Wolfsmond. Der dunkle Turm 5 (Taschenbuch) / Stephen King Testbericht

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ab 8,78
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Erfahrungsbericht von Regan

Der dunkle Turm V

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ob man es glaubt oder nicht, ich habe für den fünften Teil von der _Saga des dunklen Turms_, für _Wolfsmond_, nun knappe 2 Monate gebraucht. Das lag weniger daran, dass das Buch mich nicht fesseln konnte, sondern eher an der Tatsache, dass ich die letzten zwei Wochen entweder mit lernen beschäftigt oder „on tour“ war. Jetzt habe ich es jedenfalls endlich einmal geschafft und somit kommt jetzt wieder wie gewohnt ein Bericht darüber von mir.
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_..::Stephen King::.._
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Stephen Edwin King ist am 21. September 1947 in Portland, Maine geboren. Er schrieb unter anderem auch unter Pseudonymen wie Richard Bachman und John Swithen. Er ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Horror-Schriftsteller. Heute lebt er zusammen mit seiner Frau, die ebenfalls Schriftstellerin ist, in Maine und Florida.
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_..::Der dunkle Turm::.._
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Band 1: Schwarz
Band 2: Drei
Band 3: Tot
Band 4: Glas
_Band 5: Wolfsmond_
Band 6: Susannah
Band 7: Der Turm
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_..::Inhaltsangabe::.._
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Nun befinden sich die fünf Gefährten wieder auf dem Pfad des Balkens. Allerdings kommt es schon bald des Nachts zu zweierlei seltsamen Vorkommnissen: einige der Gefährten werden in ihren Träumen von einer gefährlichen Kugel namens _die Schwarze Dreizehn_ flitzen geschickt, was heißt, dass sie ohne ihren Körper in eine andere Welt reisen. So finden sich Eddie und Jake eines Nachts mitten in New York wieder, nicht weit von dem Ort, wo sich das unbebaute Grundstück mit der Rose befindet. Roland hingegen beobachtet in der Nacht etwas ganz anderes: Susannah entwickelt erneut eine gespaltene Persönlichkeit und stiehlt sich immer wieder als Mia Niemandstochter davon, um Ratten, Frösche und anderes Getier zu verschlingen. Dabei kommt dem Revolvermann ein schlimmer Verdacht: was ist, wenn Susannahs Ablenkungsmanöver mit dem Sexdämon Folgen nach sich gezogen hat? Denn der Name _Mia_ bedeutet übersetzt _Mutter_.
Doch bevor Roland sich weiter mit Susannahs möglicher Schwangerschaft beschäftigen kann, werden die Gefährten schon bald von einigen Leuten aufgesucht, die in einem Dorf namens Calla Bryn Stugis leben, das nicht weit von der nächtlichen Raststätte der Gefährten liegt. Die Dorfbewohner haben ein Anliegen an Roland und seine Freunde. In der Calla werden hauptsächlich Zwillingspaare geboren und einmal in jeder Generation kommen die „Wölfe“ aus Donnerschlag, gefährliche maskierte Kreaturen auf Pferden, und nehmen von jedem Zwillingspaar jeweils einen Zwilling mit. Niemand weiß genau, wer sie sind, woher sie kommen und sie scheinen unbesiegbar zu sein. Nach einiger Zeit werden die Kinder schließlich psychisch sowie physisch minder in die Calla zurückgeschickt.
Vor lauter Verzweiflung, weil die Wölfe schon bald wieder kommen, bitten sie Roland, Susannah, Eddie und Jake um Hilfe, sie beim Kampf gegen die Wölfe zu unterstützen. Die Gefährten willigen ein, auch wenn dies bedeutet, kostbare Zeit im Kampf um das unbebaute Grundstück mit der Rose zu verlieren. Während Roland und die Anderen versuchen, so viel wie möglich über die Wölfe herauszufinden und den Widerstand vorzubereiten, stellen sich jedoch immer mehr Fragen: Was für Kreaturen sind die Wölfe? Wo kommen sie her? Was tun sie mit den entführten Kindern? In wessen Auftrag handeln sie und vor allem: wer ist der Verräter in den Reihen der Dorfbewohner?

