Brennen muß Salem (Taschenbuch) / Stephen King Testbericht
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Erfahrungsbericht von Cuchulainn1981
Lassen Sie keinen Vampir herein
Pro:
Spannender Horrorroman, der einem kalte Schauer über den Rücken jagt
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Inhalt:
Ben Mears ist ein erfolgreicher Autor, der in seine Heimatstadt Jerusalems Lot zurückkehrt, um ein neues Buch zu schreiben. Doch mit dieser amerikanischen Kleinstadt verbinden ihn nicht nur gute Erinnerungen. Auf einem Hügel thront das Marstenhaus. Hubert Marsten hatte dort einst zuerst seine Frau und dann sich getötet. Seitdem steht das Haus leer, und es werden viele unheimliche Geschichten darüber erzählt. Ben selbst hatte einmal als Kind ein erschreckendes Erlebnis in dem Haus, das ihn bis heute in seinen Träumen verfolgt. Nun möchte er sich diesem Trauma stellen und will das Marstenhaus mieten. Doch ein Fremder kam ihm zuvor: Ein Mann namens Straker kaufte das Haus für sich und seinen Chef Barlow. Die beiden eröffnen in der Stadt ein kleines Antiquitätengeschäft. Doch Barlow, den geheimnisvollen Chef hat noch niemand gesehen.
Ben mietet sich in einer Pension ein und beginnt die Arbeit an seinem Buch. Eines Tages trifft er die junge Susan, die ein großer Fan des Autors ist. Sie finden sich sofort sympathisch, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die beiden sich ineinander verlieben.
Es hätte alles so schön sein können für den jungen Romanautor. Doch kurze zeit später beginnen die ersten unheimlichen Ereignisse. Ein Hund wird getötet und auf dem Friedhofszaun aufgespießt, ein Junge verschwindet spurlos, sein Bruder stirbt kurze Zeit später auf geheimnisvolle Art und Weise. Ben vermutet einen Zusammenhang mit Straker und Barlow, die immer noch ein Rätsel für die Bewohner der kleinen Stadt sind.
Als sich die Todesfälle häufen, stellen Ben und sein Freund Matt eine gewagte Theorie auf: Barlow wird nie gesehen, weil er nicht ans Tageslicht kommen darf. Er ist ein Vampir und schafft sich gerade eine Stadt voller Untertanen. Ben und seine Freunde nehmen den aussichtslos erscheinenden Kampf gegen die Vampire auf.
Der Autor:
Muss ich wirklich noch erklären, wer Stephen King ist? Vermutlich eher nicht. Dieser Name dürfte eigentlich jedem ein Begriff sein, auch wenn man sich nicht für Horror interessiert. Dennoch will ich hier kurz seinen Lebenslauf darstellen.
Stephen King wurde am 27. September 1947 in Portland, Maine geboren. 1949 verliert King seinen Vater. Dieser geht Zigaretten holen und wird nie wieder gesehen. Den Kings geht es die nächsten Jahre nicht gut, denn die Mutter erhält nur schlecht bezahlte Gelegenheitsjobs.
Als Kind ist Stephen bereits Fan von Science-Fiction und Fantasy-Geschichten. Mit dreizehn Jahren entdeckt er eine Kiste mit Horrorbüchern und Erzählungen, die sein Vater geschrieben hat. Diesen Fund nennt er selbst eine Offenbarung.
In seiner High-School-Zeit veröffentlicht er mehrere Geschichten, doch sein erster Roman \"Amok\" erhält 60 Absagen. Er beginnt, an seinem Talent zu zweifeln.
1971 heiratet er Tabitha, die selbst Schriftstellerin ist. Seiner Frau gelingt es schließlich, seine Zweifel zu beseitigen und ihn zu überzeugen, den Roman \"Carrie\" zu Ende zu schreiben und zu veröffentlichen. 1977 wird \"Shining\" veröffentlicht, der erste seiner Romane, der auf den Bestellerlisten erscheint.
In den Folgejahren wird Stephen King, der auch unter dem Pseudonym Richard Bachman schrieb, mit Preisen überhäuft und wird weltberühmt. Er spielt in der Band \"Rock Bottom Remainders\", die nur aus Schriftstellern besteht, und gibt schließlich sein Pseudonym auf.
