Feuerkind (Taschenbuch) / Stephen King Testbericht

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Erfahrungsbericht von MasterKoRKen

110 % King

Pro:

einfach nur geil

Kontra:

hab lange überlegt, aber nix gefunden

Empfehlung:

Ja

Garnicht so einfach etwas über den großen Meister (zumindest für mich) zu schreiben. Ich versuche das Buch deshalb auch nur kurz zu beschreiben, weil es ja vielleicht Leute gibt die es noch nicht gelesen haben. Außerdem noch ein paar Dinge warum ich gerade dieses Buch unteranderem ziemlich gut finde.

zur Geschichte:

Ohne zuviel zu verraten, handel das Buch von einem kleinen Mädchen und ihrem Vater (Namen sind hier glaube ich kaum von Bedeutung). Durch ein ein Experiment in der Jugendzeit des Vaters sowie der Mutter, erhalten diese die Fähigkeit Menschen mittels ihrer Gedanken zu manipulieren. Beide bekommen das Mädchen, die die Hauptperson des Buches ist. Und wie soll es anders sein, hat auch sie übermenschliche Fähigkeiten. Allerdings sind diese weitaus gefährlicher, als die der Eltern. Sie kann mit ihren Gedanken Feuer entfachen. Zuerst schießen diese Fähigkeiten noch ziemlich ungeplant und total unkoordiniert aus ihr heraus, dass es fast schon zu komischen Szenen kommt, wenn man den Hindergrund ausblenden würde. Mit Verlauf der Geschichte werden diese Fähigkeiten allerdings immer gewaltiger und zielgerichter. Die Geheimorganisation welche die Experimente durchgeführt hat, bekommt Wind von den Fähigkeiten des Kindes und will diese natürlich unbedingt für sich selbst nutzen. Nun beginnt eine lange Flucht des Mädchens mit ihrem Vater quer durch das Land vor eben diesen Leuten. Was die beiden dabei erleben, ist Hauptbestandteil des Buches und wird deshalb verraten. Wer mehr wissen will, kann mich ja fragen - ob ich was verrate, weiß ich aber noch nicht ... ;o).

zum Buch:

Ich persönlich habe diese Buch in 2 Tagen verschlungen, weil es einfach nahezu zu keinem Zeitpunkt des lesens eine Phase gab, an dem das Buch nicht spannend war. Man muß einfach weiterlesen, um zu erfahren, wie es weitergeht. Für King auch sehr ungewöhnlich, steigt das Buch nicht mit einer oft langatmigen und geduldraubenden Einführung ein, sondern ist von Anfang an packend. Dieses Phänomen habe ich häufiger bei den nicht so dicken Büchern (unter 500 Seiten) Kings bemerkt, was diese Bücher für mich persönlich auch bevorteilt. Der Film zum Buch ist wie in den meisten King-Verfilmungen längst nicht so spannend und durch die billige Produktion, relativ unspektakulär. Wer also das Buch schon gelesen hat, sollte auf keinen Fall mit allzu großen Hoffnungen den Film sehen.

Zusammenfassend ist zu sagen: Wer auf diese Art von spannender etwas \"sci-fi\" behafteter (der King würde mich steinigen) Literatur steht, kann sich das Buch sorglos zulegen und King-Fans sowieso.

Mein Buch stammt übrigens aus dem Heyne-Verlag.

9 Bewertungen, 1 Kommentar

  • morla

    14.10.2005, 17:08 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich