Kastration bei Katzen und Katern Testbericht
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Erfahrungsbericht von Miezekatze1972
Mittel und Wege zur Verhinderung von überfüllten Tierheimen...
Pro:
Trägt deutlich zur Verringerung des Katzenelends bei.
Kontra:
Kosten
Empfehlung:
Ja
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Letzten Freitag habe ich mein Teufelchen "Laura" kastrieren lassen.
"Laura" lebt seit dem 4. Oktober 2006 bei mir. Knapp 1 Woche zuvor, am 25. September 2006 war mein Hexchen "Cleopatra" im Alter von nunmehr 15 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen...
Erste Anzeichen:
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Vor gut 3 Wochen war "Laura" dann zum ersten Mal rollig; extrem tiefes und penetrantes Gemaunze ("Ich will ein Katerchen haben! Ich hab' zwar beim besten Willen keine Ahnung, was eigentlich mit mir los ist. Aber ich will jetzt meinen Trieb ausleben!!!"), Herumgewälze auf dem Boden, *gurrrrr* *schnurrrrr*. Zum Glück hatte ich nach "Cleo"'s Tod alle Fachbücher über Katzenhaltung aufbewahrt und konnte mich so mal schlau machen, welches Verhalten meinerseits denn nun vernünftig wäre. Außerdem habe ich einen sehr guten Draht zu meiner Tierärztin, die mich gleich beruhigen konnte. Ich sollte erst die Rolligkeit abwarten und dann mit "Laura" zur Voruntersuchung in die Praxis kommen. Gesagt, getan.
Voruntersucherung:
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Letzten Dienstag ging's also zum ersten gründlichen Check-up, ob auch wirklich alles in Ordnung ist. "Laura" ist für ihre nunmehr 7 Monate hervorragend entwickelt, alle bleibenden Beißerchen sind da. Für Freitag, 7:30 Uhr wurde dann ein Termin für ihre allererste und hoffentlich auch letzte OP vereinbart. Meine Frage, ob es sinnvoll wäre, die Katze nach der OP bis in den Nachmittag in der Praxis zu lassen (sollte es in der Aufwachphase zu Komplikationen kommen, kann die Tierärztin gleich eingreifen), wurde mit einem eindeutigen JA beantwortet. Die Kastration wäre auf jeden Fall sinnvoller als eine Sterilisation, nach der eine Katze wieder rollig werden kann, ohne jedoch "tragend" zu werden. Somit würde dem kleinen Tierchen und mir jede Menge Stress erspart...
Eingriff:
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Um kurz vor 7:30 Uhr stand ich also mit einer stocknüchternen "Laura" (hatte seit Donnerstag Abend nur noch Wasser bekommen) in der Praxis, war bestimmt sehr viel aufgeregter als mein Teufelchen und konnte mehr oder weniger beruhigt zur Arbeit fahren.
Entgegen meiner Befürchtung machte die Tierärztin keinen großen Bauchschnitt, sondern nur einen verhältnismäßig kleinen Schnitt an der linken Seite in Hüftnähe, um an die zu entfernenden Eierstöcke und die Gebärmutter zu gelangen. Folglich ist auch die Naht nicht allzu groß und die Beschwerden für "Laura" halten in überschaubaren Grenzen. Bisher ist sie ganz lieb und brav und lässt das Schnäuzchen von der Narbe. Die Fäden werden am Ende dieser Woche gezogen.
Befinden der Katze nach dem Eingriff:
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Um kurz nach 16:00 Uhr konnte ich meinen kleinen Schatz wieder mit nach Hause nehmen. Eine der Arzthelferin sagte schon zur Begrüßung, "Laura" hätte gleich nach dem endgültigen Aufwachen angefangen, die ganze Praxis zusammen zu schimpfen "Ich will heim! Wo ist meine persönliche Leibsklavin, diese blöde Kuh?". Zuhause futterte sie sich erst mal so richtig satt. Kontrollierte mittels *schnüff* *schnüff*, ob sie auch tatsächlich wieder in ihrem kleinen Königinnenreich war. Für den Rest des Abends war "Laura" dann nur noch platt! Das Sofa hatte sie ausnahmsweise die ganze Nacht für sich allein...
