Kakadu National Park Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Kuschelwuschel
Kata Tjuta UNBEDINGT durchwandern
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
****
Aktualisierung und Verbesserung meines Kata Tjuta Berichtes!
****
Und weiter geht es mit einem Erlebnisbericht über meine viereinhalb wöchige Australienreise im Jahr 2000, diesmal schreibe ich über die Olgas.
Nein, das sind keine russischen Frauen, die in Australien leben. Die Olgas sind eine imposante Felsformation aus 36 roten und gigantische Kuppelsteine und werden von den Aborigines Kata Tjuta (viele Köpfe) genannt.
Über Jahrmillionen wurde die umgebende Erde durch Verwitterung abgetragen und heute ragen nur noch diese bizarren Inselberge aus der Landschaft hervor.
Die Olgas sind etwa 60 km vom Uluru (Ayers Rock) entfernt und man sollte (bei genügend Zeit) auf jeden Fall beide Sehenswürdigkeiten anschauen. Die Fahrt zwischen den beiden Sehenswürdigkeiten ist recht angenehm, da eine gut ausgebaute Strasse dazwischenliegt. Da in Australien nicht so schnell gefahren werden darf, benötigt man trotzdem ca. 45 Minuten. Aber man möchte ja auch die Landschaft genießen und auch ab und zu mal anhalten, daher hat es bei uns etwas länger gedauert. Selbst wenn man nur einen Tag Zeit für den Nationalpark hat, bekommt man beide Erlebnisse unter einen Hut.
Unser Programm an diesem Tag sah wie folgt aus: 4 Uhr aufstehen, zum Sonnenaufgang am Uluru gefahren und dort haben wir vorher eingekaufte Sachen zum Frühstück gegessen, Wanderung am Uluru, Fahrt zu den Olgas, Besichtigung der Olgas mit Wanderung, ausruhen im Schatten und die Ruhe genießen, Fahrt zurück zum Uluru, zum Uluru Aborigines Center - Kleinigkeit Essen und Center besichtigen, dann Sonnenuntergang am Uluru genießen, anschließend zurück zum Hotel ins Ayers Rock Resort – Duschen und Abendessen, anschließend fällt man kaputt, aber völlig beeindruckt ins Bett. Hört sich viel an, ist / war es auch, aber es war keinesfalls stressig.
Schon von weitem fasziniert der Anblick dieser Felsformation, die einzelnen Kuppen sind teilweise durch tiefe Schluchten von einander getrennt. In diesen Schluchten haben sich viele kleinere Tümpel gebildet, in deren näheren Umgebung viele grüne Pflanzen wachsen. Es gibt verschiedene Pfade auf denen man die Schluchten bewandern kann. Der "Olga George Walk" ist etwa 2 km lang und relative einfach zu durchlaufen, wähernd der "Valley of The Winds Walk" etwa 8 km lang und anspruchsvoller ist. Auf die Olgas selbst, kann man nicht klettern. Eine Wanderung sollte man auf jeden Fall machen.
Auf gutes, festes Schuhwerk sollte man achten und unbedingt darauf, dass man genügend zu trinken dabei hat. Wasser kann auch an einer Auffüllstation vor den Wanderungen gezapft werden. Die Wanderwege werden ab 35°C geschlossen. Natürlich darf auch kein Käppi und ein kein ausreichender Sonnenschutz fehlen. An diesem Tag haben wir bestimmt jeweils 6 Liter Wasser zu uns genommen, hört sich ersteinmal viel an, aber bei den Temperaturen trocknet der Körper aus, ohne dass man es gleich merkt. Also trinken, trinken, trinken – auch wenn man keinen Durst verspürt – damit man nich dehydriert. Dies ist eine der häufigsten Unfall- und auch manchmal Todesursachen im Outback. Achso, seinen Müll sollte man auch wieder mitnehmen und in Mülleimern entsorgen – aber dies ist ja selbstverständlich.
Eine gute Foto Position ist der eigens errichtete Sunset Viewing Point. Von dort bekommt man diese tollen Felsformationen in seiner ganzen Pracht auf den Film (aber auch nur mit dem richtigen Objektiv bzw. mit einer APS Panorama Kamera).
