Jumbo Spiele Rubik's Cube Testbericht


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Summe aller Bewertungen
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von RAIKOE
Würfel treibt Mensch fast in den Wahnsinn
Pro:
Wird nie langweilig, leicht mitzunehmen, günstig
Kontra:
Kann einen wahnsinnig machen ;-))
Empfehlung:
Ja
Heute soll es mal um ein schon fast tot geglaubtes „Spielzeug“ gehen, dass die Macht hat, seinen Besitzer fast in den Wahnsinn zu treiben. Es ist der „Rubik’s Cube“, der im Volksmund auch Zauberwürfel genannt wird.
Bereits in der Schulzeit besaß ich mehrere Varianten dieser Spezies, die dann im weiteren Verlauf meines Lebens nach und nach ausgestorben sind.
Bis jetzt, denn vor einigen Monaten gab es eine Wiederauferstehung des magischen Quaders.
Aber nun erstmal alles der Reihe nach:
Die Geschichte des Cube begann in Ungarn.
Hier ließ sein Erfinder Ernö Rubik den Zauberwürfel im Januar 1975 patentieren. Ende 1977 begann dann langsam der Siegeszug des Würfels im kapitalistischen Teil der Welt wobei der Höhepunkt seiner Karriere etwa um 1981 / 1982 erreicht wurde. Danach ließ das Interesse am Zauberwürfel immer mehr nach, bis er fast aus allen Gedächtnissen verschwunden war.
Wie viele Würfel insgesamt an den Mann gebracht worden sind, konnte ich leider nicht herausfinden. Aufgrund der Daten die ich gefunden habe, müssen es so etwa zwischen 150 und 200 Millionen Exemplare sein.
Ach ja, was ich bisher auch nicht wusste: In den USA heißt der Zauberwürfel aufgrund einer Patentklage seit 1984 „Nichol’s Cube“. Ein Chemiker namens Larry D. Nichols hat bereits 1972 ein ähnliches Spielzeug in den USA patentieren lassen.
Quelle: New York Times vom 3.12.1984
Und hier der Link zum selbst nachlesen: http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9B00E6DB1438F930A35751C1A962948260
Das Ziel des Spiels ist eigentlich relativ simpel.
Nachdem man den schön geordneten Würfel aus der Verpackung genommen hat, muss man ihn zunächst durch Drehungen der verschiedenen Ebenen um ihre Achsen in irgendeine Stellung bringen. Hiernach sollte er recht kunterbunt ausschauen.
Nun muss man ihn, durch Drehen der verschiedenen Ebenen um ihre Achsen, einfach wieder in die Grundstellung bringen, so dass alle sechs Seiten einfarbig sind. (Einfach – Hahaha, so’n Quatsch!)
Die technische Daten des Standard 3x3x3 Zauberwürfels will ich euch hier nicht vorenthalten:
Preis (z.B. Amazon): 12,95 €
Kantenlänge: ca. 57 mm
Gewicht: 95 Gramm (selbst gewogen)
Mindestens erforderliche Anzahl von Zügen zum Ordnen: 26
Nimmt man das gute Stück auseinander ( was auch eine Lösungsmöglichkeit ist ;-) ), sollten vor einem auf dem Tisch folgende 21 Teile vor einem liegen:
- ein Achsenkreuz, das Herzstück des Würfels, an dem die 6 so genannten Mittelsteine befestigt sind
- 12 Kantensteine, die jeweils zweifarbig sind
- 8 Ecksteine mit je drei unterschiedlich farbigen Flächen
Anzahl der möglichen Stellungen des Würfels: 43252003274489856000 (kürzer: ca. 4,325 x 10^19)
Rekorde und Meisterschaften gibt es auch (Quelle: http://www.recordholders.org/de/list/rubik.html):
Rekordhalter im Würfelordnen ist der Franzose Thibaut Jacquinot, der den Würfel bei der spanischen Meisterschaft 2007 in nur 9,86 Sekunden geordnet hat.
