Erfahrungsbericht von search_182
TXL-AMS-TXL mit KLM operated by KLM uk
Pro:
Preis, Service, Platzangebot
Kontra:
Flugzeuge
Empfehlung:
Ja
Vorgeschichte:
Ich hatte mit meiner Freundin und ihren Eltern vor nach Florida zu fliegen. Die Suche nach einem günstigen Flug gestaltete sich 4-5 Wochen vor Abflug gar nicht mal so einfach, letztendlich haben wir eine Kombination aus KLM und Martinair gebucht, Flugstrecke TXL-AMS-MIA-AMS-TXL. Unser Flug von TXL nach AMS sollte KLM sein, wurde aber von KLM uk durchgeführt. Ebenso der Rückflug.
Hinflug:
Check-In: Pünktlich haben die Check-In Schalter geöffnet, obwohl es recht voll war dauerte es nicht lange bis wir eingecheckt hatten. Das Personal war freundlich und routiniert. Gepäck zum Einchecken hatten wir nicht, daher kann ich dazu nichts sagen. Wir haben unsere Bordkarten ausgehändigt bekommen und wurden auch gleich für den Transatlantikflug eingecheckt, der von AMS starten sollte.
In Tegel mussten wir uns der üblichen Sicherheitskontrollen unterziehen und konnten dann nach kurzer Wartezeit das Flugzeug betreten.
Der Flug:
Das Flugzeug war eine schon recht betagt wirkende Fokker 100 von KLM uk. Sie war sowohl von innen als auch von aussen sehr sauber. Die Sitze waren noch in einem guten Zustand und ließen sich zurückklappen. Die Tische am Vordersitz haben auch funktioniert. Der Sitzabstand war sehr großzügig, das musste ich vor allem später in der 763 von Martinwir feststellen, wo ich weit weniger Platz hatte.
Als das Flugzeug vom Terminal aufs Rollfeld geschoben wurde ließ ich meine Blicke kreisen und stockte auf den Tragflächen des Flugzeugs. Dort war auf den Landeklappen eine Art bräunlicher Belag zu erkennen, der für mich aussah wie Rost. Ich habe mir aber keine Gedanken darüber gemacht, da ich mir dachte, wenn es schlimm wäre hätte den Rost wohl jemand anders auch bemerkt und etwas unternommen. Wobei ich ja nichteinmal sicher weiß, ob es Rost war. Ein Gefühl der Unsicherheit machte sich bei mir nicht breit.
Es folgten die Sicherheitsanweisungen auf englisch vom Tonband. Die drei Stewardessen zeigten jeweils wie man die Sauerstoffmasken aufsetzt und wo die Notausgänge sind.
Anschließend gab es eine englische Ansage von Flugkapitän, der die Passagiere über die Wetterbedingungen und die voraussichtliche Flugdauer informierte. Ein Entertainment System hatte die F100 nicht, auch keinen Bildschirm auf dem die Flugroute angezeigt wird.
Wir hoben jedenfalls pünktlich ab und stiegen in die tiefhängende Wolkendecke. Nachdem wir die Reiseflughöhe erreicht hatten gab es eine erneute englische Ansage vom Flugkapitän und die Stewardessen, die übrigens relativ jung und freundlich waren, bereiteten den Snack und die Getränke vor, die man kurz darauf erhielt. Man konnte zwischen Käse- und Hühnchen-Sandwich wählen. Ich habe mich für Hühnchen entschieden und muss sagen, dass es für Flugzeugessen echt gut geschmeckt hat. Meine Freundin hatte eins mit Käse und auch das sah lecker aus. Dann durfte man sich noch ein Getränk aussuchen. Es standen diverse Säfte, Tees und Kaffee kostenfrei zur Auswahl, weitere Snacks wie Schokoriegel oder Chips konnte man kaufen, ebenso wie Bier und Wein.
