Glas. Der dunkle Turm 4 (Taschenbuch) / Stephen King Testbericht
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Erfahrungsbericht von Regan
Der dunkle Turm IV
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
_..::Stephen King::.._
Stephen Edwin King ist am 21. September 1947 in Portland, Maine geboren. Er schrieb unter anderem auch unter Pseudonymen wie Richard Bachman und John Swithen. Er ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Horror-Schriftsteller. Heute lebt er zusammen mit seiner Frau, die ebenfalls Schriftstellerin ist, in Maine und Florida.
_..::Der dunkle Turm::.._
Band 1: Schwarz
Band 2: Drei
Band 3: Tot
_Band 4: Glas_
Band 5: Wolfsmond
Band 6: Susannah
Band 7: Der Turm
_..::Inhaltsangabe::.._
Roland und seine Gefährten befinden sich mit Blaine dem Mono auf einer Horrorfahrt nach Topeka auf Leben und Tod. Blaine hat genug von seinem Dasein und ist dem Wahnsinn anheim gefallen, weshalb er sich jetzt das Leben nehmen will. Dabei ist es für ihn ein besonderes Vergnügen, Roland und seine Freunde mit in den Tod zu reißen. Deshalb hat der Revolvermann mit dem wahnsinnigen Zug eine Wette ausgehandelt: Gelingt es Roland und seinen Freunden nicht, Blaine ein Rätsel zu stellen, welches er nicht beantworten kann, so fahren sie mit ihm alle zusammen in ihren Tod. Sollte aber dennoch ein Rätsel dabei sein, das Blaine vor Ankunft in Topeka nicht lösen kann, lässt er die Gefährten am Leben. Die Lage erscheint aussichtslos, da Blaine jedes Rätsel, das ihm gestellt wird, innerhalb von Sekunden richtig beantworten kann, doch kurz bevor es zu spät ist werden die Gefährten von einer von Eddies Einfällen gerade noch gerettet.
Nun befinden sich Roland, Susannah, Eddie, Jake und Oy in der Stadt Topeka, welche dem Kansas aus der Welt, aus der Susannah, Eddie und Jake stammen, zum verwechseln ähnelt. Zudem stellt sich heraus, dass sie sich nicht mehr auf dem Pfad des Balkens befinden, weshalb sie sich dazu aufmachen, das verlassene Kansas dieser Welt schnellstmöglich zu durchqueren und den Pfad des Balkens wieder zu finden. Doch auf dem Weg dorthin bemerken die Gefährten, dass dem Revolvermann etwas schwer auf dem Herzen liegt, was sich noch deutlicher zeigt, als plötzlich ein riesiges Schloss aus Glas am Horizont erscheint. Sie überreden ihn dazu, sich seinen Kummer von der Seele zu reden und zum ersten Mal erfahren sie von Rolands Vergangenheit, in der ein Mädchen namens Susan, Intrigen und eine geheimnisvolle Glaskugel eine große Rolle spielen…
_..::Das Buch::.._
Das Buch, welches ich besitze, ist von Heyne Verlag und ein Taschenbuch. Es handelt sich dabei um die neuste und überarbeitete Version des Buches. Auf dem Cover sieht man eine triste Landschaft und an der Seite ein Stück einer Burgruine. Das Cover ist komplett in silber und schwarz gehalten.
Das Original heißt _The Dark Tower: Wizard and Glass_ und wurde von Joachim Körber aus dem Amerikanischen übersetzt. Das Buch hat, ohne die Einleitung, ca. 952 Seiten, welche in größere Kapitel und kleinere Abschnitte aufgeteilt ist. Das Buch hat 9,95€ gekostet.
ISBN: 978-3-453-87559-3
_..::Kritik::.._
Der vierte Band von Stephen Kings Fantasy Saga _Der dunkle Turm_ unterscheidet sich stark von den anderen dreien. Während der Leser von Band eins bis vier nur sehr wenig und bruchstückhaft von Rolands Vergangenheit mitbekommt, erzählt er im vorliegenden Band nun endlich seine Geschichte. Er erzählt, wie er frühzeitig dazu getrieben wurde, die Prüfung zum Revolermann zu absolvieren und wie er dann mit 14 Jahren zum jüngsten Revolvermann überhaupt wurde. Wie er daraufhin mit seinen zwei Freunden Alain und Cuthbert, die auch schon in den Bänden davor kurz erwähnt werden, in eine andere Stadt geschickt wird, weit weg von Gilead, der Stadt der Revolvermänner, wo die drei den Besitz der Stadt schätzen sollen. Auch, wie er dort Susan Delgado kennen lernt, die gegen Geld und Land zum Feinsliebchen des Bürgermeisters der Stadt gemacht werden soll und in die er sich unsterblich verliebt. Was letztendlich in einer absoluten Katastrophe endet…
Jedem, der nun schon die ganzen ersten drei Bände darauf gewartet hat, was Roland nun verbirgt, was ihn zu dem gemacht hat, was er ist und was ihm so schwer auf der Seele liegt, dem wird nun endlich geholfen. Über 700 Seiten lang wird seine Geschichte von vorn bis hinten erzählt, mit allen Details und ohne auch nur irgendetwas auszulassen. So lernen wir Roland nun endlich ein wenig besser kennen und wissen auch, was es mit seiner Susan auf sich hat. Obwohl Stephen King selbst von sich sagt, dass er Geschichten von Liebenden nur schwer beschreiben kann, ist ihm das sehr gut gelungen und es gelang ihm, dem Leser die zarte, erste Liebe zwischen Roland und Susan aufzuzeigen. Er beschreibt sie Liebe zwischen den beiden sehr schön, nicht zu kitschig und hat es auch geschafft, das Verhalten beider passend und authentisch zu beschreiben. Das und der Kontrast, den die Intrigen und Gefahren, die den Liebenden entgegenstehen, bewirken, dass eine völlig andere und neue Atmosphäre in dem Buch erzeugt wird, als jene, die man schon von den Bänden davor kennt. Zwar war bisher jedes Buch aus der Reihe des dunklen Turms etwas Eigenes und Besonderes, doch gerade bei _Glas_ fällt dies ganz besonders auf.
Allerdings weiß der Leser von Anfang an, dass die Liebe der beiden unter keinem guten Stern steht. Nicht nur deswegen, weil wir aus dem Bänden davor wissen, dass Roland um seine Susan trauert und vermittelt wird, dass etwas Furchtbares mit ihr geschehen ist, sondern allein auch an den Umständen, die sich auftun. Roland und Susan müssen ihre Liebe vor jedem geheim halten, da es insbesondere Hart Thorin, der Bürgermeister und ihre Tante Cord auf keinen Fall erfahren dürfen. Trotz aller Hindernisse und Gefahren treffen sich die beiden weiterhin und wollen miteinander fort gehen, wozu es letztendlich aber niemals kommen wird. Susan ist durch ihr Versprechen an den Bürgermeister gebunden und ihr Verrat droht jederzeit aufzufliegen. Die Tatsache, dass der Leser genau weiß, dass Rolands und Susans gemeinsame Zeit nicht von Dauer sind, verleiht der Geschichte des Revolvermanns eine gewisse Tragik.
Auch ich war natürlich froh darüber, dass ich endlich mehr über den Revolvermann erfahren konnte. Allerdings war mir die Geschichte dann doch etwas zu lang gezogen und mir hat die eigentliche Geschichte ein wenig gefehlt. Gut zwei Drittel des ganzen 950 Seiten langen Buches handelte nur von der Geschichte, die Roland seinen Gefährten erzählt und dabei kam mir die Geschichte der Gefährten in dem etwas anderen Kansas etwas zu kurz. Lässt man Rolands ausschweifende Erzählung über seine Vergangenheit weg, passiert eigentlich nichts außer dem Sieg über Blaine den Mono und letztendlich dem Ende, wo die Gefährten den „Zauberer von Oz“ in der Glasburg aufsuchen. Es hätte mir besser gefallen, wenn Rolands Erzählung ein wenig kürzer ausgefallen wäre und stattdessen im Hier und Jetzt der Geschichte mehr geschehen wäre.
