Kensington Gardens Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von BjoernS
London Part V: Federvieh
Pro:
schöne Anlage, sauber & gepflegt, viele Schwäne, Möglichkeiten für Kinder
Kontra:
hmmm, eigentlich nichts
Empfehlung:
Ja
Denkt man an Parkanlagen in London, so fällt den meisten Menschen zunächst der Hyde-Park ein, der größte Park in London. Stellt man jedoch die Frage nach dem schönsten Park, so kommt sicherlich auch Kensington Gardens in die nähere Auswahl ....
Fakten
Kensington Gardens grenzt direkt an den Hyde-Park und ist von diesem nur durch eine Straße getrennt. Man kann direkt von zwischen den beiden Parkanlagen wechseln. Zusammen bilden sie die größte Grünfläche innerhalb von London. Wie auch der Hyde-Park liegt Kensington Gardens direkt an der Bayswater Road und kann beispielsweise von der U-Bahn-Station Queensway direkt erreicht werden.
Viele Hotelanlagen in der Bayswater Road tragen den Zusatz „Hyde Park“, obwohl sie eigentlich gegenüber von Kensington Gardens liegen. Das mag wohl daran liegen, dass der Hyde-Park einfach bekannter ist ...
Kensington Gardens selber ist eine – ich würde mal sagen – mittelgroße Parkanlage, die mit vielen kleinen Wegen durchzogen ist. Ein Teil dieser Wege ist asphaltiert, ein Teil besteht aus Schotter / Sand. In der Mitte der Anlage befindet sich ein See, auf dem man aber weder Rudern noch Tretboot fahren darf. Auch das Schwimmen ist hier verboten.
Am Rand der Parkanlage in der Nähe des Eingangs Queensway befindet sich ein großer Kinderspielplatz mit vielen Holzbauten (z.B. ein Piratenschiff). In Ermangelung mitreisender Kinder habe ich mich damit aber nicht beschäftigt, kann also zum pädagogischen Nutzen nichts sagen. Ebenso weiss ich nicht, ob der Spielplatz eventuell Eintritt kostet, es könnte aber sein, da er vollständig eingezäunt ist.
Wie auch im Hyde-Park kann man hier Liegstühle mieten, die 0,60 Pfund für 4 Stunden kosten. Die Rasenanlagen machen aber einen sehr sauberen Eindruck, so dass man sich eigentlich das Geld sparen kann und sich direkt ins Gras legt ....
Walking the ways
Kommt man vom Hyde-Park aus in den Kensington Garden, so fällt zunächst sofort auf, dass hier die Wege schmaler sind und dass es Büsche und Beete gibt. Zwar sind auch hier ausreichende Grünflächen vorhanden, die von der Bevölkerung zum Liegen, Spielen und Toben genutzt werden, die einzelnen Flächen sind aber kleiner als im Hyde-Park. Insgesamt wirkt diese Anlage irgendwie persönlicher, nicht so anonym und macht einen interessanteren Eindruck.
Am See in der Mitte findet man ein schier unüberschaubare Anzahl an Schwänen, die auf dem See schwimmen, am Rand schlafen oder in größeren Gruppen „herumstehen“ und scheinbar auf Futter warten. Es ist schon beeindruckende, diese imposanten Tiere zu beobachten, denn die Tiere werden nicht umsonst mit dem Attribut „stolz“ versehen. Wie die Könige machen sie Spaziergänge rund um den See oder schwimmen elegant in der Gegend herum. Am See findet man übrigens auch einige Haubentaucher und vereinzelt mal eine Ente – in diesem Teil der Anlage hat ganz klar das Federvieh das Sagen.
An den Wegen findet man – wie auch schon im Hyde-Park – immer mal wieder Eichhörnchen, die bettelnder Weise am Wegrand sitzen und auf etwas Futter hoffen. Leider bekommen sie auch hier von den Besuchern solch passenden Dinge wie Gummibärchen und Chips – ich kann dieses Verhalten der Parkbesucher einfach nicht verstehen.
