Jacobs Cappuccino SpeCials Daim Testbericht
Erfahrungsbericht von Prisca
Für Schleckermäulchen zu empfehlen!
Pro:
lecker - schokoladig
Kontra:
Verpackung - wenig Kaffeegeschmack
Empfehlung:
Ja
Immer nur lesen, lesen lesen – und zur Abwechslung mal einen Film gucken! Man, ist das laaangweilig! Darum jetzt auch mal was ganz anderes: Trinken! Und zwar was ganz Neues zu trinken:
JAKOBS CAPPUCCINO SPECIALS mit DAIM
Gehört hatte ich schon öfter von diesem neuen Cappuccino, gefunden hatte ich ihn noch nirgends. Doch diese Woche, oh Wunder, gab´s ihn bei uns im Nettoladen und dann auch noch gleich im Angebot für 1,49 Euro (Normalpreis liegt eher um 2,-- Euro). Da hab´ich doch gleich zugeschlagen und zwei Pakete gekauft.
Zwei Pakete deshalb, weil in so einem Paket nur 10 Becher enthalten sind. Ja, ihr habt richtig gelesen: Becher, habe ich geschrieben. Denn hier handelt es sich nicht etwa um eine Dose oder Tüte – sondern um einen Pappschachtel, in der 10 extragroße Portionen Cappuccino versteckt sind – extra groß, weil die meisten ihren Cappu eben aus einem Becher genießen und nicht aus einer kleinen Tasse. Die Pappschachtel ist ein einem auffallenden rot gehalten – und neben einem Becher Cappuccino sieht man ein großes Daim ( Schwindel – so einen großen Daim hab´ich noch nie gesehen!)
Aber ich will euch jetzt nicht länger auf die Folter spannen – interessanter als die Pappschachtel ist sicher der Inhalt – darum setze ich mir also in meinem Wasserkocher ein wenig Wasser auf (200 ml sollen es laut Jakobs sein). Inzwischen reiße ich einen der länglichen Portionsbeutel auf und stecke erst mal meine Nase rein (keine Angst, nicht ganz, dazu ist der Beutel auch viel zu schmal!). Hmmm, wie das duftet – nach Schokolade und ein klein bißchen im Hintergrund auch nach Kaffee. Daimstückchen kann ich auf dem ersten Blick nicht erkennen, erst als ich das Pulver in einen Becher kippe, sehe ich hier und da ein kleines Krümelchen. Ja, mehr ist es wirklich nicht – wer hier richtige Daimstückchen erwartet, der wird enttäuscht sein!
Inzwischen hat mein Wasser gekocht und ist wieder ein wenig abgeühlt (kochenden Wasser sollte man nämlich nicht benutzen – dann kann es vorkommen, daß das Pulver klumpt) – also gebe ich es in meinen Becher. Das Pulver löst sich nicht ganz von allein, schwimmt erstmal oben – aber mit dem Teelöffel zweimal umrühren und alles löst sich ohne Probleme auf. Kein Klümpchen ist mehr zu sehen – nur oben setzt sich eine dünne „Schaumschicht“ ab.
Und duften tut es verfüherisch. Jetzt muss ich endlich mal probieren – vorsichtig – könnte doch noch etwas heiß sein! Es schmeckt lecker. Richtig sahnig, schokoladig – nein, nach Daim eigentlich nicht – aber trotzdem ist da noch etwas im Hintergrund, das ich in anderen Cappuccinos bisher nicht gefunden habe. Vielleicht ein leichter Karamelgeschmack? Aber doch anders als bei Karamellcappuccino. Ihr seht, es fällt mir ein wenig schwer, den Geschmack zu definieren – aber eines ist er auf jeden Fall: lecker! Nicht zu süß, den Kaffee schmeckt man allerdings nur im Hintergrund heraus. Ich konnte ihn auf jeden Fall so richtig genießen.
Ein kleiner Tipp noch: beim „zweiten Versuch“ habe ich probehalber mal etwas weniger Wasser genommen, denn ich mag meinen Cappuccino gern kräftig. Da fand ich ihn sogar noch einen Tick besser – aber das ist sicher Geschmackssache.
Zu den Inhaltsstoffen werde ich jetzt keine großen Worte verlieren – es ist schon eine ganz schön lange Liste die Jakobs uns da aufdrucken musste – und nicht alles liest sich gesund (Aroma, viele E´s) – aber mal ehrlich, so einen Cappuccino genießt man zwischendurch mal – da lasse ich mir den Geschmack von sowas nicht verderben.
Etwas nachdenklich stimmt mich allerdings die Angabe von Jakobs, das sich immerhin 10% Daim im Cappuccino befinden sollen – das hört sich eigentlich recht viel an – dafür, das man es kaum entdecken kann. Ich vermute mal, das die Daimstückchen so fein gehackt/gemahlen sind, das sie im Pulver untergehen und sich im heißen Wasser zusammen mit dem Pulver auflösen.
Negativ zu erwähnen ist vielleicht auch noch, das es diesen Cappuccino bisher scheinbar nur in Portionspacks gibt. Das ist erstens teuer und zweitens ziemlich schädlich für die Umwelt, wenn ich an die viele Verpackung denke. Da würde ich mir doch von Jakobs bald eine Dose wünschen!
Mein Fazit:
Für die nächste Zeit sicher mein Lieblingscappuccino – obwohl im Geschmack nicht wirklich als Daim zu definieren ist er doch etwas ganz Besonderes. Schleckermäulchen unbedingt mal zum Probieren zu Empfehlen! Kaffeetrinker könnten allerdings enttäuscht werden, denn Kaffee schmeckt wirklich nur ganz am Rande durch!
