Friedhof der Kuscheltiere (gebundene Ausgabe) / Stephen King Testbericht
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Erfahrungsbericht von mickeyd95
Der Acker im Herzen eines Mannes ist steiniger...
Pro:
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite
Kontra:
vorhersehbarer Handlungsverlauf
Empfehlung:
Ja
Wohl kein anderer zeitgenössischer Autor kann so viele Erfolgsromane und solch hohe Verkaufszahlen vorweisen wie der Amerikaner Stephen King. Dabei spaltet er die Meinung der Leserschaft immer wieder, bringt sowohl sensationell gute als auch abgrundtief schlechte Bücher heraus, um die Diskrepenz einmal etwas zu überzeichnen.
\"Friedhof der Kuscheltiere\" ist zweifellos einer der bekanntesten und erfolgreichsten Romane, die King je verfaßt hat, und ganz nebenbei auch eines meiner Lieblingsbücher von ihm.
Zum Inhalt: Luis Creed, einen Arzt, zieht es mit seiner Frau Rachel, seiner Tochter Eileen und seinem Sohn Gage nach Ludlow, wo er eine Anstellung gefunden hat. Was zunächst nach typisch amerikanischer Familienidylle aussieht, soll aber schon bald in blankes Grauen übergehen.
Hinter dem Grundstück der Creeds liegt ein kleiner Tierfriedhof, auf dem die Kinder von Ludlow ihre liebgewonnenen Haustiere nach deren Tod begraben haben. Geht man aber über diesen Friedhof hinüner, durch nur mühsam begehbaren Terrain, gelangt man zu einer weitaus älteren Begräbnisstätte, nämlich einer der Micmac-Indianer. Luis erfährt von diesem seltsamen Ort von seinem Nachbarn, dem alten Judd. Mehr als einmal warnt der Alte Luis vor den Gefahren, die dieser Friedhof in sich birgt und von den geheimnisvollen Kräften, die dort wirken und tote Wesen wiederkommen lassen.
Natürlich kommt es aber, wie es kommen muß: kurze Zeit später wird Churchill, der Kater seiner Tochter Eileen auf der Straße vor dem Haus überfahren. Creed möchte seiner Tochter die Erfahrung ersparen, ihr geliebtes Tier beeridigen zu müssen und erinnert sich an die mysteriöse Geschichte seines Nachbarn. Er setzt sich über dessen Warnung hinweg und begräbt Churchill auf dem alten Indianerfriedhof.
Und tatsächlich ist der Kater am Morgen darauf wieder lebendig, jedoch dauert nicht lange bis die Creeds bemerken, daß irgendetwas mit dem Tier nicht stimmt, es nicht mehr so ist wie zuvor.
Diesen Umstand kann Luis, der seine Familie natürlich nicht in das Geheimnis des Friedhofes eingeweiht hat, noch einigermaßen überspielen. Als dann aber bald darauf ein schreckliches Unglück geschieht, nimmt das Geschehen seinen schrecklichen Lauf.....
An dieser Stelle beende ich wieder die Beschreibung des Inhalts, denn Leser, die das Buch noch nicht kennen, wollen vermutlich lieber selbst herausfinden, wie es weitergeht und nicht die Spannung genommen bekommen.
Dieses Buch ist eines der älteren von King, was sich meiner Meinung nach auch positiv bemerkbar macht. Mir ist klar, daß es viele Leser gibt, welche die neueren Erzählungen Kings bevorzugen, aber ich persönlich \"oute\" mich hier gerne als Fan der älteren Werke des Autors. Meiner Meinung nach gleichen sich Kings Themen über die Jahre doch erkennbar, und auch sein Schreibstil und der Aufbau seiner Romane sind doch zu einem guten Maß vorhersehbar. Sicher ist das nicht bei allen neueren Büchern von ihm der Fall, aber generell ist das eben der Eindruck, den ich habe (und damit bin ich wahrlich nicht alleine).
\"Friedhof der Kuscheltiere\" zieht einen jedenfalls sehr schnell in den Bann, auch wenn es anfangs doch recht ruhig zugeht und man alle Schauplätze und Figuren der Handlung erst einmal näher vorgestellt bekommt. Dann nimmt die Story aber rasant an Tempo zu, denn ab dem Zeitpunkt, an dem der Kater überfahren wird, kommt der Horror ins Spiel.
In diesem Buch verzichtet King darauf, ein Monster oder eine ähnliche Kreatur mordend durch die Handlung ziehen zu lassen. Natürlich gibt es auch hier \"das Böse\", aber -ohne weiter vorzugreifen- wird es doch auf eine für den Leser eher ungewöhnliche Weise im Roman verkörpert.
Im Endeffekt kommt auch hier wieder Kings beliebtes Schema zum Einsatz: in die perfekte Idylle bricht das absolute Chaos ein, und am Ende ist nichts mehr so, wie es zuvor einmal gewesen ist.
Die etwas vorhersehbare Entwicklung der Geschehnisse ist mein einziger wirklicher Kritikpunkt an \"Friedhof der Kuscheltiere\", was auf keine Fall jemanden davon abhalten sollte, das Buch zu lesen. Auch ohne unvorhersehbare Wendungen birgt das Buch immense Spannung und Lesespaß in sich, den sich der interessierte Leser definitiv nicht entgehen lassen sollte.
Natürlich gibt es auch zu diesem Buch wieder eine filmische Adaption, die gegenüber Verfilmungen anderer King-Bücher auch recht gut gelungen und durchaus sehenswert ist. Als Ersatz für die Lektüre des Buches kann der Film aber keinesfalls herhalten.