Die geteerten Wege laden direkt zum Inlinern ein. Dabei sind die möglichen Routen zwar nicht wirklich umfangreich, aber immerhin ist es möglich den Park zu umrunden. Einige Einheimische meinten, wenn man locker seine Runden zieht, kann man eine Runde gut in 15 Minuten schaffen und wäre bei zwei Runden dann bei seinem täglichen Bewegungssoll angekommen. Neben dieser Art an sportlicher Betätigung findet man im Kensington Garden natürlich auch die allgegenwärtigen Jogger, die in meinen Augen hier eine ideales Terrain haben. Die Sandwege sind eigentlich wie gemacht fürs Joggen, schließlich ist Joggen auf Asphalt nicht gerade gut für die Gelenke.
Das durchschnittliche Publikum scheint sich ein wenig von dem im Hyde-Park zu unterscheiden. In der Nähe des Spielplatzes und des Sees trifft man viele Menschen mit kleinen Kindern (und leider steigt der Flirtfaktor bei dieser Gruppe nicht unbedingt an J) und auch die Jogger scheinen eher in die Kategorie 30 bis 40 zu gehören. Jugendliche findet man hier nur wenige – aber für einen kleinen Plausch auf einer der Grünflächen ist eigentlich immer ein Gesprächspartner zu finden.
Insgesamt macht die gesamte Anlage einen sehr sauberen Eindruck – ein wenig verwunderlich, da es hier keine Mülleimer gibt, was wohl wieder mal mit der Angst vor Bomben zu tun hat. Dreck oder Müll habe ich nicht gesehen, genauso wenig wie ungepflegte Rasenflächen oder verwahrloste Blumenbeete ....
Fazit
Für mich auf jeden Fall einer der Topparks in London. Insgesamt wirkt die Anlage persönlicher als der benachbarte Hyde-Park und bietet erheblich mehr Abwechselung in der Bepflanzung und der Wegführung. Für einen gemütlichen Abendspaziergang ist Kensington Gardens bestens geeignet und zur Beobachtung von Schwänen und anderen Federvieh sowieso .... es kann hier eigentlich nur eine Topbewertung geben :-)
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
Fakten
Kensington Gardens grenzt direkt an den Hyde-Park und ist von diesem nur durch eine Straße getrennt. Man kann direkt von zwischen den beiden Parkanlagen wechseln. Zusammen bilden sie die größte Grünfläche innerhalb von London. Wie auch der Hyde-Park liegt Kensington Gardens direkt an der Bayswater Road und kann beispielsweise von der U-Bahn-Station Queensway direkt erreicht werden.
Viele Hotelanlagen in der Bayswater Road tragen den Zusatz „Hyde Park“, obwohl sie eigentlich gegenüber von Kensington Gardens liegen. Das mag wohl daran liegen, dass der Hyde-Park einfach bekannter ist ...
Kensington Gardens selber ist eine – ich würde mal sagen – mittelgroße Parkanlage, die mit vielen kleinen Wegen durchzogen ist. Ein Teil dieser Wege ist asphaltiert, ein Teil besteht aus Schotter / Sand. In der Mitte der Anlage befindet sich ein See, auf dem man aber weder Rudern noch Tretboot fahren darf. Auch das Schwimmen ist hier verboten.
Am Rand der Parkanlage in der Nähe des Eingangs Queensway befindet sich ein großer Kinderspielplatz mit vielen Holzbauten (z.B. ein Piratenschiff). In Ermangelung mitreisender Kinder habe ich mich damit aber nicht beschäftigt, kann also zum pädagogischen Nutzen nichts sagen. Ebenso weiss ich nicht, ob der Spielplatz eventuell Eintritt kostet, es könnte aber sein, da er vollständig eingezäunt ist.
