Brennen muß Salem (Taschenbuch) / Stephen King Testbericht

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ab 6,58
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Erfahrungsbericht von mickey73

Und es gibt sie doch!

Pro:

spannend, fesselnd, ein echter King, Vampire

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Aufmerksam geworden auf das Buch „Brennen muss Salem“ von Stephen King bin ich durch das neueste Meisterwerk von King „Susannah“ aus der Dunklen Turm-Reihe. Dort spielt sein älteres Werk, welches mir bis dato unbekannt war, eine große Rolle. Da ich ein echter King-Fan bin und ich versuche jedes Buch von ihm zu lesen, ging es dann auch gleich ab in die Buchhandlung und schon war „Brennen muss Salem“ meins.

Einband

Bei dem Buch handelt es sich um ein Taschenbuch, das ganz in rot gehalten ist. Auf der Vorderseite findet man neben dem Name des Autors und den Titel des Buches auch eine Abbildung von einem Teil eines Hausdaches. Auf der Rückseite befindet sich eine kleine Inhaltsangabe.

Der Autor

Stephen King wurde 1947 in Portland, Maine, geboren. Er ist verheiratet mit Tabitha King, ebenfalls Schriftstellerin, und hat drei Kindern. Sein großer Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm mit dem Roman Carrie. Danach folgte ein Beststeller nach dem anderen. Ebenso veröffentlichte er Bücher unter dem Pseudonym Richard Bachmann und schrieb einige Bücher in Zusammenarbeit mit anderen Schriftstellern, so z. B. mit Peter Straub “Der Talismann” und „Das Schwarze Haus“. Viele seiner Werke wurden verfilmt, z. B. Es, Christine, Shining, Needful Things, The Stand, The Green Mile etc.
Stephen King erhielt für seine Werke eine Vielzahl von Auszeichnungen, so auch z. B. den National Book Award in der USA. Sein wohl größtes Werk ist die Dunkele Turm-Reihe.

Inhalt

Ben Mears, Schriftsteller, kommt nach Jahren zurück in die Kleinstadt Jerusalems Lot (Salem’s Lot), in welcher er einige Jahre seiner Kindheit verbracht hat. Dort will er sein neustes Buch schreiben, in dem es um die Stadt und seinen jugendlichen Erfahrungen gehen soll.
Um in eine Clique aufgenommen zu werden, sollte er als Kind eine Mutprobe ablegen: Er sollte in das Marstenhaus, welches hoch über der Stadt thronte, und irgendetwas daraus mitbringen. Das Marstenhaus war als Spukhaus bekannt, da seine früheren Besitzer sich umgebracht haben und sie im Zusammenhang standen mit mehreren verschwundenen Kindern. Ben ging die Mutprobe ein und verschaffte sich zutritt in das nicht mehr bewohnte Haus. Als er das Zimmer eines oberen Stockwerkes betritt, sieht er Hubert Masters, ehemaliger Besitzer des Mastenhauses, tot an einem Seil von der Decke baumeln. Plötzlich schlägt dieser die Augen auf und Ben rennt weg.
Diese Erinnerung verfolgt ihn sein Leben lang und nun ist er in Salem’s Lot zurück, um sich seiner Vergangenheit zu stellen. Das Marstenhaus existiert immer noch.
Fast zur selben Zeit taucht ein weiterer Fremder in der Stadt auf: Straker. Er und sein Partner Barlow, der angeblich geschäftlich unterwegs ist, kaufen das Marstenhaus und mieten einen Laden in der Stadt an, in dem sie Antiquitäten verkaufen.
Mit dem Einzug der Fremden in die Stadt geschehen plötzlich eigenartige Dinge in der Stadt: ein Hund wird aufgespießt auf dem Friedhofszaun vorgefunden und zwei Jungen verschwinden. Einer von ihnen taucht kurze Zeit später wieder auf und ist sehr krank. Kurz darauf verstirbt er an einer nicht definierbaren Krankheit und seine Leiche verschwindet. Genauso sterben plötzlich immer mehr Einwohner der Stadt an dieser eigenartigen Krankheit und auch ihre Leichen verschwinden.

Was haben die neuen Eigentümer des Marstenhauses damit zu tun?
Welche Rolle spielt der Schriftsteller Ben Mears?
Und wo sind die ganzen Leichen hin?

Fragen auf Fragen! Da hilft nur eins: selber lesen!

Meine Meinung zum Buch

King verarbeitet in seinem Buch „Brennen muss Salem“ eine wirklich schon uralte Geschichte. Es geht um Untote. Vampire, die das Tageslicht scheuen und nachts hervorkommen, um ihren Blutdurst zu stillen. Natürlich haben diese Vampire auch einen Meister, dem sie gehorchen. All das erinnert stark an die typische Dracula-Geschichte, die King in seiner ureigenen Art aber völlig neu aufmischt.
Sein Schreibstil ist wie so oft sehr einfach zu verstehen und die Handlung sehr gut nachvollziehbar.
Die Charakteren der Hauptprotagonisten sind sehr ausgeprägt von King beschrieben und schon nach einigen Seiten, scheint man die Menschen näher zu kennen. Überhaupt geht King in seinem Buch auf eine Vielzahl Personen von Salem’s Lot ein. So bekommt man einen sehr guten Eindruck vom Kleinstadtleben und welche Stärken und Schwächen fast jeder einzelne Bürger aufweist.
Den Inhalt verpackt er in einen sehr ausschmückenden Rahmen.
Da ich einige seiner Werke bereits kenne, war ich etwas erstaunt darüber, dass Stephen King nicht gerade sehr blutrünstig oder gar pervers in der Ausführung verschiedener Szenarien vorging. Alle Schilderungen hielten sich im Rahmen. Aber trotz allem weiß der „Meister des Schreckens“ wieder mal ein hohes Spannungsfeld aufzubauen, was mich an manchen Stellen hat frösteln lassen und mir die Nackenhaare zu berge stehen ließ. Besonders den Meister der Vampire weiß er so in Szene zu setzen, dass er für den Leser zur Reinkarnation des Bösen wird.
Das Ende ist so geschildert, dass man meinen könnte, dass King eventuell noch eine Fortsetzung im Auge hatte, als der den Roman schrieb. Schade, dass er dies bis heute nicht getan hat.

Fazit

Ein King ganz nach meinem Geschmack! Absolut empfehlenswert!

Weitere erschienene King-Romane:

Stark - The Dark Half
Duddits – Dreamcatcher
Friedhof der Kuscheltiere
Es
Die Dunkle Turm-Reihe
Sie
Langoliers
In einer kleinen Stadt
Das Mädchen
Das Spiel
Needful Things
Carrie
Christine
Shining
Sara

(und noch viele mehr)

Sonstiges

Erschienen im Wilhelm Heyne Verlag, München
ISBN 3-453-12527-4
Preis: 8,95 EUR

39 Bewertungen, 1 Kommentar

  • anonym

    21.08.2004, 01:28 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    klasse geschrieben. Ich selber mag nur das Buch The Stand von Stephen King sonst finde ich seine bücher etwas umständlich geschrieben :o(