@ Prisca – Februar 2004 – ich schreibe für Yopi und Ciao – ab und zu auch mal bei Dooyoo
JAKOBS CAPPUCCINO SPECIALS mit DAIM
Gehört hatte ich schon öfter von diesem neuen Cappuccino, gefunden hatte ich ihn noch nirgends. Doch diese Woche, oh Wunder, gab´s ihn bei uns im Nettoladen und dann auch noch gleich im Angebot für 1,49 Euro (Normalpreis liegt eher um 2,-- Euro). Da hab´ich doch gleich zugeschlagen und zwei Pakete gekauft.
Zwei Pakete deshalb, weil in so einem Paket nur 10 Becher enthalten sind. Ja, ihr habt richtig gelesen: Becher, habe ich geschrieben. Denn hier handelt es sich nicht etwa um eine Dose oder Tüte – sondern um einen Pappschachtel, in der 10 extragroße Portionen Cappuccino versteckt sind – extra groß, weil die meisten ihren Cappu eben aus einem Becher genießen und nicht aus einer kleinen Tasse. Die Pappschachtel ist ein einem auffallenden rot gehalten – und neben einem Becher Cappuccino sieht man ein großes Daim ( Schwindel – so einen großen Daim hab´ich noch nie gesehen!)
Aber ich will euch jetzt nicht länger auf die Folter spannen – interessanter als die Pappschachtel ist sicher der Inhalt – darum setze ich mir also in meinem Wasserkocher ein wenig Wasser auf (200 ml sollen es laut Jakobs sein). Inzwischen reiße ich einen der länglichen Portionsbeutel auf und stecke erst mal meine Nase rein (keine Angst, nicht ganz, dazu ist der Beutel auch viel zu schmal!). Hmmm, wie das duftet – nach Schokolade und ein klein bißchen im Hintergrund auch nach Kaffee. Daimstückchen kann ich auf dem ersten Blick nicht erkennen, erst als ich das Pulver in einen Becher kippe, sehe ich hier und da ein kleines Krümelchen. Ja, mehr ist es wirklich nicht – wer hier richtige Daimstückchen erwartet, der wird enttäuscht sein!
Inzwischen hat mein Wasser gekocht und ist wieder ein wenig abgeühlt (kochenden Wasser sollte man nämlich nicht benutzen – dann kann es vorkommen, daß das Pulver klumpt) – also gebe ich es in meinen Becher. Das Pulver löst sich nicht ganz von allein, schwimmt erstmal oben – aber mit dem Teelöffel zweimal umrühren und alles löst sich ohne Probleme auf. Kein Klümpchen ist mehr zu sehen – nur oben setzt sich eine dünne „Schaumschicht“ ab.
Und duften tut es verfüherisch. Jetzt muss ich endlich mal probieren – vorsichtig – könnte doch noch etwas heiß sein! Es schmeckt lecker. Richtig sahnig, schokoladig – nein, nach Daim eigentlich nicht – aber trotzdem ist da noch etwas im Hintergrund, das ich in anderen Cappuccinos bisher nicht gefunden habe. Vielleicht ein leichter Karamelgeschmack? Aber doch anders als bei Karamellcappuccino. Ihr seht, es fällt mir ein wenig schwer, den Geschmack zu definieren – aber eines ist er auf jeden Fall: lecker! Nicht zu süß, den Kaffee schmeckt man allerdings nur im Hintergrund heraus. Ich konnte ihn auf jeden Fall so richtig genießen.
Ein kleiner Tipp noch: beim „zweiten Versuch“ habe ich probehalber mal etwas weniger Wasser genommen, denn ich mag meinen Cappuccino gern kräftig. Da fand ich ihn sogar noch einen Tick besser – aber das ist sicher Geschmackssache.
Zu den Inhaltsstoffen werde ich jetzt keine großen Worte verlieren – es ist schon eine ganz schön lange Liste die Jakobs uns da aufdrucken musste – und nicht alles liest sich gesund (Aroma, viele E´s) – aber mal ehrlich, so einen Cappuccino genießt man zwischendurch mal – da lasse ich mir den Geschmack von sowas nicht verderben.
Etwas nachdenklich stimmt mich allerdings die Angabe von Jakobs, das sich immerhin 10% Daim im Cappuccino befinden sollen – das hört sich eigentlich recht viel an – dafür, das man es kaum entdecken kann. Ich vermute mal, das die Daimstückchen so fein gehackt/gemahlen sind, das sie im Pulver untergehen und sich im heißen Wasser zusammen mit dem Pulver auflösen.
Negativ zu erwähnen ist vielleicht auch noch, das es diesen Cappuccino bisher scheinbar nur in Portionspacks gibt. Das ist erstens teuer und zweitens ziemlich schädlich für die Umwelt, wenn ich an die viele Verpackung denke. Da würde ich mir doch von Jakobs bald eine Dose wünschen!
Mein Fazit:
Für die nächste Zeit sicher mein Lieblingscappuccino – obwohl im Geschmack nicht wirklich als Daim zu definieren ist er doch etwas ganz Besonderes. Schleckermäulchen unbedingt mal zum Probieren zu Empfehlen! Kaffeetrinker könnten allerdings enttäuscht werden, denn Kaffee schmeckt wirklich nur ganz am Rande durch!
@ Prisca – Februar 2004 – ich schreibe für Yopi und Ciao – ab und zu auch mal bei Dooyoo
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