John Frieda Sheer Blonde Spotlight Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2004
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Summe aller Bewertungen
- Geruch:
- Wirkung:
- Verträglichkeit:
- Auswaschbarkeit:
Erfahrungsbericht von Moira
ALL THAT IS GOLD DOES NOT GLITTER...
Pro:
Glanz, Entwirrfähigkeit, Ergiebigkeit
Kontra:
Silikon ist nicht eben umweltfreundlich, Preis (auf den ersten Blick jedenfalls)
Empfehlung:
Ja
...not all those who wander are lost. Ich stehe im Drogeriemarkt und schau was das Spotlight kost. Hey, im Angebot, da greif ich doch sofort zu, wenn das John Frieda sheer blonde Spotlight mal ausnahmsweise unter 6 € zu haben ist.
Es war einmal ein Mädchen namens Moira mit güldenem Haar, das verliebte sich in einen Prinzen hoch oben im Norden. Fortan lebte es glücklich und zufrieden in einem orangenen Schloss, umgeben von hundert Pferden und vielen Schafen. Doch Sonne, Orkane und Schneestürme machten das lange güldene Haar doch recht störrisch, und so suchte Moira häufig den Body Shop in der nahen Stadt auf, denn damals hatte sie noch Geld.
Was gab es dort doch für herrliche Produkte, mit denen selbst die ärgsten Zotteln nach dem Waschen leicht kämmbar gemacht werden konnten und selbst elektrisches Aufladen vermieden wurde. Doch die Zeiten ändern sich, und so gefiel es dem Prinzen eines Tages nicht mehr, auf den Ländereien seiner Eltern in stetiger Knechtschaft, wie er meinte, leben zu müssen. Er verkaufte sein Schloss, und so zogen er und Moira samt ihren Leibrössern und dem Hofhund in ein türkisfarbenes Reihenhaus an einer Bucht am Fjord, zwischen Bergen und Meer, damit er sich ein eigenes Imperium aufbauen konnte.
Doch Moiras Haaren tat die weite Entfernung zum Body Shop gar nicht gut, doch so schlimm war das nicht, denn allzu lange wohnten sie nicht im türkisen Reihenhaus. Den Prinzen gelüstete es nämlich wieder nach einem standesgemäßen Schloss, diesmal in dunkelblau. Doch nicht nur die Schlossfarbe, auch das Verhältnis zwischen Moira und ihrem Prinzen verdüsterte sich, denn nach einem Besuch bei ihren Eltern im fernen Süden musste sie dort eine neue Prinzessin vorfinden.
Da Moira in den letzten zwei Wochen keinen geeigneten Prinzen mehr auftreiben konnte und sie auch nicht vorhatte, nach jahrelangem Schlossleben sich nun für den Rest ihres Lebens bei anderen Leuten als Stallmagd zu verdingen, zog sie erst mal wieder in ihre alte Heimat in den Süden.
Dort fand sie zwar Arbeit, aber kein standesgemäßes Schloss, doch immerhin ließ es sich dann mit Blick auf eine Burg ganz gut in der neuen Stadt aushalten. Hier machte Moira erst mal die vielen verschiedenen Läden unsicher, denn man muss sich ja gut informieren, für was man so alles sein nicht mehr vorhandenes Geld ausgeben kann.
Und schließlich stieß Moira auf ein Produkt, das dem Detangling Spray von Body Shop in vielen Bereichen fast ebenbürtig war und es in anderen wiederum übertraf. Ein großer Vorteil war, dass das Spotlight aus der sheer blonde Reihe von John Frieda gerade mal halb so viel kostete als das Spray und sich darüber hinaus als viiiiel ergiebiger erwies.
Doch was für Verheißungen waren es, die Moira ihr letztes Geld zücken ließen? \"Hochwirksames Gloss\" hieß es da auf dem hellgüldenen Metallbehälter mit dem weißen Pumpbehälter und der durchsichtigen Kappe. Dieses sollte blondem Haar einen hell leuchtenden Funkel-Schimmer verleihen, ultraleicht sein sowie nasses Haar glätten und es optimal frisierbar machen. Von einem glanzfollen Glamour-Finisch war da die Rede, und somit griff Moira zu dem \"hi-beam glosser and power detangler\" (Anm.: detangler heißt soviel wie \"Entwirrer\" :) ).
75 ml waren gerade mal enthalten, aber Moira sollte noch darüber staunen, wie lange sie mit ihren langen Haaren damit auskommen würde. Bisher hatte sie beim Auskämmen ihrer nassen Haare immer kräftig im Stillen geflucht, doch mit dem Spotlight trübte nichts mehr ihre Stimmung, jedenfalls nichts haarbedingtes. Die nassen Haare mussten gar nicht erst abgetrocknet werden, sondern es wurde eine kleine Menge (max. haselnussgroß reicht selbst bei meinen längeren Haaren leicht) auf das tropfnasse Haar gegeben und bis in die Spitzen verteilt. Dann flutschte der Kamm so richtig durch, und auch wenn noch Knoten drin waren, waren die schnell entwirrt.
