Kicker Sportmagazin Testbericht
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Erfahrungsbericht von christianauss
Ein neues Heft in meiner Sammlung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo Ihr Lieben!
Ihr werdet Euch sicher wundern, dass ich über dieses Thema schreibe, aber auch in der „warmen Ecke“ gibt es Fußball-Fans. Und das nicht erst seit der Weltmeisterschaft 2002, sondern bereits seit Ewigkeiten! Mein erstes Kicker- Bundesliga-Sonderheft kaufte ich mir bereits im Sommer 1982, in dem die deutsche Nationalmannschaft übrigens auch schon Vizeweltmeister geworden war. Allerdings wurde damals durch das Auftreten unserer Elitekicker nicht wirklich ein Boom ausgelöst. Als diese Mannschaft nach einer eindeutigen 1:3 Niederlage gegen Italien in Deutschland landete, wurde sie ganz schön verrissen – schon allein aufgrund eines „Skandalspiels“ gegen Österreich, in dem sich beide Mannschaften nach einem frühen Tor von Horst Hrubesch einigten, es doch bei diesem 1:0 zu belassen.
Inzwischen hat sich vieles geändert. Die deutsche Mannschaft ist beliebt wie selten zuvor, obwohl sie es wieder nicht geschafft hat, das Endspiel zu gewinnen; und die Bundesliga boomt wieder. Nicht zuletzt wohl wegen einer Berichterstattung, die mit der damaligen gar nicht zu vergleichen ist. Im Jahre 1982 saß man nämlich noch jeden Samstag um 18.00 Uhr vor dem Fernseher und sah sich die Sportschau im „Ersten“ (mit Heribert Fassbender oder Ernst Huberty) an. Auf unnötige Werbepausen wurde noch großzügig verzichtet.
Was in all den Jahren geblieben ist, ist mein jährlicher Kauf des Kicker-Sonderheftes. Ich weiß ja nicht, ob man das bereits als Sammelleidenschaft bezeichnen kann, aber immerhin ist das heute erworbene Exemplar bereits mein zwanzigstes in Folge.
Geändert haben sich die Hefte kaum. Auch das diesjährige Sonderheft erstrahlt in einem kräftigen rot. Neben dem üblichen „kicker“-Schriftzug findet sich in gelben Buchstaben die Aufschrift „Bundesliga 2002/2003“ auf diesem Heft. Ein „Wackelbildchen“ (oder wie nennt man die Dinger, die sich verändern, je nach dem, wie man es hält?)
Auch im Innern des Exemplars sind nur sehr begrenzte Unterschiede zu erkennen. Im Mittelteil werden alle 18 Mannschaften der Bundesliga und die 18 Mannschaften der zweiten Liga ausführlich vorgestellt. Zu jedem Spieler finden sich Informationen über Geburtsdatum, Nationalität, Größe, Gewicht und Vereinszugehörigkeit sowie ehemalige Vereine, Bundesligaspiele und –tore. Außerdem ist ein DinA4-großes Mannschaftsbild von jeder Mannschaft vorhanden.
Im vorderen teil des Heftes befindet sich ein im Durchschnitt ca. zweiseitiger Bericht zu jedem Verein mit Prognose des Kicker für den Tabellenstand am Ende der Neuen Saison sowie Kurzinterviews des zuständigen Trainers.An dieser Stelle werden die Mannschaften genau unter die Lupe genommen und die Veränderungen zur abgelaufenen Saison beschrieben. Die Berichterstattung zeichnet sich gerade in diesem Bereich durch seinen hohen Informationsgehalt aus, könnte aber noch etwas aktueller sein, da durch den frühen Redaktionsschluss ei´nige Spielertransfers keine Berücksichtigung mehr finden. Die neue Statistik mit den \"10 Superlativen\" einer Mannschaft (Größe, Gewicht u.s.w. finde ich nicht wirklich interessant.
Sogar die Schiedsrichter kommen nicht zu kurz. Auch sie werden – gespickt mit einigen Infos – vorgestellt und für erste, zweite und dritte Liga aufgelistet.