Mit den Füßen hat es Anssi Vanhala aus Finnland bei den Helsinki Open am 13. Januar 2007 in 51,13 Sekunden geschafft.
Mit verbundenen Augen konnte Clément Gallet aus Frankreich bei der Europameisterschaft 2006 in Paris den Würfel in 23,06 Sekunden ordnen.
Der teuerste Zauberwürfel wurde 1995 von Diamond Cutters International hergestellt. Der Würfel (in Originalgröße und voll funktionsfähig) aus 18-karätigem Gold ist mit 22,5 Karat Amethysten, 34 Karat Rubinen und 34 Karat Smaragden besetzt. Der Wert des Würfels wurde auf 1,5 Millionen $ geschätzt.
Aber nun zur Geschichte der Wiedergeburt bei mir. Ostern 2007 gab es aufgrund des 70. Geburtstags meiner Tante Besuch von meinem Cousin und seiner Familie.
Hierbei habe ich von seinen Kindern einen Rubik’s Cube geschenkt bekommen. Zunächst war ich doch ein wenig überrascht über dieses Spielzeug und die Tatsache, dass es den Würfel überhaupt noch gibt. Auch bei mir war seine Existenz komplett aus dem Gedächtnis gelöscht.
Nach dem Essen also erstmal das gute Stück ausgepackt und in seiner Vollkommenheit bewundert (immerhin war er ja noch komplett geordnet). Als ich den Würfel in den Händen hielt und langsam anfing, die Ebenen zu drehen, kam sofort das alte Gefühl von damals wieder – und ZACK, da war’s passiert. Ich hatte mehrere Ebenen planlos verdreht, so dass ich ihn nicht sofort wieder herrichten konnte.
In diesem Moment hatte mich das alte Würfelfieber wieder gepackt! Ich habe ihn also komplett verdreht und begann dann mit dem Wiederaufbau. Selbst bestimmte Züge um Eck- und Kantensteine wie gewünscht zu platzieren fielen mir wieder ein – aber leider nicht alle.
So habe ich dann bis zum Abend krampfhaft versucht, den Würfel zu ordnen ohne dem Wahnsinn zu verfallen. Das Problem war auch, dass ich das Ding einfach nicht wieder weglegen konnte. Ich musste den Würfel besiegen – das war mein Ziel für diesen Tag…
Ich habe es dann auch tatsächlich geschafft!!!
Hierzu muss ich aber zu meiner Schande gestehen, dass ich spät in der Nacht das Internet zu Rate gezogen habe, um bei der Lösung meines Problems behilflich zu sein. :-( War aus Spielersicht sicher nicht die ganz saubere Variante, aber ich dachte mir: Lieber jetzt eine Lösung suchen, als morgen früh in der Hab-Mich-Lieb-Jacke abgeholt zu werden.
Bis heute habe ich den Würfel schon wieder viele Male verdreht um ihn anschließend zu ordnen. Er steht immer auf meinem privaten Schreibtisch und in einer ruhigen Minute, oder wenn ich ein wenig Ablenkung brauche, nehme ich mir den Cube zur Brust. Auf mich wirken das Spiel mit dem Würfel und die altbekannten Geräusche beim Drehen der Ebenen beruhigend. Darüber hinaus ist es ein gutes Gefühl, wenn der Würfel dann später wieder geordnet auf seinem Platz ruht.
Mein Fazit zum Rubik’s (Nichol’s) Cube:
Höchstpunktzahl für dieses unvergängliche und nie langweilig werdende „Spielzeug“. Damals wie heute fesselt mich dieses Spiel und ich kann nicht eher davon ablassen, bis er wieder komplett geordnet ist.
Jedem der den Würfel von früher her kennt empfehle ich, sich mal wieder so ein Teil zuzulegen. Es fördert doch ein wenig das Denkvermögen und die Kombinationsgabe; doch vor allen Dingen werden alte Erinnerungen wieder wach.
Alle die, die den Würfel noch nicht kennen, sollten es doch einmal wagen, den Kampf mit ihm aufzunehmen. Und bevor ihr daran komplett zerbrecht, im Internet gibt es etliche Seiten, die sich mit dem Würfel beschäftigen und natürlich auch verschiedene Lösungswege anbieten.