Das Farbspiel ist zwar nicht ganz so überwältigend wie beim Uluru, aber einen Ausflug dorthin sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Auch zu den Olgas gibt es organisierte Reisen! Diese können zum Beispiel auch im Ayers Rock Resort gebucht werden. Bei einem Mietwagen sollte man darauf achten, dass genügend Benzin im Tank ist, die einzige Tankstelle im Umkreis von 300 km ist die im Ayers Rock Resort. Dort findet man auch sonst alles was man benötigt.
Für das Betreten des Nationalparks (indem sich der Uluru und die Olgas befinden) muß man eine Gebühr von 16 AU$ pro Person bezahlen. Die Eintrittskarte kann an drei Tagen genutzt werden.
Ab hier stehen Informationen über das Ayers Rock Resort und allgemeine Infos:
Übernachtung / Einkaufen:
Weit und breit gibt es nur das "Ayers Rock Resort" in dem mehrere Hotels, ein Campingplatz, ein Supermarkt, ein Infocenter, ein Imbiß, ein paar kleinere Läden und eine Tankstelle zu finden sind. Für jeden Geldbeutel und jeden Geschmack läßt sich hier was finden. Auch Autos können dort gemietet werden. WICHTIG: BEI LÄNGEREN FAHRTEN DARAUF ACHTEN, DASS GENUG SPRIT IM TANK IST. Denn im Umkreis von ca. 300 km ist das dort die einzige Tankstelle weit und breit. Kauft auf jeden Fall genügend Wasser ein. Im Ressort kann man abends Kraft im Pool tanken und sich den ganzen Staub abwaschen, nachdem man sich die Füße Platt gelaufen hat. Abends ist auch super viel los. Menschen aller Nationalitäten treffen sich zum Essen am Grill und trinken ein/zwei Bier bei Musik um sich über ihre Erlebnisse auszutauschen.
Anreise / Mietwagen:
Am günstigsten ist es direkt am Flughafen Ayers Rock zu landen. Von allen größeren Australischen Städten fliegen täglich Flugzeuge dorthin. Inner-Australische Flüge sollte man mindestens ein halbes Jahr im Voraus von Deutschland aus buchen, da die Flüge zum Ayers Rock sehr begehrt sind. Für die, die keinen Flug mehr bekommen, bietet sich als Alternative ein Flug nach Alice Springs an. In Alice Springs kann man auch gleich den Kings Canyon besuchen. Von dort sind es etwa 400 km zum Ayers Rock. Auch sollte man ein Zimmer im Ayers Rock Resort rechtzeitig buchen, da dort auch immer viel ausgebucht ist. Natürlich kann man auch durchs Outback dorthin fahren, dass bietet sich aber nur für Leute an die Länger als zwei Monate in Australien verweilen. Autos können am Ayers Rock Flughafen gemietet werden (Herz, Avis). Im Ayers Rock Resort kann man auch bei National Autos (günstiger) mieten. Vom Flughafen zum nahegelegenen Ressort verkehren in 15 Minuten Abschnitten KOSTENLOSE Pendelbusse. Ich glaube von 7-23 Uhr.
Fazit:
Ein außergewöhnlich und wirklich sehenswertes Erlebnis, dass man nicht verpassen sollte. Ein paar Tips sollte man aber schon beachten, damit alles glatt geht. Auf jeden Fall eine Kata Tjuta Wanderung mitmachen, wenn man sowieso schon im Nationalpark ist.
Eine gute Reise und ebenso faszinierende Erlebnisse wünscht euch Kuschelwuschel! ;)
Falls es euch interessiert, weitere Meinungen zu meinem viereinhalb-wöchigen Urlaub (Australien/Hongkong) sind:
AUSTRALIEN BERICHTE:
01) Cathay Pacific
02) Hongkong - Allgemeines
03) Macao - Allgemeines
04) Billabong Sanctuary
05) Whitsunday Inseln
06) Fraser Island
07) Aquarium (Sydney)
08) Harbour Bridge (Sydney)
09) Uluru / Ayers Rock
11) Kata Tjuta / Olgas
11) Freemantle
12) Nambung National Park
Aktualisierung und Verbesserung meines Kata Tjuta Berichtes!