Auch im trockenen Haar machte sich das Spotlight gut. Ein bis zwei Tropfen (in etwa eine erbsengroße Menge), bei Bedarf hin und wieder auch mehr, werden in den Händen verrieben und auf die trockenen Haare aufgetragen. Neu nachwachsende Haare werden so gebändigt, und die Haare fliegen nicht mehr, nur weil man die falschen Schuhe anhat. Die Haare werden dann ganz weich und glatt, und erhalten wirklich einen schönen Glanz. Man sollte aber aufpassen, nicht zuviel zu nehmen, denn wenn mans übertreibt, wirken die Haare leicht pappig. In diesem Fall lässt sich mit nochmal Bürsten aber einiges retten.
Hergestellt wird das Produkt in Großbritannien, die dicke glatte Konsistenz (auch die Hände werden gleich glatter bei Verwendung) kommt wohl durch einen ordentlichen Silikonanteil, der zwar nicht gerade umweltfreundlich ist, aber sehr gut haarglättend und glanzfördernd wirkt. Weitere Inhaltsangaben lasse ich jetzt, denn die Inhaltsstoffe sind in den meisten ähnlichen Produkten auch vertreten. Das Produkt ist gut verträglich, so dass es zu keinen größeren Abwehrreaktionen kommen dürfte. Ein bisschen stört mich höchstens, dass nach dem Verwenden im trockenen Haar die Hände so glatt-pappig sind, diese müssen nach der Anwendung dann halt noch gewaschen werden. Der Duft ist neutral bis angenehm, eher süß, aber nicht zu sehr. Außerdem hält er sich auch nicht zu lange im Haar. Die Auswaschbarkeit ist ebenfalls sehr gut.
Je nach Häufigkeit der Verwendung reicht mir eine Flasche monatelang bis über ein halbes Jahr, so dass mit Sicherheit ein gutes Preis-Leistungsverhältnis gegeben ist. Auch nach langer Anwendung verliert das Produkt nicht an Wirkung, und bei sparsamer Dosierung werden die Haare nicht belastet, das Spotlight sollte außerdem für jeden Haartyp geeignet sein (meine sind an den Spitzen eher trocken, fetten aber sonst eher schnell nach). Der Glanz ist schöner als bei den allermeisten ähnlichen Produkten, und die Entwirrfähigkeit bei nassem Haar unschlagbar. Somit halte die Höchstnote für mehr als angemessen.
~ ~ ~PS: dieser Artikel wurde ebenfalls unter meinem Ciao-Account veröffentlicht ~ ~ ~
Es war einmal ein Mädchen namens Moira mit güldenem Haar, das verliebte sich in einen Prinzen hoch oben im Norden. Fortan lebte es glücklich und zufrieden in einem orangenen Schloss, umgeben von hundert Pferden und vielen Schafen. Doch Sonne, Orkane und Schneestürme machten das lange güldene Haar doch recht störrisch, und so suchte Moira häufig den Body Shop in der nahen Stadt auf, denn damals hatte sie noch Geld.
Was gab es dort doch für herrliche Produkte, mit denen selbst die ärgsten Zotteln nach dem Waschen leicht kämmbar gemacht werden konnten und selbst elektrisches Aufladen vermieden wurde. Doch die Zeiten ändern sich, und so gefiel es dem Prinzen eines Tages nicht mehr, auf den Ländereien seiner Eltern in stetiger Knechtschaft, wie er meinte, leben zu müssen. Er verkaufte sein Schloss, und so zogen er und Moira samt ihren Leibrössern und dem Hofhund in ein türkisfarbenes Reihenhaus an einer Bucht am Fjord, zwischen Bergen und Meer, damit er sich ein eigenes Imperium aufbauen konnte.
Doch Moiras Haaren tat die weite Entfernung zum Body Shop gar nicht gut, doch so schlimm war das nicht, denn allzu lange wohnten sie nicht im türkisen Reihenhaus. Den Prinzen gelüstete es nämlich wieder nach einem standesgemäßen Schloss, diesmal in dunkelblau. Doch nicht nur die Schlossfarbe, auch das Verhältnis zwischen Moira und ihrem Prinzen verdüsterte sich, denn nach einem Besuch bei ihren Eltern im fernen Süden musste sie dort eine neue Prinzessin vorfinden.
Da Moira in den letzten zwei Wochen keinen geeigneten Prinzen mehr auftreiben konnte und sie auch nicht vorhatte, nach jahrelangem Schlossleben sich nun für den Rest ihres Lebens bei anderen Leuten als Stallmagd zu verdingen, zog sie erst mal wieder in ihre alte Heimat in den Süden.
