Käsekuchen Testbericht

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  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von farfi

Käse und Kirschen??? Klar ist doch ein Kuchen!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Käsekuchen mit Kirschen

Hallo liebe Leser und Leserinnen!

Nachdem ich für das Pfingstwochenende wie eine kleine Wilde Kuchen gebacken habe, habe ich mir gedacht ich könnte euch ja mal wieder ein leckeres Rezept präsentieren....
Erst konnte ich mich garnicht entscheiden, über welchen ich denn nun berichten soll. Aber nun bin ich doch zu dem Entschluss gekommen, das es der Käse-Kirsch-Kuchen sein muss.
Der ist nämlich besonders lecker und auch wirklich nicht schwer zu backen. Eigentlich ist es der erste Käsekuchen den ich tatsächlich mal selber gebacken habe....und das obwohl ich wenn ich schonmal Kuchen esse, den wirklich gern esse. Wahrscheinlich weil Käsekuchen in den meisten Fällen nicht ganz so süss ist....
Ich habe den Kuchen schon einige Male gebacken und bisher ist er wirklich immer gelungen....so muss das auch sein....ist doch ärgerlich wenn man sich eine Menge Arbeit macht und das Ergebnis ist dann vielleicht ein völlig zusammengefallener Kuchen....nee, nee...das passiert (mir bisher) bei diesem Kuchen nicht.

Der Boden wird aus einem Streuselrezept angerührt. Also nicht wundern wenn das dann nicht unbedingt vertrauenerweckend wie ein Kuchenteig aussieht, das ist schon richtig so..*g*. Zum Glück kannte ich schon so ein ähnliches Rezept(Mohnkuchen), sonst hätte ich bestimmt ziemlich dumm aus der Wäsche geguckt.

Hier also erst einmal die Zutaten für die Streusel:

300g Mehl
1 TL Backpulver
100g Butter
150g Zucker
1 Ei

Die Butter schlägt man zusammen mit dem Zucker schaumig. Danach rührt man dann das Ei unter und gibt anschliessend nach und nach das mit dem Backpulver vermischte Mehl dazu....ist wirklich eine ziemlich staubige Angelegenheit.
Ca 2/3 der Krümel drückt man dann als Boden in eine Springform mit 24 cm Durchmesser. Ich ziehe immer noch einen Rand an der Seite hoch, allerdings steht davon nichts im Rezept. Mir ist es nur mit Rand sicherer, da weiss ich dann wenigstens das ich meinen Kuchen auch von der Springform wieder abkriege.
Den Boden der Springform lege ich übrigens mit Backpapier aus und fette nur den Rand etwas mit Butter ein.

Nun zur Füllung...*mjam*

500g Schattenmorellen
150g Zucker
3 Eier
1 Paket Vanillinzucker
500g Magerquark
1 Paket Zitrusback
2 EL Griess

Die Schattenmorellen gibt es im Glas zu kaufen. Natürlich sind in einem Glas zu wenig und in zwei Gläsern eigentlich zu viel....ich nehme trotzdem zwei Gläser. Das sind dann ca. 600g kann auch noch mehr sein, das weiss ich im Moment garnicht so genau. Auf jeden Fall passen die Kirschen alle auf den Boden....da müssen sie nämlich nach dem Abtropfen hin. Den Kirschsaft kann man prima im Kühlschrank aufheben und trinken...lecker.
Wenn dann die Kirschen auf dem Boden sind, werden die restlichen Zutaten zusammengerührt.
Die Eier, den Zucker und den Vanillinzucker schlägt man wieder schaumig. Anschliessend gibt man den Quark und das Zitronenaroma (ich nehme immer diese kleinen Glasfläschchen, gibt es aber auch als Pulver) dazu und verrührt das Ganze gut. Zum Schluss kommt noch der Griess mit an die Masse, nochmal verrühren, fertig.
Die Quarkmasse gibt man über die Kirschen auf den Boden.
Ganz oben drauf kommen dann noch die restlichen Streusel und dann kann der Kuchen auch schon in den vorgeheizten Backofen.
Bei 200°C muss er dort nun ca. eine Stunde lang backen. Wenn der Kuchen fertig ist, sollte man ihn nicht gleich aus dem Backofen nehmen sondern ihn im offenen Backofen langsam abkühlen lassen. Dann fällt er nicht zusammen. Es ist also ratsam, wenn man an einem Tag mehrere Kuchen backen will (oder muss) diesen als letzten zu backen....als krönenden Abschluss sozusagen...*grins*.

So, nun hab ich alles geschrieben was ihr zu diesem Kuchen wissen müsst....viel Spass beim Ausprobieren.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und vielleicht auch Kommentieren....Eure farfi ©

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