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_..::Das Buch::.._
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Das Buch, welches ich besitze, ist von Heyne Verlag und ein Taschenbuch. Es handelt sich dabei um die neuste und überarbeitete Version des Buches. Auf dem Cover sieht man eine triste Landschaft mit zwei Felsen im Hintergrund. Das Cover ist komplett in kupfer und schwarz gehalten.
Das Original heißt _The Dark Tower: Wolves of the Calla_ und wurde von Wulf Bergner aus dem Amerikanischen übersetzt. Das Buch hat, ohne die Einleitung, ca. 938 Seiten, welche in größere Kapitel und kleinere Abschnitte aufgeteilt sind. Das Buch hat 10,95€ gekostet.
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ISBN: 978-3-453-53023-2
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_..::Kritik::.._
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Nachdem Stephen King seinen vierten Roman aus der Reihe _Der dunkle Turm_ vollendet hat, ließ er seine Fans eine ganze Weile warten, bis er schließlich seine Reihe mit _Wolfsmond_ fortsetzte. Im Jahr 2004 hatte das Warten dann für die Fans endlich ein Ende. Mich hat diese Warterei mit gerade einmal 13 oder 14 Jahren reichlich wenig interessiert, dafür tun es heute die Bücher um den dunklen Turm umso mehr.
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Nachdem mich _Glas_, der Vorgänger von _Wolfsmond_, nicht sonderlich begeistern konnte, legt Stephen King in _Wolfsmond_ wieder kräftig an Spannung und interessanten Ideen zu. Allein schon die Grundstory macht diesen Teil der Reihe besonders spannend: die Calla Bryn Sturgis, ein kleines Dorf mitten in der Einöde, wird ungefähr einmal in jeder Generation von dem Wölfen von Donnerschlag heimgesucht und von jedem Zwillingspaar, welche es in der Calla zuhauf gibt, wird jeweils eines geraubt und einige Zeit später minder wieder ins Dorf zurückgeschickt. Keiner weiß, wer die Wölfe sind, geschweige denn, woher sie herkommen und was mit den Kindern geschieht. Denn diese sind nach ihrer Rückkehr zu verstört und geistig behindert, um noch Bericht erstatten zu können.
Doch die Wölfe sind nicht die einzige Gefahr, mit denen sich der Revolvermann und seine Gefährten herumschlagen müssen. Hinzu kommt noch, dass der Tag, an dem der Verkauf des unbebauten Grundstücks mit der Rose fällig ist, immer näher und näher rückt und sie einen Weg finden müssen, den Verkauf zu verhindern. Wird das unbebaute Grundstück verkauft, ist die Rose und somit der dunkle Turm in Gefahr. Um dies also zu verhindern, müssen die Gefährten immer wieder nach New York zurück. Dies gelingt ihnen mit der Hilfe der Schwarzen Dreizehn, einer Kugel, mit der man in jedes Wo und in jedes Wann reisen kann. Doch mit der Schwarzen Dreizehn zu reisen birgt viele Gefahren, denn es kann jeder Zeit passieren, dass man von der Kugel wo ganz anders hin geschickt wird.
Doch auch das ist noch nicht alles. Ein weiteres großes Problem, mit dem die Gefährten konfrontiert werden, ist die Schwangerschaft und die erneut gespaltene Persönlichkeit von Susannah. Diesmal teilt sie ihren Körper mit einer Frau namens Mia Niemandstochter, der Mutter des „kleinen Kerls“, der in Susannahs Leib heranwächst. Dass das Baby in Susannahs Bauch kein menschliches Baby ist, ist schon von vornherein klar und dass Mia die Macht über Susannahs Körper übernimmt, ist nur noch eine Frage der Zeit.
Somit beginnt für Roland, Eddie, Susannah und Jake nicht nur ein Kampf gegen unbekannte Gegner, sondern auch ein Wettrennen gegen die Zeit, in dem sie auf keinen Fall unterliegen dürfen. Die Ideen, die Stephen King dabei in seinen neuen Roman aus der Reihe des _dunklen Turms_ mit eingebaut hat, sind mal wieder absolut einzigartig, fantastisch und können die Leser von der ersten bis zur letzten des insgesamt über 900 Seiten dicken Buches fesseln. _Wolfsmond_ ist voller Geheimnisse, die es zu lüften gilt, was eine passende Atmosphäre zu der Geschichte schafft. Keiner in der Calla, weder die Dorfbewohner, noch Roland und seine Gefährten, wissen genau, was auf die zukommt und mit was für einem Gegner sie es zu tun haben. Diese Tatsache macht die Wölfe von Donnerschlag nur noch bedrohlicher.