Im Anschluss an die Vorstellung der Teams aus der zweiten Liga werden dem Leser noch einige Statistiken und Rekorde aufgetischt, wie z.B. die Rekord-Torjäger oder auch die „ewige Tabelle der Bundesliga“.
Es folgen Berichte zur Zweiten Liga, zu den Ab- und Aufsteigern, zum DFB-Pokal und den Regionalligen. Sogar über Frauenfußball wird kurz berichtet. Außerdem finden sich noch einzelne berichte zum internationalen Vereinsfußball sowie zur Nationalmannschaft und der anstehenden EM-Qualifikation.
Nicht vergessen möchte ich die doppelseitige „kicker Super-Tabelle“ zum heraustrennen in der Mitte des Heftes. Für beide Bundesligen sowie für die Regionalliga ist dort eine Tabelle angebracht, die von Woche zu Woche nach den aktuellen Ständen neu gesteckt werden kann. Auf der Rückseite dieser Kartontabelle befinden sich nämlich die Vereinsembleme aller in Frage kommenden Mannschaften, die in kleine Schlitze passend zum jeweiligen Tabellenstand eingeführt werden können.
Ich möchte natürlich nicht versäumen, Euch das kicker-Managerspiel näher zu bringen. Hier kann man entweder im Internet unter www.kicker.de oder per Post teilnehmen, indem man eine Mannschaft für die ganze Saison zusammenstellt und über die Benotung im kicker-Sportmagazin und für Torerfolge Punkte sammeln kann. Diese werden von Spieltag zu Spieltag zusammengezählt. Neben Tagespreisen zu den einzelnen Spieltagen winken Preise bis zu 600 € für die Herbstmeisterschaft und bis zu 1.250 € am Saisonende. Ich muss gestehen, dass es Gewinnspiele gibt, bei denen wesentlich mehr zu holen ist, doch dieses Spiel bringt auch ein wenig Spass, da man nach jedem Spielwochenende gespannt nachsieht, auf welchem Platz man sich befindet und ob man die Leistungsfähigkeit „seiner“ Spieler richtig eingeschätzt hat.
Der Preis des Heftes liegt inzwischen übrigens bei 4,80 € für 224 Seiten. Das hört sich natürlich auf Anhieb recht teuer an, man muss allerdings bedenken, dass man für diesen Preis auch geballte Informationen für die ganze Saison bekommt. So kann man sich wöchentlich an dem in diesem Heft abgedruckten Spielplan orientieren und auch mal nach einem Spieler, der einen grad aus irgendeinem Grund besonders interessiert, sehen. Ich muss allerdings sagen, dass ich schon jedes Mal über die fast jährliche Preiserhöhung überrascht bin, da sich am Inhalt des Heftes in den letzten 20 Jahren kaum etwas verändert hat, der Preis sich seitdem jedoch mehr als verdoppelt hat.
Ich bin zwar nicht mehr so euphorisch wie früher, um diese Zeitschrift als einer der Ersten zu erwerben, mich packt aber doch jedes Jahr die Sammelleidenschaft, um ein neues Exemplar hinzuzufügen. Auch wenn ich nicht mehr jeden Artikel von vorne bis hinten durcharbeite und schon Mal den einen oder anderen Bericht auslasse, halte ich das Sonderheft insgesamt jedes Jahr für eine willkommene Lektüre in der Sommerpause, um zu erfahren, was uns in der kommenden Saison alles erwartet.
Für alle unter euch, die sich für Fußball interessieren, ist der Kauf ein wirkliches Muss.
Bei den anderen, vor allem bei meinen Vertrauten, die eher andere Berichte von mir gewohnt sind bedanke ich mich für´s Lesen. Und Schatzi, ich verspreche dir: Wenn du mir etwas Besseres zu Bieten hast, werde ich in der neuen Saison natürlich gerne darauf verzichten, samstags abends Fußball zu gucken! Lass dir also immer schön was einfallen.