Bereits in der Schulzeit besaß ich mehrere Varianten dieser Spezies, die dann im weiteren Verlauf meines Lebens nach und nach ausgestorben sind.
Bis jetzt, denn vor einigen Monaten gab es eine Wiederauferstehung des magischen Quaders.
Aber nun erstmal alles der Reihe nach:
Die Geschichte des Cube begann in Ungarn.
Hier ließ sein Erfinder Ernö Rubik den Zauberwürfel im Januar 1975 patentieren. Ende 1977 begann dann langsam der Siegeszug des Würfels im kapitalistischen Teil der Welt wobei der Höhepunkt seiner Karriere etwa um 1981 / 1982 erreicht wurde. Danach ließ das Interesse am Zauberwürfel immer mehr nach, bis er fast aus allen Gedächtnissen verschwunden war.
Wie viele Würfel insgesamt an den Mann gebracht worden sind, konnte ich leider nicht herausfinden. Aufgrund der Daten die ich gefunden habe, müssen es so etwa zwischen 150 und 200 Millionen Exemplare sein.
Ach ja, was ich bisher auch nicht wusste: In den USA heißt der Zauberwürfel aufgrund einer Patentklage seit 1984 „Nichol’s Cube“. Ein Chemiker namens Larry D. Nichols hat bereits 1972 ein ähnliches Spielzeug in den USA patentieren lassen.
Quelle: New York Times vom 3.12.1984
Und hier der Link zum selbst nachlesen: http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9B00E6DB1438F930A35751C1A962948260
Das Ziel des Spiels ist eigentlich relativ simpel.
Nachdem man den schön geordneten Würfel aus der Verpackung genommen hat, muss man ihn zunächst durch Drehungen der verschiedenen Ebenen um ihre Achsen in irgendeine Stellung bringen. Hiernach sollte er recht kunterbunt ausschauen.
Nun muss man ihn, durch Drehen der verschiedenen Ebenen um ihre Achsen, einfach wieder in die Grundstellung bringen, so dass alle sechs Seiten einfarbig sind. (Einfach – Hahaha, so’n Quatsch!)
Die technische Daten des Standard 3x3x3 Zauberwürfels will ich euch hier nicht vorenthalten:
Preis (z.B. Amazon): 12,95 €
Kantenlänge: ca. 57 mm
Gewicht: 95 Gramm (selbst gewogen)
Mindestens erforderliche Anzahl von Zügen zum Ordnen: 26
Nimmt man das gute Stück auseinander ( was auch eine Lösungsmöglichkeit ist ;-) ), sollten vor einem auf dem Tisch folgende 21 Teile vor einem liegen:
- ein Achsenkreuz, das Herzstück des Würfels, an dem die 6 so genannten Mittelsteine befestigt sind
- 12 Kantensteine, die jeweils zweifarbig sind
- 8 Ecksteine mit je drei unterschiedlich farbigen Flächen
Anzahl der möglichen Stellungen des Würfels: 43252003274489856000 (kürzer: ca. 4,325 x 10^19)
Rekorde und Meisterschaften gibt es auch (Quelle: http://www.recordholders.org/de/list/rubik.html):
Rekordhalter im Würfelordnen ist der Franzose Thibaut Jacquinot, der den Würfel bei der spanischen Meisterschaft 2007 in nur 9,86 Sekunden geordnet hat.
Mit den Füßen hat es Anssi Vanhala aus Finnland bei den Helsinki Open am 13. Januar 2007 in 51,13 Sekunden geschafft.
Mit verbundenen Augen konnte Clément Gallet aus Frankreich bei der Europameisterschaft 2006 in Paris den Würfel in 23,06 Sekunden ordnen.
Der teuerste Zauberwürfel wurde 1995 von Diamond Cutters International hergestellt. Der Würfel (in Originalgröße und voll funktionsfähig) aus 18-karätigem Gold ist mit 22,5 Karat Amethysten, 34 Karat Rubinen und 34 Karat Smaragden besetzt. Der Wert des Würfels wurde auf 1,5 Millionen $ geschätzt.
