Joe Cocker Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von CocoK
Joe derZahme
Pro:
guter Sound
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Reibeisenstimme des Joe Cocker ist immer noch eine der auffälligsten in der Pop-Szene. Mit seinem 22 (!) Album \"No Ordinary World\" hat er eine CD geschaffen, die sicherlich nicht an die großen Erfolge heranreicht, aber wie gewohnt solide Pop-Musik liefert.
Trackfolge:
1. First We Take Manhattan
2. My Fater\'s Son
3. While You See A Chance
4. She Believes In Me
5. No Ordinary World
6. Where Would I Be Now
7. Ain\'t Gonna Cry Again
8. Soul Rising
9. Naked Without You
10. Love To Lean On
11. On My Way Home
Mit seiner Version von leonard Cohens \"First We Take Manhatten\" gelingt Joe Cocker mal wieder eine Coverversion, die sich von den anderen positiv abhebt. Dieses Stück erinnert denn auch wohl am ehesten an die großen Erfolge - nicht zuletzt wegen des eingehenden Grooves und der von Steve McEwan hervorragend gespielten Gitarre. Auch der Backgroundchor ist typisch für die Musik Joe Cockers.
\"Different Roads\" ist ein eingängiges balladenähnliches Stück, das sehr melodiös daherkommt und mit sanfter Gitarrenuntermalung zu einem Popsong wird, das ein wenig sehr brav wirkt.
Das dritte Stück wiederum \"My Father\'s Son\" passt schon eher wieder in die Cocker Richtung. Bluesrhythmus, mit passendes Breaks interessant gespielt, dazu die Stimme, die hier (fast) die ganze Bandbreite bringt.
Bei der Version von \"While You See a Chance\" scheint Cocker kein glückliches Händchen gehabt zu haben. Er quält sich eher durch das Stück, und wer das Original von Steve Winwood kennt, der ist schon gar nicht überzeugt davon.
\"She Believes In Me\" von Brian Adams bringt da schon eher wieder etwas Abwechslung in Musik und Stimme: ein durch \"Schweineorgel\" und Adams - typische Gitarrenriffs harmonischer Sond, der auch nicht Cocker - Fans überzeugen sollte.
Der Rest des Albums, einschließlich des Titelsongs platschert dann mehr oder weniger dahin, ohne den Zuhörer vom Hocker zu reißen, aber auch ohne ihn zu enttäuschen. Allesamt Beweise für sauber gespielte und mit Ausdruckskraft gesungene Pop-Musik, die leider so wenig erinnert an den Rock des ehemaligen Joe Cockers.
Fazit:
Ein Album des alten Reibeisens, das für Fans natürlich Pflicht ist, das sich auch einer großen Käuferschicht gewiss ist, aber das keine Überraschungen oder ganz besonderen Höhepunkte bringt. Joe Cocker wird eben auch zahmer und gesetzter, und das hört man an diesem Album. Trotzdem ist es allemal besser als Vieles, was an vergänglicher Pop-Musik täglich auf den Markt kommt.
Trackfolge:
1. First We Take Manhattan
2. My Fater\'s Son
3. While You See A Chance
4. She Believes In Me
5. No Ordinary World
6. Where Would I Be Now
7. Ain\'t Gonna Cry Again
8. Soul Rising
9. Naked Without You
10. Love To Lean On
11. On My Way Home
Mit seiner Version von leonard Cohens \"First We Take Manhatten\" gelingt Joe Cocker mal wieder eine Coverversion, die sich von den anderen positiv abhebt. Dieses Stück erinnert denn auch wohl am ehesten an die großen Erfolge - nicht zuletzt wegen des eingehenden Grooves und der von Steve McEwan hervorragend gespielten Gitarre. Auch der Backgroundchor ist typisch für die Musik Joe Cockers.
\"Different Roads\" ist ein eingängiges balladenähnliches Stück, das sehr melodiös daherkommt und mit sanfter Gitarrenuntermalung zu einem Popsong wird, das ein wenig sehr brav wirkt.
Das dritte Stück wiederum \"My Father\'s Son\" passt schon eher wieder in die Cocker Richtung. Bluesrhythmus, mit passendes Breaks interessant gespielt, dazu die Stimme, die hier (fast) die ganze Bandbreite bringt.
Bei der Version von \"While You See a Chance\" scheint Cocker kein glückliches Händchen gehabt zu haben. Er quält sich eher durch das Stück, und wer das Original von Steve Winwood kennt, der ist schon gar nicht überzeugt davon.
\"She Believes In Me\" von Brian Adams bringt da schon eher wieder etwas Abwechslung in Musik und Stimme: ein durch \"Schweineorgel\" und Adams - typische Gitarrenriffs harmonischer Sond, der auch nicht Cocker - Fans überzeugen sollte.
Der Rest des Albums, einschließlich des Titelsongs platschert dann mehr oder weniger dahin, ohne den Zuhörer vom Hocker zu reißen, aber auch ohne ihn zu enttäuschen. Allesamt Beweise für sauber gespielte und mit Ausdruckskraft gesungene Pop-Musik, die leider so wenig erinnert an den Rock des ehemaligen Joe Cockers.
Fazit:
Ein Album des alten Reibeisens, das für Fans natürlich Pflicht ist, das sich auch einer großen Käuferschicht gewiss ist, aber das keine Überraschungen oder ganz besonderen Höhepunkte bringt. Joe Cocker wird eben auch zahmer und gesetzter, und das hört man an diesem Album. Trotzdem ist es allemal besser als Vieles, was an vergänglicher Pop-Musik täglich auf den Markt kommt.
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