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Im Gegensatz zu den Wölfen, deren Identität und Herkunft unter einem Schleier voller Geheimnissen verborgen zu sein scheinen, lüftet sich der Schleier um das Geheimnis des dunklen Turms dafür zum Teil immer mehr. Der Leser weiß nun im groben, um was es sich bei dem dunklen Turm handelt und wieso Roland alles daran setzt, ihn zu erreichen. Der dunkle Turm ist ein Gebilde, der mithilfe der Balken alle Welten und die gesamte Existenz zusammenhält und wird der dunkle Turm zerstört, bedeutet dies auch der Untergang aller Welten. Irgendein Gegenspieler Rolands scheint es aus unbekannten Gründen genau darauf abgesehen zu haben. In diesem Zusammenhang fällt des Öfteren ein bestimmter Name: der Scharlachrote König. Doch wer dies genau ist und ob wirklich der Scharlachrote König der Drahtzieher hinter der ganzen Angelegenheit ist, ist und bleibt fraglich.
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Auch was andere Dinge betrifft lässt Stephen King seine Leser auch weiterhin schön im Nebel herum tasten. Was es zum Beispiel mit der Zahl 19 genau auf sich hat, ist unklar, man weiß nur, dass sie irgendeine Rolle in dem großen Rätsel spielt. Genauso wie die Zahl 99, die Sombra Corporation, welche das unbebaute Grundstück aufkaufen will und LaMerk Industries, der Name der auf sämtlichen Maschinen und Robotern auftaucht. Gerade diese Geheimniskrämerei und die Tatsache, dass der Leser zwar immer stückchenweise über bestimmte Umstände aufgeklärt wird, sich ihm dafür aber wieder mindestens zwei neue Fragen stellen, macht einen großen Teil des Zaubers der Saga des _dunklen Turms_ aus. Die Dinge scheinen keinen Zusammenhang zu haben, man wird auf falsche Fährten geschickt und es kommen immer noch mehr eigenartige Rätsel hinzu, auf die man sich einfach keinen Reim machen kann. Dadurch wird man immer mehr an die Geschichte gefesselt, weil man das Rätsel um den dunklen Turm unbedingt lösen will.
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Eine weitere Besonderheit in _Wolfsmond_ ist, dass Stephen King in dem Roman auch auf seine anderen Romane zurückgreift, die er geschrieben hat. So spielt zum Beispiel _Brennen muss Salem_ eine kleine Rolle in der Geschichte.
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Auch nach einer längeren Pause zwischen Band vier und Band fünf und einem neuen Übersetzer, der sich der Reihe angenommen hat, ist der Schreibstil in _Wolfsmond_ noch genauso passend und faszinierend wie in den Romanen davor. Mit seiner Ausdrucksweise schafft Stephen King es, eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen, die sich je nach Handlungsort und Umstand entsprechend anpasst.
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Zum Schluss des Buches erfährt der Leser letztendlich, worum es im nächsten Band der Reihe, in _Susannah_, gehen soll. Der Titel verrät in der Hinsicht vielleicht schon das ein oder andere, aber was genau am Ende von _Wolfsmond_ passiert, das behalte ich erstmal für mich.
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..::Fazit::..
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Alles in allem hat Stephen King eine neue, interessante und auf alle Fälle würdige Fortsetzung der Reihe des _dunklen Turms_ geschaffen. Ich würde sogar sagen, dass _Wolfsmond_ bisher der beste Band der Reihe ist. Deshalb gibt es von mir 10 von 10 Punkten und eine klare Empfehlung.

37 Bewertungen, 8 Kommentare

  • anonym

    16.08.2009, 17:57 Uhr von anonym
    Bewertung: besonders wertvoll

    ;O) Lieben Gruß Sabrina

  • catmum68

    13.08.2009, 21:31 Uhr von catmum68
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr informativer Bericht LG

  • bibap

    13.08.2009, 17:57 Uhr von bibap
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr guter Bericht!! LG

  • hanen11

    13.08.2009, 17:42 Uhr von hanen11
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr guter Bericht. LG

  • rainbow90

    13.08.2009, 16:59 Uhr von rainbow90
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein sehr informativer Bericht. LG

  • sigrid9979

    13.08.2009, 15:41 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gut Berichtet..Lg Sigi

  • Wuschel11

    13.08.2009, 15:27 Uhr von Wuschel11
    Bewertung: sehr hilfreich

    ganz liebe Grüße .............

  • Mondlicht1957

    13.08.2009, 15:23 Uhr von Mondlicht1957
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich und liebe Grüsse aus Berlin