****
Und weiter geht es mit einem Erlebnisbericht über meine viereinhalb wöchige Australienreise im Jahr 2000, diesmal schreibe ich über die Olgas.
Nein, das sind keine russischen Frauen, die in Australien leben. Die Olgas sind eine imposante Felsformation aus 36 roten und gigantische Kuppelsteine und werden von den Aborigines Kata Tjuta (viele Köpfe) genannt.
Über Jahrmillionen wurde die umgebende Erde durch Verwitterung abgetragen und heute ragen nur noch diese bizarren Inselberge aus der Landschaft hervor.
Die Olgas sind etwa 60 km vom Uluru (Ayers Rock) entfernt und man sollte (bei genügend Zeit) auf jeden Fall beide Sehenswürdigkeiten anschauen. Die Fahrt zwischen den beiden Sehenswürdigkeiten ist recht angenehm, da eine gut ausgebaute Strasse dazwischenliegt. Da in Australien nicht so schnell gefahren werden darf, benötigt man trotzdem ca. 45 Minuten. Aber man möchte ja auch die Landschaft genießen und auch ab und zu mal anhalten, daher hat es bei uns etwas länger gedauert. Selbst wenn man nur einen Tag Zeit für den Nationalpark hat, bekommt man beide Erlebnisse unter einen Hut.
Unser Programm an diesem Tag sah wie folgt aus: 4 Uhr aufstehen, zum Sonnenaufgang am Uluru gefahren und dort haben wir vorher eingekaufte Sachen zum Frühstück gegessen, Wanderung am Uluru, Fahrt zu den Olgas, Besichtigung der Olgas mit Wanderung, ausruhen im Schatten und die Ruhe genießen, Fahrt zurück zum Uluru, zum Uluru Aborigines Center - Kleinigkeit Essen und Center besichtigen, dann Sonnenuntergang am Uluru genießen, anschließend zurück zum Hotel ins Ayers Rock Resort – Duschen und Abendessen, anschließend fällt man kaputt, aber völlig beeindruckt ins Bett. Hört sich viel an, ist / war es auch, aber es war keinesfalls stressig.
Schon von weitem fasziniert der Anblick dieser Felsformation, die einzelnen Kuppen sind teilweise durch tiefe Schluchten von einander getrennt. In diesen Schluchten haben sich viele kleinere Tümpel gebildet, in deren näheren Umgebung viele grüne Pflanzen wachsen. Es gibt verschiedene Pfade auf denen man die Schluchten bewandern kann. Der "Olga George Walk" ist etwa 2 km lang und relative einfach zu durchlaufen, wähernd der "Valley of The Winds Walk" etwa 8 km lang und anspruchsvoller ist. Auf die Olgas selbst, kann man nicht klettern. Eine Wanderung sollte man auf jeden Fall machen.
Auf gutes, festes Schuhwerk sollte man achten und unbedingt darauf, dass man genügend zu trinken dabei hat. Wasser kann auch an einer Auffüllstation vor den Wanderungen gezapft werden. Die Wanderwege werden ab 35°C geschlossen. Natürlich darf auch kein Käppi und ein kein ausreichender Sonnenschutz fehlen. An diesem Tag haben wir bestimmt jeweils 6 Liter Wasser zu uns genommen, hört sich ersteinmal viel an, aber bei den Temperaturen trocknet der Körper aus, ohne dass man es gleich merkt. Also trinken, trinken, trinken – auch wenn man keinen Durst verspürt – damit man nich dehydriert. Dies ist eine der häufigsten Unfall- und auch manchmal Todesursachen im Outback. Achso, seinen Müll sollte man auch wieder mitnehmen und in Mülleimern entsorgen – aber dies ist ja selbstverständlich.
Eine gute Foto Position ist der eigens errichtete Sunset Viewing Point. Von dort bekommt man diese tollen Felsformationen in seiner ganzen Pracht auf den Film (aber auch nur mit dem richtigen Objektiv bzw. mit einer APS Panorama Kamera).
Das Farbspiel ist zwar nicht ganz so überwältigend wie beim Uluru, aber einen Ausflug dorthin sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Auch zu den Olgas gibt es organisierte Reisen! Diese können zum Beispiel auch im Ayers Rock Resort gebucht werden. Bei einem Mietwagen sollte man darauf achten, dass genügend Benzin im Tank ist, die einzige Tankstelle im Umkreis von 300 km ist die im Ayers Rock Resort. Dort findet man auch sonst alles was man benötigt.
