Jacobs Krönung Momente Löskaffee Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Duft:  angenehm
  • Verträglichkeit:  sehr gut
  • Wirkung:  gut

Erfahrungsbericht von ET2000

Schnell, aber auch gut ?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Jakobs – Löslicher Kaffee „Momente“

Der beste lösliche Kaffee von Jakobs, so schreibt Jakobs selbst. Zumindest der teuerste lösliche Kaffee, den ich je gekauft habe. Knapp 3 Euro kostet die 100 Gramm Packung Jakobs „Momente“.

Ich dachte mir (ja manchmal denk sogar ich), dann nehm ich mir doch einmal einen Moment Zeit und geniesse eine Tasse „Momente“.

Einen kurzen Moment dauert die Zubereitung des Kaffees. Je nach Geschmack und Grösse der Tasse ein bis zwei leicht gehäufte Teelöffel der Körner in die Tasse und mit heissem Wasser begiessen. Dann ein paar Mal umrühren und schwupps hat man eine flüssige Lache, die zumindest schon einmal nach Kaffee aussieht. Oder nach Durchfall, für die die kleine Kinder haben.

Bisher war ich kein Freund von löslichem Kaffee. Egal welche Sorte ich probierte hatten alle zwar einen Kaffee ähnlichen Geschmack, jedoch auch einen merkwürdigen, leicht bitteren Nachgeschmack. Nichts gegen einen frisch gebrühten „richtigen“ Kaffee.

Der Vorteil von löslichen Kaffee: Schnell zubereitet auch wenn keine Kaffeemaschine vorhanden ist. Löslicher Kaffee hat weniger Koffein als aufgebrühter. Übrigens hat Espresso auf weniger Koffein. Dies nur zur Information, weil’s mich selbst überrascht hat. Liegt an der Zubereitungsform.

Zurück zum Thema. Die kleinen Körner riechen schon mal nicht so streng wie die anderer löslichen Kaffees.

Nachdem der Kaffee mit heissem, bitte nicht mehr kochendem Wasser (schmeckt sonst verbrannt), angerührt ist und sich auch leicht auflöste, besteht nun die Möglichkeit den Kaffee selbst zu trinken oder ihn der Katze zu überlassen, die ihn gerade schlürft *gggrrmmmpfffff* *Mistvieh* *grummel*…

So, nun habe ich die zweite Tasse Kaffee aufgegossen und ich wiederhole, bzw. beginne jetzt endlich mit dem Geschmackstest.
Zunächst stelle ich eine gewisse Hitze fest, die sich prickelnder Weis auf meiner Zunge ausbreitet um dann diese von innen her zu erregen. Was sich erotisch anhört ist wohl doch eher für masochistisch veranlagte Personen, denn das Prickeln intensiviert sich und geht gleichmässig und schnell in eine Art pelziges Stechen über. Ich denke man sagt dazu, dass ich mir die Zunge verbrannt habe.

Endlich ist es soweit. Der ultimative Geschmackstest. Dem Kaffee fehlt fast vollkommen der schreckliche Nachgeschmack. Dieser ist nur im geringsten Masse vorhanden. Man spürt ihn im hinteren Zungenbereich. Im dem Bereich wo man Bitterstoffe wahrnimmt. Für diejenigen die sich abgeschreckt fühlen sei gesagt, dass ein Vortesten des Kaffees auf Zungenwurst kaum zum gleichen persönlichen Erlebnis führt.

Insgesamt schmeckt der Kaffee wie ein stärkerer Kaffee der gebrühten Sorte. Kräftig, nicht zu kräftig, bischen bitterer, nicht zu bitter. Wer milden Kaffee gewohnt ist, dem wird dieser Kaffee nicht so zusagen.

Die Ergiebigkeit des ansprechend gestyltem 100 Gramm Glases schwankt natürlich nach persönlichem Geschmack. Wer es zwischen den Zähnen quietschen haben muss kommt ca. 20 Tassen weit. Wer es etwas sanfter mag, kommt 30 Tassen weit und wenn der Behälter garnicht leer wird, dann sollte man die eingangs erwähnte Durchfallproblematik in Erwägung ziehen und wo sind eigentlich die Kinder ?

Fazit:
Der Kaffe schmeckt für einen löslichen Kaffee gut. Mein Favorit bleibt aber eindeutig der frisch gebrühte Kaffee, denn auch Jakobs „Momente“ hat Momente mit Nachgeschmack. Darüber hinaus ist der Kaffee recht teuer. Bedenkt man, dass man aus 500 Gramm normalen Kaffee ca. die 3 fache Menge herausbekommt, so ist der lösliche Kaffee auch ungefähr 3x so teuer. 3 Pfund Kaffee gegenüber 9 Gläser „Momente“ und von dem gespartem Geld kann man sich ne Kaffeemaschine leisten.

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