Aber nun zur Geschichte der Wiedergeburt bei mir. Ostern 2007 gab es aufgrund des 70. Geburtstags meiner Tante Besuch von meinem Cousin und seiner Familie.
Hierbei habe ich von seinen Kindern einen Rubik’s Cube geschenkt bekommen. Zunächst war ich doch ein wenig überrascht über dieses Spielzeug und die Tatsache, dass es den Würfel überhaupt noch gibt. Auch bei mir war seine Existenz komplett aus dem Gedächtnis gelöscht.
Nach dem Essen also erstmal das gute Stück ausgepackt und in seiner Vollkommenheit bewundert (immerhin war er ja noch komplett geordnet). Als ich den Würfel in den Händen hielt und langsam anfing, die Ebenen zu drehen, kam sofort das alte Gefühl von damals wieder – und ZACK, da war’s passiert. Ich hatte mehrere Ebenen planlos verdreht, so dass ich ihn nicht sofort wieder herrichten konnte.
In diesem Moment hatte mich das alte Würfelfieber wieder gepackt! Ich habe ihn also komplett verdreht und begann dann mit dem Wiederaufbau. Selbst bestimmte Züge um Eck- und Kantensteine wie gewünscht zu platzieren fielen mir wieder ein – aber leider nicht alle.
So habe ich dann bis zum Abend krampfhaft versucht, den Würfel zu ordnen ohne dem Wahnsinn zu verfallen. Das Problem war auch, dass ich das Ding einfach nicht wieder weglegen konnte. Ich musste den Würfel besiegen – das war mein Ziel für diesen Tag…
Ich habe es dann auch tatsächlich geschafft!!!
Hierzu muss ich aber zu meiner Schande gestehen, dass ich spät in der Nacht das Internet zu Rate gezogen habe, um bei der Lösung meines Problems behilflich zu sein. :-( War aus Spielersicht sicher nicht die ganz saubere Variante, aber ich dachte mir: Lieber jetzt eine Lösung suchen, als morgen früh in der Hab-Mich-Lieb-Jacke abgeholt zu werden.
Bis heute habe ich den Würfel schon wieder viele Male verdreht um ihn anschließend zu ordnen. Er steht immer auf meinem privaten Schreibtisch und in einer ruhigen Minute, oder wenn ich ein wenig Ablenkung brauche, nehme ich mir den Cube zur Brust. Auf mich wirken das Spiel mit dem Würfel und die altbekannten Geräusche beim Drehen der Ebenen beruhigend. Darüber hinaus ist es ein gutes Gefühl, wenn der Würfel dann später wieder geordnet auf seinem Platz ruht.
Mein Fazit zum Rubik’s (Nichol’s) Cube:
Höchstpunktzahl für dieses unvergängliche und nie langweilig werdende „Spielzeug“. Damals wie heute fesselt mich dieses Spiel und ich kann nicht eher davon ablassen, bis er wieder komplett geordnet ist.
Jedem der den Würfel von früher her kennt empfehle ich, sich mal wieder so ein Teil zuzulegen. Es fördert doch ein wenig das Denkvermögen und die Kombinationsgabe; doch vor allen Dingen werden alte Erinnerungen wieder wach.
Alle die, die den Würfel noch nicht kennen, sollten es doch einmal wagen, den Kampf mit ihm aufzunehmen. Und bevor ihr daran komplett zerbrecht, im Internet gibt es etliche Seiten, die sich mit dem Würfel beschäftigen und natürlich auch verschiedene Lösungswege anbieten.
6 Bewertungen, 2 Kommentare
-
30.10.2008, 23:56 Uhr von kilimandciao
Bewertung: sehr hilfreichcooler bericht, du hast recht, der würfel ist wirklich ein harter gegner! ...:-) gruss, kilimandciao
-
12.09.2007, 13:19 Uhr von superlativ
Bewertung: sehr hilfreichSchön :)


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