Sobald Roland seine Geschichte beendet hat, wird es in dem Kansas, in dem sich die Gefährten befinden, gerade Morgen. Sie beschließen, sich dem Schloss aus Glas zu nähern, wobei Stephen King einige Andeutungen zu _Der Zauberer von Oz_ mit in seine Geschichte einbringt. Die Gefährten finden rote Schuhe, mit deren Hilfe sie in das Schloss geraten und dann dem Zauberer von Oz gegenüberstehen. Doch wer der Zauberer von Oz ist und was mit den Gefährten in der Glasburg geschieht, das behalte ich für mich.
Der Schreibstil von Stephen King ist natürlich auch in _Glas_ wieder stets passend und noch immer faszinierend. Stephen King schafft es einfach, seiner Geschichte mit einer mitreißenden Erzählweise immer eine passende Atmosphäre zu erzeugen. Erst in der Szene, in der sich die Gefährten innerhalb des verrückten Zuges Blaine befinden, der Rätsel gestellt bekommt haben will, wo er eine abenteuerliche, fantastische und natürlich gefährliche Atmosphäre erzeugt, bei der Geschichte aus Rolands Vergangenheit, wo er seine zarte erste Liebe mit viel Gefühl, Tragik und Bedrohung beschreibt bis hin zu der Schlussszene, die etwas verwirrend und eigenartig zugleich ist. Sein Schreibstil ist einfach immer völlig passend und weiß den Leser auf jede erdenkliche Weise an das Buch zu fesseln.
_..::Fazit::.._
In _Glas_ erfahren wir endlich mehr über den unnahbaren Revolvermann Roland, was das Buch in gewisser Weise zu etwas Besonderem macht. Andererseits haben mir die anderen Charaktere, Susannah, Eddie, Jake und sogar Oy gefehlt, weshalb ich es besser gefunden hätte, wenn die Geschichte aus Rolands Vergangenheit etwas kürzer ausgefallen wäre. Deshalb gibt es von mir 7 von insgesamt 10 erreichbaren Punkten.
40 Bewertungen, 15 Kommentare
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12.05.2009, 01:45 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich;O) Lieben Gruß Sabrina
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11.05.2009, 22:36 Uhr von TanteToni
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße und einen schönen Abend Tina
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10.05.2009, 20:10 Uhr von Michaela2015
Bewertung: sehr hilfreichklasse bericht, lg michi
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10.05.2009, 11:11 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSH ......... Liebe Grüße
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08.05.2009, 11:23 Uhr von willma1984
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht! LG willma1984 :)
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05.05.2009, 10:40 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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05.05.2009, 08:34 Uhr von campino
Bewertung: sehr hilfreichLG Andrea ------------
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05.05.2009, 00:30 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichich wünsche dir einen guten wochenstart lg. petra
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04.05.2009, 23:51 Uhr von droehn
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht, lg droehn
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04.05.2009, 22:43 Uhr von Bunny84
Bewertung: sehr hilfreichSehr Hilfreich. Liebe Grüße aus dem Münsterland sendet dir Anja
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04.05.2009, 19:07 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht . Lg Sigi
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04.05.2009, 19:04 Uhr von Iris1979
Bewertung: sehr hilfreichKein BW mehr hier sorry. Super Bericht. Liebe Grüße Iris
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04.05.2009, 18:38 Uhr von werder
Bewertung: sehr hilfreichNetter Bericht! LG aus Hannover!
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04.05.2009, 18:28 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichNichts für mich, aber gut geschrieben.
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04.05.2009, 18:06 Uhr von Carmen70
Bewertung: sehr hilfreichSuper berichtet.Carmen70
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