Todesmarsch (Taschenbuch) / Stephen King Testbericht

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ab 6,20
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Erfahrungsbericht von NancyNoack

Es kann nur einer überleben!

Pro:

- super spannend - einfache Schreibweise - sehr verständlich - total mitreißend....

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Todesmarsch ist meiner Meinung nach, das beste Buch, das Stephen King jemals geschrieben hat! Es ist super spannend, mitreißend, aber auch total abartig. Es ist eine sehr harte Geschichte, bei der einem schonmal übel werden kann. Ich habe das Buch bestimmt schon fünf mal gelesen, und finde es immer wieder hinreißend. Wenn man dieses Buch gelesen hat, dauert es eine ganze Weile, bis man die Story verarbeitet hat. Nicht etwa, weil man sie durch einen schlechten Schreibstil nicht sofort versteht, sondern weil man sich in die Personen perfekt reinversetzen kann, und regelrecht mitleidet.
In dem Buch geht es nicht um Außerirdische, oder irgendwelche Monster, sondern um echte Menschen, sodass man sich gut vorstellen kann, es gäbe solch einen Marsch wirklich.

Die Story:
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Ray Garraty ist einer von 100 Teilnehmern des Todesmarschs. Ein Jährlicher Wettbewerb um den ultimativen Preis in einer düsteren Zukunftsvision der USA. Der Marsch nach Süden beginnt an der kanadischen Grenze und ist mit dem Tod des vorletzten Gehers zu Ende. Der Sieger erhält bis zu seinem Lebensende alles was er sich wünscht.Die Regeln sind einfach: Du darfst nicht langsamer als 4 Meilen pro Stunde laufen; tust du es doch, wirst du verwarnt. Und statt der vierten Verwarnung erhälst du die rote Karte und wirst erschossen!
Garraty lernt auf seinem Marsch Feinde aber auch freunde kennen. Doch er weiß, um zu siegen muss er weiter gehen, als alle anderen....

Kleine Leseprobe:
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Langsam und bedächtig, mit den Armen seinen Bauch umschlingend, kam Olson auf die Füße. Er schnüffelte in der Luft, als wollte er die Richtung erkunden, wandte sich schwerfällig den Gehern zu und taumelte auf die Straße.
"Macht dem ein Ende!", schrie eine heisere Stimme entsetzt."Um Gottes willen, erlöst ihn doch endlich!"
Die blauen Schläuche seiner Gedärme rutschten langsam durch Olsons Finger. Sie fielen wie Würste aus seinem Unterleib und hingen obszön in der Luft. Er blieb stehen und beugte sich vor, um sie wieder hereinzuholen, und erbrach einen großen Klumpen Blut und Galle auf die Strasse. Tief vornüber gebeugt stolperte er weiter. Sein Gesicht war vollig ruhig.
"Oh mein Gott", sagte Abraham und drehte sich mit den Händen vor dem Mund zu Garraty um. Sein Gesicht war käseweiß, und seine Augen traten aus ihren Höhlen hervor. Sie blickten verzweifelt vor Angst und Abscheu. "Oh mein Gott, Ray! Was für eine wiederliche Gemeinheit! Oh, Gott!" Abraham übergab sich. Das Erbrochene spritzte durch seine Finger hindurch.
Nun ja, dem alten Abe ist sein Essen aus dem Gesicht gefallen, dachte Garraty ungerührt. Das ist aber keine Art, Hinweis 13 zu befolgen, Abe.
"Sie haben ihn in den Bauch geschossen", sagte Stebbins hinter ihm. "Das machen sie absichtlich. Sie wollen damit alle anderen davon abhalten, die alte Nummer vom Angriff der Leichten Brigade zu probieren."
"Lass mich in Ruhe!", fauchte Garraty ihn an. "Oder ich schlag dir die Rübe ein!"
Stebbins ließ sich wieder zurückfallen.
"Warnung! Warnung für Nummer 88!"
Stebbins' Gelächter drang leise an Garratys Ohr.
Olson fiel auf die Knie. Sein Kopf hing tief zwischen seinen Armen, die er auf die Straße gestützt hatte. Eines der Gewehre brüllte los. Die Kugel riss den Asphalt neben Olsons linker Hand auf und sauste heulend in die Nacht. Er versuchte nochmals auf die Füße zu kommen. Die spielen mit ihm, dachte Garraty böse. Diese ganze Sache muss furchtbar langweilig für sie sein, deshalb spielen sie mit ihm. Na, macht es Spass, Jungs? Amüsiert Olson euch gut?
Garraty fing an zu weinen. Er rannte zu Olson rüber , ließ sich neben ihm fallen und presste seinen heißen müden Kopf an seine Brust. Er heulte in sein schmutziges, übelriechendes Haar.
"Warnung! Warnung für Nummer 47!.....

Aussehen des Buches:
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Das Buch ist hellgrün, mit fliegenden Möwen drauf. In weißer schrift steht der Name des Autors drauf und darunter in schwarz der Buchtitel.
Auf der Rückseite des Buches befindet sich eine viel zu kleine Zusammenfassung der Strory (3 Zeilen).

Der Autor:
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Stephen King hatte die Erstauflage von Todesmarsch unter seinem Pseudonymnamen Richard Bachmann veröffentlicht. Auf der Zweitauflage, steht nun sein richtiger Name drauf. In dem Buch gibt es ein neues Vorwort vom Autor, darüber.

Originaltitel/ Seitenanzahl:
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Das Buch hat spannende 362 Seiten und heist im Originalen The long Walk.

Verlag/ Erscheinungsjahr:
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Die Erstauflage erschien 1979 und die Taschenbuchausgabe ist von 2003. Das Buch ist vom Heyne Verlag.

Was es kostet und wo ihr es bekommt:
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Ich habe mir das Buch im Internet, bei Libri.de, bestellt und habe dafür 6,95 € bezahlt.

Mein Tip:
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Sofort losgehen und das Buch kaufen. Ihr werdet es nicht bereuen!!!!!

57 Bewertungen, 7 Kommentare

  • swissflyer

    26.03.2006, 21:03 Uhr von swissflyer
    Bewertung: sehr hilfreich

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  • morla

    19.03.2006, 22:31 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich <br/>

  • verbatim

    08.08.2005, 23:58 Uhr von verbatim
    Bewertung: sehr hilfreich

    sollte ich dieses Buch auch mal lesen, habe ich zum mindestens das Gefühl.

  • Whiteghost

    20.07.2005, 14:32 Uhr von Whiteghost
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich bin zwar schon von dem Zitat entsetzt, doch irgendwie reizt es mich, dieses Buch zu lesen! Und wenn mich der Spaß/das Gräul nur so wenig kostet, dann bin ich bald der stolze Besitzer. Mfg, Whiteghost

  • anonym

    29.06.2005, 13:41 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    habe ich Anfang des Jahres gelesen. Sooo berauschend fand ich es aber i-wie nicht

  • jacktyper

    28.06.2005, 20:37 Uhr von jacktyper
    Bewertung: sehr hilfreich

    "...schonmal übel werden kann. Ich habe das Buch bestimmt schon fünf mal gelesen, und finde es immer wieder hinreißend." Du findest es hinreißend, wenn dir übel wird? ;-) Guter Bericht, aber etwas großer Textauszu

  • Lotosblüte

    28.06.2005, 14:36 Uhr von Lotosblüte
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich lese King zwar auch ab und zu "zum Einschlafen", aber alles muss ich nicht von ihm haben, das z. B. werde ich mir sparen. lg