Wie auch im Hyde-Park kann man hier Liegstühle mieten, die 0,60 Pfund für 4 Stunden kosten. Die Rasenanlagen machen aber einen sehr sauberen Eindruck, so dass man sich eigentlich das Geld sparen kann und sich direkt ins Gras legt ....
Walking the ways
Kommt man vom Hyde-Park aus in den Kensington Garden, so fällt zunächst sofort auf, dass hier die Wege schmaler sind und dass es Büsche und Beete gibt. Zwar sind auch hier ausreichende Grünflächen vorhanden, die von der Bevölkerung zum Liegen, Spielen und Toben genutzt werden, die einzelnen Flächen sind aber kleiner als im Hyde-Park. Insgesamt wirkt diese Anlage irgendwie persönlicher, nicht so anonym und macht einen interessanteren Eindruck.
Am See in der Mitte findet man ein schier unüberschaubare Anzahl an Schwänen, die auf dem See schwimmen, am Rand schlafen oder in größeren Gruppen „herumstehen“ und scheinbar auf Futter warten. Es ist schon beeindruckende, diese imposanten Tiere zu beobachten, denn die Tiere werden nicht umsonst mit dem Attribut „stolz“ versehen. Wie die Könige machen sie Spaziergänge rund um den See oder schwimmen elegant in der Gegend herum. Am See findet man übrigens auch einige Haubentaucher und vereinzelt mal eine Ente – in diesem Teil der Anlage hat ganz klar das Federvieh das Sagen.
An den Wegen findet man – wie auch schon im Hyde-Park – immer mal wieder Eichhörnchen, die bettelnder Weise am Wegrand sitzen und auf etwas Futter hoffen. Leider bekommen sie auch hier von den Besuchern solch passenden Dinge wie Gummibärchen und Chips – ich kann dieses Verhalten der Parkbesucher einfach nicht verstehen.
Die geteerten Wege laden direkt zum Inlinern ein. Dabei sind die möglichen Routen zwar nicht wirklich umfangreich, aber immerhin ist es möglich den Park zu umrunden. Einige Einheimische meinten, wenn man locker seine Runden zieht, kann man eine Runde gut in 15 Minuten schaffen und wäre bei zwei Runden dann bei seinem täglichen Bewegungssoll angekommen. Neben dieser Art an sportlicher Betätigung findet man im Kensington Garden natürlich auch die allgegenwärtigen Jogger, die in meinen Augen hier eine ideales Terrain haben. Die Sandwege sind eigentlich wie gemacht fürs Joggen, schließlich ist Joggen auf Asphalt nicht gerade gut für die Gelenke.
Das durchschnittliche Publikum scheint sich ein wenig von dem im Hyde-Park zu unterscheiden. In der Nähe des Spielplatzes und des Sees trifft man viele Menschen mit kleinen Kindern (und leider steigt der Flirtfaktor bei dieser Gruppe nicht unbedingt an J) und auch die Jogger scheinen eher in die Kategorie 30 bis 40 zu gehören. Jugendliche findet man hier nur wenige – aber für einen kleinen Plausch auf einer der Grünflächen ist eigentlich immer ein Gesprächspartner zu finden.
Insgesamt macht die gesamte Anlage einen sehr sauberen Eindruck – ein wenig verwunderlich, da es hier keine Mülleimer gibt, was wohl wieder mal mit der Angst vor Bomben zu tun hat. Dreck oder Müll habe ich nicht gesehen, genauso wenig wie ungepflegte Rasenflächen oder verwahrloste Blumenbeete ....
Fazit
Für mich auf jeden Fall einer der Topparks in London. Insgesamt wirkt die Anlage persönlicher als der benachbarte Hyde-Park und bietet erheblich mehr Abwechselung in der Bepflanzung und der Wegführung. Für einen gemütlichen Abendspaziergang ist Kensington Gardens bestens geeignet und zur Beobachtung von Schwänen und anderen Federvieh sowieso .... es kann hier eigentlich nur eine Topbewertung geben :-)
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
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