Nachdem alle mit essen fertig waren (oder auch nicht), wurden alle Reste in einen großen blauen Sack eingesammelt und verschwanden im hinteren Teil des Flugzeuges.
Nun dauerte es eine Weile, bis eine weitere Ansage des Captain zu hören war, in der alle Fluggäste gebeten wurden sich anzuschnallen, weil der Sinkflug nun beginnen würde. Das tat er dann auch.
Die Landung in Amsterdam war pünktlich und sanft, allerdings dauerte es ewig, bis das Flugzeug seine Parkposition am A... des Flughafens Schiphol erreicht hatte. Dort wartete schon ein Bus, der uns zum Terminal fuhr.
Rückflug:
Check-In: Der Check-In fand in Miami statt, unser Gepäck wurde durchgecheckt, so wie wir. Wir mussten also nur noch in Amsterdam boarden.
Auch in Amsterdam gab es dann wieder die üblichen Sicherheitskontrollen.
Nach dem Einstieg in die KLM uk Maschine, wieder eine F100, war ich froh zu sehen, dass mein Gepäck den Weg zur Maschine gefunden hatte und nicht erst später nachgeschickt werden würde.
Der Rückflug gestaltete sich ähnlich wie der Hinflug. Wieder das gleiche Procedere in Sachen Ansagen vom Captain, Sicherheitsanweisungen, keine Bordunterhaltung, Chicken- oder Käse-Sandwich, ein Getränk und ein Keks. Landung in Berlin war planmäßig und wieder sanft.
Fazit:
Bis auf die komischen braunen Flecken auf den Tragflächen der Flugzeuge waren meine Erfahrungen mit KLM uk durch und durch positiv. Nette Mitarbeiter, Piloten die das Flugzeug sanft landen, gutes Essen, und viel Platz für die Beine. Alles in allem durchaus empfelenswert. Leider sind die Preise von KLM auf der Strecke TXL-AMS immer recht teuer.
Bericht außerdem bei ciao veröffentlicht.
Ich hatte mit meiner Freundin und ihren Eltern vor nach Florida zu fliegen. Die Suche nach einem günstigen Flug gestaltete sich 4-5 Wochen vor Abflug gar nicht mal so einfach, letztendlich haben wir eine Kombination aus KLM und Martinair gebucht, Flugstrecke TXL-AMS-MIA-AMS-TXL. Unser Flug von TXL nach AMS sollte KLM sein, wurde aber von KLM uk durchgeführt. Ebenso der Rückflug.
Hinflug:
Check-In: Pünktlich haben die Check-In Schalter geöffnet, obwohl es recht voll war dauerte es nicht lange bis wir eingecheckt hatten. Das Personal war freundlich und routiniert. Gepäck zum Einchecken hatten wir nicht, daher kann ich dazu nichts sagen. Wir haben unsere Bordkarten ausgehändigt bekommen und wurden auch gleich für den Transatlantikflug eingecheckt, der von AMS starten sollte.
In Tegel mussten wir uns der üblichen Sicherheitskontrollen unterziehen und konnten dann nach kurzer Wartezeit das Flugzeug betreten.
Der Flug:
Das Flugzeug war eine schon recht betagt wirkende Fokker 100 von KLM uk. Sie war sowohl von innen als auch von aussen sehr sauber. Die Sitze waren noch in einem guten Zustand und ließen sich zurückklappen. Die Tische am Vordersitz haben auch funktioniert. Der Sitzabstand war sehr großzügig, das musste ich vor allem später in der 763 von Martinwir feststellen, wo ich weit weniger Platz hatte.
Als das Flugzeug vom Terminal aufs Rollfeld geschoben wurde ließ ich meine Blicke kreisen und stockte auf den Tragflächen des Flugzeugs. Dort war auf den Landeklappen eine Art bräunlicher Belag zu erkennen, der für mich aussah wie Rost. Ich habe mir aber keine Gedanken darüber gemacht, da ich mir dachte, wenn es schlimm wäre hätte den Rost wohl jemand anders auch bemerkt und etwas unternommen. Wobei ich ja nichteinmal sicher weiß, ob es Rost war. Ein Gefühl der Unsicherheit machte sich bei mir nicht breit.