Für das Betreten des Nationalparks (indem sich der Uluru und die Olgas befinden) muß man eine Gebühr von 16 AU$ pro Person bezahlen. Die Eintrittskarte kann an drei Tagen genutzt werden.
Ab hier stehen Informationen über das Ayers Rock Resort und allgemeine Infos:
Übernachtung / Einkaufen:
Weit und breit gibt es nur das "Ayers Rock Resort" in dem mehrere Hotels, ein Campingplatz, ein Supermarkt, ein Infocenter, ein Imbiß, ein paar kleinere Läden und eine Tankstelle zu finden sind. Für jeden Geldbeutel und jeden Geschmack läßt sich hier was finden. Auch Autos können dort gemietet werden. WICHTIG: BEI LÄNGEREN FAHRTEN DARAUF ACHTEN, DASS GENUG SPRIT IM TANK IST. Denn im Umkreis von ca. 300 km ist das dort die einzige Tankstelle weit und breit. Kauft auf jeden Fall genügend Wasser ein. Im Ressort kann man abends Kraft im Pool tanken und sich den ganzen Staub abwaschen, nachdem man sich die Füße Platt gelaufen hat. Abends ist auch super viel los. Menschen aller Nationalitäten treffen sich zum Essen am Grill und trinken ein/zwei Bier bei Musik um sich über ihre Erlebnisse auszutauschen.
Anreise / Mietwagen:
Am günstigsten ist es direkt am Flughafen Ayers Rock zu landen. Von allen größeren Australischen Städten fliegen täglich Flugzeuge dorthin. Inner-Australische Flüge sollte man mindestens ein halbes Jahr im Voraus von Deutschland aus buchen, da die Flüge zum Ayers Rock sehr begehrt sind. Für die, die keinen Flug mehr bekommen, bietet sich als Alternative ein Flug nach Alice Springs an. In Alice Springs kann man auch gleich den Kings Canyon besuchen. Von dort sind es etwa 400 km zum Ayers Rock. Auch sollte man ein Zimmer im Ayers Rock Resort rechtzeitig buchen, da dort auch immer viel ausgebucht ist. Natürlich kann man auch durchs Outback dorthin fahren, dass bietet sich aber nur für Leute an die Länger als zwei Monate in Australien verweilen. Autos können am Ayers Rock Flughafen gemietet werden (Herz, Avis). Im Ayers Rock Resort kann man auch bei National Autos (günstiger) mieten. Vom Flughafen zum nahegelegenen Ressort verkehren in 15 Minuten Abschnitten KOSTENLOSE Pendelbusse. Ich glaube von 7-23 Uhr.
Fazit:
Ein außergewöhnlich und wirklich sehenswertes Erlebnis, dass man nicht verpassen sollte. Ein paar Tips sollte man aber schon beachten, damit alles glatt geht. Auf jeden Fall eine Kata Tjuta Wanderung mitmachen, wenn man sowieso schon im Nationalpark ist.
Eine gute Reise und ebenso faszinierende Erlebnisse wünscht euch Kuschelwuschel! ;)
Falls es euch interessiert, weitere Meinungen zu meinem viereinhalb-wöchigen Urlaub (Australien/Hongkong) sind:
AUSTRALIEN BERICHTE:
01) Cathay Pacific
02) Hongkong - Allgemeines
03) Macao - Allgemeines
04) Billabong Sanctuary
05) Whitsunday Inseln
06) Fraser Island
07) Aquarium (Sydney)
08) Harbour Bridge (Sydney)
09) Uluru / Ayers Rock
11) Kata Tjuta / Olgas
11) Freemantle
12) Nambung National Park
35 Bewertungen, 2 Kommentare
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12.05.2002, 07:46 Uhr von SevenN8s
Bewertung: sehr hilfreichOh man...irgendwie hab ich Katjes yes, yes, yes erwartet... :) Ich bin halt ein Kulturbanause...
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10.05.2002, 11:21 Uhr von Gernot2000
Bewertung: sehr hilfreichEin toller Bericht. LG Gernot
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