Lustig fand ich folgende Geschichte; Im Juni 1999 wurde Stephen King während eines Spaziergangs angefahren. Er wird schwer verletzt und verbringt drei Wochen im Krankenhaus. Im September 1999 kauft er das Auto, das ihn angefahren hat. Und im Juni 2000 am Jahrestag seines Unfalls zerstört er es eigenhändig.
Meine Meinung:
„Brennen muss Salem“ gehört meiner Meinung nach zu den besten Romanen des Horrorkönigs Stephen King. Hier zieht er alle Register seines Könnens und verschafft uns mit diesem Buch einige schlaflose Nächte, denn die Vampire klopfen nur nachts ans Fenster und bitten um Einlass.
Interessant finde ich den Aufbau des Buches. Es beginnt mit der Beschreibung eines Mannes, der von einem kleinen Jungen begleitet wird. Die beiden, nicht Vater und Sohn, reisen durch die USA. Der Mann ist Romanschriftsteller und arbeitet gerade an einem neuen Buch. Die beiden werden von einem Hauch des Geheimnisvollen begleitet, denn sie scheinen vor irgendetwas auf der Flucht zu sein. King nennt keine Namen und klärt das Geheimnis nicht auf. Er sagt nur, dass die Ursache des Traumas des Jungen und der Angst des Mannes in einer Stadt namens Jerusalems Lot liegt. Der Prolog endet damit, dass der Mann beschließt nach Jerusalems Lot zurückzukehren, um etwas zu Ende zu bringen.
Und damit beginnt die eigentliche Handlung, die zeitlich vor dem Prolog liegt. Es wird bald klar, dass es sich bei dem Mann um Ben Mears handeln muss, doch die Identität seines jungen Begleiters wird nicht so schnell gelüftet. Auch auf die Ereignisse, vor denen sie fliehen, wird anfangs kein Bezug genommen.
Viel mehr beschreibt King das Leben in einer normalen amerikanischen Kleinstadt. Zwar werden wir auch auf das schreckliche Marstenhaus aufmerksam gemacht, das die Stadt überschattet und den Menschen auch heute noch Angst einjagt, aber zuerst scheint keinerlei Bedrohung von diesem Haus auszugehen. Es ist eben nur ein Haus.
Wir erleben die Romanze zwischen Ben und Susan mit und lernen die beiden Personen kennen und lieben. Sie werden so liebenswert dargestellt, dass man sich eine eine funktionierende Beziehung geradezu wünscht. Sie scheinen ein Traumpaar zu sein. Deswegen auch die leichte Wut auf die Mutter, die den neuen Freund ihrer Tochter einfach nicht akzeptieren kann und immer wieder Gründe sucht, den Mann schlecht zu machen, während ihr Vater ihn schnell als guten Freund mag.
Weitere Figuren werden eingeführt und genial charakterisiert. Einige werden wir mögen, andere hassen. Wie in den meisten Büchern Stephen Kings ist es interessant, die Charaktere kennenzulernen und zu beobachten, denn sie sind beschrieben wie richtige Menschen. Sie könnten wirklich existieren, und gerade deswegen sorgt sich der Leser um ihr Schicksal.
Denn langsam lässt King das Böse in den Ort eindringen. Die Verwandlung findet langsam unter den Augen unserer Helden statt, und als sie sie erkennen, scheint es schon zu spät zu sein. Plötzlich sind all die Menschen, die wir lieb gewonnen haben, in schrecklicher Gefahr. Und sie erkennen es noch nicht einmal. Wir müssen hilflos zusehen wie Barlow einen Sieg nach dem anderen erringt. Die ganzen Hoffnungen des Lesers ruhen auf der kleinen Widerstandbewegung Ben Mears\', die die Ereignisse in Jerusalems Lot durchschaut.