Alles in allem hat "Laura" diesen Eingriff hervorragend überstanden. Bereits um 7:00 Uhr am nächsten Morgen stand sie vor der Schlafzimmertür "Ich hab' Hunger!!!". Das ganze Wochenende über verwöhnte ich meinen rekonvaleszenten kleinen Teufel ausschließlich mit allerfeinstem SHEBA... Nach ausgiebigem Hübschmachen gab's dann überhaupt kein Halten mehr. Nun war Spielen und Rumgewetze quer durch die Wohnung angesagt...
Kosten:
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95,00 EUR
Schlussfazit:
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Die Kastration von Katzen ist die einzige Möglichkeit, dem Katzenelend vorzubeugen. Die Tierheime in Deutschland quellen regelrecht über. So ziemlich jeder tierfreundlich gesinnte Mensch findet kleine Kätzchen weiß der liebe Gott wie niedlich. Aber sobald sich unerwünschter Nachwuchs ankündigt, ist es mit der ach so großartig beschworenen Liebe zum tierischen Familienmitglied ganz schnell wieder vorbei. Bei reinen Hauskatzen ist es tatsächlich so, dass eine ungedeckte Katze sozusagen "dauerrollig" werden kann... Wer mehr als einmal erlebt hat, wie sehr eine eingesperrte Katze während der Rolligkeit leidet und nicht dem Sexualtrieb nachgehen kann, wird mir sicher zustimmen.
Die oben im Bericht bereits erwähnte Sterilisation bewirkt zwar, dass eine Kätzin keine Kinder mehr bekommt. Aber alle anderen Probleme (auch dieses habe ich bereits im Bericht erwähnt) bedingt durch die Rolligkeitssymptome bleiben.
Ich weiß, dass die 95,00 EUR im ersten Moment sehr teuer klingen. Aber wer sein Tier wirklich liebt, sollte bereit sein, so viel Geld für ein schönes, langes Katzenleben zu investieren.
35 Bewertungen, 16 Kommentare
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30.01.2007, 15:25 Uhr von golfgirl
Bewertung: sehr hilfreichliebe grüsse dani
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17.01.2007, 19:48 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Edith und Claus
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10.01.2007, 13:19 Uhr von Scigy
Bewertung: sehr hilfreichunsere erste Katze war uns zugelaufen. Wie fanden sie nur süß, hatten sonst keine Ahnung. Es kam was kommen mußte. 4 ganz süße Katzenkids. Zum Glück hatten wir Abnehmer für die Kleinen. Kurze Zeit später haben wir Mink dann kastrieren lassen. Denn wo will
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04.01.2007, 20:12 Uhr von Gozo-Bernie
Bewertung: sehr hilfreichGruss aus Sizilien - bernie
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04.01.2007, 16:56 Uhr von ochsenfrosch43
Bewertung: sehr hilfreichich glaube, über kurz oder lang wird sich zu unseren drei Mädels auch noch eine Hauskatze gesellen. Angebote bekommen wir regelmässig im Bekanntenkreis ;-)
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22.11.2006, 21:47 Uhr von campimo
Bewertung: sehr hilfreich╔╩╦╝ SH & LG ╔╩╦╝
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22.11.2006, 18:22 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreichsh :-)
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22.11.2006, 12:39 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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22.11.2006, 11:24 Uhr von superlativ
Bewertung: sehr hilfreichliebe grüße!!!
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21.11.2006, 21:19 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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21.11.2006, 18:20 Uhr von Kschiemmek
Bewertung: sehr hilfreichMfG Ronnie
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21.11.2006, 18:06 Uhr von manyatta
Bewertung: sehr hilfreichIst eine absolut notwenige Maßnahme nur leider werden die Leute trotzdem keine erwachsensn Katzen aus dem Tierheim wegholen. Schöner Bericht!
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21.11.2006, 17:43 Uhr von HiRD1
Bewertung: sehr hilfreich~~ SH. Gruß, Ralf ~~
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21.11.2006, 16:55 Uhr von topfmops
Bewertung: sehr hilfreichAlle Menschen, die keine kleinen Kätzchen mögen, müssen in ihrem früheren Leben Mäuse gewesen sein.
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21.11.2006, 16:48 Uhr von Woelfchen4
Bewertung: sehr hilfreichsh :-) und viele Grüße ...
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21.11.2006, 16:32 Uhr von Alex1990
Bewertung: sehr hilfreichsh lg Alex
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