John Carpenter's Vampires: Los Muertos (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von das-christian

Los Bon Jovi!

Pro:

Viel Action und Gewalt, gute Schauspieler

Kontra:

FSK 16 ist fragwürdig

Empfehlung:

Ja

Einleitung

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Vampirfilmen, da mich diese Wesen eigentlich nie wirklich schocken konnten und ihre Tötungsstrategien im Grunde sehr plump und einfach waren. Trotzdem passiert es hin und wieder, dass ich mir einen Vampirfilm anschaue, so auch vor zirka einem Monat als ich den Film John Carpenters Vampire: Los Muertos in die Finger bekam. Hier nun mein Bericht über den Film in dem Jon Bon Jovi die Hauptrolle spielt.

Story

Derek Bliss (Jon Bon Jovi) ist Vampirjäger. Gerade eben löscht er einen als Prostituierte getarnten Vampir aus, schon bekommt er den nächsten Fall. Derek soll ein Team zur Vernichtung von Vampiren zusammenstellen. Hierzu will er Vater Guiteau aufsuchen, der in seinem Kloster das schwarze Kreuz versteckt hält, dieser ist jedoch bereits tot. Derek macht sich währenddessen auf die Suche nach den anderen Mitgliedern, er muss jedoch feststellen dass alle bereits tot sind. In einer Bar trifft Derek Zoey (Natasha Gregson Wagner). Er muss jedoch feststellen dass sie bereits tot ist und plant sie umzubringen. Als er aus der Toilette herauskommt sieht er jedoch nur noch Leichen denen die Kehlen aufgeschlitzt wurden, Zoey ist verschwunden. Zoey trifft er jedoch bei Tageslicht auf der Straße wieder, nach kurzen Querelen nimmt Derek Zoey mit, da bei ihr die Umwandlung zum Vampir noch nicht eingetreten ist. Als sie wieder zurück ins Kloster gehen, sehen sie nur noch ein Blutbad, das Kreuz wurde ebenfalls geklaut. Im Kloster treffen sie Vater Rodrigo (Christián de la Fluente), der als einziger überlebt hat. Hier trifft Derek auch Sancho wieder, ein kleiner Junge der ihm bereits vorher in der Kirche beim Vampire erlegen geholfen hat. Zu viert versuchen sie nun Una (Arly Jover) zu erledigen, die Frau die für das Massaker im Kloster und in der Bar verantwortlich ist. Sie bekommen jedoch noch einen Vampirjäger, Ray (Darius McCrary), der den vieren bei ihrer Suche helfen soll. Die Jags nach Una gestaltet sich schwierig, da sie den 5 Vampirjägern immer einen Schritt voraus ist.

Schauspieler

Hauptdarsteller ist Jon Bon Jovi, dem ein schwieriger Part zugetragen wurde. Der Sänger spielt den coolen Vampirjäger und zugleich auch noch den Hauptakteur. Wenn man nicht immer an seine Gesangskarriere denkt, dann kann man erkennen, dass er seine Rolle recht gut und sicher spielt. Darius McCrary wusste ich anfangs nicht zuzuordnen, bis mir dann einfiel, dass er Eddie in der Sitcom alle unter einem Dach war. Ansonsten sagen mir die anderen Namen rein gar nichts, einzig die Una-Darstellerin Arly Jover dürfte einigen noch aus Blade bekannt sein. Es sind keine amateurhaften Synchronisationsstimmen am Werk, alle Darsteller machen einen positiven Eindruck.

Meine Meinung

Die Story ist schon sehr ähnlich mit der von From Dusk Till Dawn. Die Musik ist sehr ähnlich und das Szenario in dem der Film läuft unterscheidet sich auch kaum. Die Story selbst ist recht schwer zu verfolgen, da sie im Film eigentlich nur hintergründig ist. Man weiß im Grunde nur, dass Una etwas Großes vor hat und die 5 Freunde sie ausschalten müssen, damit Una nicht ihr Ziel erreicht. Das Ende ist relativ offen, zum Teil erwartet man es zum anderen Teil denkt man sich auch, warum man so ein offenes und doch nicht perfektes Ende gewählt hat.

Der Film konnte mit sehr viel Action überzeugen, auch wenn es wenige Schießereien gab, gab es umso mehr Morde mit anderen Werkzeugen. Der Film konnte mich spannungsmäßig gesehen nicht ganz überzeugen, da einem die Story nicht wirklich fesselt. Romantik gibt es nicht, beide Damen des Films, Una und Zoey waren beide nicht für lang anhaltende Liebesstorys eingeplant. Lachen konnte ich ehrlich gesagt an keiner einzigen Stelle des Films.

Der Streifen dient schon sehr zur Unterhaltung, es ist auch zu erkennen, dass es kein Low Budget-Film ist. Die Szenarien und Mordszenen sahen alle schon sehr professionell und hart aus. In einer Szene wir einem Wachmann die Zunge heraus gebissen, anschließend verüben sich die Vampire an seinen Innereien. Ich konnte auch keine logischen Fehler erkennen die den Film in seiner Qualität niedriger einstufen würden. Dieser Film knöpft so gut wie gar nicht an den ersten Teil an, somit benötigt man keine Vorkenntnisse.

Daten zum Film

Der Film besitzt eine FSK 16, was für mich aber unbegreiflich ist. Es werden Kehlen aufgerissen, Köpfe abgerissen und Innereien entnommen. Einige Szenen waren schon sehr eklig, somit wäre eine FSK 18 angebrachter gewesen. Der Film ist knappe 90 Minuten lang. Regisseur ist Tommy Lee Wallace, er führte in Filmen Wie Halloween 3 und Stephen King’s Es Regie.

Fazit

Es ist kein schlechter Film, aber irgendwie kennt man das Thema mit den Vampiren in dieser Weise schon. Es gibt schon sehr derbe Szenen, die den Film in seiner Qualität aufstufen, jedoch auch die Empfehlung für zart besaitete fallen lässt. Aber es ist einer von vielen Vampirfilmen, den man sich anschauen kann jedoch schnell wieder vergisst. Empfehlenswert ist der Film auf alle Fälle, ich fand ihn nicht schlecht, aber es gibt viel bessere Vampirfilme.

14 Bewertungen, 1 Kommentar

  • micha0612

    18.07.2006, 11:42 Uhr von micha0612
    Bewertung: sehr hilfreich

    Film klasse und Jon Bon Jovi erst:-).LG