Dort fand sie zwar Arbeit, aber kein standesgemäßes Schloss, doch immerhin ließ es sich dann mit Blick auf eine Burg ganz gut in der neuen Stadt aushalten. Hier machte Moira erst mal die vielen verschiedenen Läden unsicher, denn man muss sich ja gut informieren, für was man so alles sein nicht mehr vorhandenes Geld ausgeben kann.
Und schließlich stieß Moira auf ein Produkt, das dem Detangling Spray von Body Shop in vielen Bereichen fast ebenbürtig war und es in anderen wiederum übertraf. Ein großer Vorteil war, dass das Spotlight aus der sheer blonde Reihe von John Frieda gerade mal halb so viel kostete als das Spray und sich darüber hinaus als viiiiel ergiebiger erwies.
Doch was für Verheißungen waren es, die Moira ihr letztes Geld zücken ließen? \"Hochwirksames Gloss\" hieß es da auf dem hellgüldenen Metallbehälter mit dem weißen Pumpbehälter und der durchsichtigen Kappe. Dieses sollte blondem Haar einen hell leuchtenden Funkel-Schimmer verleihen, ultraleicht sein sowie nasses Haar glätten und es optimal frisierbar machen. Von einem glanzfollen Glamour-Finisch war da die Rede, und somit griff Moira zu dem \"hi-beam glosser and power detangler\" (Anm.: detangler heißt soviel wie \"Entwirrer\" :) ).
75 ml waren gerade mal enthalten, aber Moira sollte noch darüber staunen, wie lange sie mit ihren langen Haaren damit auskommen würde. Bisher hatte sie beim Auskämmen ihrer nassen Haare immer kräftig im Stillen geflucht, doch mit dem Spotlight trübte nichts mehr ihre Stimmung, jedenfalls nichts haarbedingtes. Die nassen Haare mussten gar nicht erst abgetrocknet werden, sondern es wurde eine kleine Menge (max. haselnussgroß reicht selbst bei meinen längeren Haaren leicht) auf das tropfnasse Haar gegeben und bis in die Spitzen verteilt. Dann flutschte der Kamm so richtig durch, und auch wenn noch Knoten drin waren, waren die schnell entwirrt.
Auch im trockenen Haar machte sich das Spotlight gut. Ein bis zwei Tropfen (in etwa eine erbsengroße Menge), bei Bedarf hin und wieder auch mehr, werden in den Händen verrieben und auf die trockenen Haare aufgetragen. Neu nachwachsende Haare werden so gebändigt, und die Haare fliegen nicht mehr, nur weil man die falschen Schuhe anhat. Die Haare werden dann ganz weich und glatt, und erhalten wirklich einen schönen Glanz. Man sollte aber aufpassen, nicht zuviel zu nehmen, denn wenn mans übertreibt, wirken die Haare leicht pappig. In diesem Fall lässt sich mit nochmal Bürsten aber einiges retten.
Hergestellt wird das Produkt in Großbritannien, die dicke glatte Konsistenz (auch die Hände werden gleich glatter bei Verwendung) kommt wohl durch einen ordentlichen Silikonanteil, der zwar nicht gerade umweltfreundlich ist, aber sehr gut haarglättend und glanzfördernd wirkt. Weitere Inhaltsangaben lasse ich jetzt, denn die Inhaltsstoffe sind in den meisten ähnlichen Produkten auch vertreten. Das Produkt ist gut verträglich, so dass es zu keinen größeren Abwehrreaktionen kommen dürfte. Ein bisschen stört mich höchstens, dass nach dem Verwenden im trockenen Haar die Hände so glatt-pappig sind, diese müssen nach der Anwendung dann halt noch gewaschen werden. Der Duft ist neutral bis angenehm, eher süß, aber nicht zu sehr. Außerdem hält er sich auch nicht zu lange im Haar. Die Auswaschbarkeit ist ebenfalls sehr gut.
Je nach Häufigkeit der Verwendung reicht mir eine Flasche monatelang bis über ein halbes Jahr, so dass mit Sicherheit ein gutes Preis-Leistungsverhältnis gegeben ist. Auch nach langer Anwendung verliert das Produkt nicht an Wirkung, und bei sparsamer Dosierung werden die Haare nicht belastet, das Spotlight sollte außerdem für jeden Haartyp geeignet sein (meine sind an den Spitzen eher trocken, fetten aber sonst eher schnell nach). Der Glanz ist schöner als bei den allermeisten ähnlichen Produkten, und die Entwirrfähigkeit bei nassem Haar unschlagbar. Somit halte die Höchstnote für mehr als angemessen.
~ ~ ~PS: dieser Artikel wurde ebenfalls unter meinem Ciao-Account veröffentlicht ~ ~ ~
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