Besonders erschreckend ist Mear\'s schreckliches Ereignis während seiner Kindheit dargestellt. Das Marstenhaus stellt sozusagen eine Nemesis dar, die Ben seit diesem Tag verfolgt und ihn nicht mehr los lässt. Das Haus selbst wird während des gesamten Romans als etwas bedrohliches, als eine Gefahr dargestellt. Es wird sogar die Theorie geäußert, dass das Böse, das in einem Haus passiert ist, auch Jahre nach dessen Tod in dem Haus weiterlebt.Und natürlich suchen sich Straker und Barlow, die dieses Böse repräsentieren, sich dieses Haus als Wohnsitz aus.
Das Schöne an diesem Roman ist wie bei den meisten Stephen-King-Romanen, dass die Helden ganz normale Menschen sind, die einfach nur überleben wollen. Sie sind keine selbstlosen Kämpfer des Guten, es sind Menschen, die wir jeden Tag treffen. Sie geraten nur in eine außergewöhnliche und gefährliche Situation und müssen auf sie reagieren, um zu überleben.
King beschreibt zuerst die Realität und entfernt sich langsam von ihr. Die Realität wie wir sie kennen wird von dem Nebel des Unheimlichen durchdrungen und schließlich ganz aufgesogen.Gegen Ende ist von dieser Realität nichts mehr erkennbar.
King greift bei seinem Vampir-Roman auf alte Quellen zurück wie zum Beispiel Bram Stokers Dracula. Er beschreibt Aspekte, die wir natürlich alle kennen, zum Beispiel Kreuze, Knoblauch und Pfähle. Was ich allerdings nicht wusste, ist, dass Vampire eingeladen werden müssen.
Im Großen und Ganzen handelt es sich bei „Brennen muss Salem“ um einen sehr unheimlichen Roman. Es macht einfach Spaß, die Geschichte nachts im Dunkeln zu lesen. Und gelegentlich ertappt man sich vielleicht dabei, dass die Blicke zum Fenster schweifen, um zu kontrollieren, ob sich dort nicht ein bleiches Gesicht mit spitzen Zähnen an die Scheibe drückt.
Die Daten meiner Ausgabe:
Titel: Brennen muss Salem
Autor: Stephen King
Verlag: Heyne
Reihe: Heyne Bücher Nr.10356
ISBN: 3-453-12527-4
Preis: 8,95 Euro
Ben Mears ist ein erfolgreicher Autor, der in seine Heimatstadt Jerusalems Lot zurückkehrt, um ein neues Buch zu schreiben. Doch mit dieser amerikanischen Kleinstadt verbinden ihn nicht nur gute Erinnerungen. Auf einem Hügel thront das Marstenhaus. Hubert Marsten hatte dort einst zuerst seine Frau und dann sich getötet. Seitdem steht das Haus leer, und es werden viele unheimliche Geschichten darüber erzählt. Ben selbst hatte einmal als Kind ein erschreckendes Erlebnis in dem Haus, das ihn bis heute in seinen Träumen verfolgt. Nun möchte er sich diesem Trauma stellen und will das Marstenhaus mieten. Doch ein Fremder kam ihm zuvor: Ein Mann namens Straker kaufte das Haus für sich und seinen Chef Barlow. Die beiden eröffnen in der Stadt ein kleines Antiquitätengeschäft. Doch Barlow, den geheimnisvollen Chef hat noch niemand gesehen.
Ben mietet sich in einer Pension ein und beginnt die Arbeit an seinem Buch. Eines Tages trifft er die junge Susan, die ein großer Fan des Autors ist. Sie finden sich sofort sympathisch, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die beiden sich ineinander verlieben.
Es hätte alles so schön sein können für den jungen Romanautor. Doch kurze zeit später beginnen die ersten unheimlichen Ereignisse. Ein Hund wird getötet und auf dem Friedhofszaun aufgespießt, ein Junge verschwindet spurlos, sein Bruder stirbt kurze Zeit später auf geheimnisvolle Art und Weise. Ben vermutet einen Zusammenhang mit Straker und Barlow, die immer noch ein Rätsel für die Bewohner der kleinen Stadt sind.
Als sich die Todesfälle häufen, stellen Ben und sein Freund Matt eine gewagte Theorie auf: Barlow wird nie gesehen, weil er nicht ans Tageslicht kommen darf. Er ist ein Vampir und schafft sich gerade eine Stadt voller Untertanen. Ben und seine Freunde nehmen den aussichtslos erscheinenden Kampf gegen die Vampire auf.
