Friedhof der Kuscheltiere (gebundene Ausgabe) / Stephen King Testbericht

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Erfahrungsbericht von Schokostreusel

Mami, Mami, mein Teddy ist tot

Pro:

wird nach und nach immer spannender / bekommt man günstig zu kaufen

Kontra:

oft wird viel drum herum geredet

Empfehlung:

Ja

***Kaufgrund***
Der Titel des Buches klang sehr verlockend. Ich wusste überhaupt nicht worum es ging, und wollte mich Einfall mal überraschen lassen. Im Endeffekt handelte das Buch überhaupt nicht über Kuscheltiere, wenn überhaupt ein bisschen über Tiere, aber ich bereue es dennoch nicht dieses Buch gekauft zu haben. Alles Weitere erfahrt ihr jetzt in meinem Bericht.

(ein paar Infos habe ich aus dem Internet entnommen.)

***Preis, Fundort***
Ich habe das Buch sehr günstig erworben, da ich mir ein gebrauchtes Buch bestellt hatte. Ansonsten kostet es neu etwas mehr. Im Internet findet man gebraucht Bücher schon unter 1 Euro. Für ein nagelneue wird man so um die 4,70-8,95 Euro hinblättern müssen, je nach Auflage und Anbieter sehr unterschiedlich.

***Thema und Beschreibung***
Ein alter, indianischer Friedhof. Geheimnisvoll und abgelegen. Alle Tiere, die man dort vergräbt, kommen wieder. Aber auch die Menschen.

***Inhalt***
Der junge Arzt Louis Creed zieht mit seiner Frau und den beiden Kindern nach Maine. Dort führt ein Pfad zuerst durch Grasland, dann durch die Wälder. Er führt zu einem Platz, an dem die Kinder von Ludlow seit Generationen ihre toten Haustiere begruben: Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Waschbären. \"Tierfriedhof\" wird dieser Ort gennant. Jud, der neue Freund der Familie hat ihnen den Weg dort hin gezeigt. Doch dort versperrt auch ein Windbruch den Weg, eine fast unübersteigbare Barriere aus ineinandergestürzten, halbverrotteten Bäumen. Dass der Pfad jenseits des Windbruchs weitergeht und wohin er führt, wissen nur wenige. Und diese wenigen wissen schon zuviel. Auch Jud Crandall, der alte, sympathische Nachbar der Creeds, weiß davon. Er weiß, dass jenseits des Tierfriedhofs, jenseits des gespenstischen Windbruchs ein Ort liegt, an dem es umgeht, ein uralter indianischer Begräbnisplatz voll umgestürzter Grabmale, ein Ort absurder, gottloser Versuchung. Als eines Tages die Katze von Louis Tochter auf der stark befahrenen Bundesstrasse, die vor dem Haus vorbeigeht, überfahren wird, weiß Louis nicht wie er es seiner Tochter beibringen soll. Er vertraut sich Jud an. Dieser nimmt ihn nach Zögern mit zum Begräbnisplatz im Wald und zeigt ihm das Geheimnis, das diesen Platz umgibt. Sie begraben die tote Katze. Am nächsten Tag taucht die Katze scheinbar lebendig, doch übel riechend und etwas bösartiger wieder auf. Aber das Grauen nimmt damit erst seinen Anfang. Wie es weitergeht möchte ich nicht verraten, da die Spannung sonst verloren geht….

***Die Charaktere***

Louis:
Ihn würde ich als die Hauptperson benennen. Er ist der Vater der Familie und eigentlich die ganze Zeit dabei, so gut wie nie, gibt es Stellen an den er an diesem Ort gerade nicht dabei ist, das Buch folgt ihm also sozusagen.
Ich würde ihn als einen netten Mann beschreiben, der gut mit Menschen auskommt. Nur mit den Eltern seiner Frau Rachel kann er überhaupt nicht klar kommen. Dies beruht auf Gegenseitigkeit.
Von Beruf ist Louis Arzt, und kennt sich somit auch gut mit Krankheiten aus.

Rachel:
Auch eine nette Frau, nur dass sie sich zu viele Sorgen um alles macht. Vor allem auch um ihre Kinder, und nachdem Louis seiner kleinen Tochter vom Tod erklärt rastet sie total aus. Natürlich kriegen sich die beiden aber wieder ein. Rachel redet nicht gerne über den Tod, da sie als Kind ein schreckliches Erlebnis mit ihrer Schwester hatte, die total krank war, und nachher starb. Seitdem geht sie auch nie af Beerdigungen, drückt sich immer davor.

Ellie:
Die ältere Tochter des Paares. Sie ist zu Beginn des Buches 5 Jahre alt und ein tapferes Mädchen. Sie lernt schell, will aber manchmal nicht so recht begreifen. Sie liebt ihren Kater Church über alles, und will dass er immer bei ihr bleibt

Gage:
Der kleine Sohn der Familie. Mit gerade mal zwei Jahren. Er kann noch nicht richtig sprechen. Doch im Laufe des Lesens, lernt er etwas mehr, und bekommt nachher noch Sätze hin, die aber etwas unvollständig sind.

