Killzone (PS2 Spiel) Testbericht

Killzone-ps2-spiel
ab 15,02
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Erfahrungsbericht von Moonspell

If you start a war don´t forget the chaos....

Pro:

Ansprechende Grafik, guter Soundtrack, Multiplayer - Modus

Kontra:

teils monotoner Spielablauf, dümmliche Dialoge

Empfehlung:

Ja

Eins gleich mal vorweg, ich mag Ego-Shooter normalerweise für wenn schon, dann nur für den PC. Hat einen ganz einfachen Grund: Die Steuerung, des Fadenkreuzes, ist halt meistens nicht so präzise wie am PC mit der Maus.

Über Killzone hatte ich einige Tests der US-Version gelesen und die meisten (Online-)Magazine kritisierten vor allem viele, viele Ruckler. Die wurden aber zum aller größten Teil für die PAL-Version ausgemerzt. Hat manchmal also auch Vorteile, dass man als Europäer ein halbes Jahr länger als die Amerikaner auf einen Release warten muss.

Daten zum Spiel:
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Name: Killzone
Publisher: S.C.E. - Sony Computer Entertainment
Europa-Release: 30.November 2004
US-Release: April 2004
Genre: Ego-Shooter
USK: Keine Jugendfreigabe (Deutschland)
ASIN: B00061Q9R6
Deutsche Sprachausgabe
Texte auf: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Italienisch

Special Features:
USB-Headset Unterstützung im Multiplayer-Modus
Online-Multiplayer Games (Deathmatch, usw.)

Ähnliche Spiele: Halo, Medal of Honor, etc.


Story:
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Etliche Jahre in der Zukunft bricht die Menschheit auf im All kleine Kolonien zu bilden. Die sich wiederum zur ISA, Interplanetarischen Strategischen Allianz zusammen geschlossen haben.

Schon bald jedoch bilden sich Separatistengruppen die sich von der Erde lossagen wollen, und autonom regieren wollen. Die Einwohner des Planeten Helgan sind einer starken Strahlung ausgesetzt und viele von ihnen sterben. Doch die Überlebenden werden stärker, und robuster und beginnen die Erde zu hassen, ziehen schon bald in einen Krieg aus Rache, gegen die ISA und alle Erdbewohner.

Die Kolonie Vecta bekommt als erstes die Gewalt der Helghast zu spüren, tausende sterben - der Krieg gegen die Mutanten hat begonnen.

Gameplay:
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So beginnen wir also mitten im Getümmel, die Helghast haben eine Stadt besetzt, und wir kämpfen uns als Captain Templer durch die Trümmerhaufen.

Zu Beginn haben wir ein Messer, eine Pistole und ein Maschinengewehr mit Zielfernrohr zur Verfügung. Ausblick haben wir durch ein Fadenkreuz ansonsten sieht man Templer nicht, abgesehen von der Waffe, und unseren Händen.

Die Steuerung ist recht einfach. Den linken Stick zum vor und zurück bewegen, den rechten Stick zum links und rechts gehen/schauen. Die Waffe feuert man mit der rechten, vorderen Schultertaste ab, also mit der R1, nachladen auf Dreieck, und Waffewechseln mit der Kreistaste, gibt es Schalter zu drücken, oder andere Aktionen auszuführen drücken wir die X-Taste. Für sekundäre Waffen wie Handgranaten die R2. Mit L2 kann man sich ducken und mit drücken des linken Sticks kann man für eine kurze Zeit laufen.

Die Lebensenergie füllt sich mit der Zeit wieder etwas auf, je nachdem stark die Verwundung ist. Ein Ausdauerbalken zeigt an wie lange man laufen kann. Der Balken füllt sich natürlich wieder, wenn man wieder normal geht.

Gegner - KI:
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Schon sehr bald entdecken uns die ersten Gegner. Die Helghast treten meistens in Gruppen auf, nur ganz selten steht uns ein einzelner Soldat gegenüber. Die KI der Gegner ist meist doch recht ordentlich, will heissen, sie verstecken sich hinter Fahrzeugen, Ecken, nehmen Deckung, und geben sich Rückendeckung. Allerdings kann man ihre Bewegungsabläufe ziemlich schnell studieren, wenn man einige Zeit in Deckung bleibt und ihnen zusieht. Läuft meistens so ab: Deckung, einige Sekunden warten, kommen aus der Deckung, feuern, gehen bei Gegenfeuer wieder zurück in die Deckung und dann wiederholt sich das Ganze wieder.

Level-Design und Aufbau:
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Die Level sind besonders anfangs noch recht unterschiedlich und schön designed. Zu Beginn sind wir wie bereits erwähnt in einer zerbombten Stadt. Die Häuser sehen wirklich sehr realistisch aus, ebenso die zerstörten Wände, Straßen, Zäune, und so weiter. Weiter gehts in die Häuser der Stadt die ebenfalls eine sehr gute Grafik aufweisen, und zumeist recht groß sind. Natürlich sind die Städte, später Jungel, Schnee/Eiswüsten, Häuser, Raumstationen und so weiter nie so riesig wie die Spielewelten eines GTA-San Andreas oder gar World of Warcraft, aber für einen Shooter doch recht ordentlich.

Die Texturen der Wände, Straßen, Wege usw. sind meisten schön anzusehen und detailiert. Flüsse im Jungel, Sonneneinstrahlungen, Dämmerung, Schneefall, tragen einen großen Teil zur Atmosphäre bei.