Alles Gute wünscht Euch Euer
Christian
P.S.: Das Interview mit Matthias Sammer habe ich natürlich nicht vergessen. Aber muss man einen Trainer erwähnen, der im nächsten Jahr eh kein Deutscher Meister mehr wird? :-)
Ihr werdet Euch sicher wundern, dass ich über dieses Thema schreibe, aber auch in der „warmen Ecke“ gibt es Fußball-Fans. Und das nicht erst seit der Weltmeisterschaft 2002, sondern bereits seit Ewigkeiten! Mein erstes Kicker- Bundesliga-Sonderheft kaufte ich mir bereits im Sommer 1982, in dem die deutsche Nationalmannschaft übrigens auch schon Vizeweltmeister geworden war. Allerdings wurde damals durch das Auftreten unserer Elitekicker nicht wirklich ein Boom ausgelöst. Als diese Mannschaft nach einer eindeutigen 1:3 Niederlage gegen Italien in Deutschland landete, wurde sie ganz schön verrissen – schon allein aufgrund eines „Skandalspiels“ gegen Österreich, in dem sich beide Mannschaften nach einem frühen Tor von Horst Hrubesch einigten, es doch bei diesem 1:0 zu belassen.
Inzwischen hat sich vieles geändert. Die deutsche Mannschaft ist beliebt wie selten zuvor, obwohl sie es wieder nicht geschafft hat, das Endspiel zu gewinnen; und die Bundesliga boomt wieder. Nicht zuletzt wohl wegen einer Berichterstattung, die mit der damaligen gar nicht zu vergleichen ist. Im Jahre 1982 saß man nämlich noch jeden Samstag um 18.00 Uhr vor dem Fernseher und sah sich die Sportschau im „Ersten“ (mit Heribert Fassbender oder Ernst Huberty) an. Auf unnötige Werbepausen wurde noch großzügig verzichtet.
Was in all den Jahren geblieben ist, ist mein jährlicher Kauf des Kicker-Sonderheftes. Ich weiß ja nicht, ob man das bereits als Sammelleidenschaft bezeichnen kann, aber immerhin ist das heute erworbene Exemplar bereits mein zwanzigstes in Folge.
Geändert haben sich die Hefte kaum. Auch das diesjährige Sonderheft erstrahlt in einem kräftigen rot. Neben dem üblichen „kicker“-Schriftzug findet sich in gelben Buchstaben die Aufschrift „Bundesliga 2002/2003“ auf diesem Heft. Ein „Wackelbildchen“ (oder wie nennt man die Dinger, die sich verändern, je nach dem, wie man es hält?)
Auch im Innern des Exemplars sind nur sehr begrenzte Unterschiede zu erkennen. Im Mittelteil werden alle 18 Mannschaften der Bundesliga und die 18 Mannschaften der zweiten Liga ausführlich vorgestellt. Zu jedem Spieler finden sich Informationen über Geburtsdatum, Nationalität, Größe, Gewicht und Vereinszugehörigkeit sowie ehemalige Vereine, Bundesligaspiele und –tore. Außerdem ist ein DinA4-großes Mannschaftsbild von jeder Mannschaft vorhanden.
Im vorderen teil des Heftes befindet sich ein im Durchschnitt ca. zweiseitiger Bericht zu jedem Verein mit Prognose des Kicker für den Tabellenstand am Ende der Neuen Saison sowie Kurzinterviews des zuständigen Trainers.An dieser Stelle werden die Mannschaften genau unter die Lupe genommen und die Veränderungen zur abgelaufenen Saison beschrieben. Die Berichterstattung zeichnet sich gerade in diesem Bereich durch seinen hohen Informationsgehalt aus, könnte aber noch etwas aktueller sein, da durch den frühen Redaktionsschluss ei´nige Spielertransfers keine Berücksichtigung mehr finden. Die neue Statistik mit den \"10 Superlativen\" einer Mannschaft (Größe, Gewicht u.s.w. finde ich nicht wirklich interessant.
Sogar die Schiedsrichter kommen nicht zu kurz. Auch sie werden – gespickt mit einigen Infos – vorgestellt und für erste, zweite und dritte Liga aufgelistet.