Church:
Der Kater, das Haustier, der Liebling von Ellie. Mit ihm geht die Spannung los, aber am Ede, wird von ihm nicht mehr viel geredet, da hat die Familie schon andere Probleme.

Jud:
Er ist einer der Nachbarn und ein sehr guter Freund der Familie. Er ist zwar schon über 80 Jahre alt, aber immer noch gut und fröhlich am Leben. Louis besucht ihn oft, dann setzen sie sich gemeinsam hin und trinken ein paar Bierchen und plaudern ein wenig.

Norma:
Sie ist die Ehefrau von Jud, aber schon sehr schwach und krank. Louis schätzt schon, dass sie nicht mehr allzu lange zu leben hat. Trotzdem lässt sie sich ihre Krankheit nicht anmerken und ist auch oft gut ei Laune.

***Autor und Geschichte***
Stephen Edwin King wurde am 21.09.47 in Portland/Maine als Sohn von Donald und Nellie Ruth King geboren. Er hat einen älteren Bruder, David (Bruder wurde adoptiert, vor Stephens Geburt).
1949 geht der Vater zum Zigaretten holen und kommt nie wieder.
Es folgen Reisen, häufige Wohnungswechsel, unzählige Babysitter und viele Krankheiten.
1958 lässt sich die Familie in Durham/Maine nieder.
1960 er gibt 18 Erzählungen heraus. Die Geschichten erscheinen in einer kleinen Zeitschrift die King zusammen mit einem Freund (C. Chesley) selbst herstellt.
1966 bis 1970 King studiert an der Lisbon Halls High School und wird Englischlehrer. Auf einem Schreibseminar lernt er seine Frau Tabitha Spruce kennen und heiratet sie.
King findet anfangs keine Arbeit. Etwas Geld kommt durch den Verkauf von Kurzgeschichten in die Haushaltskasse, aber es reicht vorne und hinten nicht. Zunächst arbeitet King auf einer Tankstelle, dann als Bügler in einer Großwäscherei.
1971 findet King Arbeit als Englischleher, das Gehalt ist jedoch so gering, dass er weiter in der Wäscherei arbeiten muss. Sie leben in einem gemieteten Wohnwagen in Hermon/Maine. King schreibt, wenn er von der Arbeit kommt, im Heizungsraum des Wohnwagens, während die Kinder schreien und Rechnungen ins Haus flattern.
King ist mit Carrie unzufrieden und will das Projekt aufgeben. Doch seine Frau Tabitha fischt die weggeworfenen ersten Seiten wieder aus dem Papierkorb und ermuntert ihren Mann weiterzuschreiben. Sie will wissen, wie es weitergeht.
Kings weg führt immer weiter nach oben. Shining, sein drittes Buch, ist durch die Verfilmung mit Jack Nickolson unglaublich bekannt. Fast alle seine Bücher sind Riesenerfolge.
1988 erhält er für 4 Bücher, die er noch schreiben muss 40 Millionen Dollar Vorschuss.
Die Bücher sind: Stark, Langoliers, In einer kleinen Stadt, Doloroes und als kleine “Draufgabe”, noch “Das Spiel”.
Doch Erfolg und Selbstbeherrschung gehen nicht Hand in Hand. King ist drogensüchtig. Er schüttet Bier in Massen in sich hinein und schnupft Kokain. Manchmal trinkt er sogar Rasierwasser. An die Entstehung seines Romans Cujo kann er sich kaum noch erinnern.
Selbst als seine Frau droht ihn zu verlassen, weil sie nicht mit ansehen will, wie der Mann, den sie liebt, sich zugrunde richtet, bittet er sich noch Bedenkzeit aus. Doch letztlich schafft er es. Heute ist Stephen sogar Nichtraucher.
1996 ist ein gutes Jahr für King. In Anlehnung an die Fortsetzungsromane von Charles Dickens schreibt er die sechs Episoden von “The Green Mile”. Unglaublich, aber war, alle sechs Teile sind gleichzeitig in den Beststellerlisten.
King liebt das Experiment. 1977 bis 1984 veröffentlicht er 5 Romane unter dem Pseudonym “Richard Bachmann”. Sie verkaufen sich allerdings erst richtig gut, als bekannt wird, dass King der wahre Autor ist. Später verwendet er den Namen Bachmann noch einmal.
Am 19 Juni 1999 hat King einen schweren Unfall, der ihm beinahe das Leben kostet. Die Verletzungen sind schwer, ziehen weitere Operationen nach sich und machen dem Schriftsteller noch immer zu schaffen. Die nach dem Unfall aufkeimenden Gerüchte über eine mögliche Erblindung sowie eine Schreibhemmung haben sich glücklicherweise nicht bewahrheitet.