Befreundete KIs
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Im Laufe des Spiels müssen wir insgesamt drei weitere ISA-Soldaten retten, die man dann auch selbst spielen kann. Da wären zum einen die Scharfschützin /Killerin Luger, die mich immer etwas an Sam Fisher von Splinter Cell erinnert. Mit ihr kann man die Gegner einfach Snipern. Dritter im Bunde ist Rico, ein Vorlauter Rüpel, der die mächtigste Waffe von allen besitzt, und der halb Mensch, halb Helghast Haka der ebenso wie Luger ein Allrounder ist.

Welchen Charakter man für die einzelnen Missionen wählt ist nicht wirklich wichtig, da man während des Spiels feindliche Waffen aufnehmen kann, und somit wieder alles ausgleichen kann.

Die drei anderen Charaktere sind, sobald man sie alle aufgesammelt hat, eine willkommene Verstärkung. Sie warenen uns vor Gegnern, schießen natürlich auch selbst mit und geben uns Rückendeckung...meist mehr oder weniger erfolgreich, im Grunde aber ganz ok.

Grafik:
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Wie schon bei Leveldesign erwähnt, zeichnet sich Killzone, durch eine, zumindest für die PS2, sehr gute und detailierte Grafik aus. Die Gesichter, oder Helme (bei den Feinden) der Charaktere sind schön \"modelliert\" ebenso die Körper, die Hintergründe teilweise wirklich atemberaubend (zB die Ausblicke von einem verschneiten Berg, ins Tal). Häuser, Innenräume, Festungen, Wälder, Weltall-Umgebungen, und so weiter, sind ebenfalls perfekt.

Beim Zoomen mit dem Zielfernrohr bleibt die Grafik natürlich ebenfalls scharf. Beim Laufen kommen Verwisch-Effekte zum Einsatz, wie man es zB von Rennspielen kennt.

Explosionen folgem realistische Feuereffekte und Rauchschwaden. Schüsse auf einen Gegner erzeugen Blutspritzer. Diese sind ziemlich gering gehalten, also nicht wirklich blutig wie man es von anderen Spielen kennt, Körperteile fliegen keine durch die Gegend, und Köpfe bleiben auf den Schultern, auch nach einem Kopfschuss.

Ansonsten zeigt sich die Grafik so realistisch wie es eben auf der PS2 möglich ist.

Sound:
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Der Sound ist bombastisch! Könnte aus einem Star Wars-Film stammen, steht einem Hollywood-Soundtrack in nichts nach. Die Sprachausgabe wiederholt sich mit der Zeit, immer wieder die gleichen, zum Teil recht platten Sprüche, der Freunde und Feinde. Schüsse, Explosionen, Fahrzeuggeräusche, Windgeräusche usw. klingen superb. Natürlich in Dolby 5.1 hörbar, wobei der Soundtrack und die Effekte ihre volle Wirkung entfallten.

Schwierigkeitsgrad:
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Nach einer viertel oder halben Stunde hat man sich auf jeden Fall an das Steuern mit dem Fadenkreuz, bzw. mit der kompletten Steuerung gewöhnt und somit ist ein angenehmes Spielen im Modus \"leicht\" für, ich denke wirklich jeden möglich. Fortgeschrittenere Spieler beginnen eben in \"mittel\" und Hardcore-Zocker versuchen sich mit \"schwer\".

Mein bleibt jedenfalls nie länger in einem Level hängen, Checkpoints während, und Autosave nach einem Missionsabschnitt verhindern frustierendes Anfangen eines kompletten Levels, obwohl man eigentlich fast durch war.

Spieldauer/Umfang:
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Im Kampagnen-Modus (der Hauptmodus) stehen 11 Missionen zwischen uns und dem Endkampf gegen den Separatistenboss. Diese sind in ca. 30 Missionsabschnitte unterteilt. Also ca. pro Mission 3 Abschnitte, die mit tollen Zwischensequenzen angereichert sind. Im leichten Modus beträgt die Spielzeit ca. 10 Stunden. Im Modus \"schwer\" kann man je nach können schon mit 15 bis 20 rechnen.

Im Multiplayer-Modus verbringt man bei sechs von anderen Shootern bekannten Spielarten ( Deathmatch, Team-Deathmatch, Herrschaft, Vorrats-Abwurf, Sturmangriff und Verteidigen & Zerstören. ) weitere unzählige Stunden. Entweder alleine offline, gegen verschieden viele Bots, oder mit einem Freund gegen oder miteinander. Ooooooder aber online gegen tausende anderer PS2-Online-Spieler.

Fazit:
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Killzone ist für mich, auf der PS2 ganz klar der beste Shooter. Die Atmosphäre stimmt, vor allem durch den genialen Soundtrack und der sehr guten Grafik. Der Schwierigkeitsgrad ist optimal, Autosave und Kontrollpunkte sind bestens gesetzt. Die Steuerung lässt sich leicht erlernen und handhaben. Es lässt sich präzise zielen, und man vermisst nur wirklich selten die Maus und Tastatur.

Wer Shooter mag, keinen PC hat, sollte hier zugreifen. Wer auch auf der PS2 gerne mal einen ordentlichen Shooter spielen will ebenfalls. An einen PC Shooter reicht dass Spiel aber nicht ganz heran, deswegen auch nur 4 Sterne, wenn auch nur ganz knapp am fünften vorbeigeschossen.

Danke fürs Lesen!

Moonspell

10 Bewertungen