Katzenspielzeug selbstgemacht Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von scarpe
Vom Postpaket zur Kuschelhöhle
Pro:
Die Katzen und die Kasse freut\'s!
Kontra:
Man muss wenigstens ein wenig geschickt sein.
Empfehlung:
Ja
Hallo Katzenfreunde.
Dies ist mein erster Bericht hier bei yopi und nachdem ich versuche, mich hier einzufinden und einige Produktvorschläge gemacht habe, werde ich mit einem \"leichten\" Thema anfangen.
Ich möchte mal den Bastlern unter Euch helfen, ein bißchen (viel) Geld zu sparen.
Ich habe vor einiger Zeit mit einfachsten Mitteln eine gemütliche Kuschelhöhle für meine Miezen gebaut.
Vorgeschichte:
Jedesmal wenn wir Futter, Streu, Knabberkram kaufen, bin ich begeistert von den Kratzbäumen, den Höhlen, überhaupt dem ganzen Schnickschnack, den eine Katze liebt, aber nicht wirklich braucht. Wenn ich dann aber die Preise sehe, fällt mir ganz schnell alles aus dem Gesicht.
Ich bin dank meiner Oma handwerklich ziemlich geschickt. Ich weiss auch so in etwa, was man an Materialkosten einkalkulieren muss. Bei den Waren im Zoohandel muss man natürlich auch noch das \"knoffhoff\", die Vertriebskosten usw. einkalkulieren. Das kann man sich mit ein bißchen Geschick sparen und Spass macht es auch noch.
Als ich beobachtete, daß Pauline (Main Coon-Mix) und Shiva (Perser) -beide aus dem Tierheim- das Versteckspielen regelrecht zelebrieren, hab ich einfach über einen der Esszimmerstühle ein grosses Badehandtuch gehängt.Darin verstecken sie sich nun abwechselnd, manchmal auch gemeinsam. Oder die eine sitzt drin und die andere startet eine Attacke von hinten. Es gibt auch diese Variante: eine sitzt unten und faucht nach oben, die andere lauert oben und faucht nach unten. Irgendwann wird es langweilig und dann fegen sie durch die Zimmer, bis wieder eine in der Höhle landet.
Als ich vor einiger Zeit mal Paketpost bekam, dachte ich sofort: \"dieser Karton ist genau richtig für eine Kuschelhöhle.\"
Hier nun die Bauanleitung:
Mein Karton hat die Maße: H 45 cm,B 65 cm, T 45 cm und einen abnehmbaren Deckel. An der Vorderseite hab ich eine Tür ausgeschnitten. Gerade so gross, daß die Katzen bequem rein können.
Ich hab mir für den Boden und die Wände die Maße genommen und dünnen Schaumstoff (haben wir immer im Haus, ist aber nicht teuer) ausgeschnitten. Anschliessend hab ich den Schaumstoff mit Stoffresten umhüllt und einfach mit doppelseitigem Klebeband fixiert. Die bespannten Teile hab ich am Boden und den Wänden ebenfalls mit Klebeband festgeklebt. Für den Boden hab ich allerdings dickeren Schaumstoff benutzt (ist gemütlicher), man kann aber auch 2 oder 3 Schichten von dem dünnen zusammenkleben.
Zwischendurch muss ich mal erwähnen, daß die Fertigstellung eine Ewigkeit gedauert hat, denn meine Katzen hatten den Sinn des Ganzen wohl nicht verstanden. Sie lagen -wenn ich weitermachen wollte- entweder im oder auf dem Karton und wer stört schon eine ruhende Katze?
Zum Schluss hab ich mit ganz dünnem Schaumstoff und Stoffresten die gesamte Aussenseite beklebt, damit nicht so ein schnöder Pappkarton in der Gegend rumsteht. Meinen Katzen dürfte das allerdings ziemlich schnuppe sein...;-)
Um den Beiden das Ganze noch \"schmackhafter\" zu machen, hab ich in der Höhle ein bißchen Katzenminze (gibt\'s in jedem Fachhandel) verteilt.
