Das Spiel (Taschenbuch) / Stephen King Testbericht
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Erfahrungsbericht von MilchMaedchen
Nervenkrieg ala King
Pro:
- Spannung - kleiner Preis für ein dickes Buch - Horror vom feinsten
Kontra:
- eigentlich nichts
Empfehlung:
Nein
Als ich nach langer Zweit einmal wieder auf meiner Lieblingsfanseite über Stephen King war, viel mir bei der Auflistung seiner Taschenbücher von 1990 bis 1999 das erste Mal der Titel „Das Spiel“ auf, voller Neugierde, da solch einfache Titel meist eine besondere Story von King versprechen, las ich mir die Inhaltsangabe durch und behielt recht, schon allein diese ließ mir die Gänsehaut auf meinem Rücken hoch und runter laufen.
Inhalt:
Nach 17 Ehejahren findet Gerald plötzlich Spass an Sexspielen mit leicht perverser Note. Ganz im Gegensatz zu seiner Frau Jessie, die ihren glatzköpfigen Mann verachtet und seinen Neigungen nur widerwillig nachgibt. Bei einem Wochenende in ihrem einsam an einem See gelegenen Sommerhaus geschieht etwas Unvorhergesehenes: Als Gerald zu der mit Handschellen gefesselten Jessie ins Bett kriechen will, empfängt sie ihn etwas abweisend - mit einem Tritt nämlich. Gerald stürzt zu Boden - und steht nie mehr auf... Infarkt? Jessies verzweifelte Versuche sich aus ihrer Fesselung zu befreien, scheitern. Und niemand hört ihre Hilfeschreie... Hunger, Durst und Krämpfe überfallen sie. Jessie ist allein, hilflos, und bald hört sie Stimmen, die zwar schon immer da waren aber jetzt mehr und mehr die Kontrolle übe sie erlangen... Und was dann weiter geschieht ist ein Martyrium unvorstellbarer Art...
Fazit:
Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, einmal angefangen ging es einfach nicht mehr und selbst das Ende eines Kapitels hielt mich nicht davon ab. Die Geschichte fängt sehr ruhig, verträumt an, in die Umgebung von Maine, wo die meisten King Storys spielen, kann man sich sehr gut hinein finden, man riecht stellenweise sogar den beschriebenen Geruch des Wassers. Und dann kommt das schreckliche Erwachen, was eine lange Zeit voller Qualen für die Hauptfigur einleitet. Nicht nur die Beschreibung dieser, auch das vorkommen eines hungrigen Hundes, der trotz seiner anfänglichen Angst vor dem „Frauchen“, das gefesselt auf dem Bett liegt, ins Schlafzimmer vordringt (Achtung Tipp: bei diesen Szenen vorher bitte nichts essen) und dort seinen Hunger stillen kann, oder das Auftauchen eines furchtbar entstellten Mannes in den Schatten der Nacht, oder der Kampf um ein einfaches Glas Wasser, was so nah und doch unerreichbar ist, macht dieses Buch zu etwas besonderen. Zudem kommt auch noch Jessies Vergangenheit, die sie, trotzdem sie sie immer verdrängt hat, wieder einholt.
An Nervenkitzel kann es trotzdem es nicht zu den berühmtesten Werken King’s zählt, mit „Green Mile“, „Dark Tower“ oder „Nachtschicht“ mithalten. Ein wunderbares Buch, das man nicht vor dem Schlafen lesen sollte.
14 Bewertungen, 7 Kommentare
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18.12.2007, 16:54 Uhr von Markusgeiger86
Bewertung: sehr hilfreichmfg, Markus
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02.12.2007, 17:45 Uhr von gerrhosaurus1978
Bewertung: sehr hilfreichLG, Daniela
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02.12.2007, 17:30 Uhr von Gozo-Bernie
Bewertung: sehr hilfreichBissel duenn dein Bericht
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02.12.2007, 16:33 Uhr von Power_Surfer
Bewertung: sehr hilfreichsh.. lg patrick
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02.12.2007, 13:45 Uhr von Mareike22
Bewertung: sehr hilfreichVLG Mareike :o)
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02.12.2007, 13:00 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichdas kannte ich noch nicht, einen wunderbaren ersten advent
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02.12.2007, 12:43 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichh! schönen 1. Advent LG
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