Im Anschluss an die Vorstellung der Teams aus der zweiten Liga werden dem Leser noch einige Statistiken und Rekorde aufgetischt, wie z.B. die Rekord-Torjäger oder auch die „ewige Tabelle der Bundesliga“.
Es folgen Berichte zur Zweiten Liga, zu den Ab- und Aufsteigern, zum DFB-Pokal und den Regionalligen. Sogar über Frauenfußball wird kurz berichtet. Außerdem finden sich noch einzelne berichte zum internationalen Vereinsfußball sowie zur Nationalmannschaft und der anstehenden EM-Qualifikation.
Nicht vergessen möchte ich die doppelseitige „kicker Super-Tabelle“ zum heraustrennen in der Mitte des Heftes. Für beide Bundesligen sowie für die Regionalliga ist dort eine Tabelle angebracht, die von Woche zu Woche nach den aktuellen Ständen neu gesteckt werden kann. Auf der Rückseite dieser Kartontabelle befinden sich nämlich die Vereinsembleme aller in Frage kommenden Mannschaften, die in kleine Schlitze passend zum jeweiligen Tabellenstand eingeführt werden können.
Ich möchte natürlich nicht versäumen, Euch das kicker-Managerspiel näher zu bringen. Hier kann man entweder im Internet unter www.kicker.de oder per Post teilnehmen, indem man eine Mannschaft für die ganze Saison zusammenstellt und über die Benotung im kicker-Sportmagazin und für Torerfolge Punkte sammeln kann. Diese werden von Spieltag zu Spieltag zusammengezählt. Neben Tagespreisen zu den einzelnen Spieltagen winken Preise bis zu 600 € für die Herbstmeisterschaft und bis zu 1.250 € am Saisonende. Ich muss gestehen, dass es Gewinnspiele gibt, bei denen wesentlich mehr zu holen ist, doch dieses Spiel bringt auch ein wenig Spass, da man nach jedem Spielwochenende gespannt nachsieht, auf welchem Platz man sich befindet und ob man die Leistungsfähigkeit „seiner“ Spieler richtig eingeschätzt hat.
Der Preis des Heftes liegt inzwischen übrigens bei 4,80 € für 224 Seiten. Das hört sich natürlich auf Anhieb recht teuer an, man muss allerdings bedenken, dass man für diesen Preis auch geballte Informationen für die ganze Saison bekommt. So kann man sich wöchentlich an dem in diesem Heft abgedruckten Spielplan orientieren und auch mal nach einem Spieler, der einen grad aus irgendeinem Grund besonders interessiert, sehen. Ich muss allerdings sagen, dass ich schon jedes Mal über die fast jährliche Preiserhöhung überrascht bin, da sich am Inhalt des Heftes in den letzten 20 Jahren kaum etwas verändert hat, der Preis sich seitdem jedoch mehr als verdoppelt hat.
Ich bin zwar nicht mehr so euphorisch wie früher, um diese Zeitschrift als einer der Ersten zu erwerben, mich packt aber doch jedes Jahr die Sammelleidenschaft, um ein neues Exemplar hinzuzufügen. Auch wenn ich nicht mehr jeden Artikel von vorne bis hinten durcharbeite und schon Mal den einen oder anderen Bericht auslasse, halte ich das Sonderheft insgesamt jedes Jahr für eine willkommene Lektüre in der Sommerpause, um zu erfahren, was uns in der kommenden Saison alles erwartet.
Für alle unter euch, die sich für Fußball interessieren, ist der Kauf ein wirkliches Muss.
Bei den anderen, vor allem bei meinen Vertrauten, die eher andere Berichte von mir gewohnt sind bedanke ich mich für´s Lesen. Und Schatzi, ich verspreche dir: Wenn du mir etwas Besseres zu Bieten hast, werde ich in der neuen Saison natürlich gerne darauf verzichten, samstags abends Fußball zu gucken! Lass dir also immer schön was einfallen.
Alles Gute wünscht Euch Euer
Christian
P.S.: Das Interview mit Matthias Sammer habe ich natürlich nicht vergessen. Aber muss man einen Trainer erwähnen, der im nächsten Jahr eh kein Deutscher Meister mehr wird? :-)
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