Inzwischen ist diese \"Kiste\" der Hit. Allerdings muss ich manchmal Streit schlichten, denn Shiva ist der Kartonspezi und sie scheint davon auszugehen, daß sie alle ihr alleine gehören. Seit sie vor Jahren in den ersten Bücherkarton gekrabbelt ist, hat sie einen Lieblingsplatz: eben einen solchen Karton, der neben einem Sofa steht. Bewegen wir ihn mal, z.B. weil wir Saugen wollen, dann kommt sie aus der hintersten Ecke angeschossen.
Fazit:
Man braucht also wirklich keine Teuros für Katzenkram auszugeben. Wer ein bißchen begabt ist, kann die schönsten Utensilien selbst machen.
Mit Bällen aus Alufolie oder Tischtennisbällen spielen unsere Katzen alle mal lieber, als mit Fellmäusen (die man übrigens auch gut selbst machen kann) oder sonstigem Schnickschnack aus dem Handel.
Am Wochenende bekommen unsere Zwei abends immer Leckerlies. Aber dafür müssen sie etwas tun: ich hab einen kleinen Karton genommen, den ich auf ein Holzbrett geklebt habe (Stabilität). Ringsrum und oben hab ich ein paar kleine Löcher geschnitten. Da kippe ich dann ein paar \"Breckies\" rein und die Miezen müssen sie da rausangeln. So sind sie eine ganze Weile beschäftigt. Da sie ja reine Wohnungskatzen sind, muss man sich eben immer wieder etwas einfallen lassen.
Zum Schluss noch ein Tip:
mein Sohn hat einen langen Stock genommen, einen Aluball und Angelschnur.
Das macht den Katzen einen Heidenspass, denn sie sehen ja nur den Stock und den Ball, aber nicht die Schnur. Es sieht also so aus, als ob der Ball alleine durch die Luft fliegt. Die Beiden drehen völlig durch und machen Sprünge und Verrenkungen, da kriegt man vor Lachen keine Luft mehr. Allerdings sollte man diesen Sport nicht übertreiben, denn sonst liegen sie nämlich irgendwann mit hängender Zunge in der Ecke...*g* . Das aber ist ja nun nicht im Sinne des Erfinders, nicht?
Viel Vergnügen beim Basteln.
Pille (scarpe), Pauline und Shiva
Dies ist mein erster Bericht hier bei yopi und nachdem ich versuche, mich hier einzufinden und einige Produktvorschläge gemacht habe, werde ich mit einem \"leichten\" Thema anfangen.
Ich möchte mal den Bastlern unter Euch helfen, ein bißchen (viel) Geld zu sparen.
Ich habe vor einiger Zeit mit einfachsten Mitteln eine gemütliche Kuschelhöhle für meine Miezen gebaut.
Vorgeschichte:
Jedesmal wenn wir Futter, Streu, Knabberkram kaufen, bin ich begeistert von den Kratzbäumen, den Höhlen, überhaupt dem ganzen Schnickschnack, den eine Katze liebt, aber nicht wirklich braucht. Wenn ich dann aber die Preise sehe, fällt mir ganz schnell alles aus dem Gesicht.
Ich bin dank meiner Oma handwerklich ziemlich geschickt. Ich weiss auch so in etwa, was man an Materialkosten einkalkulieren muss. Bei den Waren im Zoohandel muss man natürlich auch noch das \"knoffhoff\", die Vertriebskosten usw. einkalkulieren. Das kann man sich mit ein bißchen Geschick sparen und Spass macht es auch noch.
Als ich beobachtete, daß Pauline (Main Coon-Mix) und Shiva (Perser) -beide aus dem Tierheim- das Versteckspielen regelrecht zelebrieren, hab ich einfach über einen der Esszimmerstühle ein grosses Badehandtuch gehängt.Darin verstecken sie sich nun abwechselnd, manchmal auch gemeinsam. Oder die eine sitzt drin und die andere startet eine Attacke von hinten. Es gibt auch diese Variante: eine sitzt unten und faucht nach oben, die andere lauert oben und faucht nach unten. Irgendwann wird es langweilig und dann fegen sie durch die Zimmer, bis wieder eine in der Höhle landet.
