewerten / Kommentar schreiben