Es folgten die Sicherheitsanweisungen auf englisch vom Tonband. Die drei Stewardessen zeigten jeweils wie man die Sauerstoffmasken aufsetzt und wo die Notausgänge sind.
Anschließend gab es eine englische Ansage von Flugkapitän, der die Passagiere über die Wetterbedingungen und die voraussichtliche Flugdauer informierte. Ein Entertainment System hatte die F100 nicht, auch keinen Bildschirm auf dem die Flugroute angezeigt wird.
Wir hoben jedenfalls pünktlich ab und stiegen in die tiefhängende Wolkendecke. Nachdem wir die Reiseflughöhe erreicht hatten gab es eine erneute englische Ansage vom Flugkapitän und die Stewardessen, die übrigens relativ jung und freundlich waren, bereiteten den Snack und die Getränke vor, die man kurz darauf erhielt. Man konnte zwischen Käse- und Hühnchen-Sandwich wählen. Ich habe mich für Hühnchen entschieden und muss sagen, dass es für Flugzeugessen echt gut geschmeckt hat. Meine Freundin hatte eins mit Käse und auch das sah lecker aus. Dann durfte man sich noch ein Getränk aussuchen. Es standen diverse Säfte, Tees und Kaffee kostenfrei zur Auswahl, weitere Snacks wie Schokoriegel oder Chips konnte man kaufen, ebenso wie Bier und Wein.
Nachdem alle mit essen fertig waren (oder auch nicht), wurden alle Reste in einen großen blauen Sack eingesammelt und verschwanden im hinteren Teil des Flugzeuges.
Nun dauerte es eine Weile, bis eine weitere Ansage des Captain zu hören war, in der alle Fluggäste gebeten wurden sich anzuschnallen, weil der Sinkflug nun beginnen würde. Das tat er dann auch.
Die Landung in Amsterdam war pünktlich und sanft, allerdings dauerte es ewig, bis das Flugzeug seine Parkposition am A... des Flughafens Schiphol erreicht hatte. Dort wartete schon ein Bus, der uns zum Terminal fuhr.
Rückflug:
Check-In: Der Check-In fand in Miami statt, unser Gepäck wurde durchgecheckt, so wie wir. Wir mussten also nur noch in Amsterdam boarden.
Auch in Amsterdam gab es dann wieder die üblichen Sicherheitskontrollen.
Nach dem Einstieg in die KLM uk Maschine, wieder eine F100, war ich froh zu sehen, dass mein Gepäck den Weg zur Maschine gefunden hatte und nicht erst später nachgeschickt werden würde.
Der Rückflug gestaltete sich ähnlich wie der Hinflug. Wieder das gleiche Procedere in Sachen Ansagen vom Captain, Sicherheitsanweisungen, keine Bordunterhaltung, Chicken- oder Käse-Sandwich, ein Getränk und ein Keks. Landung in Berlin war planmäßig und wieder sanft.
Fazit:
Bis auf die komischen braunen Flecken auf den Tragflächen der Flugzeuge waren meine Erfahrungen mit KLM uk durch und durch positiv. Nette Mitarbeiter, Piloten die das Flugzeug sanft landen, gutes Essen, und viel Platz für die Beine. Alles in allem durchaus empfelenswert. Leider sind die Preise von KLM auf der Strecke TXL-AMS immer recht teuer.
Bericht außerdem bei ciao veröffentlicht.
10 Bewertungen, 1 Kommentar
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06.01.2007, 02:43 Uhr von chiefcommander
Bewertung: sehr hilfreichDas war warscheinlich Scheiße von einem Passagier +g
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