Auch gibt es zwei unsägliche Fortsetzungen, die man getrost vergessen kann, da sie meiner Meinung nach absolut überflüssig und somit nicht seheswert sind.
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King, Stephen: \"Friedhof der Kuscheltiere\"
Heyne Verlag, 1988 (Taschenbuch)
ISBN: 3453007867
460 Seiten
Preis: 8,95 Euro
\"Friedhof der Kuscheltiere\" ist zweifellos einer der bekanntesten und erfolgreichsten Romane, die King je verfaßt hat, und ganz nebenbei auch eines meiner Lieblingsbücher von ihm.
Zum Inhalt: Luis Creed, einen Arzt, zieht es mit seiner Frau Rachel, seiner Tochter Eileen und seinem Sohn Gage nach Ludlow, wo er eine Anstellung gefunden hat. Was zunächst nach typisch amerikanischer Familienidylle aussieht, soll aber schon bald in blankes Grauen übergehen.
Hinter dem Grundstück der Creeds liegt ein kleiner Tierfriedhof, auf dem die Kinder von Ludlow ihre liebgewonnenen Haustiere nach deren Tod begraben haben. Geht man aber über diesen Friedhof hinüner, durch nur mühsam begehbaren Terrain, gelangt man zu einer weitaus älteren Begräbnisstätte, nämlich einer der Micmac-Indianer. Luis erfährt von diesem seltsamen Ort von seinem Nachbarn, dem alten Judd. Mehr als einmal warnt der Alte Luis vor den Gefahren, die dieser Friedhof in sich birgt und von den geheimnisvollen Kräften, die dort wirken und tote Wesen wiederkommen lassen.
Natürlich kommt es aber, wie es kommen muß: kurze Zeit später wird Churchill, der Kater seiner Tochter Eileen auf der Straße vor dem Haus überfahren. Creed möchte seiner Tochter die Erfahrung ersparen, ihr geliebtes Tier beeridigen zu müssen und erinnert sich an die mysteriöse Geschichte seines Nachbarn. Er setzt sich über dessen Warnung hinweg und begräbt Churchill auf dem alten Indianerfriedhof.
Und tatsächlich ist der Kater am Morgen darauf wieder lebendig, jedoch dauert nicht lange bis die Creeds bemerken, daß irgendetwas mit dem Tier nicht stimmt, es nicht mehr so ist wie zuvor.
Diesen Umstand kann Luis, der seine Familie natürlich nicht in das Geheimnis des Friedhofes eingeweiht hat, noch einigermaßen überspielen. Als dann aber bald darauf ein schreckliches Unglück geschieht, nimmt das Geschehen seinen schrecklichen Lauf.....
An dieser Stelle beende ich wieder die Beschreibung des Inhalts, denn Leser, die das Buch noch nicht kennen, wollen vermutlich lieber selbst herausfinden, wie es weitergeht und nicht die Spannung genommen bekommen.
Dieses Buch ist eines der älteren von King, was sich meiner Meinung nach auch positiv bemerkbar macht. Mir ist klar, daß es viele Leser gibt, welche die neueren Erzählungen Kings bevorzugen, aber ich persönlich \"oute\" mich hier gerne als Fan der älteren Werke des Autors. Meiner Meinung nach gleichen sich Kings Themen über die Jahre doch erkennbar, und auch sein Schreibstil und der Aufbau seiner Romane sind doch zu einem guten Maß vorhersehbar. Sicher ist das nicht bei allen neueren Büchern von ihm der Fall, aber generell ist das eben der Eindruck, den ich habe (und damit bin ich wahrlich nicht alleine).
\"Friedhof der Kuscheltiere\" zieht einen jedenfalls sehr schnell in den Bann, auch wenn es anfangs doch recht ruhig zugeht und man alle Schauplätze und Figuren der Handlung erst einmal näher vorgestellt bekommt. Dann nimmt die Story aber rasant an Tempo zu, denn ab dem Zeitpunkt, an dem der Kater überfahren wird, kommt der Horror ins Spiel.
In diesem Buch verzichtet King darauf, ein Monster oder eine ähnliche Kreatur mordend durch die Handlung ziehen zu lassen. Natürlich gibt es auch hier \"das Böse\", aber -ohne weiter vorzugreifen- wird es doch auf eine für den Leser eher ungewöhnliche Weise im Roman verkörpert.
Im Endeffekt kommt auch hier wieder Kings beliebtes Schema zum Einsatz: in die perfekte Idylle bricht das absolute Chaos ein, und am Ende ist nichts mehr so, wie es zuvor einmal gewesen ist.
Die etwas vorhersehbare Entwicklung der Geschehnisse ist mein einziger wirklicher Kritikpunkt an \"Friedhof der Kuscheltiere\", was auf keine Fall jemanden davon abhalten sollte, das Buch zu lesen. Auch ohne unvorhersehbare Wendungen birgt das Buch immense Spannung und Lesespaß in sich, den sich der interessierte Leser definitiv nicht entgehen lassen sollte.
Natürlich gibt es auch zu diesem Buch wieder eine filmische Adaption, die gegenüber Verfilmungen anderer King-Bücher auch recht gut gelungen und durchaus sehenswert ist. Als Ersatz für die Lektüre des Buches kann der Film aber keinesfalls herhalten.
Auch gibt es zwei unsägliche Fortsetzungen, die man getrost vergessen kann, da sie meiner Meinung nach absolut überflüssig und somit nicht seheswert sind.
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King, Stephen: \"Friedhof der Kuscheltiere\"
Heyne Verlag, 1988 (Taschenbuch)
ISBN: 3453007867
460 Seiten
Preis: 8,95 Euro
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