Der Autor:
Muss ich wirklich noch erklären, wer Stephen King ist? Vermutlich eher nicht. Dieser Name dürfte eigentlich jedem ein Begriff sein, auch wenn man sich nicht für Horror interessiert. Dennoch will ich hier kurz seinen Lebenslauf darstellen.
Stephen King wurde am 27. September 1947 in Portland, Maine geboren. 1949 verliert King seinen Vater. Dieser geht Zigaretten holen und wird nie wieder gesehen. Den Kings geht es die nächsten Jahre nicht gut, denn die Mutter erhält nur schlecht bezahlte Gelegenheitsjobs.
Als Kind ist Stephen bereits Fan von Science-Fiction und Fantasy-Geschichten. Mit dreizehn Jahren entdeckt er eine Kiste mit Horrorbüchern und Erzählungen, die sein Vater geschrieben hat. Diesen Fund nennt er selbst eine Offenbarung.
In seiner High-School-Zeit veröffentlicht er mehrere Geschichten, doch sein erster Roman \"Amok\" erhält 60 Absagen. Er beginnt, an seinem Talent zu zweifeln.
1971 heiratet er Tabitha, die selbst Schriftstellerin ist. Seiner Frau gelingt es schließlich, seine Zweifel zu beseitigen und ihn zu überzeugen, den Roman \"Carrie\" zu Ende zu schreiben und zu veröffentlichen. 1977 wird \"Shining\" veröffentlicht, der erste seiner Romane, der auf den Bestellerlisten erscheint.
In den Folgejahren wird Stephen King, der auch unter dem Pseudonym Richard Bachman schrieb, mit Preisen überhäuft und wird weltberühmt. Er spielt in der Band \"Rock Bottom Remainders\", die nur aus Schriftstellern besteht, und gibt schließlich sein Pseudonym auf.
Lustig fand ich folgende Geschichte; Im Juni 1999 wurde Stephen King während eines Spaziergangs angefahren. Er wird schwer verletzt und verbringt drei Wochen im Krankenhaus. Im September 1999 kauft er das Auto, das ihn angefahren hat. Und im Juni 2000 am Jahrestag seines Unfalls zerstört er es eigenhändig.
Meine Meinung:
„Brennen muss Salem“ gehört meiner Meinung nach zu den besten Romanen des Horrorkönigs Stephen King. Hier zieht er alle Register seines Könnens und verschafft uns mit diesem Buch einige schlaflose Nächte, denn die Vampire klopfen nur nachts ans Fenster und bitten um Einlass.
Interessant finde ich den Aufbau des Buches. Es beginnt mit der Beschreibung eines Mannes, der von einem kleinen Jungen begleitet wird. Die beiden, nicht Vater und Sohn, reisen durch die USA. Der Mann ist Romanschriftsteller und arbeitet gerade an einem neuen Buch. Die beiden werden von einem Hauch des Geheimnisvollen begleitet, denn sie scheinen vor irgendetwas auf der Flucht zu sein. King nennt keine Namen und klärt das Geheimnis nicht auf. Er sagt nur, dass die Ursache des Traumas des Jungen und der Angst des Mannes in einer Stadt namens Jerusalems Lot liegt. Der Prolog endet damit, dass der Mann beschließt nach Jerusalems Lot zurückzukehren, um etwas zu Ende zu bringen.
Und damit beginnt die eigentliche Handlung, die zeitlich vor dem Prolog liegt. Es wird bald klar, dass es sich bei dem Mann um Ben Mears handeln muss, doch die Identität seines jungen Begleiters wird nicht so schnell gelüftet. Auch auf die Ereignisse, vor denen sie fliehen, wird anfangs kein Bezug genommen.
Viel mehr beschreibt King das Leben in einer normalen amerikanischen Kleinstadt. Zwar werden wir auch auf das schreckliche Marstenhaus aufmerksam gemacht, das die Stadt überschattet und den Menschen auch heute noch Angst einjagt, aber zuerst scheint keinerlei Bedrohung von diesem Haus auszugehen. Es ist eben nur ein Haus.
