Friedhof der Kuscheltiere (gebundene Ausgabe) / Stephen King Testbericht

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Erfahrungsbericht von Mr.Albie

Spielen wir mal Gott

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leserinnen und Leser


Mein heutiger Bericht beschäftigt sich mal wieder mit einem Buch von Stephen King. Es handelt sich um:


Friedhof der Kuscheltiere


Autor:
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Stephen King wurde 1947 in Portland, Maine, geboren. Er war zunächst als Englischlehrer tätig, bevor ihm 1973 mit seinem ersten Roman \'Carrie\' der Durchbruch gelang. Seither hat er mehr als 30 Romane geschrieben und über 100 Kurzgeschichten verfasst und gilt als einer der erfolgreichsten Schriftsteller weltweit.



Inhalt:
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Der Arzt Louis Creed zieht mit seiner Familie aus Chicago in das idyllische Städtchen Ludlow im Bundesstaat Maine. Das Haus der Creeds liegt an einer von vielen Trucks befahrenen Schnellstrasse. Hinter dem Haus ist ein grosses Waldgebiet. Nach einem schmalen Weg im Wald kommt ein Platz mit einem kleiner Tierfriedhof, auf dem die Kinder des Ortes ihre verstorbenen Haustiere begraben haben.

Nachdem die Creeds sich etwas eingelebt haben, lernen sie ihren Nachbarn Jud Crandall kennen. Jud ist 83 Jahre alt und hat sein Haus direkt gegenüber dem Haus der Creeds auf der anderen Seite der Schnellstrasse. Jud ist es, der seinen neuen Nachbarn den Tierfriedhof zeigt.

Eines Morgens sieht Louis die Katze seiner Tochter Ellie tot auf der Wiese liegen. Jud Crandall erzählt Louis von einem weiteren Friedhof. Es handelt sich um eine alte Begräbnisstätte der MicMac-Indianer. Dieser Friedhof hat den Ruf, dass von dort die Toten wieder zurückkommen können. Jud hat vor langer, langer Zeit seinen Hund dort begraben. Jud warnt Louis eindringlich und mehrmals aber über die Folgen dieses Tuns. Um aber seiner Tochter die ersten Erfahrungen mit dem Tod zu ersparen, bringt Louis die tote Katze auf den Indianer - Friedhof. Am anderen Morgen ist die Katze zurück. Anscheinend unverändert. Nach einiger Zeit wird es aber deutlich. Die Katze hat sich verändert. Sie ist aggressiv geworden. Sie hat u.a. einen „Totengeruch“ angenommen. Auch durch Waschen geht dieser Geruch nicht weg.

Eines Tages wird Gage, der Sohn der Familie Creed, von einem Truck überfahren. Nach der Beerdigung seines Sohnes schickt Louis seine Frau und seine Tochter zu den Grosseltern. Er verfolgt einen Plan. Er will seinen Sohn ausgraben und auf dem Indianerfriedhof erneut bestatten. Nach etlichen Bedenken setzt er seinen Plan in die Tat um. Allerdings hat er auch Zweifel, ob er nicht zu lange gewartet hat.

Es kommt wie es kommen musste. Auch sein Sohn kommt zurück.

Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.


Meinung und Fazit:
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Wie ihr sicherlich schon festgestellt habt, bin ich ein großer Stephen King – Fan. Das Buch Friedhof der Kuscheltiere hat mich gefesselt. Erst hat es mich gefesselt, weil ich beim Lesen gewartet habe, dass etwas passiert und anschließend, weil etwas passiert war. Am Anfang werden die Personen und Charaktere vorgestellt. Dies ist für manchen Leser sicherlich langatmig. Ich habe aber auch diese Passagen interessiert gelesen, weil nach dem Lesen fühlt man sich in die Personen hineinversetzt. Die Spannung beginnt, als die Katze der Credds tot und festgefroren auf dem Rasen liegt und Louis in einen Zwiespalt gerät. Zum einen sieht er seine Tochter, die den Tod der Katze nur schlecht verkraften wird und zum einen sieht er, dass alles seinen Lauf (und damit auch der Tod) nehmen muss.

Besonders hat mich fasziniert, wie King in diesem Buch die Gedanken von Louis als Arzt darstellt. Als Arzt hat er die Aufgabe das Leben zu erhalten. Nach dem Kennenlernen des Indianerfriedhofs hat er die Möglichkeit das Leben unendlich zu verlängern. Das erinnert mich an die Diskussion die in letzter Zeit über das Klonen geführt wird. Hier können Menschen Gott spielen. Wessen Leben wird verlängert. Welches Leben ist es nicht Wert verlängert zu werden. Ich bekomme Angst, wenn ich daran denke, dass einzelne Menschen über Leben und Tod entscheiden. Hat zukünftig nur der Reiche und Einflussreiche die Möglichkeit weiterzuleben.

Leider zeigt sich ja auch schon heute, dass Einzelne die Entscheidung über Leben und Tod treffen. Ich meine hiermit G.W. Bush, der durch seinen Angriffskrieg im Irak hierüber entschieden hat.


Danke fürs Lesen und Kommentieren

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