Deine Lakaien Kasmodiah Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von Artatius
Come Back My Dream....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie würden \"Deine Lakaien\" auf den plötzlichen, aber (zum Glück) nur kurz anhaltenden Wave-Hype umgehen. Das fragte ich mich kurz vor Veröffentlichung von \"Kasmodiah\" und ging somit nicht ganz vorbehaltlos an dieses Album heran.
Man erinnere sich: \"Die Flut\" von Joachim Witt in Zusammenarbeit mit dem Wolfsheim-Sänger Peter Heppner hielt sich überraschend lang in den Top Ten Deutschlands. Heppner wiederum legte mit seiner Band Wolfsheim nur kurze Zeit später ein Werk nach, das für dieses Genre unüblich viel Airplay auch bei eher chartorientierten Radiosendern bekam.
Und wieder unwesentlich später kam \"Kasmodiah\" in die Läden. Versuchen \"Deine Lakaien\" nun von dem plötzlichen Hype zu profitieren, fragte ich mich. Schmeissen sie ein nur schnell zusammengeschustertes Album auf den Markt ?
Und bekam eine klare Antwort, als ich mir das Album anhörte: NEIN !
\"Kasmodiah\" ist handwerklich spitzenklasse und steht somit auf einer Stufe mit \"Forest Enter Exit\" oder \"Winter Fish Testosterone\". Es bietet alles, was auch die vorherigen Alben ausgemacht hat.
Eingängige, ansprechende Melodien, elektronische Feinheiten und Spielereien (die aber nie aufdringlich wirken), eine Menge Ideen und natürlich auch die tolle, unverwechselbare Stimme von Alexander Veljanov.
Die Stücke sind atmosphärisch entweder düster und auf gewisse Weise unheimlich (\"Return\" und \"Into My Arms\" erinnern dabei besonders in den Anfangstönen angenehm an \"Forest\") oder melancholisch (\"Sometimes\", und vor allem \"The Game\", welches auch wunderbar auf \"Acoustic\" gepasst hätte), bieten aber auch genügend Spielraum für Ernst Horn und seinen Synthie-Spielereien (\"Kiss The Future\", \"Venus Man\").
Als einzig störend empfinde ich das einzig deutschsprachige Stück \"Lass mich\", und das nicht nur, weil es mir musikalisch nicht gefällt, sondern auch, weil es meiner Meinung nach irgendwie nicht in dieses Album reinpasst. Es bildet einen zu grossen Kontrast zu all den anderen, ruhigeren Stücken.
Fazit: Ein Album, wie ich es von den Lakaien ehrlich nicht mehr erwartet habe. Ein Album, in das man versinken kann (sofern man \"Lass mich\" überspringt), von dem man sich treiben lassen kann. Kaum jemand, der die früheren Werke, und dabei insbesondere die ruhigen Momente, geschätzt hat, wird an \"Kasmodiah\" etwas auszusetzen haben. Und auch für all diejenigen, die einmal \"Deine Lakaien\" antesten wollen, ist dieses Album durchaus empfehlenswert.
Man erinnere sich: \"Die Flut\" von Joachim Witt in Zusammenarbeit mit dem Wolfsheim-Sänger Peter Heppner hielt sich überraschend lang in den Top Ten Deutschlands. Heppner wiederum legte mit seiner Band Wolfsheim nur kurze Zeit später ein Werk nach, das für dieses Genre unüblich viel Airplay auch bei eher chartorientierten Radiosendern bekam.
Und wieder unwesentlich später kam \"Kasmodiah\" in die Läden. Versuchen \"Deine Lakaien\" nun von dem plötzlichen Hype zu profitieren, fragte ich mich. Schmeissen sie ein nur schnell zusammengeschustertes Album auf den Markt ?
Und bekam eine klare Antwort, als ich mir das Album anhörte: NEIN !
\"Kasmodiah\" ist handwerklich spitzenklasse und steht somit auf einer Stufe mit \"Forest Enter Exit\" oder \"Winter Fish Testosterone\". Es bietet alles, was auch die vorherigen Alben ausgemacht hat.
Eingängige, ansprechende Melodien, elektronische Feinheiten und Spielereien (die aber nie aufdringlich wirken), eine Menge Ideen und natürlich auch die tolle, unverwechselbare Stimme von Alexander Veljanov.
Die Stücke sind atmosphärisch entweder düster und auf gewisse Weise unheimlich (\"Return\" und \"Into My Arms\" erinnern dabei besonders in den Anfangstönen angenehm an \"Forest\") oder melancholisch (\"Sometimes\", und vor allem \"The Game\", welches auch wunderbar auf \"Acoustic\" gepasst hätte), bieten aber auch genügend Spielraum für Ernst Horn und seinen Synthie-Spielereien (\"Kiss The Future\", \"Venus Man\").
Als einzig störend empfinde ich das einzig deutschsprachige Stück \"Lass mich\", und das nicht nur, weil es mir musikalisch nicht gefällt, sondern auch, weil es meiner Meinung nach irgendwie nicht in dieses Album reinpasst. Es bildet einen zu grossen Kontrast zu all den anderen, ruhigeren Stücken.
Fazit: Ein Album, wie ich es von den Lakaien ehrlich nicht mehr erwartet habe. Ein Album, in das man versinken kann (sofern man \"Lass mich\" überspringt), von dem man sich treiben lassen kann. Kaum jemand, der die früheren Werke, und dabei insbesondere die ruhigen Momente, geschätzt hat, wird an \"Kasmodiah\" etwas auszusetzen haben. Und auch für all diejenigen, die einmal \"Deine Lakaien\" antesten wollen, ist dieses Album durchaus empfehlenswert.
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