Wir erleben die Romanze zwischen Ben und Susan mit und lernen die beiden Personen kennen und lieben. Sie werden so liebenswert dargestellt, dass man sich eine eine funktionierende Beziehung geradezu wünscht. Sie scheinen ein Traumpaar zu sein. Deswegen auch die leichte Wut auf die Mutter, die den neuen Freund ihrer Tochter einfach nicht akzeptieren kann und immer wieder Gründe sucht, den Mann schlecht zu machen, während ihr Vater ihn schnell als guten Freund mag.
Weitere Figuren werden eingeführt und genial charakterisiert. Einige werden wir mögen, andere hassen. Wie in den meisten Büchern Stephen Kings ist es interessant, die Charaktere kennenzulernen und zu beobachten, denn sie sind beschrieben wie richtige Menschen. Sie könnten wirklich existieren, und gerade deswegen sorgt sich der Leser um ihr Schicksal.
Denn langsam lässt King das Böse in den Ort eindringen. Die Verwandlung findet langsam unter den Augen unserer Helden statt, und als sie sie erkennen, scheint es schon zu spät zu sein. Plötzlich sind all die Menschen, die wir lieb gewonnen haben, in schrecklicher Gefahr. Und sie erkennen es noch nicht einmal. Wir müssen hilflos zusehen wie Barlow einen Sieg nach dem anderen erringt. Die ganzen Hoffnungen des Lesers ruhen auf der kleinen Widerstandbewegung Ben Mears\', die die Ereignisse in Jerusalems Lot durchschaut.
Besonders erschreckend ist Mear\'s schreckliches Ereignis während seiner Kindheit dargestellt. Das Marstenhaus stellt sozusagen eine Nemesis dar, die Ben seit diesem Tag verfolgt und ihn nicht mehr los lässt. Das Haus selbst wird während des gesamten Romans als etwas bedrohliches, als eine Gefahr dargestellt. Es wird sogar die Theorie geäußert, dass das Böse, das in einem Haus passiert ist, auch Jahre nach dessen Tod in dem Haus weiterlebt.Und natürlich suchen sich Straker und Barlow, die dieses Böse repräsentieren, sich dieses Haus als Wohnsitz aus.
Das Schöne an diesem Roman ist wie bei den meisten Stephen-King-Romanen, dass die Helden ganz normale Menschen sind, die einfach nur überleben wollen. Sie sind keine selbstlosen Kämpfer des Guten, es sind Menschen, die wir jeden Tag treffen. Sie geraten nur in eine außergewöhnliche und gefährliche Situation und müssen auf sie reagieren, um zu überleben.
King beschreibt zuerst die Realität und entfernt sich langsam von ihr. Die Realität wie wir sie kennen wird von dem Nebel des Unheimlichen durchdrungen und schließlich ganz aufgesogen.Gegen Ende ist von dieser Realität nichts mehr erkennbar.
King greift bei seinem Vampir-Roman auf alte Quellen zurück wie zum Beispiel Bram Stokers Dracula. Er beschreibt Aspekte, die wir natürlich alle kennen, zum Beispiel Kreuze, Knoblauch und Pfähle. Was ich allerdings nicht wusste, ist, dass Vampire eingeladen werden müssen.
Im Großen und Ganzen handelt es sich bei „Brennen muss Salem“ um einen sehr unheimlichen Roman. Es macht einfach Spaß, die Geschichte nachts im Dunkeln zu lesen. Und gelegentlich ertappt man sich vielleicht dabei, dass die Blicke zum Fenster schweifen, um zu kontrollieren, ob sich dort nicht ein bleiches Gesicht mit spitzen Zähnen an die Scheibe drückt.
Die Daten meiner Ausgabe:
Titel: Brennen muss Salem
Autor: Stephen King
Verlag: Heyne
Reihe: Heyne Bücher Nr.10356
ISBN: 3-453-12527-4
Preis: 8,95 Euro
7 Bewertungen, 1 Kommentar
-
22.08.2009, 14:50 Uhr von berg100
Bewertung: sehr hilfreichEin Buch von Stephen King ist es immer Wert gelesen zu werden, obwohl ich sonst nicht so auf Horror stehe. Liebe Grüsse Karin
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