Als ich vor einiger Zeit mal Paketpost bekam, dachte ich sofort: \"dieser Karton ist genau richtig für eine Kuschelhöhle.\"
Hier nun die Bauanleitung:
Mein Karton hat die Maße: H 45 cm,B 65 cm, T 45 cm und einen abnehmbaren Deckel. An der Vorderseite hab ich eine Tür ausgeschnitten. Gerade so gross, daß die Katzen bequem rein können.
Ich hab mir für den Boden und die Wände die Maße genommen und dünnen Schaumstoff (haben wir immer im Haus, ist aber nicht teuer) ausgeschnitten. Anschliessend hab ich den Schaumstoff mit Stoffresten umhüllt und einfach mit doppelseitigem Klebeband fixiert. Die bespannten Teile hab ich am Boden und den Wänden ebenfalls mit Klebeband festgeklebt. Für den Boden hab ich allerdings dickeren Schaumstoff benutzt (ist gemütlicher), man kann aber auch 2 oder 3 Schichten von dem dünnen zusammenkleben.
Zwischendurch muss ich mal erwähnen, daß die Fertigstellung eine Ewigkeit gedauert hat, denn meine Katzen hatten den Sinn des Ganzen wohl nicht verstanden. Sie lagen -wenn ich weitermachen wollte- entweder im oder auf dem Karton und wer stört schon eine ruhende Katze?
Zum Schluss hab ich mit ganz dünnem Schaumstoff und Stoffresten die gesamte Aussenseite beklebt, damit nicht so ein schnöder Pappkarton in der Gegend rumsteht. Meinen Katzen dürfte das allerdings ziemlich schnuppe sein...;-)
Um den Beiden das Ganze noch \"schmackhafter\" zu machen, hab ich in der Höhle ein bißchen Katzenminze (gibt\'s in jedem Fachhandel) verteilt.
Inzwischen ist diese \"Kiste\" der Hit. Allerdings muss ich manchmal Streit schlichten, denn Shiva ist der Kartonspezi und sie scheint davon auszugehen, daß sie alle ihr alleine gehören. Seit sie vor Jahren in den ersten Bücherkarton gekrabbelt ist, hat sie einen Lieblingsplatz: eben einen solchen Karton, der neben einem Sofa steht. Bewegen wir ihn mal, z.B. weil wir Saugen wollen, dann kommt sie aus der hintersten Ecke angeschossen.
Fazit:
Man braucht also wirklich keine Teuros für Katzenkram auszugeben. Wer ein bißchen begabt ist, kann die schönsten Utensilien selbst machen.
Mit Bällen aus Alufolie oder Tischtennisbällen spielen unsere Katzen alle mal lieber, als mit Fellmäusen (die man übrigens auch gut selbst machen kann) oder sonstigem Schnickschnack aus dem Handel.
Am Wochenende bekommen unsere Zwei abends immer Leckerlies. Aber dafür müssen sie etwas tun: ich hab einen kleinen Karton genommen, den ich auf ein Holzbrett geklebt habe (Stabilität). Ringsrum und oben hab ich ein paar kleine Löcher geschnitten. Da kippe ich dann ein paar \"Breckies\" rein und die Miezen müssen sie da rausangeln. So sind sie eine ganze Weile beschäftigt. Da sie ja reine Wohnungskatzen sind, muss man sich eben immer wieder etwas einfallen lassen.
Zum Schluss noch ein Tip:
mein Sohn hat einen langen Stock genommen, einen Aluball und Angelschnur.
Das macht den Katzen einen Heidenspass, denn sie sehen ja nur den Stock und den Ball, aber nicht die Schnur. Es sieht also so aus, als ob der Ball alleine durch die Luft fliegt. Die Beiden drehen völlig durch und machen Sprünge und Verrenkungen, da kriegt man vor Lachen keine Luft mehr. Allerdings sollte man diesen Sport nicht übertreiben, denn sonst liegen sie nämlich irgendwann mit hängender Zunge in der Ecke...*g* . Das aber ist ja nun nicht im Sinne des Erfinders, nicht?
Viel Vergnügen beim Basteln.
Pille (scarpe), Pauline und Shiva
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