***Aussehen des Buches***
Es gibt dieses Buch in unzähligen Versionen und Ausgaben. Diese sehen dann natürlich verschiedenen aus. Auf meinem Buch ist vorne ziemlich im Hintergrund und fast nur kaum erkennbar, dies ist ein wenig durch das sehr dunkel gehaltene Titelblatt, eine Katze erkennbar. Das Buch wirkt düster, etwas schaurig, da es überwiegend schwarz gehalten ist (Titelbild und Rückbild). Dies könnte so gemacht worden sein, damit auch klar wird, dass es kein Buch zum kuscheln ist. Da Buch ist kein Hartcover, sondern ähnlich wie en Taschenbuch. Es ist aber klar dicker, da es auch ein Roman ist. Es hat weit über 400, fast 500, Seiten. Die Seiten sind leicht gelblich und die Schrift ist in schwarz, und sehr klein gedruckt.

***Schrift, Lesbarkeit und Bilder***
Bilder sind keine im Buch. Dies wäre für ein spannendes Buch auch ziemlich untypisch. Die Schrift ist zwar lesbar, jedoch etwas klein, so das manche, die ein paar Probleme mir ihren Augen haben, da schwer mithalten könnten. Ich konnte es dennoch ohne Probleme lesen. Es ist wahrscheinlich auch so klein gedruckt worden, da dass Buch ja so schon so dick ist, und wenn es größer gedruckt worden wäre, da wäre daraus nachher noch zwei statt ein Buch draus geworden. So braucht man halt auch länger fürs lesen. Ich habe in einer Stunde etwa 40 Seiten geschafft. Somit hat man etwa eine Lesedauer von etwa 12 Stunden, was ja schon eine ganze Menge ist.

***Meine Meinung***
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang war es noch zunächst etwas langweilig. Auf den ersten Seiten musste ich erst einmal alle mein Lesegedanken ordnen, da dass Buch scheinbar aus dem Nichts losgeht, und keinen richtig, einleitenden Anfang hat, was das Verstehen zunächst etwas stoppt. Doch nachdem ich mich nach den ersten Seiten eingelesen hatte wusste, ich auch nachher welche Person wer ist, wie viele es überhaupt sind und was nun eigentlich los ist. Am Anfang war das Buch noch nicht sehr aufregend, nicht langweilig, aber es war halt nicht viel los. Dies ändert sich nachdem die Katze stirbt und begraben wird. Danach geht’s richtig los, und es wird von Zeit zu Zeit immer spannender. Man kann sagen, der Anfang ist das Vorgezwitscher und das Ende der Höhepunkt. Verstanden habe ich eigentlich alles, nur eben am Anfang nicht, was aber zum Glück auch schnell vorüber war. Was mich etwas gestört hat, war das immer so viel drum rum geredet wurde. Alles genau bis ins kleinste Detail beschrieben. Etwas zu genau, für meinen Geschmack. Da zieht sich eine Szene, die man in zwei, drei Sätzen erklären könnte, über fünf Seiten hin. Deshalb habe ich auch ab und zu ein paar Zeilen, oder Seiten leicht übersprungen, wusste aber dennoch noch genau worum es geht. Ich war halt so neugierig wie es weiter geht und konnte es deshalb einfach nicht aushalten so lange drum herum zu lesen. Selbst wenn es gerade, vor allem wie es am Anfang war, nicht spannend war, so wollte ich dennoch erfahren wie es denn weiter geht. Der Schluss ist aber meiner Meinung nach etwas merkwürdig. Er endet sehrseltsam. Und man erfährt nicht genau, was nun des Weiteren geschieht, da es kein richtiges zufrieden stellendes Ende gefunden hat. Zum Schluss kann ich noch sagen, dass am Ende nicht mehr alle Menschen die in der Geschichte vorkommen leben. Mehr verrate ich aber nicht. Es ist ein tragisches Ende, also leider kein Happy End.

***Fazit***
Ich war mit dem Buch schon sehr zufrieden. Es ist ein spannendes Buch, was sich nach und nach immer weiter öffnet, und man immer mehr, über den geheimnisvollen Ort und über die einzelnen Charaktere erfährt. Das Ende war zwar kein richtiges Ende, und der Anfang kein richtiger Anfang aber dennoch habe ich am Buch nichts zu meckern, außer das viel um den heißen Brei herum geredet wurde, und dass manchmal dazu führt, dass ich einige Zeilen übersprang. Das Buch kann ich in jedem Falle weiter empfehlen. Es ist echt gut, du es hat spaß gemacht es zu lesen.

Ps.: wer wissen möchte welche Bücher noch alle von Stephen King sind, der sollte auf jeden Fall mal die Seite www.stephen-king.de besuchen.

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