Jar Of Flies - Alice in Chains Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von Artatius
Whale & Wasp
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nach dem weltweiten Erfolg des zweiten Albums und Klassikers des Grunge-Genres „Dirt“ veröffentlichten Alice in Chains 1994 mit „Jar Of Flies“ eine für viele überraschend ruhige EP, die auch als Doppel-CD mit der 1992 nur in den USA veröffentlichten EP „Sap“ erhältlich ist. Ich besitze eben jene Doppel-CD und möchte somit zunächst, aufgrund der Chronologie, auf „Sap“ eingehen.
Die fünf Songs umfassende EP „Sap“ zeigt Alice in Chains von ihrer harmonischen und gefühlvollen Seite. Größtenteils rein akustisch gehalten verzichten die vier Musiker mit Ausnahme von dem Refrain von „Got Me Wrong“ auf kernige, harte Gitarrenriffs in den ersten vier Songs.
An Intensität verlieren die Songs trotz der ruhigen Darbietung nicht, und bestechen vor allem durch wunderbare Melodien, denen sich der oftmals so disharmonische und verstörende Gesang von Layne Staley diesmal erstaunlich harmonisch anpasst. Vollkommen unpassend und nicht einmal mit einem Titel versehen ist der chaotische fünfte Song dieser EP, welcher wohl eher eine Krach-Collage denn ein Musikstück ist.
„Jar Of Flies“ knüpft an die ruhigen Momente von „Sap“ nahtlos an. In gerade einmal sieben Tagen spielten Alice in Chains, die sich personell gegenüber „Sap“ in dem neuen Bassisten Mike Inez unterscheiden, der den auch auf „Dirt“ noch den Baß spielenden Mike Starr ersetzt, sieben ebenfalls meist ruhig gestaltete Songs ein. Und die ersten vier Songs „Rotten Apple“, „Nutshell“, I Stay Away“ und „No Excuses“ sind wohl mit das Beste, was Alice in Chains je eingespielt haben.
Hervorheben muß man vor allem das durch Streicher unterstützte „I Stay Away“, welches gerade während der Streicheinlagen eine Gänsehaut garantiert (ebenso bei „Whale & Whasp“) und durch die teilweise typisch disharmonische Tonfolge des Gesangs von Layne Staley noch am Ehesten an die früheren Werke von Alice in Chains erinnert.
Wiederum nur der letzte Song „Swing On This“ sticht eher unangenehm heraus, da er im Gegensatz zu den sechs vorherigen Songs einen zu verstörenden Charakter besitzt.
Fazit: Diese beiden EP´s zeigen Alice in Chains von ihrer pursten Seite. Kein Verstecken hinter satten Gitarrenriffs, sondern wunderschöne Gitarrenmusik. Und es ist wohl auch die mutigste CD der Band, die dem Grunge-Klassiker „Dirt“ ein Werk folgen ließen, mit dem in dieser Form sicher niemand gerechnet hat.
Die fünf Songs umfassende EP „Sap“ zeigt Alice in Chains von ihrer harmonischen und gefühlvollen Seite. Größtenteils rein akustisch gehalten verzichten die vier Musiker mit Ausnahme von dem Refrain von „Got Me Wrong“ auf kernige, harte Gitarrenriffs in den ersten vier Songs.
An Intensität verlieren die Songs trotz der ruhigen Darbietung nicht, und bestechen vor allem durch wunderbare Melodien, denen sich der oftmals so disharmonische und verstörende Gesang von Layne Staley diesmal erstaunlich harmonisch anpasst. Vollkommen unpassend und nicht einmal mit einem Titel versehen ist der chaotische fünfte Song dieser EP, welcher wohl eher eine Krach-Collage denn ein Musikstück ist.
„Jar Of Flies“ knüpft an die ruhigen Momente von „Sap“ nahtlos an. In gerade einmal sieben Tagen spielten Alice in Chains, die sich personell gegenüber „Sap“ in dem neuen Bassisten Mike Inez unterscheiden, der den auch auf „Dirt“ noch den Baß spielenden Mike Starr ersetzt, sieben ebenfalls meist ruhig gestaltete Songs ein. Und die ersten vier Songs „Rotten Apple“, „Nutshell“, I Stay Away“ und „No Excuses“ sind wohl mit das Beste, was Alice in Chains je eingespielt haben.
Hervorheben muß man vor allem das durch Streicher unterstützte „I Stay Away“, welches gerade während der Streicheinlagen eine Gänsehaut garantiert (ebenso bei „Whale & Whasp“) und durch die teilweise typisch disharmonische Tonfolge des Gesangs von Layne Staley noch am Ehesten an die früheren Werke von Alice in Chains erinnert.
Wiederum nur der letzte Song „Swing On This“ sticht eher unangenehm heraus, da er im Gegensatz zu den sechs vorherigen Songs einen zu verstörenden Charakter besitzt.
Fazit: Diese beiden EP´s zeigen Alice in Chains von ihrer pursten Seite. Kein Verstecken hinter satten Gitarrenriffs, sondern wunderschöne Gitarrenmusik. Und es ist wohl auch die mutigste CD der Band, die dem Grunge-Klassiker „Dirt“ ein Werk folgen ließen, mit dem in dieser Form sicher niemand gerechnet hat.
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